Beiträge von Firelilly

    Nun ja. Entweder ich arbeite bei einer Ausnahmefirma, oder Ihr macht Euch völlig falsche Vorstellungen von der "freien Wirtschaft".

    In einer Firma überlegt man sich aber durchaus, ob es Sinn macht die gesamet Belegschaft zu einer Konferenz/Meeting zusammenzurufen, denn das wird als Arbeitszeit bezahlt beim Lehrer nicht. Auf die Aussage "Wenn wir heute noch bis abends Konferenz haben, dann kann ich für morgen keinen Unterricht vorbereiten und kann höchstens Dokumentationen zeigen" meinte unsere Schulleitung, dass man den Unterricht für den darauffolgenden Tag halt im Voraus planen muss... allerdings würde das aufs Wochenende fallen.

    Kurzum: Eine dreistündige Konferenz in der Schule ersetzt keine drei Stunden, in denen die Firma sonst produktiv wäre. In der Schule wird die Produktivität aufs Wochenende verlegt, wo die KuK dann fleißig vorarbeiten (sei es Unterrichtsvorbereitung, Korrektur usw.).

    In der Wirtschaft kostet so eine Gesamkonferenz mit so vielen Teilnehmern mehrere tausend Euro und steht in keinem Verhältnis zur Effizienz.

    Da würde man solche Späße wie an der Schule ganz schnell einsparen.

    Aber für eine Schule ist das Geld eine Konstante und die Arbeitskraft der Lehrkräfte ein Blankocheck, denn man bei belieben überziehen kann.

    Auch bei leichten Symptomen nicht, denn ich war dieses Jahr ebenfalls noch nicht beim Arzt und werde dafür meine Rückerstattung nicht verballern.. Arztbesuch wird nur erfolgen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich tatsächlich einen brauche..

    Werde ich genauso handhaben. Bei uns gibt es keine kostenlosen Tests. Im Zweifel bleibe ich mit leichten Symptomen einfach zuhause und gehe nicht zum Arzt.

    Werde nicht mein eigenes Geld dafür ausgeben, was eigentlich der Dienstherr leisten müsste.

    Man merkt gerade in Schulen häufig, dass das Stichwort "Zeit ist Geld" überhaupt keine Rolle spielt. Hier werden Ressourcen regelrecht verschleudert, und damit meine ich die Beanspruchung von Kollegen für jedwedes Thema. Oftmals wird auch ein riesen Heckmeck um eigentlich sehr triviale Angelegenheiten gemacht. In der freien Wirtschaft undenkbar. Da muss abgeliefert werden, die Schreibtische sind voll und jeder bemüht sich darum, möglichst effizient zu arbeiten, um die Kollegen nicht zusätzlich zu belasten.

    Dieses Zitat möchte ich nur noch einmal ganz dick markieren. Besser könnte man das System Schule nicht beschreiben.

    Der Arzt machte somit dann einen "regulären" Coronatest (den man ja nun auch nicht aus eigener Tasche zahlt, sondern die KV).

    Kannst mir das mal erklären, dass man den regulären Coronatest nicht aus eigener Tasche zahlt, wenn die Krankenversicherung das übernimmt?

    Man bekommt doch normalerweise einen bestimmten Beitrag wieder, wenn man nichts einreicht. Reicht man den Coronatest ein, dann ist das anders, als wenn man die Kosten für eine andere Untersuchung einreicht? Wo steht das?

    Freunde erzählten mir, dass ich im Referendariat richtig aufblühte.

    Und das, obwohl bei gefühlt 95% der Referendarinnen und Referendare die Stresspusteln eigentlich die einzigen Dinge sind, die aufblühen. :D

    Obwohl ich mit Auszeichnung abgeschlossen habe, bin ich im Referendariat alles andere als aufgeblüht. Im Gegenteil, denn dort begann eigentlich der Frust.

    Allein schon darüber, dass ich unglaublich viele Wochenstunden arbeiten musste (diese unsäglichen Entwürfe, die Unterrichtsvorbereitung dauerte selbst für die "wenigen" Stunden, die man zu leisten hatte, noch ewig usw.), aber dafür nur so ein mageres Gehalt bekam. Empfand die Zeit als Ausbeutung und stressig. Ich hätte auch nie gedacht, dass das Referendariat so ein nerviger Kram ist.

    Ich meine direkt nach dem Studium in der Forschung hatte man eine Ellenbogengesellschaft, klar, aber trotzdem war das psychisch nicht so ein Druck.

    Aber das weiß man ja vorher nicht (wenn man nicht ausführlich genug Foren liest...), dass das Referendariat so ein Mist ist, welcher normale Mensch würde das ahnen.

    Leute, die nach dem Studium in ein Unternehmen einsteigen, ja gut, die werden eingearbeitet und der Start ist natürlich auch ungewohnt.

    Aber das ist Meilen von dem weg, was an Schulen abläuft, mit den ständigen Unterrichtsbesuchen, Entwürfen, Seminaren, Bewertungen von Persönlichkeit und so weiter. Wenn man danach geht, müssten Lehrer ja absolut elite sein. Das ist das psychische Pendant zur körperlichen Belastung bei der Ausbildung zur einer Spezialeinheit wie Marinetauchern oder so.

    Als ich das meinen Freunden und Bekannten, die zu BASF oder auch in mittelständische Unternehmen gingen, erzählt habe, wie mein Berufseinstieg aussieht, die haben das gar nicht geglaubt, dass man das so geprüft, getriezt, beobachtet und unter Druck gesetzt wird.

    Wir reden doch hier von Facharbeitern im Schichtbetrieb.

    Tun wir das? Ich rede von meinen Freunden aus der Forschungszeit, die als Facharbeiter in Stuttgart beim Bosch und bei Porsche arbeiten. Die haben nicht studiert, arbeiten weniger Stunden pro Woche und verdienen dafür richtig gut. Work Life Balance lief bei denen, deutlich besser als bei mir in der Forschung (und deutlich besser als jetzt im Lehrerjob).

    So habe ich das auch verstanden. Das frage ich bei manchen Leuten auch. Auch hier gibt es LehrerInnen (ich nenne jetzt keine Namen), die erzählen, dass sie mit ihrem Abschluss und ihren Fächern in der freien Wirtschaft viel besser dastünden. Trotzdem ist man doch noch irgendwann in den Schuldienst gewechselt. Da frage ich mich bei denjenigen dann schon, warum sie dann diesen Schritt machen.

    Ich glaube, dass die landläufigen Klischees ihren Teil dazu beitragen. Es denken sich viele, dass sie mit weniger Geld durchaus zufriedener wären, wenn sie dadurch mehr Lebensqualität gewönnen und wechseln deshalb in den Lehrerberuf. Das Märchen von den Lehrern die einen Halbtagsjob haben und viel Ferien verleitet manche Leute, die Freizeit und Lebenszeit über Geld stellen, dazu den Lehrerberuf interessant zu finden. Dann stellen sie aber fest, dass die angeblich tolle Work Life Balance auf vielen Vorurteilen gegenüber dem Berufsstand basiert und eine Illusion ist.

    Einmal im System kommt man dann fast nicht mehr heraus.

    Mein Bekannter als Facharbeiter in der freien Wirtschaft im Schichtdienst verdient nicht sehr viel schlechter als ich. Kein Studium, 3 Jahre Berufsausbildung. Bereits in der Ausbildung bekamt er quasi schon Refi-Gehalt. Das müsste doch auch Ihrer Erfahrung als Berufsschullehrer entsprechen?

    Ich jammer zwar viel über das Gehalt, aber es ist eben nur die eine Seite. Habe auch Freunde mit ähnlicher Qualifikation wie ein Facharbeiter.

    Die sind in meiner Gehaltsklasse und, okay, manchmal etwas darunter. Aber die müssen keine gesundheitsgefährdenden Klassenfahrten (Überstunden, Schlafmangel) durchführen, habe keine gesundheitsbeinträchtigenden Geräuschpegel wie wir in den Gängen zur Pause, die haben insgesamt auch einfach ein geringeres Arbeitspensum.

    Ich finde einfach, dass unsere Arbeitsbedigungen für das Gehalt nicht stimmen. Ich könnte sehr gut mit meinem Gehalt leben, wenn man so etwa 19-20 Wochenstunden zu unterrichten hätte. Aber so ist die work life balance halt ziemlich schlecht. Also entweder mehr Geld für die jetzige Arbeit, oder weniger Arbeit für das gleiche Gehalt.

    "Lehrer? Damit können sie sich hier für eine Sozialwohnung bewerben!"

    Gilt für eigentlich alle Gebiete, in denen es gute Arbeitsplätze gibt.

    Ich bin dann in ein anderes Bundesland aufs Land gezogen und würde hier behaupten, dass ich mit meinem Gehalt zu den echt gut Verdienenden gehöre.

    Ja, auf dem Land kann man als Lehrer leben. Eigentlich überall, wo es keine guten Arbeitsplätze gibt.

    Muss man eben wollen.

    Mit "zumuten" meinte ich: Mein Dienstherr muss doch die Arbeitsbedingungen möglichst so gestalten, dass Infektionen bestmöglich ausgeschlossen werden können. Punktuelle Fälle und damit verbundene Quarantäne lassen sich an Schulen kaum vermeiden, das ist mir bewusst. Was jedoch, wenn Fälle gehäuft auftreten?

    Der Dienstherr möchte nur eine Sache und zwar, dass die Lehrer im Präsenzunterricht arbeiten.

    Es ist für den Dienstherren politisch sinvoller, dass einige Lehrer und Schüler an Corona erkranken und extrem viel Präsenzunterricht stattfindet, als, dass ganz wenige Lehrer und Schüler an Corona erkranken, dafür aber deutlich weniger Präsenzunterricht stattfindet.

    Es geht dem Dienstherrn nicht um Lehrergesundheit und auch nicht um die Gesundheit der Schüler. Es geht darum politisch am besten dazustehen und es gibt einen viel größeren Shitstorm, wenn es vermehrt Fernunterricht gibt, als wenn es vermehrt Infizierte gibt. Und bei den Infizierten zählen eh nur Kindern, wenn (vor allem ältere) Lehrer erkranken, dann freuen sich doch manche, dass das überalterte Kollegium wohl bald durch junge Lehrer aufgefrischt werden muss.

    Habt ihr Freunde / Bekannte, die im Büro oder in Unternehmen arbeiten und mal gefragt, wieviele Menschen da zu Besprechungen usw. kommen?

    Was ich bislang gehört habe ist, dass sowohl in Büros, als auch in Unternehmen immer noch ganz viel Home office gemacht wird, zeitversetzte Meetings usw. um zu jeden Zeitpunkt sicherzustellen, dass nicht zuviele Menschen sich zu nahe kommen.

    Bei uns an der Schule finden hingegen Konferenzen (pädagogische Konferenzen für jede einzelne Klasse, Lehrerkonferenz usw.) in absoluter Vollbesetzung statt, Elternabende (mit Masken, aber in Vollbesetzung, teilweise mit 3-4 zusätzlich eingeladenen KuK des Fachkollegiums, weil "die Eltern die mal sehen wollen") und sogar Klassenfahrten im Herbst (und für den Winter (!!!) geplant) werden munter durchgeführt.

    Mittlerweile wünsche ich, dass die Coronafälle auch noch mehr nach Norddeutschland kommen, damit endlich mal Schluss mit diesem Konferenz-, Elternabend- und Fahrtenwahn während der Pandemie ist.

    Ich glaube, der fließende Übergang zwischen Freizeit und Arbeitszeit ist das, was vielen Lehrkräften sehr zu schaffen macht. Ich merke ja den direkten Unterschied, seitdem ich in der Behörde arbeite. Laptop aus, ausgestempelt, Feierabend. Bis zum nächsten Dienstbeginn. Klar, ab und an denke ich auch mal über einen Vorgang noch ein paar Minuten nach - das ist aber mittlerweile eher die Ausnahme - selbst im Homeoffice.

    Ja, sehe ich absolut als riesigen Belastungsfaktor im Lehrerberuf. Und der müsste eigentlich ganz anders berücksichtigt werden. Entweder durch eine monetäre Aufwertung oder durch eine Reduktion der Stundenzahl.

    In einem Beruf wie dem Lehrerberuf kann man eigentlich gar nicht die 42 Wochenstunden arbeiten. Man kann doch nicht vergleichen 42 Stunden in einem Büro zu arbeiten mit 42 Stunden Tätigkeit als Lehrer.

    Nur mal als Vergleich, ihr würdet doch auch nicht von einem Profi Marathonläufer verlangen, dass er 42 Stunden die Woche läuft. Da muss doch in seiner Arbeitszeit eine Erholungsphase einkalkuliert sein, die der erhöhten (hier körperlichen) Belastung Rechnung trägt.

    So müsste es im Lehrerberuf auch sein, es ist ein Unding, dass man hier 42 Wochenstunden ansetzt.

    Es geht doch in anderen Berufen auch (siehe Fluglotsen uw.).

    Für eine Habilitation macht man einen online-Fragebogen wie für eine Bachelorarbeit? Ich bin überrascht.

    Ich empfinde es richtiggehend als Frechheit, dass man so etwas in einer Habilitation durchführt. Die Habilitation in Bildungswissenschaft stinkt anscheinend schon locker gegen mein Diplom, ach was sage ich, gegen mein Vordiplom ab.

    Herrje, ich habe mich durch Fachliteratur zu Komplexchemie gewühlt, habe NMR Spektren ausgewertet und versucht die Daten mit Ergebnisse aus Computersimulationen Reaktionsmechanismen zuzuordnen. Dass hier laufend popelige Umfragen für Bachelorarbeiten kommen ist schon schwierig genug zu ertragen, jetzt soll diese Dünnbrettbohrerei noch zu einer Habilitation führen?

    No support für das Anliegen. Mach etwas Wissenschaftliches, fahr Taxi oder werde von mir aus Lehrer.

    WER sind denn diese ominösen Kolleg*innen, die eine Arbeit freiwillig bzw „illegalerweise“ wiederholen, sogar nachdem sie schon korrigiert wurde?

    Ich musste im Ref (NDS) wegen der Drittelregelung eine Arbeit genehmigen lassen. Die SuS kannten die Regelung („zuschlecht -> neu schreiben), staunten aber nicht schlecht, wir haben natürlich nicht neu geschrieben. Meine Arbeit war angemessen, gar sehr einfach, das bestätigte die SL.

    In den letzten Jahren musste ich leider mehrere Klassenarbeiten vorlegen, die ‚unterm Schnitt‘ waren.. vielleicht hat die SL gedacht, ich sei eine knallharte Kollegin (glaube nicht), vielleicht war sie auch realistisch... mir käme es nie in den Sinn, eine Arbeit zu wiederholen. Selbst wenn ich im Nachhinein dachte, „Ups, der Text war nicht ohne“, dann korrigierr ich entweder entsprechend oder bin bei der nächstrn Arbeit gnädiger bei der Arbeitserstellung..

    Ich musste die Klausuren auch ab und an mal vorlegen, nicht oft, aber es gab schon sehr schwache Kurse (Sportprofil...).

    Die Schulleitung hat gefragt was ich selber dazu sage und die Schüler durften eine Stellungnahme abgeben. Die Schüler waren fair und sagten, es liege an ihnen, ich fand meine Klausur gerechtfertigt. Wenn ich einen Fehler mache bzw. merke, dass etwas unglücklich formuliert war, dann nehme ich Punkte beim Korrigieren schon raus (und geben den wenigen, die es irgendwie ansatzweise trotz meines Fehlers in der Konzeption konnten eben Bonuspunkte).

    Ende vom Lied: Ich musste nie was nachschreiben lassen.

    Der Chef hat einmal (!!!) ganz am Anfang gefragt, ob ich nicht nachschreiben "möchte" bzw. eine zweite Klausur als Verbesserungschance anbieten möchte.

    Daraufhin habe ich gesagt: "Ich möchte nicht, und wenn ich muss, dann können Sie sicher sein, dass mir, wenn ich das nicht als Mehrarbeit abrechnen darf, nie wieder eine Klausur unter dem Strich landet. Sie haben die Wahl."

    Seitdem war Ruhe im Karton, ich muss nicht einmal mehr rein zum Gespräch, wenn mal eine Klausur unter dem Strich ist.

    Genehmigt, fertig.

    Also wenn Schüler vor einer Klassenarbeit illegalerweise ein Suizid-Video schauen und dann aufgewühlt sind, dann sollten die Eltern der betroffenen Kinder vielleicht mal über Umgang mit Medien mit ihren Kindern reden. Suizid-Videos, Pornovideos usw. gehören absolut nicht zu den Medien, die diese konsumieren sollten.

    Die Arbeit sollte ganz normal gewertet werden, nix mit Nachschreiben.

    Wie so oft schon, auch an dieser Stelle: Die Dinge, über die du dich beschwerst, sind Dinge, die man nicht mitmachen muss. Man muss nicht jedem Elternanliegen nachkommen (genauso wenig, wie jemand in der Wirtschaft nicht jeder irrsinnigen Kundenanfrage nachkommen muss) und man muss auch nicht jedes angefragte Elterngespräch auch tatsächlich führen.

    Du meinst die Schulleitung lässt es durchgehen, wenn Eltern kommen und sagen "Frau Firelilly verweigert ein Elterngespräch mit uns" ? Ist das realistisch?

    Ich habe noch nie erlebt, dass eine Lehrkraft damit durchgekommen ist ein Elterngespräch abzulehnen (damit meine ich nicht, dass man durchaus Einfluss auf den Termin hat, aber das verschiebt die Arbeit ja nur).

    Zu Konferenzen und DBs ist dir sicher klar, dass diese zur Arbeitszeit von Lehrkräften, die sich gerüchteweise über reinen Unterricht hinaus erstreckt, dazu gehören.

    Ja, es gehören prinzipiell annähernd unendlich viele zusätzliche Aufgaben zu den Dienstpflichten. Darin sehe ich ja das Problem. Man bekommt eine Alimentierung und da ist all inclusive. Und dieses "all" hat das Potential massiv ausgenutzt zu werden.

    Und ich betone gerne noch einmal, dass es deine Aufgabe wäre, bei absehbarer Überschreitung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit gegenzusteuern und/oder zu intervenieren.

    Das schafft man leider nur, indem man sehr dreist und trickreich ist. Das ist letztendlich auch unbefriedigend, oft aber die einzige Möglichkeit.

    Eltern melden sich, dass ihr Kind bereits eine RRV hat, die das ganze Jahr über gilt, und sie deshalb nicht bereit sind, das zu bezahlen. Überweisen also 1,27 Euro weniger. (Ja, wegen 'nem lausigen Euro wollen die eine separate Rechnung haben.)

    Das kann man aber auch nur mit Lehrern machen. Jeder andere würde für das Erstellen einer separaten Rechnung mit Sonderoptionen eine Bearbeitungsgebühr verlangen. Da ein Lehrer vom Dienstherrn gezwungen wird unbezahlte Überstunden zu machen, ist so etwas natürlich keine Option.

    Es ist so schrecklich, dass Eltern so viel Macht über Lehrer haben. Auch das Einberufen von Elternabenden und so weiter, Elterngespräche.

    Wenn jede Beratung in Rechnung gestellt werden würde, dann würde das mal mehr ins Bewusstsein rücken, dass man da jedesmal eine (teure) Dienstleistung in Anspruch nimmt.

    Würde man die Stunden aufschreiben, dann würden sich Schulleiter auch zigmal überlegen, wieviele Konferenzen und Dienstversammlungen sie einberufen.

    Man rechne mal aus, wieviel Geld es kostet, wenn man knapp 100 Akademiker über teilweise mehrere Stunden bezahlen müsste. Da würde für eine Konferenz ein Heidengeld zusammenkommen.

    Und auch jede separate Rechnung, die man wegen Sonderwünschen der Eltern ausstellt, würde die angestrebte Ersparnis von 1,27 Euro mehr als fressen.

    Aber, da es ja kein Geld kostet einen Lehrer Mehrarbeit leisten zu lassen, kann man ihn auch wegen 1,27 Euro anschreiben.

    Vollständig offen halten um jeden Preis, weil es schlichtweg keine anderen Konzepte gibt.

    Vor allem ist es politisch gewollt Schulen um jeden Preis offen zu halten. Da wird der Preis von sich infizierenden Lehrern gerne gezahlt.

    Kinder- und Jugendliche erkranken in der Regel weniger schwer. Kein Wort überer Lehrergesundheit. Nirgendwo.

    Aspirin wirkt blutverdünnend.

    Blut"verdünnung" ist sachlich falsch, da wird nichts verdünnt.

    Wer wegen Blutdruck Aspirin täglich nehmen muss, bekommt auch noch ein Medikament für den Magen.

    Blutdruck ist kein Problem, im Gegenteil, ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass ich Blutdruck habe, da scheint mein Herz ja noch zu arbeiten.

    Ich mache dir einen Vorschlag, du äußerst dich nicht belehrend zu Pharmokologie bzw. Biologie/Chemie und ich unterlasse es meine vermeintlichen Erkenntnisse über deutsche Literatur oder die Bedeutung komplexer geschichtlicher Ereignisse rauszuhauen.

    Damit ist Vielen geholfen.

    Mahlzeit!

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