Beiträge von Seph

    Wenn meine Grundschülerin ab dem 18.1. alle zwei Wochen in die Schule muss, ist doch nicht die Präsenzpflicht aufgehoben. *grübel*

    Bisher ist doch noch unklar, ob die bereits bis zum 17.01. beschlossene Aussetzung der Präsenzpflicht nicht verlängert wird. Gib dem Kultusministerium 1-2 Tage Zeit, um das in einen Erlass zu gießen.

    Es wurde beschlossen, dass die Schulen zum Distanzlernen oder (!) eingeschränkten Regelbetrieb wechseln. Das ist de facto auch der Fall. Im Übrigen schaue man sich vlt. doch mal die regional sehr unterschiedlichen Fallzahlen an. In Niedersachsen gibt es derzeit nur wenige Landkreise, die überhaupt eine Inzidenz >100 aufweisen, insofern ist die vorläufige Beibehaltung von Distanzlernen bis Januar und bei stabilem Verlauf ab Mitte Januar Wechselmodell für Grundschulen und Abschlussklassen als adaptive Strategie nicht so abwegig. In stärker betroffenen Landkreisen greifen (und griffen bereits im Herbst) Verschärfungen dieses Vorgehens.

    Ich halte das Potential von nachhaltigem Lernen während des Fernunterrichts, gerade für Grundschüler, für gering. Dann kann man auch gleich sagen: Ist eine Notsituation, die nur einmal alle 100 Jahre vorkommt, Bildungslücken wird es eh geben, Alltag ist derzeit eh unmöglich, Bildung können wir mal hinten anstellen.

    So etwas lässt sich m.E. auch nur aus der bequemen Beamtenhaltung "Ich bekomme doch eh meinen Sold" heraus sagen, oder würdest du das auch unter der Bedingung Kurzarbeit bei 0% so sehen? Während uns allen klar ist, dass die "normalen" Ferien für Urlaub und Überstundenausgleich da sind, ist der Bevölkerung wohl kaum vermittelbar, dass wir weitere 3-4 Wochen bei voller Besoldung untätig zu Hause sitzen.

    Davon ganz abgesehen mag Fernunterricht den Präsenzunterricht nicht zu 100% ersetzen, die Effektivität und Nachhaltigkeit schätze ich aber deutlich höher als "bringt nichts" ein. Irgendwie ist es auch unsere Aufgabe als Lehrkräfte dafür zu sorgen, dass dieser möglich effektiv abläuft.

    Das liegt immer noch ein gutes Stück über dem Nettoverdienst einer Lehrkraft. In den Ruhestand geht es dann mit 52 Jahren bei 60% des letzten Verdienstes, was sich durchaus mit Beamtenpensionen messen lassen kann. Das ist durchaus attraktiv. Dennoch ist der Beruf als Fluglotse sicher einer der stressigsten, die man so haben kann mit hoher mentaler Belastung und nicht ohne Grund gibt es einen sehr strengen Auswahlprozess im Bewerbungsverfahren. Ich kann aber gut verstehen, warum Leute diesen Beruf ergreifen möchten. Das wiederum gilt für unseren genauso, denn anders als ursprünglich vom TE hier suggeriert, brauchen wir uns bzgl. Work-Life-Balance und dabei erreichbaren (Netto-)Gehältern auch nicht zu schlecht fühlen.

    Versetzte Pausen sind für mich nur Wunschdenken, wenn ich SuS nach der Pause zum Händewaschen auffordere, bekomme ich dämliche Kommentare ab. Auf den Gängen tummeln sich buntgemischt, jahrgangs- und schulformübergreifend die Schüler mit einem Abstand von 10cm. Bevor ich in meine Räume komme, muss ich an diesen Schülern im Gang vorbei. Wir haben eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, ja. Aber jede Stunde und in den Pausen habe ich deswegen Diskussionen, dass gefälligst auch die Nasen bedeckt sein müssen. Die Problemtatik ist der SL bekannt, ich rannte vor Weihnachten jede Woche min 1x auf. Versetzte Pausen? Angeblich nicht zu organisieren, Maskenverweigerer haben das bestimmt nicht so böse gemeint, Präsenzkonferenzen sind effizienter als online...bei uns ist alles gut...Index ü 200 seit Wochen....

    Krass, wie unterschiedlich die Schulen damit umgehen. Bei uns sieht das eher so aus: Versetzte Pausen und abgesteckte Pausenbereiche führen zur Entkopplung der einzelnen Jahrgänge, konsequentes Ansprechen und Suspendieren von SuS im Wiederholungsfall zur weitgehenden Einhaltung von MNB-Pflicht und Abständen (die Diskussionen hat man dennoch). Besprechungen finden, sofern rechtlich möglich, online oder mit einem Minimum an notwendigen Personen statt, grundsätzlich aber nur noch in großen Räumen wie der Mensa auf Abstand. Gerade die Beschränkung von Besprechungen darf gerne auch nach der Pandemie beibehalten werden ;)

    Ich kann nur für unsere Gegend sprechen, aber hier gibt es in allen Alten- und Pflegeheimen wie auch den Krankenhäusern schon seit dem Frühjahr massive "Zugangsbeschränkungen". Es dürfen nur wenige bis gar keine Besucher*innen hinein und bei denen, die hinein dürfen, wird getestet oder zumindest Fieber gemessen und es gelten weitere strenge Hygienemaßnahmen.

    So kenne ich es bisher tatsächlich auch, daher hatte ich mich gefragt, welche Maßnahmen denn noch ergriffen werden sollen. Mich erstaunt immer wieder, dass regional scheinbar so unterschiedlich vorgegangen wird.

    Man könnte ja durchaus auch drüber diskutieren, ob Lockdown nach Lockdown das ideale Mittel ist, sondern ob es nicht vielmehr sinnvoller wäre, Alten- und Pflegeheime besser zu schützen, wo übrigens ein Großteil der Todesfälle passieren (hier mal ein Beispiel für Hessen https://www.hessenschau.de/gesellschaft/z…m-tote-100.html oder auch Berlin https://www.rbb24.de/panorama/thema…lle-corona.html ).

    Aber eine Maskenpflicht auf Parkplätzen ist bestimmt deutlich sinnvoller, wie in NRW.

    Das kann man wohl kaum getrennt betrachten, die Lockdown-Maßnahmen zielen gerade auf den (indirekten) Schutz von Alten- und Pflegeheimen. Die Alternative bestünde wohl darin, das komplette Personal zusammen mit den Bewohnern in einer Art "Lock In" einzusperren und von der Außenwelt abzuschirmen. Das führt natürlich zu der dringend nötigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege und einem dringend nötigem Zustrom von Arbeitnehmern in diesem Sektor ;)

    Im Ernst: Was genau stellst du dir unter besseren Schutzmaßnahmen als bislang vor? Dass eine Maskenpflicht auf Parkplätzen irgendwie nicht so zielführend ist, sehe ich auch so.

    Soweit ich weiß, hat man es doch eher der Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter festgemacht. Ich würde auch immer mal einen Blick drauf werfen, wann wohl Wahlen oder wer gerade für was kandidiert. Dann wird einem leider vieles klarer.

    Danke für den Hinweis, das kann ich mir kapazitätsbedingt ebenfalls sehr gut vorstellen. Ja, diese Befürchtung teile ich ja auch. Man hat im Frühsommer schon gut beobachten können, wie sich bestimmte Personen im Umgang mit der Krise profilieren wollten. Leider auch auf Kosten der Bevölkerung.

    Ja klar macht das Sinn, aber das widerspricht sich doch gar nicht damit, sich mal auf verbindliche Richtwerte zu einigen. Das begreife ich schon die ganze Zeit nicht.

    Die oft zitierte Inzidenz von 50/100.000 ist v.a. an der Kapazität von IPS-Betten festgemacht. Man geht davon aus, dass diese nach einem Überschreiten dieses Grenzwertes mittelfristig an ihre Grenzen kommt. Ich kann mir das unterschiedliche Vorgehen neben innenpolitischen Erwägungen nur durch die regional unterschiedliche Verteilung und Belegungvon IPS-Betten erklären. Unterschiedliche Grenzwerte können so durchaus Sinn ergeben im Rahmen eines geeigneten Risikomanagements, welches neben der unglaublich wichtigen Gesunderhaltung auch Bildungschancen, Wirtschaft usw. in Einklang bringen muss.

    PS: Ich vermag nicht zu beurteilen, ob hier politische Erwägungen im Vordergrund stehen, befürchte es aber. Ich selbst würde mir durchaus ein einheitliches Vorgehen wünschen.

    Für mich besteht schon ein Zusammenhang, wir profitieren vom Krieg (nicht zuletzt haben sicher hier welche Heckler und Koch Aktien? Und ich weiß es nicht, aber die Milliarden verschwinden nicht im Nirvana) und um die Geflüchteten will sich niemand kümmern.

    Heckler und Koch hat bei etwa 900 Mitarbeitern einen operativen Gewinn von ca. 1,6 Millionen im Jahr. Im Endeffekt ist das eher ein größeres mittelständisches Unternehmen. Von Milliardenprofiten ist man da weit entfernt und sollte m.E. dann vlt. doch eher mal andere Konzerne an soziale Verantwortung heranführen.

    PS: Die Rüstungsexporte von Deutschland lagen 2020 bereits um ca. 1/3 niedriger als noch im Vorjahr. Es passiert also durchaus etwas in diesem Bereich.

    Du weißt, welche Flüchtlings-"Unterkunft" ich meine.

    Ähm, nein. Auch nach einer Suche "Flüchtlingsunterkunft + Winter" o.ä. finde ich nur Berichte von 2015/16. Wenn es im Übrigen um die Verknüpfung gewinnträchtiger Unternehmungen mit wünschenswertem humanitärem Einsatz geht, fallen mir eher die wahnsinnigen Kursgewinne von großen Digitalkonzernen wie Amazon u.a. im vergangenen Jahr ein als die vergleichsweise geringen Exportgewinne deutscher Rüstungsunternehmen, die eher der ansässigen Wirtschaft zugutekommen.

    Der Vergleich hinkt etwas, oder? Das Eine hat mit dem Anderen schlicht gar nichts zu tun. Die Waffenlieferungen sind privatwirtschaftliche Verkäufe, die lediglich staatlich genehmigt werden müssen und letztlich Einnahmen generieren, während der Betrieb der Flüchtlingsunterkünfte als Kostenfaktor zunächst durch Kommunen und Ländern mit Unterstützung des Bundes finanziert wird. Von nicht winterfesten Unterbringungsmöglichkeiten habe ich hier in Deutschland das letzte Mal 2016 gehört. Hast du da eine aktuelle Quelle?

    Und wir sind für Krankheits- und Todesfälle mit verantwortlich, das lässt mich nicht kalt.

    Wir können Verantwortung nur für Dinge tragen, die wir auch beeinflussen können. Im Kontext der Pandemie bedeutet das für mich konkret z.B. die konsequente Durchsetzung bestehender Regeln und die Mitgestaltung schuleigener Umsetzungsmöglichkeiten, die äußeren Rahmenbedingungen sind unserem Einfluss- und Verantwortungsbereich aber weitgehend entzogen. Verantwortung tragen wir auch für den Bildungserfolg unserer SuS und die entsprechende Ausgestaltung von Präsenz- und Distanzlernen. Auf politischer Seite gilt es, durch geeignetes Risikomanagement insgesamt die Zukunft unserer SuS möglichst gut zu gestalten. Dazu gehört die Gesunderhaltung genauso wie die Zukunftschancen durch Bildung.

    Hier in NRW ist noch nichts klar. Unter einer Inzidenz von 200 läuft alles wie gehabt laut Frau Gebauer. Das halte ich für unrealistisch, das widerspricht dem Plan, auf eine Inzidenz von 50 zu kommen. Dahinter steht wahrscheinlich immer noch der Gedanke, dass Schulen keine Treiber der Pandemie sind.

    Ich habe gehört, dass es Donnerstag konkrete Informationen gibt. Ich finde das immer noch relativ spät.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Weiter wie bisher ohne weitere Einschränkungen bei Inzidenzen von deutlich über 50 scheint mir nicht sinnvoll zu sein. Mich bestürzt, dass ihr in einigen Bundesländern scheinbar so allein gelassen werdet. Dann verstehe ich auch gut, warum hier im Forum manchmal ein - aus meiner Sicht - starkes Murren zu hören ist.

    b) nur bis zum nächsten Beschluss. Vor den Weihnachtsferien gab es 3 Beschlüsse in einer Woche. Wirklich verlässlich waren die Ansagen nicht und das Umplanen in kurzer Zeit dann doch nötig.

    Natürlich gilt ein Erlass nur bis zum nächsten ersetzenden Erlass. Aber ich sehe darin kein Problem. Durch die frühzeitige Bekanntgabe, dass definitiv nicht im Modell A gestartet wird, hatten wir als Schule genügend Zeit, noch einmal alle Pläne für das Modell B/C durchzuschauen (Gruppeneinteilungen, Verteilersysteme usw.) und alle Lehrkräfte und alle SuS wissen Bescheid, dass es zumindest teilweise im Distanzlernen weitergeht. Dementsprechend konnten die Lehrkrafte ihren Unterricht bereits langfristig entsprechend planen und es konnte die Erreichbarkeit der SuS sichergestellt werden.

    Wenn es jetzt doch noch zu einer kurzfristigen Änderung kommt, dann doch wahrscheinlich eher zum Modell C (alle zu Hause). Das wäre aber kein Problem, da es nichts an den Vorplanungen für die kommende Woche ändert, die Hälfte der SuS hätte es ohnehin betroffen.

    Das gibt sicher Bundesländer, wo das so klappt, bei uns sind 90% der Sicherheitsmaßnahmen vom Schulamt untersagt worden. Wir kriegen leider einfach keinen Schutz.

    Einzig zulassen wäre aktuell eine Älternative, denn selbst Wechselunterricht ist nicht erlaubt.

    Das macht mich tatsächlich betroffen. Habe gerade in einem Artikel auch gelesen, dass ihr da weitgehend alleine gelassen werdet. Auch wenn mich die nahezu wöchentlich veränderte Lage und ständige Umplanung nervt, fand ich es stark von unserem Minister, uns bereits mit einer relativ klaren Ansage zum Ablauf im Januar in die Weihnachtsferien gehen zu lassen. Sollten die Schulen ab 11.01. wieder aufmachen, so wird das grundsätzlich im Wechselmodell stattfinden. Damit haben wir bereits eine gute Planungsgrundlage.

    Aber dann klagen, wenn es Widerspruch gibt. Auf Argumente wird eh nicht eingegangen. Schade.

    Das mag daran liegen, dass du hier schon mehrfach gemäßigte Meinungen ins Extreme übersetzt hast. @EffiBriest hat das hier schön zusammengefasst:

    Nein, nicht für alle ist das Unwohlsein eine adäquate Reaktion, deswegen sind wir noch lange nicht naiv und sorglos.

    Ich habe den Eindruck, dass ein Austausch differenzierter Meinungsäußerungen überhaupt nicht gewünscht ist. An mir wie an anderen konnte ich leider bereits beobachten, dass Betrachtungen der vorhandenen Risiken in Relation zu bereits getroffenen Schutzmaßnahmen eben genau als naiv und sorglos abgetan werden, wenn nicht daraus die Maximalforderung Schulschließung gefolgert wird. Wunder dich dann bitte auch nicht über Gegenwind. Du darfst gerne davon ausgehen, dass wir alle hier uns Gedanken und auch Sorgen über den weiteren Ablauf in Schulen machen. Der muss aber nicht zwingend darin bestehen, den Kopf in den Sand zu stecken und die Schulen einfach dicht zu machen.

    Ich sehe die Aufgabe von Schulen auch darin, unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu schauen, was mit anständigen Schutzmechanismen möglich ist und was nicht. Das dürften de facto auch alle Schulen getan haben und mussten dabei leider eine Reihe von Dingen fallen lassen, "nervige" Regeln aufstellen und durchsetzen und viele Schulen werden festgestellt haben, dass sie damit bisher relativ gut gefahren sind, was nicht nur mit Glück zu tun hat. Wir hatten z.B. inzwischen drei Fälle an der Schule, die jeweils super begrenzt waren auf Einzelpersonen. Dazu hat mit Sicherheit auch die konsequente Durchsetzung von MNB-Pflicht, Abständen, Lüftung und der Trennung der Jahrgänge bei Anpassung des Pausenkonzeptes beigetragen. Warum sollte das nicht auch weiterhin funktional sein?

    Ich glaube, du gehst von der falschen Prämisse aus, OP- und Alltagsmasken seien zum Eigenschutz empfohlen worden. Dem ist nicht so. Es ist immer kommuniziert worden, dass diese dafür da sind, andere (!) zu schützen, indem die eigene Atemluft deutlich ausgebremst wird. Das führt dann auch bei feineren Tröpfchen (=Aerosolen) dazu, dass diese eine deutlich geringere Reichweite haben. Das lässt sich wunderbar vor einem Schlierenspiegel nachvollziehen. In Verbindung mit Lüften und dem Tragen dieser Masken ist der Mindestabstand durchaus eine geeignete Maßnahme zur deutlichen Reduzierung der Infektionswahrscheinlichkeit.

    Für den Eigenschutz in unbekanntem Umfeld sind natürlich die FFP2- und FFP3-Masken geeigneter. Ich kann aber vollkommen nachvollziehen, dass diese zunächst gefährdeteren Berufsgruppen zur Verfügung standen.

    Der Abstand schützt nicht vor Ansteckung, weil Tröpfcheninfektion nicht der dominante Übertragungsweg ist. Die Raumgröße ist abseits von Hallen also nachrangig für die Beurteilung der Ansteckungswahrscheinlichkeit. Warum blendet ihr das bis zum heutigen Tage aus?

    Das RKI spricht lediglich davon, dass sich unter bestimmten Nebenbedingungen wie einem sehr langen Aufenthalt in unbelüfteten Räumen die Wahrscheinlichkeit für eine Übertragung auch über größere Distanzen als 1,5m erhöhen kann. Von einer Nutzlosigkeit eines Mindestabstands ist man da weit entfernt. Natürlich reicht Abstand halten alleine (!!) nicht als Maßnahme aus, ist aber mit Sicherheit eine sinnvolle Ergänzung zu Lüftungskonzept usw.

    Das ist ein wichtiger Hinweis Moebius, daran hatte ich nicht gedacht. Der Begriff ist dennoch weit verbreitet und hängt wahrscheinlich an der konkreten Ausgestaltung der eigenverantwortlichen Schule. Nach §44 NSchG kann eine Schule mit 2/3 Mehrheit in der Gesamtkonferenz die Einführung einer kollegialen Schulleitung (häufig auch erweiterte Schulleitung genannt) bei der Behörde beantragen, welche darüber entscheidet. Sofern dies nicht geschehen ist, gibt es auch keine kollegiale Schulleitung. Im Gespräch zum Amt ist das Wissen um eigene Kompetenzen und Grenzen durchaus wichtig. Der Tenor dabei sollte darauf liegen, dass Entscheidungen in Rücksprache mit der SL erfolgen.

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