Beiträge von Firelilly

    Ja die Mimik, ein wichtiger Faktor im Gespräch, geht auch verloren.

    Auch das habe ich heute festgestellt.

    Alles Gründe, warum man das Präsenzunterrichten gleich sein lassen kann. Es ist das Infektionsrisiko einfach nicht wert.

    Dann lieber ein Ausbau des Online -Unterrichts.

    Staat stellt bedürftigen SuS Endgeräte, Lehrer bekommen ebenfalls Dienstgeräte oder eine finanzielle Aufwandsentschädigung für die Nutzung der eigenen Geräte. Dann wird ein offizielles Programm empfohlen (ob das jetzt zoom oder sonstwas ist, hauptsache eines für alle) und die Teilnahme am Online-Unterricht verpflichtend.

    Es besteht kein Infektionsrisiko, trotzdem kann man direkt mit den SuS auf Fragen eingehen usw.

    Genau. Du kannst es nur wiederholen. Belegen kannst du es - für Schulen - nämlich nicht.

    Es kreisen immer die gleichen selbst gestrickten Argumente, weil es "doch logisch ist".

    Und du ziehst dich immer auf das Argument zurück "Es ist nicht eindeutig bewiesen, dass Kinder, die einen Strickpulli tragen auch überhaupt Überträger sein können". Natürlich gibt es da keinen "Beweis", wie sollte so eine Studie angelegt sein? Es gibt bei diesen ganzen Zahlen keine Beweise.

    Aber der Umkehrschluss, dass nur, weil es keine Beweise für irgendwelche Übertragungswege gibt (wer macht da schon Menschenversuche?!), man jetzt die Schulen öffnet ist eben genauso falsch.

    Wenn an einer Schule 41% der Leute krank wurden kann man das in viele Richtungen drehen.

    Man könnte aber genausogut sagen "naja, also, dass Menschen mit Brille Überträger sind ist jetzt auch nicht bewiesen", also los, Strickpulliträger dürfen jetzt wieder raus. Würde keiner machen, warum nicht? Weil es keinen biologischen Grund gibt, warum ein Strickpulliträger kein Überträger sein sollte.

    Also sollte man doch wohl annehmen, dass er genauso infektiös ist.

    Welchen mechanistischen Grund sollte es haben, dass die Viren (und die hat man ja auch bei Kindern nachgewiesen) von Kindern Erwachsene nicht krank machen? Ist da die Proteinhülle denaturiert? Wie sollte das bei Kindern zustande kommen und bei Erwachsenen nicht? Mutieren die Viren in Körpern von Kindern, was sie bei Erwachsenen nicht tun? Wie sollte das funktionieren?

    Solange es nicht widerlegt ist (Falsifikation, Grundprinzip der Naturwissenschaften) sollte man weiter mit der Hypothese arbeiten, dass Kinder genauso ansteckend sind wie Erwachsene, dass Afrikaner genauso ansteckend sind wie Europäer, dass Männer genauso ansteckend sind wie Frauen usw.

    Es gibt nicht einen validen Hinweis, dass dem nicht so ist.

    Diese zitierten Zahlen, das habe ich ja mit der Virenlast deutlich gemacht, kann man in alle Richtungen drehen. Entscheidend wären mechanistische Befunde, also, dass die Viren, die von Jugendlichen ausgeschieden werden, verändert sich, weil der Stoffwechsel von Jugendlichen anders ist etc.

    Nicht unmöglich, wäre aber ein sehr neues Phänomen!

    Solaneg man da nichts weiß ist es totaler Humbug Schulen zu öffnen unter der Annahme, dass Jugendliche (warum auch immer?!) Erwachsene nicht anstecken sollten.

    ich liebäugle schon seit einiger Zeit mit dem Beruf des Lehrer, voraussichtlich D/Sowi oder E/Sowi für die Sek 1, könnte mir allerdings auch Grundschullehrer vorstellen.

    Mach lieber Grundschullehramt. Mittelstufenklassen könnten Stottern und Nuscheln als Anlass nehmen sich über dich lustig zu machen.

    Im Einzelgespräch würde ich mich hingegen schon sehr gesprächig und selbstbewusst bezeichnen.

    Gibt es in der Schule aber fast nicht.

    Könnt ihr mir vielleicht sagen, inwiefern man dieses Lampenfieber bekämpfen kann, falls ihr selber damit gehadert habt?

    Von Lampenfieber war ich noch nicht betroffen. Es gibt aber sicher auch ein Training, aber das kostet viel Kraft und Zeit. Eine Persönlichkeitsstruktur im Erwachsenenalter zu verändern, das weiß die Psychologie, ist eine lang angelegte Sache. Wir sprechen da von Jahren.

    So bereitet mir die Vorstellung, 45 Minuten eine Unterrichtseinheit alleine zu moderieren, schon ein wenig Bammel und bin ein wenig ratlos, wie andere Lehrer das souverän über die Bühne bringen können.

    Entweder haben sie eine andere Persönlichkeitsstruktur als du und es fällt ihnen leicht, oder sie verwenden täglich sehr viel Kraft sich dieser Herausforderung zu stellen.

    Ja, aber als jemand, der in der Schule arbeitet, heißt das doch, dass ICH sehr gefährdet bin, sollte es zu einem Ausbruch kommen. Ich bin doch nicht Verwandte, sondern "Schulmitarbeiter".

    Ganz genau.

    Oder es bedeutet das wozu es schon Studien aus China gibt (bereits vorher zitiert), das Kinder sich hauptsächlich bei Erwachsenen anstecken, aber nur sehr selten umgekehrt. Das heißt die Lehrer sind die Gefahr für sich selbst und für ihre Schüler...aber wenn man weder Logik noch Studien glauben möchte...kann man immer noch amerikanischer Präsident werden.

    Oder es zeigt ganz deutlich, dass es eine Mindestkonzentration an Viren in der Luft geben muss. Die wird in Schulen erreicht aufgrund der vielen Leute, bei den Verwandten aber nicht. In der Schule sitzen, wenn Kinder eben wirklich kaum Symptome zeigen, diverse Virenschleudern im Raum. Die Verwandten werden wohl kaum auch noch mehrere fremde Kinder einladen.

    Du kannst die Daten gerne drehen und wenden wie du willst und daraus vermeintlich ableiten, dass sich Kinder an Erwachsenen anstecken aber nicht umgekehrt.

    Infektionsbiologisch logisch ist das nicht.

    Das einzige was da indirekt eine Rolle spielt ist die Virenlast und es kann durchaus sein, dass ein Erwachsener (Verläufe sind eher schwer) eine andere Virenlast ausatmet als ein Jugendlicher, der einen schwächeren Verlauf hat. Das Problem ist aber, dass eben ein Erwachsener gleich 30 (oder von mir aus nur noch 15) Jugendlichen gegenüber sitzt.

    Das potenziert sich dann enorm. Da kommen dann auch 41% Betroffene in der Schule zusammen.

    Ich kann es nur widerholen, Menschenansammlungen die man auch noch zwingt zu sprechen (typische Schulsituation) sind der absolute Supergau.

    Dagegen ist jede Geschäftsöffnung ein Witz.

    Was genau machst Du denn mit Deinen Schülern? Umarmst und kuschelst Du die oder was? Wenn ich hinterm Korpus stehe, sind MEHR ALS 2 METER zwischen mir und den Jugendlichen in der 1. Reihe. Mit meiner Lebensgefährtin sitze ich zusammen am Tisch, wir teilen das Bett und stell Dir vor, ich spreche mit ihr auch häufiger als mit meinen Jugendlichen im Unterricht und noch dazu aus kürzerer Distanz. Jedes normale Kind hat mit seinen Eltern zu Hause hoffentlich auch engeren Kontakt als zu seinen Lehrpersonen an der Schule. Ein 16jähriger fällt mir genauso wenig um den Hals wie seiner Mutter zu Hause und selbst da halte ich letzteres für noch bedeutend wahrscheinlicher.

    Wie erklärst du dann die 41% der Erkrankten an der Schule?

    "Die Eindrücke der vergangenen Tage bringen den 48-Jährigen zu einer düsteren Prognose: Drosten sagt, er würde sich „nicht wundern, wenn wir im Mai und in den Juni hinein eine Situation haben, die wir nicht kontrollieren können, wenn wir nicht aufpassen.“

    "Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir unter 1 bleiben", warnt Drosten und erinnert an ein Positionspapier der Helmholzgemeinschaft, das besagte, dass es in Deutschland möglich gewesen wäre, "den Ausbruch fast auzulöschen und in einen Bereich von 0,2 zu kommen, wenn man nur wenige Wochen die Maßnahmen fortgesetzt hätte. Da hat sich die Politik aber dagegen entschieden."

    https://www.focus.de/gesundheit/new…d_11911783.html

    Ich kann nicht glauben, dass man wirklich wieder Präsenzunterricht machen möchte. Leute, ihr müsst euch mit Händen und Füßen wehren.

    So etwas passiert sonst ganz ganz schnell:

    An der Schule in Crépy-en-Valois nördlich von Paris infizierten sich zwischen Februar und März 41 Prozent der Schüler und Schulmitarbeiter mit dem Coronavirus,

    Wenn diese Zahlen auch nur ansatzweise stimmen, finde ich das bemerkenswert, würde es doch bedeuten, dass Kinder und Jugendliche wirklich lausige Überträger des Virus sind.

    Was?!

    Oder es bedeutet, dass die Nähe und die unzähligen Gespräche durch Unterrichtssituationen eine viel größere Nähe und Infektionsgefahr darstellen als der normale Umgang mit Verwandten. Und das halte ich für sehr stark gegeben.

    Steht eigentlich irgendwo, dass die Datenschutzgrundverordnung wegen Corona außer Kraft gesetzt ist? Meine Schule ist nun dazu über gegangen, unsere privaten Telefonnummern an Eltern weiter zu geben und jetzt sollen auch noch unsere Privatadressen raus gegeben werden, damit die Schüler, die ihre Arbeitsergebnisse nicht digital hochladen können, diese an uns schicken können.

    Das wäre bei mir die absolute Kriegserklärung!!! Danach würde ich die SL so terrorisieren und quertreiben, nachts auf dessen Privatnummer anrufen etc. bis dem klar wird, was der da eigentlich macht.

    Ist das dann nicht theoretisch ein Verstoß gegen die gesetzlichen Vorschriften?

    Dann bin ich wieder der Doofe, wenn man den Mund aufmacht.

    Wie gesagt, die Schule ist ein Paralleluniversum. Im Lehrerzimmer klönen die KuK und stecken die Köpfe zusammen. Schüler machen das nicht anders.

    Es ist wohl einer Orte auf der Welt mit der höchsten Gesprächsdichte und dabei kleinstem Abstand.

    Da wird man niemals die Vorschriften einhalten können. Und deshalb wird man sie lockern und das ist die große Gefahr.

    Dazu bin ich einfach nicht der Typ, zumal meine Frau selbst beim Arzt arbeitet. Allerdings halt mittlerweile komplett ohne Patientenkontakt.

    Auch wäre ich ganz froh, mal wieder was anderes zu sehen nach 6 Wochen zu Hause.

    Wie geschrieben, ich muss mir das nochmals überlegen, aber klar schwingt da mittlerweile etwas Unsicherheit mit.

    Ich finde, wenn es um die Gesundheit der eigenen Frau geht sind so Argumente wie "mal wieer was anderes sehen nach 6 Wochen zu hause" oder "nicht der Typ für homeoffice" zu sein irgendwie ziemlich vernachlässigbar.

    Es ist außerdem nicht so, dass du zuhause faul bist. Du arbeitest halt von zuhause aus.

    Abitur:

    gut: Die vom Land geschaffene Vorgehensweise ist gut. Es sitzen pro Raum maximal 8 SuS schön verteilt, sie werden einzeln reingelotst, die Klausurbögen wurden mit Handschuhen verteilt und kopiert, es gibt Atemmasken. Der Ablauf der Prüfung in den Räumen (zumindest bei mir) war tadellos.

    schlecht:

    Schüler mussten keine Schutzmasken tragen


    Aber nun kommts, die Situation im Lehrerzimmer:

    Kaum eine Stunde vergeht... schon ist ein Auflauf im Lehrerzimmer.... die Distanz wird immer geringer... als ich aus der letzten Aufsicht kam, standen sie in Grüppchen und saßen auf dem Sofa und lachten und tratschten. KuK völlig ohne Einhaltung des Abstands, Vollkatastrophe!

    Dann verließ ich das Schulgebäude schleunigst, der Hof voll von Grüppchen von SuS die sich umarmten und über die Klausuren austauschten.

    Man kann von Glück reden, dass in SLH die Infiziertendichte sehr gering ist und diese Abiprüfung deshalb vermutlich nicht so stark einschlagen wird.

    Aber eine Sache ist 1000000% sicher:

    Wenn es wieder Präsenzunterricht gibt, werden sich weder KuK noch SuS in irgendeiner Form an Sicherheitsbedingungen halten. Vollkatastrophe!

    Die Sterblichkeit ist doch nicht alles. Finde eher die Langzeitfolgen bedenklich, die durch so eine Gefäßentzündung am Herzen etc. auftreten können.

    Davor hatte bereits vor Monaten gewarnt. Es gab schon damals Sektionsberichte aus China, die auf massive Gewebeschädigung hinwiesen.

    Selbst bei einer "normalen" Gruppe lassens ich Vernarbungen in der Lunge nachweisen. Systemische Effekte die bei Corona auftreten können sich in Folgejahren bemerkbar machen.

    Gefäßentzündungen mit entsprechenden Gewebeschädigungen wie Vernarbungen etc. bieten leider ideale Ansatzstellen für Plaqueablagerungen und damit verfrühte Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenembolien, Mesenterialinfarkte usw.

    Das verkürzt die statistische Lebenserwartung eventuell ganz gehörig. Solche Schäden lassen sich leider nicht mehr reparieren.

    Ich weise an der Stelle noch einmal darauf hin, dass diese "unangenehmen Erkenntnisse" aus dem Unispital Zürich stammen und der Altersmedian der in der Schweiz an Covid-19 verstorbenen Personen bei 84 Jahren liegt.

    Ich weise daraufhin, dass man derartige Gewebeveränderungen auch bei jungen Menschen mit schweren Verläufen in China herausgefunden hat.

    Wer fleißig ist kann das irgendwo in diesem Thread finden, da ich das bereits schon vor vielen vielen Wochen schrieb. Damals wurde das als Panikmache abgetan, mittlerweile scheint es anzukommen, dass es Langzeitfolgen gibt.

    Naja, jetzt heißt es natürlich erstmal "ach, vermutlich nur bei Leuten in den 80er Lebensjahren, bei den jungen Menschen wird es sicher anders sein".

    Wenn ich dich so lese, kommt es mir so vor, als fändest du die Vorsichtsmaßnahmen momentan schlimmer als das Virus. Nur eine Beobachtung, ohne Wertung.

    Das ist auch mein Eindruck. Allerdings mit Wertung. Ich finde das bedenklich.


    Zitat

    Anhand der 1286 ermittelten Kontaktpersonen konnten die Forscher auch untersuchen, wie sich das Virus verbreitet. Demnach steckte jeder Infizierte im Schnitt 9,6 Prozent seiner Kontakte an. Ein sechsfach erhöhtes Risiko hatten Personen, die mit im selben Haushalt lebten; hier lag die sogenannte secondary Attack-Rate bei 14,9 Prozent. Ein siebenfach erhöhtes Risiko hatten Kontakte, die mit Infizierten gereist waren. Kinder unter zehn Jahren infizierten sich der Analyse zufolge in etwa genauso häufig wie die Durchschnittsbevölkerung mit einer Attack-Rate von 7,4 Prozent gegenüber 7,9 Prozent. In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen war die Attack-Rate erhöht. Kinder hatten dagegen ein deutlich verringertes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19. Sie sollten aber für die Verbreitung und die Kontrolle der Verbreitung mit berücksichtigt werden, schreiben die Autoren.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kinder-infizie…nken-aber-kaum/

    Bei uns im Abitur muss ich gleich mit Maske Aufsicht führen für Abiturienten, die keine tragen.

    Wie trägt das dem Rechnung:

    "Kinder hatten dagegen ein deutlich verringertes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19. Sie sollten aber für die Verbreitung und die Kontrolle der Verbreitung mit berücksichtigt werden, schreiben die Autoren"

    Sollten nicht alle eine Maske tragen müssen? Warum sollen Lehrer Schüler nicht anstecken, aber Schüler Lehrer schon?

    Soll ich da mal dann rumfahren und mich erkundigen vor Ort? Also quasi zwischen 90 und 200km einfache Tour fahren (je nach dem wie viele Schüler ich da an einen Tag abklappern würde sicher auch mehr km).... mit den öffentlichen (stündliche Zugverbindungen zum Ort der Schule + Busfahrten von dort durch die Region in die Dörfer)? Da reichen 24h nicht aus 🧐

    Vor allem bist du nicht einmal versichert dabei. So ein Quatsch sowas zu machen.

    Warum arbeitest du eigentlich nicht in Forschung oder Industrie? Würde mich echt interessieren. Wenn das so einfach, besser und besser bezahlt ist dann wäre doch wechseln ein Klacks.

    Da nützt leider kein Examen mit Auszeichnung. Lehrämtler haben da, selbst mit 1er Abitur und 1er Examen summa cum laude leider keine Chancen. Das weiß man aber als junger Mensch nicht, der so gut in Naturwissenschaften ist, dass sie am liebsten alle gleichzeitig studieren würde und dann erfährt, dass man mit Lehramt gleich zwei Fächer (auf angeblich fachwissenschaftlichem Niveau) studieren kann.

    Das Problem ist also tatsächlich die Einbahnstraße Lehramt, also der Wechsel.

    Ich hab zum Einkaufen eine angehabt und es ist komisch, weil man nicht mehr sieht, ob jemand lächelt und wenn viele die aufhaben hat man schon ein beklemmendes Gefühl, eben als ob die Gefahr größer geworden wäre.

    Das ist super! Allein aus diesem Grund ist die Maskenpflicht sinnvoll an Schulen. Ich glaube das würde dann bei den Kindern auch leichter zu vermitteln sein, dass Abstand gehalten wird, wenn diese Maskensituation denen auch das Gefühl vermittelt, dass tatsächlich Gefahr besteht.

    Viele Kinder sind da ja sonst ziemlich merkbefreit.

    Das entspricht dann aber nicht meinem Selbstverständnis als Förderschullehrer, so dass mich eben auch um diese Schüler zumindest ein bisschen kümmere. Klar, ich kann sie auch nicht zwingen, aber ich kann wenigstens in dieser schwierigen Zeit nach ihnen schauen. So bekomme ich hoffentlich mit, wenn es zu Hause gravierende Vorfälle gibt.

    Hast du denn, wie ich als "doppelte Nebenfachlehrerin", circa 300 SuS, um die du dich kümmern musst, für die du ggf. Material erstellen, korrigieren, Fragen beantworten musst? Müssen Förderschullehrer mehrere Abituraufgabenvorschläge (dezentral bei uns) erarbeiten, einschicken, korrigieren?

    Ich frage mich manchmal (nicht konkret auf dich bezogen!), ob KuK aus anderen Schulformen, die stärker pädagogisch arbeiten, überhaupt nachvollziehen können, dass man am Gymnasium eben auch andere Aufgaben zutun hat.

    Wenn ich z.B. Grundschullehrerin wäre (:sterne:) , dann hätte ich doch nicht 300 verschiedene SuS? Dann wäre das Hinterhertelefonieren sicher überschaubarer, leistbarer. Haben das immer alle KuK im Blick, diese systembedingten Unterschiede?

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