Der Vergleich ist doch aber ziemlich unfair. Fairer ist der Vergleich in gleicher Wohnlage. Wenn jemand in Stuttgart 2000€ Kaltmiete bezahlt, möchte diese Person vlt. auch in Stuttgart wohnen bleiben und nicht auf dem Land. Die Wohnung in Stuttgart ist mit 2000€ pro Monat aber nicht in sinnvoller Zeit finanzierbar.
Äh, ja, mit dem Unterschied, dass dem einen am Ende ein Haus gehört und dem anderen nüscht!
Im Moment sind Immobilien im Vergleich zu Mieten deutlich überteuert, die Differenz zwischen Miete und notwendiger Finanzierungsrate kann man wie gesagt auch in andere Anlageklassen stecken. Dann hat der andere am Ende auch etwas mehr als "nüscht". Ob Immobilienpreise auch weiterhin so stark steigen wie bisher, darf mit ruhigem Gewissen mit einem Fragezeichen versehen werden. Wir stehen einerseits bereits bei nahezu 0% Finanzierungsraten und haben nahezu das prognostizierte Bevölkerungsmaximum in Deutschland erreicht. Die Mieten müssen sich marktgerecht andererseits am (durchschnittlichen) Einkommen orientieren und werden wohl eher nicht so stark aufholen können, dass wir wieder bei Immobilienpreisen um 15-25 Jahreskaltmieten landen.