In Geschichte und Ethik, aber auch in Deutsch ist mein Ziel, allen Schülern die Möglichkeit zu geben, eine möglichst gute Note zu geben, ein Sportlehrer kann ja gar nicht schaffen, einen Nichtschwimmer zu einer guten Schwimmnote zu bringen, wenn irgendwelche Zeiten, die zu erreichen sind, vorgegeben sind.
Es sei denn, man darf individuell und pädagogisch bewerten. Da sind in der Oberstufe aber Grenzen gesetzt.
Das ist auch das Ziel in Sport. Und die nicht selten beobachtbare Haltung von Schülern, man sei ohnehin unsportlich und würde daher ungerechtfertigt schlechte Bewertungen erhalten, ist nicht soviel anders als "Mathe kann ich eh nicht". Man muss sich einfach mal klar machen, dass die in Schule notwendigen sportlichen Leistungen durchaus durch ein Technik-Training und entsprechendes Üben erreichbar sind. Nichts anderes fordern wir in den anderen Fächern doch auch, nur wird es im Fall von Sport eher selten umgesetzt.