LongCovid kommt unabhängig von der Symptomschwere bei etwa 10% vor. Folglich werden sie alles unternehmen, um sich aus der Verantwortung zu halten.
"Danke für die lieben Wünsche.
Ich habe tatsächlich viel Unterstützung. Seitens meines Partners, unserer Familie und Freunden.
Es ist schwieriger den Kindern zu vermitteln, wieso Mama auf einmal anders ist. Sie hustet ja nicht, sie sieht ganz normal aus
Mal schauen, wie es wird. Seit Montag arbeite ich wieder. In der Hoffnung, dass es mir psychisch gut tut.
Ich bin übrigens Ü30, wenn auch knapp. Rauche nicht, trinke nicht, bin normalgewichtig, austrainiert. Ich ernähre mich vegetarisch und meine Ernährung ist so ausgelegt, dass alle Mikroelemente und Vitamine ausreichend vorhanden sind. Ich habe auch keine VorErkrankungen
Ich hatte seit Anfang Respekt vor Covid gehabt und hatte gehofft, bis zur Impfung durchzuhalten. Ich habe mit Allem gerechnet. Nur nicht mit sowas. Am Ende Rechnet man schon, dass es einem nichts passiert"
aus den Kommentaren von: https://www.zeit.de/zett/politik/2…-langzeitfolgen
Unter anderem deshalb müssen die Schulen unbedingt zu bleiben, bis alle geimpft sind. Distanzunterricht läuft bei uns sehr gut, es ist eine absolute Verletzung der Fürsorgepflicht, dass man die Schulen ohne Rücksicht auf Verluste öffnen möchte. Auch hier im Forum denke einige, "dass einem nichts passiert". Ich habe ganz zu Beginn der Pandemie bereits vor Long-Covid gewarnt, das wussten die Chinesen nämlich schon bei den ersten Autopsien. Es hat sich histologisch gezeigt, dass es zu irreparablen Schäden an der Lunge und anderen Organen kommt. Klar wird ein kleiner Teil dieser Schäden nach Monaten oder Jahren zum Teil repariert werden, aber es ist und bleibt ein permanenter Schaden zurück. Und natürlich werden solche Erkenntnisse (wie auch vieles anderes, was man damals schon wissen konnte, die Rolle der Kinder bei der Infektion usw.) politisch heruntergespielt.
Und ich sage es noch einmal ganz deutlich (wird ja wie alles, was ich damals vorausgesagt habe, wieder bagetellisiert werden):
Wenn jemand Covid-19 überstanden hat, der hat eine signifikant verkürzte Lebenserwartung, ganz besonders, wenn es zum Long-Covid Syndrom kam.
Die Größenordnung wird sich zeigen, aber ich vermute so wie jemand, der eine mehrzyklische Chemo-Therapie über sich hat ergehen lassen müssen. Das Gewebe (die Zellen) vergisst nicht!!! Auch die ganzen Mikrothrombosen (die ja nicht einmal zu Ausfallerscheinungen führen müssen) schädigen viele Organe irreparabel, aber so in einem Maßsstab, dass man in den meisten Fällen ja nicht gleich tot umfällt. Aber die permanenten Folgen sind da.
Das machen sich die Leute einfach nicht bewusst. Es ist wie nach einem "leichten" Herzinfarkt oder einer überstandenen Krebserkrankung, man kann auch danach wieder Lebensqualität gewinnen, aber die Schädigung des Körpers bleibt. Seien es Teile des Herzmuskels, die abgestorben waren und das Herz schwächen, oder durch Chemotherapie zerstörte Zellen oder ganze Organe.
Bei Covid-19 gibt es irreparable Schäden und ihr kommt hier teilweise mit Parolen wie "Die Schule zu schließen muss die allerletzte Option sein". Oder "Die armen Kinder, was denen zuhause passiert". Das alles steht in keinem Verhältnis zu den permanenten Schäden, die sich jeder Covid-19 Erkrankte einhandelt und schon gar nicht so den immensen Schäden, wenn es zu Long-Covid Symptomen kommt.
Wenn ihr mal mit den Spätfolgen (Jahre oder Jahrzenhnte danach) zutun habt, dann könnt ihr euch ja zumindest freuen, dass ihr dafür gesorgt hat, dass Schüler/innen Präsenz- statt Distanzunterricht hatten. Man, dafür lasse ich doch gerne das Pendant einer mehrzyklischen Chemo über mich ergehen und verkürze meine Lebenserwartung!