Beiträge von Seph

    Viele iPads liegen an Schulen nur ungenutzt herum.

    siehe:

    https://www.heise.de/news/Ungenutzt…ng-9314430.html

    ...was wiederum kein Argument gegen deren Einführung und Nutzung im Unterricht ist, sondern eher Anlass geben sollte, den Schulen und Lehrkräften nicht durchgehen zu lassen, noch immer so zu tun, als seien (mal böse gesagt) Kreidetafeln das Non-plus-ultra, sondern entsprechende Konzepte zur sinnvollen (!) Nutzung solcher Geräte im Unterricht zu schaffen und umzusetzen.

    PS:

    Das meine ich ja, anstatt die Dinge nebeneinanderzulegen, schaltet man man Bildschirm um. Ist das praktisch?

    Man schreibt direkt in die digitalen Versionen der Arbeitsblätter rein...man benötigt kein umschalten.

    Sicher kann man Papier sparen durch digital. Allerdings um den Preis, dass man die entsprechende digitale Infrastruktur unterhalten muss.

    Falscher Fokus: die digitale Infrastruktur wird ohnehin bereits unterhalten (Bevor das gleich wieder kommt: Ja, noch nicht an jeder Schule. Bei uns schon).

    Dann kann sie auch genutzt werden und man kann sich dann auch wirklich damit auseinandersetzen, Papier zu sparen.

    Derzeit erlebe ich nicht, dass in für die Tablet-Klassen weniger Kopien benötigt werden. Es wird zwar immer erzählt, dass man die Arbeitsblätter digital austeilen könne. Wenn man aber fragt, wie denn das gehen solle, kriegen die Expertinnen rote Ohren. Die beste Antwort war noch „Aber das muss doch gehen.“ Das jemand im Unterricht auf einen Knopf drückt und die Schülerinnen haben das Material auf dem iPad, konnte mir noch niemand zeigen.

    Dafür nutzen wir u.a. das Aufgabenmodul bei IServ. Und ja, es ist genauso gemeint: Ich drücke einen Knopf (genauer gesagt habe ich vorab während meiner Unterrichtsvorbereitung bereits eingestellt, wann genau die entsprechenden Materialien für die Klasse freigeschaltet sind) und alle haben digital Zugriff darauf...holen sich das Material dort ab und schreiben digital dort rein.

    Ich kopiere inzwischen fast nur noch Klassenarbeiten.

    Dem wage ich zu widersprechen. Manche meiner Schüler verzweifeln schon daran große Zahlen in den Taschenrechner einzugeben. Aus 1.320.000 wird dann: "Eins, Punkt, drei, zwei null, Punkt .... Der Taschenrechner muß kaputt sein, der nimmt den zweiten Punkt nicht an!"

    Darauf angesprochen wie viel schneller man die Aufgaben lösen kann, wenn man einen Zwischenwert im Taschenrechner in den Speicher pakt und einfach immer wieder aufruft, ernte ich regelmäßig von kompletten Klassen Unverständnis auf ganzer Linie. Da sitzen 17-19 jährige vor mir und den Speicher im Taschenrechner hat durch die Bank noch niemand von denen je benutzt.

    Und inwiefern hat an der Stelle die Nutzung einer eigenständigen Taschenrechner-Hardware Vorteile gegenüber der Nutzung eines entsprechenden Rechnerprogramms auf dem inzwischen oftmals ohnehin vorhandenen und auch in anderen Fächern genutzten Tablet oder Notebook?

    Ich spiegele meinen Bildschirm, auf dem Board kann in das Material geschrieben werden und ich speichere meine Datei mit dem Tafelanschrieb ab, um beim nächsten Mal da weiterzumachen.

    Ja, unter anderem ist das möglich. Beim Dateiformat des Abspeicherns unterscheiden sich die verschiedenen Hersteller aber teilweise, abgesehen davon kann quasi immer auch ein Export als pdf erfolgen, in welche auch auf anderer Hardware wiederum reingeschrieben werden könnte. Möglicherweise ist dann das bisherige Tafelbild/Skript aber nicht mehr direkt bearbeitbar.

    Darüber hinaus lassen sich die Boards i.d.R. gleich als externer großer Bildschirm für das eigene digitale Endgerät nutzen und haben dabei wesentlich bessere Abbildungsleistungen als klassische Beamer. Insofern lassen sich auch alle bisher ohnehin vorhandenen Präsentationen, Abbildungen usw. nutzen und leicht überführen patti .

    Verstehe ich das richtig: Eure Schule kann es sich leisten, bei einzelnen Kollegen 4-7 feste Deputatsstunden statt für den Einsatz in den Klassen für Vertretungsreserven zu verbraten? Wir sind froh, wenn wir mit dem zur Verfügung stehendem Kollegium den Unterricht abdecken können und gehören damit noch zu einer der besser versorgten Schulen in der Umgebung.

    Wenn dem wirklich so ist, klingt das durchaus nach einer einerseits entlastenden Maßnahme (in Vertretungsstunden fallen i.d.R. wenig Vor-/Nachbereitung und insbesondere keine Korrekturen an, noch dazu werden sie nicht immer abgerufen) und könnte dem Schutz des Kollegiums vor Abordnungen dienen.

    Bei so traumhaften Bedingungen wäre ich nicht ansatzweise auf die Idee gekommen, für einen Einkommensverlust von 2k Netto in den Schuldienst zu wechseln, aber gut. Man mache sich auf der anderen Seite mal klar, dass Gehälter in solchen Bereichen keineswegs normal für "die Wirtschaft" sind.

    Das ist nicht selten stark abhängig von der einzelnen Schule und manchmal auch von der Leitung selbst. Ich kenne sowohl einzelne Schulen, in denen auch innerhalb des Kollegiums nicht selten gesiezt wird (mindestens jedoch gegenüber Koordinatoren und SL) als auch Schulen, in denen man dabei sehr schräg angeschaut wird und das duzen selbstverständlich ist...teils auch in die Richtung Schüler -> Lehrer.

    Dafür ist dann Geld da. Aber ein popeliger Kalender für müde zwanzig Mücken ist Luxus.

    Vergleiche von Äpfeln und Birnen haben schlicht keine Aussagekraft. Es ist andersherum: das zur Verfügung stehende Geld wird für die notwendigen Dinge eingesetzt, auch wenn dazu u.a. teure Hardware für bestimmte Lehraufträge gehört. Unnötige Anschaffungen wie teure statt günstigere Terminplaner sind dann auf der Prio-Liste eben deutlich weiter unten.

    Die Diskriminierung liegt darin, dass der Arbeitgeber mir nicht zusichern will, dass ich besser bezahlt werde, wenn ich meine Weiterbildung abgeschlossen habe und in den DaF-Bereich wechsle. Und das nur, weil ich im Gegensatz zu den anderen DaF-Kollegen einen Schwerbehindertenstatus habe.

    Dass Nachhilfe und DaF unterschiedlich bezahlt werden, damit gehe ich voll d'accord. Nicht aber damit, die Bezahlung vom Gesundheitsstatus abhängig zu machen.

    Ok, das ist wirklich unbestritten diskriminierend und natürlich darf das nicht vom Schwerbehindertenstatus abhängen.

    Das ist ja übel, kein AG bei dem ich bleiben wollte.

    Das ist auch diskriminierend. Hast du diese Info schwarz auf weiß?

    Vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch, aber was soll denn diskriminierend sein, wenn man zwei unterschiedliche Tätigkeitsfelder unterschiedlich honoriert? Dass qualifizierte DaF-Lehrkräfte anders bezahlt werden, als die Nachhilfe-Tätigkeit, die auch ohne jede Qualifizierung erfolgen kann, ist durchaus nachvollziehbar.

    Habe noch eine für mich aktuelle Frage.

    Wie werden bei euch Fahrten zum Praktikumsbetrieb abgerechnet?

    Ich frage deshalb, weil ein Besuch ausdrücklich erwünscht wird (sowohl von der Schule, dem Bildungsgang und dem Betrieb), allerdings wird die Fahrt nicht dienstlich angeordnet.

    Somit habe ich früher immer alle Fahrten selbst bezahlt und maximal in der Steuererklärung angegeben.

    Ein "ausdrücklicher Wunsch" sollte sich in einer schriftlichen Anweisung oder zumindest in einer schriftlichen Genehmigung des entsprechenden Dienstreiseantrags ausdrücken. Andersherum: Wenn die Fahrten nicht dienstlich angeordnet sind oder auch deren Kosten nicht übernommen werden, dann scheinen sie nicht so wichtig zu sein, dass sie ausdrücklich erwünscht sind.

    Ich teile deine Haltung, dass Vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht heißt, vor dem SL "den Kotau" zu machen und durchaus andere Meinungen vertreten zu können. Das gehört aber zunächst in entsprechend vertrauensvolle Gespräche in kleinerer Runde und gerade nicht in die Gesamtkonferenz als quasi teilöffentliches Gremium.

    Davon unbenommen kann eine vom PR einberufene Personalversammlung durchaus der Ort sein, gemeinsam über mögliche Richtlinien zur Ausschreibung von Stellen zu sprechen und eine mögliche Dienstvereinbarung mit der SL vorzubereiten.

    Bei uns müssen von der Schulleitung aus immer zwei Aufsichtspersonen mit einer Klasse unterwegs sein. Und es kommt auch immer wieder vor, dass dann ein Kollege sich um ein akut erkranktes oder verletztes Kind kümmert und der andere Kollege um den Rest der Klasse. Ich käme nie auf die Idee eine Klassenfahrt mit nur einer Aufsichtsperson durchzuführen.

    Davon hat auch niemand etwas geschrieben. Natürlich haben Schulfahrten mit Übernachtung von mindestens 2 Aufsichtsperson begleitet zu werden. Nur müssen diese nicht gemeinsam "rund um die Uhr" zur Verfügung stehen. Für Schulfahrten ohne Übernachtung reicht - auch aufgrund der Veträglichkeit der Dauer der Veranstaltung mit den Arbeitszeitgrenzen - i.d.R. (!) eine Person aus.

    In beiden Fällen kann es je nach Gruppenzusammensetzung und Umständen der Fahrt geboten sein, mehr Aufsichtspersonen einzuplanen. Das gilt aber nicht nur exklusiv für Schulfahrten ohne Übernachtung.

    Falls die Formulierung ungenau war: es werden zwar alle Schülerinnen benannt, aber nicht alle Namen werden ausgeschrieben. Die Kästchen, in denen sie stehen, sind zu klein.

    Mir wäre ohnehin eine alphabetische Liste lieber.

    Das mag tatsächlich von der Auflösung des eigenen Bildschirms abhängen. Da ich in meinen Klassen i.d.R. die Namen nach den ersten paar Stunden vollständig kenne, würde es mich aber auch weniger stören, wenn nicht alle Namen komplett dargestellt sind. Dass in Untis schon der Sitzplan hinterlegt ist, macht aus meiner Sicht die Anwesenheitskontrolle wesentlich schneller.

    Das ist natürlich Mist. Dass Ware teils auch nach dem Widerruf versendet wird, hängt manchmal aber mit den unternehmensinternen Abläufen zusammen und ist nicht zwingend böswillig. Ob Anspruch auf Portoersatz besteht, hängt von der Widerrufsbelehrung des Unternehmens ab. Erfahrungsgemäß ist das bei Firmen aus Fernost nicht der Fall und nicht selten lohnt sich ein Rückversand daher nicht einmal....worauf durchaus spekuliert wird.

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