Beiträge von Seph

    Was ist gechrieb habe.Wie immer läuft nix. Nichts funktioniert annähernd so, wie es funktionieren sollte. webuntis ist gradios unübersichtlich und den einzigen Vorteil, den ich sehen, ist, dass man damit ordentlich Zeit verschwenden kann. Oh, Hilfe, beim analogen Klassenbuch muss man die Fehlstunden manuell addieren. Und sonst?

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich logge mich (das dauert genau einen Klick) bei Webuntis ein, sehe direkt meinen aktuellen Unterricht, klicke einmal schnell fehlende Schüler aus dem Sitzplan raus und trage das Stundenthema ein - fertig. Das dauert weder kürzer noch länger als früher beim analogen Klassenbuch. Im Übrigen fallen uns nun Fehlzeiten in Kursleisten wesentlich schneller auf, was äußerst praktisch ist.

    Ich möchte von dir wissen, welchen Vorteil es hat, statt eines Taschenrechners ein Tablett/Notebook/einen PC zu verwenden.

    Insbesondere im Hinblick darauf, dass von den SuS nach der Schule in Ausbildung und Studium in vielen Bereichen erwartet wird, dass sie ihren Taschenrechner bedienen können.

    Es wird von vielen Schülern auch erwartet - und das inzwischen sicher häufiger als die Taschenrechnerbedienung, für die es nebenbei bemerkt oft auch 1:1 die Umsetzung als App gibt - mit digitalen Endgeräten zielführend umzugehen. Warum sollten sie dann noch ein extra Gerät anschaffen? Ich halte es z.B. für inzwischen nicht mehr vermittelbar, die teuren CAS-Taschenrechner für deutlich über 100€ anschaffen zu lassen, wenn man auch auf digitalen Endgeräten Apps wie Geogebra u.ä. dafür nutzen kann.

    Hi, ich bin an einer Mittelschule im sozialen Brennpunkt. Wir organisieren Klassenfahrten schon vorher so, dass genug Auszeiten für Lehrer möglich sind. Diese sind auch für Schüler ruhigere Zeiten. Dafür sind sie such oft dankbar. Aber wie soll ich das genauer beschreiben?

    Das ist schön zu hören und genauso ist es ja auch gedacht. Die Mitfahrt von mehr als einer Lehrkraft bei Schulfahrten mit Übernachtung dient ja gerade dazu, in einer Art Schichtmodell wechselseitig die Aufsichten zu übernehmen. Der offensichtliche Planungsfehler vieler Fahrten liegt ja gerade darin, dass dies nicht berücksichtigt wird. Dass es in den meisten Situationen schlicht nicht nötig ist, mehrere Aufsichtspersonen gleichzeitig im Dienst zu haben, zeigen ja auch die Schulfahrten ohne Übernachtung, für deren Durchführung i.d.R. bereits eine Lehrkraft pro Klasse ausreicht.

    Zudem erscheine ich auch nicht mehr auf "unnötigen" Konferenzen, die Lehrer XY (nicht SL) einberuft um irgendwelchen totalen Nonsense zu besprechen. Wir haben bei uns so 1-2 Kaliber die würden, wenn man sie lässt alle 14 Tage eine Konferenz einberufen um zu besprechen ob man z. B. das WLan Passwort mal wieder ändern könnte. Das sind die Kollegen bei uns, die 5 Fußminuten von der Schule weg wohnen und sonst keine Verpflichtungen haben. :).

    Mir scheint, hier ist der Unterschied zwischen Konferenz und Dienstbesprechung nicht ganz klar. Gleichzeitig wundert mich, dass es in deinem eigenen Ermessen liegen soll, zu welchen Dienstbesprechungen du erscheinst und zu welchen nicht. Dass man keine extra DB für die Frage nach dem WLan-Passwort einberuft, ist natürlich klar.

    Wenn alle da sind muss ich im analogen Klassenbuch genau gar nichts machen. Bei Webuntis muss ich mich trotzdem einloggen und anklicken, dass ich kontrolliert habe.


    Das hält halt alles auf und geht von der Unterrichtszeit ab.

    Keine Ahnung, was bei euch los ist. Mich kostet der Login bei IServ/Webuntis sicher nicht mehr Zeit, als das Klassenbuch in die Hand zu nehmen und die richtige Seite zu finden.

    Wenn ich mich z. B. von meinen Schülern duzen lassen wollen würde, dann setze ich das um und was irgendein Lehrer/in X darüber denkt, wäre mir sowas von egal. Wer nicht gerade dringend auf A14 oder respektive A15 aus ist, muss sich doch auch nicht bis zum Umfallen anbiedern oder/bzw. gefallen (bei A14 eh nicht, das wird jeder nach ein paar Jahren, der noch nicht umgekippt ist und bei A15 kann man sich auch prima auf eine externe Schule bewerben).

    Regelbeförderungen gibt es m.W.n. nur noch in Bayern, während Thüringen z.B. gar keine "einfachen" Funktionsstellen mehr bietet, sondern nur noch solche in der engeren Schulleitung. Die anderen Bundesländer bewegen sich zwischen diesen Extremen, aber es wird gerade nicht mehr "jeder nach ein paar Jahren" an den Sek II Schule A14...von den anderen Schulformen fange ich gar nicht erst an.

    Unabhängig davon wird es wohl kaum ein Karrierehemmnis darstellen, ob man mit siezen oder duzen arbeitet.

    Ich bin irritiert, wie hier gegen Untis geschossen wird. Die Firma ist sicherlich nicht die Wohlfahrt, aber über den Support habe ich bisher nur positives gehört von den Kollegen, sowohl in den Bereichen Stundenplan als auch Vertretungsplan und Webuntis.

    Wir können da bislang auch nicht meckern. Das direkte Telefonat mit Servicemitarbeiten ist oft wesentlich zielführender als die zeitversetzte Kommunikation über ein Forum.

    Wenn wir jetzt 5 Tage unterwegs sind und eigentlich immer auf Abruf parat sein müssen, sind das dann tatsächlich 24 Stunden?

    Nein, sind es nicht. Man kann Klassenfahrten durchaus im Rahmen der normalen Arbeitszeitgrenzen durchführen. Keinesfalls bedeuten sie einen 24h/Tag Einsatz, wie hier oft kolportiert wird. Und nun warte ich auf den bereits antizipierten Shitstorm. Das scheint manche hier im Forum mehr zu befriedigen, als eine ernsthafte und konstruktive Diskussion darüber, wie man so etwas mit vernünftigen Arbeitszeiten ermöglichen kann.

    Ich muss aber eingestehen, dass der konkrete Arbeitszeitbedarf von den genauen Umständen der Fahrt (Altersgruppe, Anzahl Begleitpersonen, Programmpunkte, Zielort usw.) abhängt. Gleichzeitig sind genau das auch die Stellschrauben, durch die man Fahrten auch im Rahmen der normalen Arbeitszeit realisiert bekommt.

    Warum gibt es dann am Gym überhaupt Entlastungsstunden und Beförderungsstellen, wenn doch alle diese Aufgaben zusätzlich zum Deputat übernehmen sollen und können?

    Andere Lehrkräfte fordern, dass ihre zusätzlichen Aufgaben auch entlastet werden wie bei einigen am Gym.

    Wer dagegen spricht, muss begründen, warum es an einer Schulform - überhaupt oder höhere - Entlastungen für Aufgaben gibt, die in anderen Schulformen ohne diese übernommen werden müssen.

    Auch wenn das scheinbar noch immer schwer vorstellbar ist, sind manche scheinbar gleiche Aufgaben an großen weiterführenden Schulen auch "etwas" umfangreicher als an einer kleineren Grundschule.

    PS: Die meisten Aufgaben werden wie bereits erwähnt auch an den weiterführenden Schulen ohne jede Anrechnung oder Beförderung übernommen bzw. zugewiesen. Es ist keineswegs so, dass diese - anders als an anderen Schulformen - grundsätzlich mit Funktionsstellen oder Abminderungsstunden "honoriert" werden.

    Ohne Angabe des Bundeslandes kann mal wieder keine spezifische Antwort gegeben werden. In allen Bundesländern dürften die A14-Stellen zwar landesweit und offen ausgeschrieben werden, sind im Nachgang aber nicht immer einsehbar. So ist bei uns in NDS zwar das Schulverwaltungsblatt mit allen Ausschreibungen der (erweiterten) Schulleitung und Behördenstellen auch noch Jahre und Jahrzehnte später einsehbar, die Ausschreibungen des 1. Beförderungsamts aber nur solange sie aktiv sind, also bestenfalls wenige Monate.

    Aber mal noch eine andere Frage: Wie löst ihr vergessene Einträge von Kollegen? Gibt es da eine Art Notizfunktion, um die Kollegen zu erinnern? Das ist ein Punkt, der aktuell für ziemlichen Wirbel sorgt und den E-Mail Verkehr durch die Decke gehen lässt

    Beim digitalen Klassenbuch von Webuntis sehe ich als Lehrkraft selbst, wenn ich vergessen habe etwas einzutragen. Ansonsten hilft - wie auch früher beim analogen Klassenbuch - ein kurzer Hinweis an die Kollegen.

    Ich verstehe den Gedankengang und wir haben diese Diskussionen auch erst kürzlich im Kollegium gehabt, als es darum ging, die vielen kleinen "Zusatz"-Aufgaben im Kollegium möglichst breit auf alle zu verteilen. Dort wie hier muss ich dazu einfach einmal anmerken, dass der Wunsch nach Abgeltung von Routineaufgaben mit Abminderungsstunden zwar nachvollziehbar, aber nicht vorgesehen sind. Das beruht auf der fehlerhaften Annahme nicht weniger Kollegen, es handele sich hierbei überhaupt um Zusatzaufgaben. Dem ist aber nicht so und jede Lehrkraft ist auch verpflichtet, über ihren Unterricht hinaus Tätigkeiten an der Schule zu übernehmen. Die wenigen zur Verfügung stehenden Abminderungsstunden sind für "besondere Belastungen" reserviert und können entsprechende Ungleichgewichte abmildern.

    Wenn ich es aber richtig verstanden habe (und ich will keine Horrorszenarien an die Wand malen): neben der Kajaktour geht es doch auch ums Meer, Strand und einfach so Baden/Schwimmen, oder?

    Ja, und auch dafür gelten (zumindest in NDS) die o.g. verschärften Bedingungen an die Aufsichtsführenden. Ohne explizite Ortskenntnis (z.B. Strömungsverhältnisse u.ä.) kommt ein Badebetrieb im Rahmen einer Schulveranstaltung nicht in Frage. Das mag in anderen Bundesländern weniger scharf formuliert sein, mich würde aber wundern, wenn das nicht auch dort der Maßstab für baden in offenen Gewässern wäre.

    PS: Die wenigsten als Rettungsschwimmer qualifizierten Lehrkräfte dürften überhaupt Erfahrung damit haben, in Strömung zu schwimmen. In unbekannten Verhältnissen dann auch noch zu retten, dürfte die meisten überfordern...und das ist nicht böse gemeint, sondern eher aus Fürsorgeerwägungen heraus geschrieben.

    Während einem Schulträger, der Lehrkräfte für Kopien zur Kasse bittet, diese egal zu sein scheinen, könnte ich mir nämlich vorstellen, dass ein paar kritische Zeitungsbeiträge doch zu einem Umdenken führen könnten.

    Auch wenn ich die grundsätzlichen Überlegungen von dir in deinem gesamten Beitrag teile, möchte ich das hier doch einmal herausgreifen und darauf hinweisen, dass genau das nicht geht. Beamten ist die "Flucht in die Öffentlichkeit" zum Aufdecken von Missständen explizit verboten. Eine Lehrkraft, die das durchführt, muss mit deutlichen Disziplinarmaßnahmen rechnen.

    Dem Ansinnen, Kopien im Nachgang doch selbst zu begleichen, kann man gelassen entgegentreten und höflich, aber bestimmt verneinen. Das reicht vollkommen aus.

    Ähm. Bei uns ist der Schlüssel 1: 15.

    Wenn du dann in Berlin oder Hamburg bist und um 8.30 Uhr die JH verlässt, um verschiedene Programmpunkte durchzuführen, dann kann eben keiner sich zurück ziehen. Ich fahre jedenfalls nicht mit 30 Schülern alleine durch die Großstadt. Zumal wir auch noch 4 Inklusionsschüler und einen nicht deutschsprachigen dabei haben werden.

    Dann kommt ihr andersherum vermutlich nicht mit einem Personalschlüssel von 2 Lehrkräften für 30 Schüler aus. Oder man darf mit einer solchen Klasse halt nicht mitten in die Großstadt fahren, sondern muss sich etwas mit einfacheren Aufsichtsverhältnissen suchen.

    Als ich das letzte Mal in Berlin war, waren wir für zwei 10. Klassen nur zu dritt und damit unterbesetzt. Neben den gemeinsamen Programmpunkten blieb für jeden von uns genug Freizeitmöglichkeit außer Dienst, da sich die Schüler in Kleingruppen auch zu einigen Zeiten selbst bewegen konnten. Mir ist klar, dass das von den konkreten Lerngruppen abhängt und andersherum würde ich auch immer davon Ziel und Tätigkeiten während einer solchen Fahrt abhängig machen.

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