Hallo FInchen,
auf der Suche nach Bildern zum Festkreis habe ich gerade einen Link zur Auswahl von Kinderbibeln gefunden, vielleicht ist etwas hilfreiches für dich dabei!
http://www.frankfurterbibelgesellschaft.de/religionspaeda…fuer_kinder.htm
Beiträge von Schmeili
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Auch wenn ich das Thema nicht gestartet habe:
Bei uns ist das eigentlich jeden Sommer ein Thema: Unter den Kollegen aber auch besorgte Nachfragen der Eltern (was ich sogar ohne Kinder gut nachvollziehen kann).
Vor wenigen Jahren war es glaube ich gerade in Bayern ein heftiges Problem: Durch die späten Ferien gab es diverse Kollapse bei Bundesjugendspielen und damit dann auch ziemlich vernichtende Zeitungsartikel - von rechtlichen Folgen weiß ich allerdings ncihts.
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Ich gehe im Sommer eigentlich immer raus - denn in der Sporthalle ist es auf jedenfall unerträglicher. Ich schaue dann eben, wo wir Schatten haben und ganz wichtig: Die SuS wissen, dass sie IMMER und JEDERZEIT Pause machen können (dazu haben sie immer Trinkfalschen dabei und einen Schattenplatz gibts auch immer). Wenns für den Sportplatz zu heiß ist, dann gehen wir auch manchmal einfach in den Wald und machen dort Bewegungsspiele.
Trotzdem müssen wir ja für die Bundesjugendspiele üben - dann versuche ich aber schon (im Gegensatz zu sonstigem Sportunterricht) die Belsastung außerhalb der wirklichen Übungszeiten möglichst gering zu halten (wg Ozon- und Sonnenbelastung)- dann kann ich es auch mal akzeptieren, wenn einige Kids einfach so im Schatten rumsitzen und sich eben erholen.
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Soweit ich weiß, gibt es in Hessen zur Zeit keine Pläne das Beamtentum abzuschaffen.
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Hast du schon einmal in Baumärkten geschaut? Ich weiß, dass es bei Obi Holzregale gibt, bei denen du einfach mit Scharnieren Holztüren anschrauben kannst.
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Also, was das Programm kostet weiß ich nicht - ich habe 250 € im Kopf - aber weiß es nicht mehr so wirklich. Das Programm kann Leserdaten verwalten, Bücher verwalten, Statistiken führen, Bücher suchen etc. Halt irgendwie alles,was man so in der Bücherei brauchen kann. Kompliziert ist das gar nicht - sehr benutzerfreundlich.
Hab hier nen Link von der Servicestelle gefunden: http://www.weidigschule.de/littera/Man kann damit Schülern Ausweise erstellen - wir haben uns aber dagegen entschieden, weil uns die Verlustgefahr (und damit das ständige Neuausstellen) zu groß war. Wir haben jetzt für jede Klasse eine A4 Seite auf der jedes Kind einen Scancode hat (mit Namen natürlich), die Klassen sind aufsteigend sortiert und mit so nem Bindegerät zu einem dünnen heftchen gebunden.
Die Ausleihfrist beträgt 2 Wochen, die Kids dürfen aber auch verlängern. Mahngebühren gibt es nicht (obwohl wir da am überlegen sind das zu ändern, da einige nach 2 Monaten immer noch nicht an Land kommen.)Wir finden eigentlich immer Büchereimütter - es gibt sehr viele, denen sowas dann auch wirklich Spaß macht.
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Bei uns in der Schule bin ich für die Büchereiorganisation zuständig - aber ganz klar: Ohne Mütter geht es eigentlich nicht!
Wenn ihr gerade erst anfangt kann ich euch nur raten, euch ein Pc-Programm zuzulegen: Das vereinfacht die Inventarisierung, die Verwaltung und die Ausleihe enorm! Wir haben bei uns in der Schule das Programm "Littera Windows".
Geöffnet ist bei uns die Bücherei einmal die Woche (dienstags) während der Frühstückspause bis zur großen Pause und noch kurz danach (d.h. die Kinder dürfen dann auch mal 4-5 Minuten später zum Unterricht kommen).
Die Ausleihe wird immer von 2 Müttern gemacht.
Wir haben die Bücher bei uns in Erstlesebücher, Sachbücher, Sachbücher Tiere, Spannung/Krimis, Pferde, Fußball, Comics,Witze, Hörbücher und Sonstiges eingeteilt (hoffe, ich habe nix vergessen).
Die Bücher werden von der Schule, dem Förderverein und der Elternspende finanziert. Jedes Buch wirdinventarisiert, mit Schutzfolie (von der ekz) foliert und bekommt einen Scanaufkleber (für die Ausleihe).
Ganz wichtig: Wir haben in dem Büchereiraum viele Sitz- und Kuschelecken, in denen direkt gelesen werden kann.
Hm, ich glaub das wars nun so grob. Wenn du noch mehr wissen willst, frag einfach -
Das es für 2008 nicht geht war eigentlich klar, das ist ja das, worüber sie streiten.
Ja, leg auf jedenfall Widerspruch ein, da noch ein paar Verfahren laufen. -
Fängst du als Beamter oder als Angestellter an?
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Bei mir hat das damals das Schulamt ausgefüllt! Wenn ich mich recht erinnere waren das bei denen drei KLicks im Pc...
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Nicht ganz neu, aber ich fand es trotzdem mal wieder spannend zu lesen:
ZitatAlles anzeigenQuelle: http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/he…ect_id=30585325
WARUM TEENAGER SO HIRNRISSIG SIND
Teenager sind seltsam – aus triftigem Grund: All die Jahre, in denen wir uns das erste Mal verlieben und über so wichtige Dinge entscheiden wie unseren Beruf, ist unser Gehirn sehr instabil.Ute Eberle
Anfangs glaubte Jay Giedd, er habe etwas falsch gemacht. Und dabei schien sein Plan so simpel. Es war Anfang der Neunzigerjahre und Giedd, heute Radiologie-Chef der Kinderpsychiatrie am US-National Institute of Mental Health in Bethesda, war ein junger Forscher, der versuchte zu verstehen, was in den Köpfen von Kindern schief lief, die hyperaktiv oder autistisch waren. Zu diesem Zweck legte er die jungen Patienten reihenweise in einen leistungsstarken Kernspintomographen, der ihre Gehirne Millimeter für Millimeter durchleuchtete. Ein Computer baute aus den Aufnahmen dreidimensionale Bilder, die Giedd auf seinem Bildschirm studierte.
Bald aber merkte der Kinderpsychiater mit dem rötlichen Bart und vergnügten Lächeln, dass ihm diese Darstellungen trotz aller Detailtreue wenig verrieten – er brauchte Aufnahmen von gesunden Kindern, mit denen er sie vergleichen konnte. Das war der Moment, in dem die Dinge anfingen, sonderbar zu werden.
Denn was Giedd sah, wenn er gesunde Jugendliche in den Tomographen steckte, schien wenig sinnvoll zu sein. Die Lehrbücher jener Tage besagten, dass das menschliche Gehirn mit etwa sechs Jahren nahezu ausgewachsen und mit etwa zwölf Jahren alles vollendet sein würde, was mit Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit zu tun hat. Spätestens ab dem Teenageralter säßen alle rund 100 Milliarden Neuronen an ihrem Platz, sämtliche Verbindungen zwischen ihnen wären fertig ausgebildet und was noch käme – eine Ausweitung des Vokabulars etwa oder geschliffenere soziale Umgangsformen –, wäre eine Sache von Übung und Erfahrung, glaubten die Gehirnforscher. Ihr Wissen stammte zu einem großen Teil aus Autopsien an Leichen.
Doch was Giedd an lebenden Jugendlichen erblickte, waren Gehirne, die sich von einem Lebensjahr zum nächsten veränderten. In denen manche Regionen wuchsen und andere kompakter wurden. In denen die Graue Substanz – die Masse aus Nervenzellen, Synapsen und Blutgefäßen – zunahm und dann wieder zurückging. Und in denen die Weiße Substanz der Nervenfasern von Jahr zu Jahr mehr wurde. Kurzum: Was Giedd sah, waren keine ausgereiften Gehirne. Es waren Organe, die veränderlich, instabil, noch auf der Suche nach ihrer endgültige Form waren. Giedds Durchleuchtungsstudien, an denen sich im Laufe der Zeit Kollegen von einem guten Dutzend Instituten beteiligten, sorgten für Aufsehen. Sie verrieten, was die Wissenschaftler nie vermutet hätten: Nach dem Ende der Kindheit durchläuft das Hirn des Menschen noch einmal einen drastischen Wachstums- und Reorganisationsschub, der jenem im Embryo- und Babyalter ähnelt. Ab dem sechsten Lebensjahr sprießen unzählige neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Diese Synapsenwucherung erreicht ihren Höhepunkt bei Mädchen mit ungefähr elfeinhalb Jahren, bei Jungen etwas später.
Ähnlich wie es im Gehirn nach der Geburt geschieht, beginnt der Körper, die neu gesprossenen Nervenbahnen wieder vehement auszudünnen und die überlebenden mit der fettreichen Substanz Myelin zu isolieren. „Das Gehirn bekommt weniger, aber dafür schnellere Verbindungen“, fasst Giedd zusammen. Da sich an Denkprozessen oft ganz unterschiedliche Hirnzentren beteiligen – „viele Regionen sind wie Buchstaben, sie bedeuten nur kombiniert etwas“, sagt Giedd –, hat dies potenziell große Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten. Welche genau, versucht der Psychiater herauszufinden, indem er seine Versuchskandidaten neben der Untersuchung im Kernspintomographen einer langen Serie von Verhaltens- und Intelligenztests unterwirft.
Was die Gehirnforscher beschäftigt, ist die Frage, ob die Baustelle im Kopf das Verhalten von Teenagern erklären kann – etwa, warum sie so oft tollkühn und unbedacht handeln und sich dabei auch immer wieder selber leichtfertig in Gefahr bringen. „Zwischen dem Ende der Kindheit und dem Ende der Jugend“ – grob zwischen 8 und 21 Jahren – „steigt die Todesrate unter Heranwachsenden um 200 bis 300 Prozent“, sagt Ronald Dahl, Psychiater an der University of Pittsburgh. Krankheiten tragen an dieser explosiven Zunahme wenig Schuld. „Fast ausnahmslos handelt es sich um Unfälle, Selbstmorde, Totschlag, Drogen – alles Probleme, die mit einem ungezügelten Risikoverhalten zusammenhängen“, so Dahl.
Bislang machten Wissenschaftler und Eltern gerne Hormone für das kopflose Tun des Nachwuchses verantwortlich. Mit dem Einsetzen der Pubertät überfluten Östrogene und Testosterone die Körper der Heranwachsenden. Die Sexualbotenstoffe lassen nicht nur Brüste, Schamhaare und Pickel sprießen, sondern wirbeln auch die Emotionen auf. Sie machen Teenager verliebt, überschwänglich, hitzköpfig und wild auf Nervenkitzel. Manche Forscher vermuten, dass sich dieser Mechanismus in der Evolution entwickelt hat, um Heranwachsenden den Sprung aus dem geschützten Familienverband zu erleichtern.
Nun scheint es, als ob das Gehirn bei diesem wilden Treiben eine Komplizenrolle übernähme. Seine Umbauarbeiten beginnen nicht nur mit Macht just vor der Pubertät, sondern ziehen sich vermutlich bis deutlich jenseits des 20. Geburtstags hin. „Der Prozess verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Schüben“, erklärt Giedd. Warum all dies die Denkprozesse verändern sollte, ist den Forschern noch nicht ganz klar. „Ich stelle mir das so vor, dass diese zusätzlichen Nervenbahnen die Dinge komplizierter machen – mehr Hirnzellen sind mit mehr anderen Hirnzellen verbunden“, spekuliert Giedd. Doch es mehren sich die Hinweise, dass ein Teenagergehirn tatsächlich anders funktioniert als das eines Erwachsenen.
So scheinen es Jugendliche schwierig zu finden, die Konsequenzen ihres Tuns vorauszusehen. Das ergab eine Studie der Hirnforscherin Abigail Baird vom Dartmouth College. Sie konfrontierte Testpersonen mit Szenarien, die mit unterschiedlichen Risiken verbunden waren. Die dargestellten Situationen reichten vom harmlosen „Salat essen“ bis zum Adrenalin ankurbelnden „mit Haien schwimmen“.
Jugendliche benötigten nicht nur länger, um zu entscheiden, dass Ersteres unbedenklich, Letzteres aber gefährlich ist – sie setzten dafür auch andere Gehirnregionen ein. Baird, die die Köpfe der Testpersonen mit einem Tomographen überwachte, sah, dass bei den Teenagern vor allem das Vorderhirn aktiv wurde. Das deutet darauf hin, dass sie stärker auf logische Schlussfolgerungen setzten. Bei den Erwachsenen dagegen meldeten sich verstärkt die Basalganglien. Sie sind eine Art Vorzimmer zum Stirnhirn, in dem schon vorab einige Dinge intuitiv entschieden und gar nicht erst in die Hirnzentrale vorgelassen werden. Dies lässt auf eine eher automatische Reaktion schließen.
Das auf den ersten Blick beeindruckend erwachsen scheinende Vorgehen der Jugendlichen – ihr rationales Abwägen der Risiken – ist tatsächlich ein Nachteil. Während ältere Menschen fast instinktiv vor Gefahren zurückzuschrecken scheinen, müssen Jugendliche offenbar ernsthaft über sie nachdenken – und genau dafür nehmen sie sich im Eifer des Gefechts meist keine Zeit.
„Unter Laborbedingungen können die meisten 15-Jährigen so gut räsonieren wie Erwachsene“, sagt Psychologe Laurence Steinberg von der Temple University in Philadelphia. „Doch es ist viel leichter, ein hypothetisches Kondom überzustreifen, als mitten im leidenschaftlichen Sex innezuhalten und ein echtes anzulegen. Und wenn eine CD im Laden direkt vor einem liegt und die Musik aus den Lautsprechern schmettert, schreckt der Gedanke an Klauen viel weniger ab.“
Steinberg stellte fest, dass bereits die schlichte Anwesenheit von Freunden Heranwachsende motivieren kann, die Vorsicht in den Wind zu schießen. In einem Experiment setzte er eine Gruppe von Teenagern und eine von Endzwanzigern an einen Fahrsimulator, der sie immer wieder auf eine Kreuzung führte, in der die Ampel auf Gelb sprang. Waren die Teenager alleine, entschieden sie sich so oft wie die Endzwanziger dafür abzubremsen. Befanden sich aber Altersgenossen im Raum, traten sie stattdessen lieber einmal mehr auf das (virtuelle) Gaspedal. Die Erwachsenen dagegen änderten ihr Verhalten nicht.
Selbst bei so simplen Transaktionen wie Kauf- und Verkaufsentscheidungen, zeigte eine Studie von Dahl in Pittsburgh, lassen sich Jugendliche ihr Tun viel mehr von Gefühlen diktieren als Ältere. Beinahe scheint es, als verbündeten sich Hormone und Hirn: Die einen stürzen die Teenager in emotionale Tumulte – und das andere ist noch nicht reif genug, um sie zu bremsen. Es ist „als ob man den Motor eines Wagens anspringen lässt, ohne einen ausgebildeten Fahrer ans Steuer zu setzen“, sagt Steinberg. Die Ergebnisse der meisten bisherigen Studien sind zwar nur vorläufig, so dass die Forscher vieles indirekt herleiten müssen, weil selbst die fortschrittlichsten Tomographen nicht in der Lage sind, einzelne Nervenzellen abzubilden – geschweige denn die blitzschnellen Abläufe zwischen ihnen. Trotzdem trugen die neu gewonnenen Erkenntnisse jüngst dazu bei, den US Supreme Court zu überzeugen, die Todesstrafe für Minderjährige abzuschaffen. Jugendliche könnten nicht im gleichen Maße für ihre Taten verantwortlich gemacht werden wie Erwachsene, urteilte eine Mehrheit der Richter.
Mit dem, was die Forscher heute wissen, erscheinen auch manche Erkrankungen in einem neuen Licht. Das Hyperaktivitätssyndrom ADHS etwa manifestiert sich oft in der späten Kindheit – just, wenn die Nervenzellen in den Motorikzentren des Gehirns überschwänglich neue Synapsen treiben. Seine Symptome mildern sich zu Beginn des Teenageralters gewöhnlich merklich ab – wenn die Nervenverbindungen ausgedünnt werden. Andererseits bricht ein weiteres Leiden, die Schizophrenie, häufig in den späteren Jugendjahren aus. Manche Forscher vermuten, dass ein zu radikales Kappen von Neuronenverbindungen dabei eine Rolle spielen könnte. Auch sonst deutet sich an, dass die Baustelle im Schädel weit mehr beeinflusst als nur die Bereitschaft von Teenagern, Risiken einzugehen.
Der Psychologe Robert McGivern von der San Diego State University etwa argwöhnt, dass die oft unprovoziert wirkende Feindseligkeit von Jugendlichen mit dem Kommen und Gehen in ihrem Kopf zu tun haben könnte. Vor drei Jahren legte er knapp 300 Heranwachsenden zwischen 10 und 22 Jahren Beschreibungen und Bilder von Gesichtern vor, die sie als böse, glücklich, traurig oder neutral identifizieren sollten. Dabei merkte er, dass sich die Jüngsten und Ältesten unter seinen Versuchskandidaten deutlich geschickter anstellten als die Jahrgänge dazwischen. Rund um den elften Geburtstag – also etwa zum Höhepunkt der Synapsenwucherung – knickte die Geschwindigkeit, mit der die Jugendlichen Emotionen klassifizieren konnten, bis zu einem Fünftel ein. Spätere Jahrgänge waren zwar wieder schneller, doch erst im Alter von 18 Jahren erreichten Jugendliche erneut die Geschwindigkeit von Kindern. Diese Unsicherheit über die Gefühle anderer könnte dazu beitragen, dass Teenager oft so schnippisch reagieren, spekuliert der Forscher.
Und was ist mit der Neigung von Teenagern, vor dem Fernseher zu versacken statt ihre Hausaufgaben zu machen? Das könnte an ihrem unreifen Nucleus accumbens in den Basalganglien liegen, einer für Motivation zuständigen Gehirnregion. Bei einem Experiment am National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism in Bethesda, bei dem Testpersonen in einem speziell entwickelten Spiel Preise zwischen 20 Cents und 5 Dollar gewinnen konnten, zeigten Teenager ungewöhnlich wenig Aktivität in dieser Hirnstruktur. Dieses Defizit könnte bedeuten, dass sich Heranwachsende besonders zu Tätigkeiten hingezogen fühlen, die entweder einen großen Kick versprechen oder aber wenig Anstrengung abverlangen, wie Computerspiele auf dem Sofa, meint Studienleiter James Bjork.
Der Disziplin wenig zuträglich ist vermutlich auch, dass die im Gehirn angesiedelte Zirbeldrüse während der Jugendjahre erst besonders spät am Tag damit beginnt, Melatonin auszuschütten. Damit scheint dieser Botenstoff, der dem Körper signalisiert, dass es Zeit ist, schlafen zu gehen, bei Teenagern weniger an den Rhythmus des Tageslichts gekoppelt als bei Kindern und Erwachsenen – und prompt finden sie oft erst spät ins Bett.
Aber warum hat die Natur den Mensch mit einem Gehirn ausgestattet, dass so lange so instabil bleibt, dass es seine Besitzer noch im fortpflanzungsfähigen Alter unmotiviert, sozial ungelenk und anfällig für selbstzerstörerische Taten macht? Wo ist da der evolutionäre Vorteil? Schlüssig beantworten können die Forscher diese Frage nicht. Doch sie vermuten, dass zumindest die Spezies als Ganzes von dem System profitiert. „Wenn man sagt ,Das Gehirn reift‘, klingt es, als sei es vorher defekt gewesen, aber eine lange Periode der Anpassungsfähigkeit bietet sicher auch viele Vorteile“, sagt Giedd. Er glaubt, dass der Mensch Errungenschaften wie das Lesen und Schreiben dieser Plastizität verdanken könnte.
Möglich ist aber auch, dass die große Lücke, die heute zwischen dem Hormonfeuerwerk der Pubertät und der vollendeten, geistigen Reife klafft, eine noch unkorrigierte Neuerung darstellt. Aus Gründen, über die noch gestritten wird – zu denen aber zweifellos die üppiger gewordene Nahrung zählt –, beginnt die Geschlechtsreife zumindest in den wohlhabenden Industriestaaten dieser Tage merklich früher als einst. „Noch Mitte des 19. Jahrhunderts setzte die Pubertät mit etwa 16 Jahren ein“, sagt Psychologe Steinberg. „Damit fiel sie vermutlich grob mit dem Reifen des Stirnlappens zusammen.“ Heute dagegen findet man insbesondere unter schwarzen US-Amerikanerinnen viele Siebenjährige, die schon einen BH tragen. Was genau den Startschuss zur Geschlechtsreife – also auch zum Umbau des Gehirns – gibt, ist noch nicht geklärt. „Doch beide Prozesse scheinen nicht aneinander gekoppelt zu sein“, sagt Giedd.
Der Kinderpsychiater wird weiterhin Jugendliche überreden, sich in die enge Röhre des Kernspintomographen zu legen und die gigantische Maschine ihr Gehirn summend in Scheiben zerlegen zu lassen. Rund 2000 Heranwachsende hat er mittlerweile untersucht. Viele von ihnen durchleuchtet er alle zwei Jahre erneut, um mitzuverfolgen, wie sich ihr Gehirn verändert. Ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. „Anfangs glaubten wir, wir müssten den Jugendlichen nur bis 16 folgen. Dann erhöhten wir auf 18, jetzt sind wir bei 25“, lacht er. „Derzeit planen wir, sie bis zum Alter von 30 Jahren zu begleiten – vielleicht auch noch länger.“
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Ich finde die Idee gut! Ich werde so etwas auch machen, wenn ich meine jetzigen Vierer abgebe: a) Meckerer gibts immer - oft spielen sie sich auch in dern Vordergrund, obwohl es NICHT der Grundtenor der Elternschaft ist und b) ich denke, dass man dadurch gute Anregungen für die weitere Arbeit bekommen kann - als Neuling, weil man nochnicht alles kennt und als "alter Hase" weil sich vielleicht doch die ein oder anderen Dinge eingeschliffen haben.
Fragen wie "Wie fanden sie meinen Unterricht" wird es natürlich nicht geben =) (aber das meintest du wohl auch ganz sicher nicht
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Zitat
Original von Hawkeye
viertens ist bei solchen problemen ein persönliches gespräch mit dem schüler immer hilfreich - aber bei allem verständnis würde ich ihm klar machen, dass ich das nicht benoten kann. (aber eben nach meinem empfinden kann ich keinen hier benoten...)Also (meine Nachhilfeschülerin ist gerade nach Hause gegangen), ich muss hier auch mal was prinzipielles zum Thema "Hilfe holen" sagen: Ich gehe mit meiner Nachhilfeschülerin (ebenfalls Englisch) immer die Hausaufgaben vom selbigen Tag durch, eben weil ich mir denke, dass der Lehrer die ja schon aus gutem Grund aufgegeben hat. Ich weiß aber auch, das die HA leider nur sehr ungenau (wenn überhaupt) kontrolliert bzw. korrigiert werden. Logishc führt das dazu, dass sie dann fehlerfreie Hausaufgaben in der Schule hat (was sie sonst nicht hätte), da ich die einzelnen Fehler mit ihr durchgehe und wir die Fehler besprechen und Übungen dazu machen.
Ja, ich erhoffe mir dadurch einen Lerneffekt bei ihr.Wenn das eine benotete Hausaufgabe wäre, würde ich auch nicht die Fehler EXTRA drin stehen lassen (wobei die Frage ist, ob der evtl. Helfende von der Benotung wusste)- genausowenig wie bei unbenoteten Hausaufgaben.
Natürlich sage ich ihr, dass sie dem Lehrer sagen soll, dass sie bei der Aufgabe Hilfe brauchte - denn sonst müsse der Lehrer ja davon ausgehen, dass sie schon alles könne, sie nichtmehr üben müsse und somit also direkt die nächste Arbeit schreiben könnte. -
Ohne auf die vorherigen Diskussionen eingehen wollen:
Ich denke es ist sehr fraglich wenn du nun hergehst und sagst "Ihr könnt sie benoten lassen - aber deine nicht weil....".Du kannst beim nächsten Mal z.B. als Kriterium das "Gesamtwerk" benoten: Textprodukt, Vorlesen und Fragen dazu beantworten.
Dinge zu benoten, die nicht in der Schule entstanden sind, ist immer sehr schwierig - du kannst NIE wissen, wieviel Arbeit wirklich vom Schüler drinsteckt.
Ich denke, dass der Fehler nicht beim Schüler lag (sich Hilfe holen und Text schreiben/überarbeiten/neu schreiben) sondern bei dir, nämlich in unklaren Bewertungskriterien (WAS wird benotet? Der Entstehungsprozess oder das reine Endprodukt?)- -
KLingt spannend und so schwer ists glaube ich nicht. Man hat ein Band weniger als Schlitze und muss immer bis drei zählen. Ich glaube das teste ich mal aus!
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Das kommt ganz auf deine Sportlichkeit an.
Wenn du das Retttungsschwimmabzeichen Bronze machen willst, dann musst du alle Dinge schaffen, die da stehen.
Am besten suchst du dir über die Internetseite eine Ortsgruppe in deiner Nähe heraus und rufst dort einfach mal an. Die können dir dann sagen, wie alles weitere abläuft (Kompaktkurs, Mehrwöchiger Kurs einmalig pro Woche, im ganz normalen Training oder oder oder). -
Nunja, ich sage mal so: Nen Außenseiter kannst du nicht währendi der Aufteilung auf die Zimmer integrieren, also "während des Vorgangesan sich" - das geschieht dann hoffentlich während der Klassenfahrt.
Es müssen auch keine Zweierteams sein, bei mir gabs es auch Kinder die sagten "Mir ist es egal mit wem ich in ein Zimmer komme, ich verstehe mich mit allen", die waren dann eben in keinem Team. (Ich kann heute schon nicht verständlich reden, ich fürchte mit dem Schreiben ist es grad genauso.)
So kann man dann die Außenseiter z.B. trennen (wenn das bei dir ne ungünstige Kombi ist) und mit Teams mixen. -
Eine schwierige Sache, ich glaube, dabei gibt es immer Streit und Differenzen.
Ich mache es ähnlich wie Xpete. Wichtig ist, dass ich vorher in aller Deutlichkeit sage, dass die Zimmer erst feststehen, wenn alle meinen, in ihren Zimmern auch zufrieden sein können, ich frage hinterher auch wirklich jedes Kind einzeln.
Ich habe meinen Kindern bei den letzten Klassenfahrten gesagt, welche Zimmer es gibt und ihnen erst einmal Zeit gegeben, sich selber zu verständigen. Anschließend haben wir Kompromisse gesucht.
Losen würde ich auf keinen Fall, für viele Kinder ist so eine Klassenfahrt ohnehin schon sehr belastend (Was erwartet mich? Schaffe ich das ohne meine Eltern? Vertrage ich mich mit den andern? Was ist wenn...)
Wenn sich gar keine Lösung abzeichnet, auch kein Kompromiss gefunden werden kann, dann lasse ich die SuS Zweiergruppen bilden, also jeder hat dann mindestens EIN Kind im Zimmer, mit dem es sich ganz gut versteht. Dann werden die Zweierteams auf die Zimmer verteilt. -
Also ich würde ihr sagen, dass ihr Sohn bereits fit IST fürs Gym - sonst hätte er eine entsprechende EMpfehlung nicht erhalten.
Ansonsten empfehle ich den Eltern (wenn es aus meiner Sicht keinen Übungsbedarf gibt) in die nächste Buchhandlung (oder Bücherei) zu gehen und sich dort beraten zu lassen- denn der Markt an Lernhilfen ist riesig, wenn sich Sohnemann selber was aussuchen darf, dann ist er bestimmt auch motivierter damit zu arbeiten. -
Ich kann den beiden Vorschreiberinnen nur zustimmen. Ich denke, dass auch/gerade Kinder lernen müssen, dass es einfach Dinge gibt, die so sind wie sie sind. Wenn der Zufall jetzt eben ausgelost hat, das A mit B arbeiten muss, dann ist das so. Punkt.
Meine Kids würden glaube ich inzwischen gar nicht mehr auf die Idee kommen da versuchen rumzumosern...
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