Beiträge von Schmeili

    Kurzer Arbeitsweg schlägt fast alles!
    An kleinen Schulen musst du ALLES mitentscheiden, JEDE Sitzung Mitgestaltung, auf JEDEM Fest anwesend sein.
    An einer großen Schule ist es wurscht, ob Kollegein D aus Jahrgang 3 heute grade ausnahmsweise mal nicht kann... (Meine Erfahrung).
    Du musst dich zwar nicht im Jahrgang absprechen - aber dafür hast du auch keine Hilfen, Einzelkämpfertum kann ganz schön anstrengend sein...

    Hallo,
    Ich muss jetzt mal fragen,vielleicht kennt sich ja jemand aus. Ich bin schwanger und dauerhaft krank geschrieben. Es wird auch bis zum Ende der Schwangerschaft so bleiben. Ich habe bis circa Ende Oktober unterrichtet und bin dann ausgefallen. Ersatz gibt es für mich nicht, die Kollegen übernehmen meinen Unterricht. Jetzt ist es so,dass ich auch Klassenlehrer bin und der Sl möchte,dass ich immer im Klassenbuch unterschreiben,bzw. wenn neue Amtsblätter kommen soll ich auch unterschreiben,dass ich die gelesen habe und die Zeugnisse fürs Halbjahr soll ich auch schreiben. Jetzt die Frage,ob das überhaupt rechtlich in Ordnung ist. Ich meine,wenn ich jetzt im Krankenhaus wäre,könnte ich ja das auch nicht machen...
    Vielleicht wisst ihr ja mehr!

    Gibt es Neuigkeiten?

    Was spricht dagegen? Gerade in der Grundschule sind die Zeugnisse doch sehr übersichtlich, da hat man die ganzen Probleme mit Kursen usw. gar nicht.

    Vermutlich, weil hier sehr viele Minischulen sind und diese gar nicht ale Funktionen der LUSD kennen bzw. diese nutzen(da wird nur das nötigste, vorgeschriebene mit erledigt). Die Teilzeit-Sekretärinnen haben gar nicht die Zeit, sich damit großartig auseinanderzusetzen. Unser ehemaliger Schulleiter hatte ebenfalls keine Ahnung. Wir Lehrer haben keinen Zugriff auf das Programm.

    Was für Klassen (an regulären Grundschulen) MÜSSEN denn von Förderschullehrkräften geleitet werden?

    Normalerweise sind Abordnungen immer festgelegt auf die Dauer eines Schuljahres oder Schulhalbjahres. D.h. die abgeordenete ist wieder ihrer Schule zugeordnet und du ja deiner.

    Grundsätzlich ist es aber bei einem Überhang auch nicht so, dass automatisch DU gehen musst, sondern EINE Person aus eurem Stammkollegium (die nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden soll, Personalrat soll auch mitwirken) Bist du die einzige Förderschulkraft die eurer Schule fest zugeordnet ist? Bist du der Schule auch fest zugeordnet? Bei uns sind die Förderschulleute meist dem BFZ zugeordnet und werden von da aus an die Schulen gesandt, weiß aber nicht ob das überall in Hessen so ist.
    Euer Personalrat kann sich bei der Schulleitung über die Personalplanung des kommenden Schuljahres informieren (wäre jetzt auch ein guter Zeitpunkt, bevor Dinge umumgänglich entschieden werden)

    Solange ihr keine Unterbesetzung habt, könnt ihr ja auch keine Abordnung einer anderen Schule erhalten. In der Regel werden diese Entscheidungen im Schulamt getroffen (aber wer da so mit welchem Schulleiter gerade Golf spielt weiß man ja nie so genau....).

    Der Personalrat war selbst betroffen und sauer. Ja, bin in der GEW.
    Ich weiß, dass ihr mir konkret nicht weiterhelfen könnt, aber ich hatte eben das Gefühl, ich müsse platzen :autsch:
    Morgen geht das in die nächste Runde. Kontakt zum PR besteht schonmal.

    Die Rechtsstelle der GEW antwortet i nder Regel ziemlich zügig. Ich würde da einfach mal ne Mail hinschicken, den Sachverhalt schildern und um Einschätzung bitten! Ihr habt doch da bestimmt irgendwelche Mitspracherechte?!

    Was sagt euer Personalrat dazu?
    Bist du in einer Gewerkschaft? Schreib mal die rechtsberatende Stelle an, wie sie die Situation einschätzen.

    Generell gibt das Hamburger Gesetz das ja schon her - die Frage ist hier wohl, welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt werden!

    Letztlich nutzt es dir nämlich wenig, wenn wir dies genauso unmöglich finden wie du. Ich finde aber, dass das solche Ausmaße hat, das ich das rechtlich mal durchleuchten lassen würde.... :staun:

    Klar, Eltern könnten wir jederzeit mitnehmen - ist aber eigentlich nicht das, was wir wollen.

    Unsre Nachmittagsbetreuung ist quasi wie ein Hort, es gibt eine, aber die Angestellten dort gehören nicht zur Schule sondern zur Stadt (die selbstverständlich dafür nicht die Kosten/Arbeitszeit tragen möchte).

    Nicht fahren ist in Hessen tatsächlich keine Alternative, da Klassenfahrten hier noch ganz klar als Dienstpflicht deklariert sind (im Gegensatz zu anderen BUndesländern).

    Wenn du zum Sommer wechseln möchtest, dann musst du doch jetzt deinen Versetzungsantrag stellen. Da du ja schon die wichtigsten Dinge (Wann? SOFORT; Wohin? Näher der Eltern) weißt, verliere keine Zeit.
    Fahre mehrgleisig (Ländertauschverfahren, Ranglisten, schulscharfe Stellen, Privatschulen), dann kannst du dir zumindest nichts vorwerfen, falls es jetzt doch noch nicht klappt...

    So sehe ich das auch "Was ist, wenn etwas passiert". Meine (vollkommen unwichtige ;) ) Interpretation des Erlasses schließt das auch. Unser Schulleiter sah das immer anders. Aber möglicherweise gibt es nun die Möglichkeit diesbezüglich etwas zu ändern, darum wollte ich gerne mal ein Stimmungsbild allgemeinerer Natur.
    Leider haben wir keine OGS, Praktikanten, Sozialpädagogen oder sonstiges. Wenn wir mal nen Referendar haben, fährt dieser auch einmal mit. Aber auch das eben nur 1x in 18 Monaten. Nachteile kleiner Dorfschulen eben. Fahren bei uns 2 Lehrer je Klasse mit, ist die halbe Schule auf Klassenfahrt *Augenzuhalt*.

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