Hinzu kommt, dass in den Klassen auch lauter Chili, Zitronen, Limonen, Kirschen, Ananas und Litschi sitzen.
Hat man ruhige Gruppen, die 30 min selbstständig arbeiten, ist es etwas anderes, als eine Klasse mit vielen verschiedenen Bedürfnissen, in der man unentwegt mit Differenzierung und Hilfestellung zu tun hat und wirklich präsent sein muss.
Uns ist denke ich allen klar, dass die Arbeit in heterogenen Klassen anspruchsvoll ist. Nur gerne noch einmal: die Alternative zum Nichtmitnehmen des Kindes - und dafür mag es gute Gründe geben, das nicht zu tun - ist dann eben ein Entfall der Stunden oder höhere Belastung des Kollegiums.
PS: Ich bin mir vergleichsweise sicher, dass die Kolleginnen und Kollegen, die ihr Kind mal mit zur Arbeit genommen haben, i.d.R. gut abgewogen haben, ob das mit Blick auf die Lerngruppen des Tages sinnvoll möglich ist oder eher nicht. Von mir selbst kann ich sagen, dass ich diese Abwägung durchaus vorgenommen habe...mit bereits beiden Ergebnissen.