Beiträge von Seph

    Das gibt sicher Bundesländer, wo das so klappt, bei uns sind 90% der Sicherheitsmaßnahmen vom Schulamt untersagt worden. Wir kriegen leider einfach keinen Schutz.

    Einzig zulassen wäre aktuell eine Älternative, denn selbst Wechselunterricht ist nicht erlaubt.

    Das macht mich tatsächlich betroffen. Habe gerade in einem Artikel auch gelesen, dass ihr da weitgehend alleine gelassen werdet. Auch wenn mich die nahezu wöchentlich veränderte Lage und ständige Umplanung nervt, fand ich es stark von unserem Minister, uns bereits mit einer relativ klaren Ansage zum Ablauf im Januar in die Weihnachtsferien gehen zu lassen. Sollten die Schulen ab 11.01. wieder aufmachen, so wird das grundsätzlich im Wechselmodell stattfinden. Damit haben wir bereits eine gute Planungsgrundlage.

    Aber dann klagen, wenn es Widerspruch gibt. Auf Argumente wird eh nicht eingegangen. Schade.

    Das mag daran liegen, dass du hier schon mehrfach gemäßigte Meinungen ins Extreme übersetzt hast. @EffiBriest hat das hier schön zusammengefasst:

    Nein, nicht für alle ist das Unwohlsein eine adäquate Reaktion, deswegen sind wir noch lange nicht naiv und sorglos.

    Ich habe den Eindruck, dass ein Austausch differenzierter Meinungsäußerungen überhaupt nicht gewünscht ist. An mir wie an anderen konnte ich leider bereits beobachten, dass Betrachtungen der vorhandenen Risiken in Relation zu bereits getroffenen Schutzmaßnahmen eben genau als naiv und sorglos abgetan werden, wenn nicht daraus die Maximalforderung Schulschließung gefolgert wird. Wunder dich dann bitte auch nicht über Gegenwind. Du darfst gerne davon ausgehen, dass wir alle hier uns Gedanken und auch Sorgen über den weiteren Ablauf in Schulen machen. Der muss aber nicht zwingend darin bestehen, den Kopf in den Sand zu stecken und die Schulen einfach dicht zu machen.

    Ich sehe die Aufgabe von Schulen auch darin, unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu schauen, was mit anständigen Schutzmechanismen möglich ist und was nicht. Das dürften de facto auch alle Schulen getan haben und mussten dabei leider eine Reihe von Dingen fallen lassen, "nervige" Regeln aufstellen und durchsetzen und viele Schulen werden festgestellt haben, dass sie damit bisher relativ gut gefahren sind, was nicht nur mit Glück zu tun hat. Wir hatten z.B. inzwischen drei Fälle an der Schule, die jeweils super begrenzt waren auf Einzelpersonen. Dazu hat mit Sicherheit auch die konsequente Durchsetzung von MNB-Pflicht, Abständen, Lüftung und der Trennung der Jahrgänge bei Anpassung des Pausenkonzeptes beigetragen. Warum sollte das nicht auch weiterhin funktional sein?

    Ich glaube, du gehst von der falschen Prämisse aus, OP- und Alltagsmasken seien zum Eigenschutz empfohlen worden. Dem ist nicht so. Es ist immer kommuniziert worden, dass diese dafür da sind, andere (!) zu schützen, indem die eigene Atemluft deutlich ausgebremst wird. Das führt dann auch bei feineren Tröpfchen (=Aerosolen) dazu, dass diese eine deutlich geringere Reichweite haben. Das lässt sich wunderbar vor einem Schlierenspiegel nachvollziehen. In Verbindung mit Lüften und dem Tragen dieser Masken ist der Mindestabstand durchaus eine geeignete Maßnahme zur deutlichen Reduzierung der Infektionswahrscheinlichkeit.

    Für den Eigenschutz in unbekanntem Umfeld sind natürlich die FFP2- und FFP3-Masken geeigneter. Ich kann aber vollkommen nachvollziehen, dass diese zunächst gefährdeteren Berufsgruppen zur Verfügung standen.

    Der Abstand schützt nicht vor Ansteckung, weil Tröpfcheninfektion nicht der dominante Übertragungsweg ist. Die Raumgröße ist abseits von Hallen also nachrangig für die Beurteilung der Ansteckungswahrscheinlichkeit. Warum blendet ihr das bis zum heutigen Tage aus?

    Das RKI spricht lediglich davon, dass sich unter bestimmten Nebenbedingungen wie einem sehr langen Aufenthalt in unbelüfteten Räumen die Wahrscheinlichkeit für eine Übertragung auch über größere Distanzen als 1,5m erhöhen kann. Von einer Nutzlosigkeit eines Mindestabstands ist man da weit entfernt. Natürlich reicht Abstand halten alleine (!!) nicht als Maßnahme aus, ist aber mit Sicherheit eine sinnvolle Ergänzung zu Lüftungskonzept usw.

    Das ist ein wichtiger Hinweis Moebius, daran hatte ich nicht gedacht. Der Begriff ist dennoch weit verbreitet und hängt wahrscheinlich an der konkreten Ausgestaltung der eigenverantwortlichen Schule. Nach §44 NSchG kann eine Schule mit 2/3 Mehrheit in der Gesamtkonferenz die Einführung einer kollegialen Schulleitung (häufig auch erweiterte Schulleitung genannt) bei der Behörde beantragen, welche darüber entscheidet. Sofern dies nicht geschehen ist, gibt es auch keine kollegiale Schulleitung. Im Gespräch zum Amt ist das Wissen um eigene Kompetenzen und Grenzen durchaus wichtig. Der Tenor dabei sollte darauf liegen, dass Entscheidungen in Rücksprache mit der SL erfolgen.

    Hallo, dann nur kurz einige Gedanken zum Ablauf der Bewerbung:

    Der formale Ablauf der Bewerbung sieht die fristgerechte Einreichung der Bewerbung über die Landesschulbehörde vor, anschließend wird der/die für dich zuständige Dezernent/in einen Termin für die dienstliche Beurteilung setzen und die Beurteilung durchführen. Nach Vorliegen aller Beurteilungen der Bewerber/innen wird der/die für die Zielschule zuständige Dezernent/in dann eine Auswahlentscheidung treffen. Das alles kann theoretisch mit Ausnahme eines Beurteilungsbeitrags ohne direkte Einbindung der betreffenden Schulleiter geschehen, ist aber wenig sinnvoll. Die Auswahl-entscheidung beruht dabei auf Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

    In der Realität wird der weit überwiegende Anteil der ausgeschriebenen A15-Stellen intern besetzt, sofern es interne Bewerber/innen gab. Das liegt nicht unbedingt an Klüngelei, sondern sicher auch an besseren Vorbereitungsmöglichkeiten. Es ist m.E. unabdingbar, zunächst Kontakt zur betreffenden Schulleitung aufzunehmen, sich vorzustellen und gemeinsam abzuklären, ob man sich die Zusammenarbeit vorstellen kann oder ob es bereits Hauskandidaten gibt, die eher in Frage kommen. Es gibt SL, die einen Hauskandidaten auch eher ungern sehen würden, das hört man dann heraus. Je nach Verlauf des Gesprächs muss man sich dann entscheiden, ob man weiter macht oder lieber nicht.Je nach Schule muss man sich zudem im Schulvorstand vorstellen, der ein Votum als Empfehlung zur Auswahl einer Kanditatin oder eines Kanditaten abgeben wird. Dieses Votum ist zwar nicht bindend, kann bei der Auswahl dennoch eine größere Rolle spielen.

    Für die eigentliche Beurteilung ist m.E. folgendes zu beachten: Der Unterrichtsbesuch wird durch Dezernt/in und Fachberater/in durchgeführt und besprochen, es schadet auch hier nicht, vorher den Kontakt zur Fachberatung zu suchen. Für das Gespräch zum Amt sollte man für sich sehr klar haben, was man mitbringt (Persönlichkeit, Vorerfahrungen...), welche Visionen/Entwicklungschancen man bei Antritt der Stelle sieht (hierfür ist es nötig, die Situtation der Schule möglichst gut zu kennen) und man sollte sattelfest in Schulrecht sein, insbesondere für den Bereich, den man bearbeiten möchte. Die Konferenzplanung setzt m.E. eine gute Zusammenarbeit mit der eigenen SL voraus und sollte ein Thema haben, welches ohnehin gerade in Schule ansteht. Die Art der Durchführung ist dementsprechend sehr individuell, wichtig scheint mir hier, dass Leitungshandeln deutlich wird und ein Mehrwert für die beteiligten Kolleginnen und Kollegen bzw. die Schule an sich entsteht.

    Viele Grüße

    Nein, stimmt doch nicht. Vermittelt ihr auch Lesekompetenz? Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen!

    Was soll denn daran nicht stimmen? Natürlich erhalten Unverheiratete, die mit ihrem Kind zusammen im Haushalt wohnen, ebenfalls den Familienzuschlag der Stufe 2, bei 2 Kindern bereits Stufe 3 usw. Die Stufe 1 erhält man, anders als die landläufige Meinung ist, eben nicht nur für den Status "verheiratet".

    PS: In dem Zusammenhang selbst von mangelnder Lesekompetenz zu sprechen, ist schon erstaunlich dreist.

    Naja, als stiller Mitleser muss ich da widersprechen. Es gab und gibt durchaus User hier, die immer wieder behauptet haben, dass Schulen keine Hotspots/Infektionstreiber seien. Zwar gäbe es vereinzelt Infektionsgeschehen an Schulen, aber insgesamt sei dieses als wenig relevant im Hinblick auf den Verlauf der Pandemie einzustufen. So und so ähnlich wurde hier etliche Male argumentiert.

    Und nichts anderes hat Moebius auch eingeräumt. Was mich hier massiv stört, ist die Polarität, die daraus gemacht wird.

    Mich betrifft das ja ebenfalls, da ich auch mehrfach darauf hingewiesen habe, dass Schulen bislang nicht als massive Hotspots bekannt sind und gleichzeitig darauf hinwies, dass es durchaus Infektionen und einzelne Ausbruchsgeschehen gab und dass es in der Natur der Sache liegt, dass dort, wo viele Menschen dicht zusammenkommen, Infektionen nicht auszuschließen sind. Gleichzeitig habe ich wie andere User hier auch auf die bereits bestehenden Maßnahmen zum Infektionsschutz hingewiesen, die bisher gerade dafür sorgten, dass es bei lokalen Ausbrüchen an Schulen blieb, diese aber leider auch nicht ganz verhindern konnten.

    Daraus wird dann aber von Usern wie Nymphicus gleich gefolgert, man würde die Risiken nicht sehen, vollkommen herunterspielen und die Gefahren leugnen. Gerne kombiniert mit nachweislich falschen Aussagen, es gäbe bislang keinerlei Infektionsschutzmaßnahmen und der Dienstherr müsste jetzt endlich mal dies und das tun. Dieses Schwarz-weiß-Denken bringt uns aber nicht weiter. Ich wünsche mir hier differenziertere Betrachtungen.

    PS: Der verlinkte Spiegel-Artikel macht im Übrigen genau das. In ihm wird vollkommen zurecht darauf hingewiesen, dass Aussagen, dass Schulen vollkommen sichere Orte wären, nicht nachzuvollziehen sind, dass aber auch Panikmache deutlich verfrüht wäre. Es lohnt sich, mehr als den Header zu lesen.

    Grob ist ja bekannt, dass Susannea im berliner Brennpunkt arbeitet, aber ich frage mich schon, wo es Konvention ist, dass Familien scheinbar mehrfach im Jahr umziehen und die neue Adresse niemandem (außer vermutlich Familie und Freunden) mitteilen.

    Es hat niemand etwas von mehrfach pro Jahr behauptet. Wenn man an einer Schule über 1000 SuS hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einige der Datensätze nicht aktuell sind. Nicht alle Familien denken bei Umzug, neuer Telefonnummer o.ä. sofort daran, die Schule zu benachrichtigen. Und das gilt mit Sicherheit nicht nur für Brennpunkte.

    ich hörte gerade, dass manche Kliniken, jetzt kommt es, langsam in finanzielle Schwierigkeiten gerieten, da durch die Verschiebung nicht-essentieller Operationen Gelder fehlen und sie dadurch dringend staatliche Unterstützungsgelder benötigen. Ist das nicht irgendwie pervers, dass die Klinikmitarbeiter an der Belastungsgrenze arbeiten, das aber nur an den wirtschaftlich weniger wertvollen Coronapatienten? Dann doch lieber eine Brustvergrößerung...

    Da hast du etwas missverstanden. Die Verluste entstehen nur durch das notwendige Freihalten von Intensivbetten, um genug Kapazitäten für eventuelle (und bald sicher vorhandene) Covid-19-Patienten zu schaffen, weil es nach wie vor einige nicht kapieren, dass die Beschränkungen notwendig sind. Die eigentlichen Covid-19-Patienten sind nicht "wirtschaftlich weniger wertvoll".

    Nein, es gibt Geld für die Ehe und die sog. Ferkelprämie, die pro Kind gezahlt wird.

    Das stimmt nicht und darauf ist weiter oben bereits hingewiesen worden. Den Familienzuschlag der Stufe 1 gibt es nicht nur für Verheiratete, sondern auch für Ledige, die mit einer Person, der sie zum Unterhalt verpflichtet sind, zusammen wohnen. Das gilt dementsprechend auch für unverheiratete Beamte mit Kindern im eigenen Hausstand, die dann nicht nur den "Kinderzuschlag" erhalten.

    Und wenn ich oben lese, da wird ein Schüler hochgehoben, während er noch auf einen anderen zuläuft, würde ich sagen, hier wäre man schon in einem Bereich, wo die Angemessenheit in der geg. Situation NICHT MEHR gegeben sein kann.

    Warum denn nicht? Es wurde beschrieben, dass in den Weg stellen (und wahrscheinlich deutliche Ansprache) bereits versucht wurde, die milderen Mittel sind also bereits ausgeschöpft. Ein einfaches Anheben ist darauf folgend ebenfalls noch vergleichsweise milde, man wird nicht warten müssen, bis der Betreffende erst zuschlägt. In die Situation einzugreifen (hier im wahrsten Sinn des Wortes nach erfolgloser Ansprache) gebietet die Garantenstellung, die man als Lehrkräfte den Schülern gegenüber einnimmt.

    Und ich ergänze. Es war für den Hausmeister ein wichtiges Zusatzeinkommen.

    (Das wurde mir erst bewusst, als einige Eltern zweimal die Woche gesundes Essen (Brot mit verschiedenen Beilagen wie Apfel und Gurke) zum Selbstkostenpreis anbieten wollten. Da gab es richtig Ärger (und nach Gespräch Verständnis für den Hausmeister.)

    Warum sollte denn ausgerechnet der Hausmeister davon profitieren dürfen, am Besten noch während seiner regulären Arbeitszeit? Problematisch finde ich auch, dass der Hausmeister genau dann nicht greifbar ist, wenn man ihn als Lehrkraft auch aufsuchen kann. Aus Sicht der Schule und für potentielle Betreiber kann es sinnvoll sein, den Kioskbetrieb an den Mensabetrieb zu koppeln und gemeinsam auszuschreiben. Der reine Mensabetrieb ist i.d.R. nicht wirtschaftlich, mit Kioskbetrieb sehr wohl. Als Schule bzw. Träger lassen sich so auch eher Bedingungen an das Speiseangebot durchsetzen.

    Bei einer Inzidenz bis zu 199 ist die Maske also optional. Lächerlich.

    Für weiterführende Schulen galt die schon ab einer Inzidenz von 50. Warum das im Primarbereich nicht gemacht wurde, erschließt sich mir zunächst auch nicht. Das mag aber daran liegen, dass die Gesundheitsämter vor Ort relativ schnell und adaptiv auf veränderte Lagebilder reagiert haben. Bislang sind die Grundschulen hier auch nicht unbedingt als Hotspots bekannt, was unser Minister im Detail in deiner Quelle auch erläutert. Im Übrigen ist bis 199 ein MNB nur im Unterricht unter Einhaltung der Mindestabstände optional, in anderen Situationen gilt diese Pflicht dennoch. Insofern ist das Attribut "lächerlich" völlig unpassend.

    Danke, das Verlassen des Schulgeländes für Sek I SuS zu untersagen, ist häufig sinnvoll und lässt sich auch schulorganisatorisch begründen, notwendig wäre es nicht zwingend. Gut, dass das bei euch landesweit geregelt ist.

    Alles, was nicht ohnehin vom Gesetzgeber vorgegeben ist, wird nicht einfach verhängt, sondern in allen Gremien (SV, SPS, LK) erst diskutiert und abgestimmt und anschließend in der Schulkonferenz nochmals abgestimmt. Jeder kann sich einbringen und mit entscheiden. Wir Lehrer können von Eltern und Schülern überstimmt werden, denn alle Gremien sind mit 1/3 Stimmen vertreten. Entsprechend hoch ist die Akzeptanz dieser Beschlüsse.

    So sollte und muss es auch ablaufen. Manchmal vergessen die Gremien nur leider, dass sie einen klar umgrenzten Gestaltungsrahmen haben und einige Anträge und Beschlussvorlagen überhaupt nicht beschlussfähig sind. Speisevorschriften gehören da mit Sicherheit dazu.

    Du schreibst, dass Arbeitsschutzmaßnahmen längst vorhanden sind. Darüber lohnt es sich meiner Meinung nach nicht zu streiten, das halte ich für schlichtweg falsch. Lehrkräfte mussten sich täglich über mehrere Stunden hinweg in geschlossenen Räumen mit rund 30 anderen Personen aufhalten. Nicht einmal so lächerlich niedrigschwellige Maßnahmen wie die MNS-Pflicht wurde flächendeckend durchgesetzt. Schleswig-Holstein hat vorgemacht, dass es auch anders geht: Maskenpflicht ab Klasse 1 bei einem Inzidenzwert von über 50. Ganz simpel. Von den lange ignorierten RKI-Empfehlungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

    In Beitrag #822 habe ich sehr konkret Beispiele für solche Maßnahmen beschrieben und mich dabei zunächst auf Niedersachsen bezogen. Deine Aussage, solche Maßnahmen seien nicht vorhanden, ist daher zumindest für Niedersachsen unzutreffend. Das mag bei dir anders aussehen, aber das kann ich nicht beurteilen, da du nicht angegeben hast, in welchem Bundesland du arbeitest.

    Klar, die SuS, die mir in den Sinn kommen, die vor Jahren an meiner Schule in jeder Pause Cola tranken und Chips und Süssigkeiten zu sich nahmen, waren alle quer durch die Bank untergewichtig.

    Zum Glück gibt es neben den Massen an Schülerinnen und Schülern, die sich nur von Cola und Chips/Süssigkeiten ernähren und denen, die niemals so etwas essen würden oder dürfen noch einige wenige, die manchmal ganz verstohlen eine kleine Süssigkeit zu sich nehmen. Schön, wenn dann niemand in der Schule gleich die Verbotskeule herausholt ;)

    Das Mantra "Schulen sind sichere Orte" hat natürlich auch dazu geführt, dass vielerorts Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt wurden. Ich finde es befremdlich, dass in den meisten Grundschulen Deutschlands den Lehrkräften nicht einmal das bisschen Schutz, den verpflichtender MNS gewährt hätte, zugestanden wurde.

    Da ich den Link hier noch nicht gesehen - evtl. übersehen habe, die AOK-Daten: https://www.wido.de/news-events/ak…wegen-covid-19/

    Es geht mir nicht um ein Mantra "Schulen sind sichere Orte" und ich habe dazu bereits mehrfach geschrieben, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Berufsgruppen, die mit vielen Personen Kontakt haben, potentiell auch gefährdeter sind, als z.B. Personen, die alleine zu Hause sitzen und dort im Homeoffice arbeiten. Dass die Inzidenz bei Bildungspersonal höher ausfällt ist da nur normal.

    Wenn hier aber immer wieder suggeriert wird, dass Schulen Pandemietreiber o.ä. sind und dass doch endlich mal Arbeitsschutzmaßnahmen ergriffen werden müssten, obwohl diese längst vorhanden sind, dann geht das an der Realität vorbei. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der Dienstherr oder Schulträger die Lehrkräfte mit FFP2-Masken ausstattet und in einigen Landkreisen ist dies auch geschehen. Gleichzeitig denke ich, dass diese eine Sicherheit suggerieren, die eher dazu führen würde, nicht mehr so auf Abstände und regelmäßiges Lüften zu achten...Maßnahmen, die ebenfalls stark schützend wirken.

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