Meine Frage an euch: Ist es wirklich möglich, auf diese Weise eine „ruhige Kugel“ zu schieben, ohne dass es langfristig auffällt oder Nachteile bringt? Zum Hintergrund: Er studiert keine Hauptfächer.
Ohne das jetzt zu sehr ins lächerliche ziehen zu wollen: Nein, das wird nicht funktionieren. Schon alleine dieses Vorhaben ist schlicht nicht realistisch:
Aufgaben und Tests während des Unterrichts korrigieren
Auch das hier funktioniert in der Praxis nicht zu 100%
und nach einmaliger Vorbereitung immer wieder die gleichen Materialien verwenden – ohne sich darüber hinaus anzustrengen.
da man immer wieder andere Lerngruppen haben wird und Inhalte zumindest rudimentär auf diese anpassen muss. Gleichwohl nimmt der notwendige Umfang der Vorbereitung natürlich später ab, da man durchaus auf bereits erstellte Materialien und Pläne zugreifen kann und das auch sollte.
Bislang fehlen in der Auflistung vollständig die weiteren außerunterrichtlichen Tätigkeiten, die unseren Beruf prägen und die man nicht einfach skippen kann. Der Plan, nur 22h zu arbeiten, wird so wohl nicht funktionieren.
PS: Sind die fiktiven knapp 39€ Stundenlohn netto wirklich auf Basis der 22h mit 13. und 14. Gehalt gerechnet? Das klingt nach extrem wenig.