Sagt wer war auch interessant: Der Kollege meinte, ich solle mitfahren. Von der SL habe ich dazu nichts Direktes angewiesen bekommen. Nur indirekt, indem die meinte, dass ein gewöhnlicher Dienstreisenantrag nicht genehmigt werden könne.
Es sollte zudem klar sein, dass ein Kollege keine Dienstanweisungen geben kann. Entweder die SL weist dich konkret an, diese Dienstreise zu unternehmen (mit allen Konsequenzen bzgl. Antragsgenehmigung, Fahrtkosten, Ausplanung aus sonstigen Verpflichtungen usw.) oder es erfolgt eben keine solche Dienstreise.
SL meint normale Dienstreise könne so nicht beantragt werden, das müsse über Antrag des Lehrers, der die Fahrt organisiert hat geschehen.
Im Übrigen ist die Aussage, ein "gewöhnlicher" Dienstreiseantrag käme nicht in Frage, nicht haltbar. Mir ist tatsächlich auch schleierhaft, was denn nun einen "gewöhnlichen" von einem "außergewöhnlichen" Dienstreiseantrag abgrenzen sollte. Zwar kann es sinnvoll sein, für Dienstreisen, die mehrere Lehrkräfte betreffen, einen gebündelten Dienstreiseantrag (lange vor der Fahrt!) zu stellen, es ist aber keineswegs erforderlich, bei so kurzfristigen Einsatzänderungen für alle einen neuen Antrag auf den Weg zu bringen. Selbstverständlich reicht hier der individuelle "gewöhnliche" Antrag vollkommen aus. Dieser wird dann halt genehmigt oder nicht....alles andere ist nicht mehr dein Problem.