Nun ja. Entweder ich arbeite bei einer Ausnahmefirma, oder Ihr macht Euch völlig falsche Vorstellungen von der "freien Wirtschaft".
In einer Firma überlegt man sich aber durchaus, ob es Sinn macht die gesamet Belegschaft zu einer Konferenz/Meeting zusammenzurufen, denn das wird als Arbeitszeit bezahlt beim Lehrer nicht. Auf die Aussage "Wenn wir heute noch bis abends Konferenz haben, dann kann ich für morgen keinen Unterricht vorbereiten und kann höchstens Dokumentationen zeigen" meinte unsere Schulleitung, dass man den Unterricht für den darauffolgenden Tag halt im Voraus planen muss... allerdings würde das aufs Wochenende fallen.
Kurzum: Eine dreistündige Konferenz in der Schule ersetzt keine drei Stunden, in denen die Firma sonst produktiv wäre. In der Schule wird die Produktivität aufs Wochenende verlegt, wo die KuK dann fleißig vorarbeiten (sei es Unterrichtsvorbereitung, Korrektur usw.).
In der Wirtschaft kostet so eine Gesamkonferenz mit so vielen Teilnehmern mehrere tausend Euro und steht in keinem Verhältnis zur Effizienz.
Da würde man solche Späße wie an der Schule ganz schnell einsparen.
Aber für eine Schule ist das Geld eine Konstante und die Arbeitskraft der Lehrkräfte ein Blankocheck, denn man bei belieben überziehen kann.