Ich konnte für sowas ein kostenloses Unterkonto (heißt ganz offiziell "Klassenkonto") zu meinem Privatkonto einrichten, ist allerdings Raiffeisenbank.
Beiträge von Schmeili
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@Verbatim: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in BAYERN für so etwas nicht explizitere Anweisungen gibt! Erkundige dich doch nochmal bei deinen Kollege oder Schulleiter.
Bei uns wurde das früher über den Fehlerquotient bestimmt: Anzahl der Fehler / Anzahl der Wörter und davon konnte man dann für jeden die exakte Note ermitteln.
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Boohazard: Hast du dich mit dem Jungen schon mal unterhalten, weshalb er weint?
Erst dann kann man helfen. Es gibt Kinder, die setzen sich massiv selbst unter Druck, es gibt Kinder, die werden massiv von Eltern unter Druck gesetzt. Die Herangehensweisen um dem Kind zu helfen wären in den beiden Fällen sehr unterschiedlich. -
Meiner Meinung nach kann man eine Schulklasse nicht einfach an einen Kursleiter "abgeben", allerdings habe ich das auch schon oft erlebt (Fremdschämen vom feinsten...)
Ich denke, dass da klare Absprachen im Vorfeld helfen könnten: Ich übernehme das inhaltliche, aber erzieherische Maßnahmen obliegen Ihnen. -
Ich würde das in diesem Fall vorher mit dem Kind besprechen. Ansonsten ist es dazu m.M. nie zu früh. Nahezu alle Kinder haben Erfahrungen mit dem Tod: Oma, Opa, Hamster, Katze..... Ich kann mir auch vorstellen, dass es dem Kind etwas bringt weil es merkt "hey, ich bin damit gar nicht alleine - andere hatten schon mal ähnliche Gefühle...".
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@Gespräch mit Schülerin: Ja, natürlich. Wobei da in Klasse 1 natürlich wenig zu machen ist, sie schafft es halt alleine einfach noch nicht... Wenn unsere Schulinspektion vorbei ist, werde ich mich nochmal in Ruhe mit meinem Schulleiter absprechen...
Ich finde es halt einfach echt hart, dass man da scheinbar nicht wirklich etwas machen kann wenn die Eltern nicht mitarbeiten und man zusehen muss, wie das Kind, schulisch betrachtet, vor sich hinkrepelt... Zum Glück sind bei uns solche Vorfälle mehr als selten, darum vermutlicht auch die Unsicherheit, wie nun damit umzugehen ist (von der emotionalen Verbundenheit mal abgesehen). -
Passenderweise lese ich gerade die neue Verordnung (Dezember 2013) zur Aufsicht in Hessen, darin ist ausdrücklich geregelt "Eine Aufsichtspflicht besteht nicht, wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler ohne Zustimmung einer Aufsichtsperson von der Klasse oder Gruppe entfernt. [...] Die Gesamtkonferenz legt eine geeignete Vorgehensweise fest für den Fall, dass eine Schülerin oder ein Schüler den Unterrichtsraum oder den außerschulischen Unterrichtsort unerlaubt verlässt, wobei insbesondere Schulform, Alter und Verständigkeit der Schülerin oder des Schülers zu berücksichtigen sind".
Also ganz klar keine Aufsichtspflicht, aber die GK muss ein gemeinsames weiteres Vorgehen festlegen.
[Edit: ansonsten bin ich grad ein klein wenig geschockt von dem neuen Erlass. Vorsicht ist ja schön und gut, aber ALLES grundsätzlich verbieten finde ich ganz schön krass]
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Nein, sowas gibts hier nur an großen Schulen und fast ausschließlich in der Mittelstufe...
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Das wäre zumindest mal eine neue Qualifikationsstufe!

Ich renne keinem Kind hinterher, dass das Schulgelände verlässt, nicht in Klasse 1 und nicht in Klasse 4. Soweit müssen sich Kinder an Schulregeln halten können. Tun sie dies nicht, ist dies nicht nur mein Problem. In so einem Fall informiere ich die Parallelklasse, um die Aufsicht über die Klasse zu gewährleisten und gehe anschließend zur Sekretärin/Hausmeister und lasse die Eltern informieren. Die Eltern wissen, dass wir sie jederzeit erreichen müssen. Können wir dies (trotz Festnetz und meist 2-3 anderer Telefonnummern) nicht, so sehe ich mich dafür nicht verantwortlich, ganz ehrlich.
Selbst Kindergartenkinder wissen, dass sie das Gelände nicht verlassen dürfen. -
Lea: Wie geht es dir? Machst du noch Sportunterricht?
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Nunja, ich denke, dass man in einem Gespräch die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen und eben auch den Ausblick auf die Zukunft klarer darstellen kann, als in einem "Hausaufgaben fehlen"-Eintrag.
Ja, offizielle Gesprächseinladung über die Schulleitung ist geplant - aber ich vermute, dass dort auch niemand kommen wird. Darum ja meine Frage, ob es eine rechtliche Verpflichtung der Eltern zur Zusammenarbeit gibt.Konsequenzen: Ja WAS denn für Konsequenzen? DAS ist ja mein Problem. Wegen fehlender Hausaufgaben/mangelnder Unterstützung und Gestank wird kein Jugendamt IRGENDWAS machen, da haben wir schon in weitaus schlimmeren Fällen das JA informiert ohne das etwas passierte. Von daher eine Drohung mit Jugendamt zwar denkbar, aber letztlich garantiert folgenlos. Aktuell vermute ich ja, dass die erste Konsequenz frühestens in 1,5 Jahren greifen würde, mit dem Sitzenbleiben des Schülers!
Darum frage ich ja danach, ob es rein rechtlich gesehen, auch noch andere Möglichkeiten gibt.Auskunft über die Schulleitung wäre nett, aber meist habe ich mehr Ahnung in Bezug auf Erlasse und Schulrecht wie mein SL, traurig, aber wahr.
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Folgendes Problem:
Ich habe eine Schülerin in meiner Klasse, bei der vieles nicht so läuft wie es sollte. Neben fehlenden Materialien, Hausaufgaben ist inzwischen auch der Leistungsstand problematisch. Ein weiteres Problem ist mangelnde Körperhygiene.
Mitteilungen im Schulheft werden abgezeichnet, ohne jegliche Reaktion.
Vergangene Woche wurde das 1. Gespräch über den Sohn "abgesagt" (ich tippe eher darauf, dass Sohnemann sich selbst aus Scham eine Ausrede hat einfallen lsasen). Daraufhin telefonierte ich mit dem Vater, welcher mir nun wiederum eine andere Ausrede nannte. Daraufhin vereinbarten wir einen erneuten Termin, welchen er heute (ihr ahnt es....) selbstverständlich auch nicht wahr nahm, dieses Mal ohne jegliche Rückmeldung.
Wir kennen das Prozedere bereits vond er großen Schwester, wo nicht mal das verpflichtende (?) Gespräch für den Übergang Klasse 5 stattfand und das Kind auch mal direkt auf dem Gymnasium angemeldet wurde (trotz RS-Empfehlung) - aber gut, ist halt Elternwille und eine andere Geschichte.Nun zu meiner Frage: Gibt es für HESSEN irgendwelche Paragraphen, Erlasse, Verordnungen wie man damit umzugehen hat? Kann ja auch mal z.B. Förderplangespräche betreffen. Eltern haben doch nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten...
Im schlimmsten Falle (für das Kind!) könnte das bedeuten, dass man ihn bis Ende der 2. Klasse mitschleppt um ihn dann sitzen zu lassen. -
Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht....
Finde heraus, weshalb sie langsam sind. Brauchen sie lange um zu beginnen? Verstehen sie die Aufgaben nicht? Schwatzen sie? Haben sie keine Lust? Müssen sie erst ihre Materialien hervorkramen? Oder musst evtl. du dich umstellen? Kinder in der 1./2. Klasse brauchen eben häufig noch viel Zeit. Manchmal tun sie sich schwer mit Phasenwechseln etc.
Einfach "generell langsam" gibt es m.E. nicht. Meine 1. Klasse braucht z.B. immer recht viel Umgewöhnungszeit von einer Phase in eine andere. Sie mögen es auch nicht sehr. So tolle "Referendariats-Zauberstunden" sind der Horror für meine Klasse, alle 10-15 Minuten eine andere Aufgabe - grauenvoll! Das größte geschenk was ich meinen Kindern machen kann ist 30-45 Minuten Arbeiten in ihren Arbeitsheften in ihrem individuellen Arbeitstempo - DA kommen dann auch alle gut voran! -
mimmi: Ist das "Alltag" bei euch an bayrischen Schulen?
Dein Beitrag hat mich ehrlich schockiert! Ich bekomme zwar viel aus Hessen, NRW und Niedersachsen mit was Schulpolitik betrifft, aber in Bezug auf das BL Bayern und die dortigen Arbeitsbedingungen weiß ich wirklich nur wenig (zumal wir hier ja auch ein komplett anderes Ausbildungssystem für Lehrer haben). -
Mönsch Meike, reg dich nicht auf, dein Herz, es ist Sonntag !

Ich mache mir auch viel weniger Gedanken um die älteren Kollegen, die evtl. auch mal früher zuhause bleiben wenn sie krank sind (weil sie gelernt haben!). Ich mache mir Gedanken um die jungen Lehrkräfte, die ihre Stundenzahl runterschrauben, um trotzdem eine Vollzeitstelle auszufüllen.

Für Kooperation braucht man keine großen Fachschaften, so wie Meike schreibt: Fangt mit einer Person an, irgendwann wird es weiter gehen.
Als ich ganz frisch aus dem Ref an eine neue Schule kam (volle Stelle versteht sich, lauter fachfremder Unterricht, chaotische Klasse da sich vorher die Vertretungen die Türklinke in die Hand gaben) war meine einzige Rettung meine doppelt so alte Kollegin: Vollkommen selbstverständlich schlug sie mir ein Treffen vor, bot mir ordnerweise Material an, erklärte mir ihr Vorgehen und ihre gedanklichen Planungen dazu. Was ich davon übernehmen wollte, überließ sie voll und ganz mir. Ohne SIE wäre ich ertrunken in Arbeit und Chaos (selbst mit den ganzen Dingen war das am Anfang echt noch viel). Im Laufe der Zeit (inzwischen arbeiten wir fast 8 Jahre parallel) pendelte sich das ganze ein wenig ein, sie hatte ihre altbewährten Materialien die sie vorschlug, ich brachte ein paar neue Ideen ein: schwupps! Altbewährter Unterricht mit neuen Ideen für 2 Klassen mit maximal der Hälfte an Arbeit!
Koordination bringt IMMER Entlastung, wenn man sich nur drauf einlässt. Ich brauche nicht meckern, wenn ich irgendwas total doof finde - ich nehme es dann einfach nicht und fertig (oder verändere es eben und stelle ihr das veränderte Material auch zur Verfügung). Schreiben wir identische Arbeiten, nutzen wir identische Bewertungsschlüssel und Co., sparen wir uns auch gleichzeitig jede Menge Diskussionen mit Schülern und Eltern á la "Aber die Arbeit der Klasse xy war viiiel einfacher als unsere....". Inzwischen ist es bei uns bei ca. der Hälfte des Kollegiums gang und gäbe Ordner (die meisten von uns habens noch nicht so mit der digitalen Welt..) hin und her wechseln zu lassen...Meine Freundin, ähnliche Voraussetzungen wie bei mir fragte mich anfangs immer, wie ich es denn schaffen würde noch zum Sport zu gehen?! SIE hatte leider keine solche Kollegin wie ich (und leider auch komplett andere Klassen & STufen so dass ich ihr damals auch noch nciht wirklich aushelfen konnte).
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KatjaK: Wenn ihr das schon geübt haben und sie wissen wie es geht, dann würde ich die Texte zurückgeben mit einem entsprechenden Kommentar und der Aufgabe, die Zusatzaufgabe erneut und korrekt anzufertigen.
sommerblüte: In Klasse 10, bereits MIT einem zusätzlichem Hinweis während der Erstellung würde ich die Aufgabe mit einem entsprechendem Hinweis und der Note 6 versehen.
Bei beidem würde ich auf jedenfall die Unterschrift der Eltern einfordern.
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Geht er noch gerne weg? Evtl. ein Theaterabo?
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Ich schließe mich mal exakt den Worten von Siobhan an.
Meinst du der Vertretungsplaner freut sich, wenn du gleich 5 weitere Kollegen ansteckst und dann nicht eine Person (=du) krank bist, sondern fünf?
der Verbeamtung dürfte das nicht im Wege stehen, beim Amtsarzt kommt es darauf an, ob du vorraussichtlich deinen Job bis zum Pensionsalter ausüben können wirst.
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Mir hat es in solchen Situationen schon geholfen, auch wirklich fertige Materialien zurückgreifen zu können. OHNE jedesmal 1000 Dinge ändern zu müssen. Dann darf halt mal ein Arbeitsblatt in der Einheit sein, was nicht zu 100% meinem Geschmack entspricht, dann ist vielleicht mal eine Aufgabe dabei, die ich nur zu 90% gut finde. Bei mir waren das 4 unterschiedliche Jahrgänge im Fach Religion (fachfremd, versteht sich...) - da kam ch aus dem vorbereiten einfach nicht mehr raus. Hier habe ich z.B. Material von niekao gut einsetzen können (Lernwerkstatt z.B. zu Jakob und Esau). Wenn du so etwas für eine Fach/eine Lerngruppe hast verschafft dir das schonmal mehr Luft und Zeit für deine anderen Klassen/Lerngruppen. Könnte so etwas evtl. auch in der Förderschule funktionieren?
Gibt es parallelarbeitende Kollegen? Tauscht euch aus! -
Behalte es für dich und warte ab, ob der Versetzungsantrag überhaupt beim ersten Mal durchgeht.
Gerade WENN dein Kind dann da ist und du wieder anfangen willst zu arbeiten ist es ja wichtig, dass du wohnortnah eingesetzt werden kannst.
Zum Thema "nicht nett": Nicht nett ist es auch, wenn du nach deiner Elternzeit nicht zurück in den Schuldienst kannst, weil du es dir "nicht leisten kannst" erstmal eine Stunde (o.ä.) zur Schule hinzufahren....Du kannst das Schulamt ja direkt informieren, sobald du Bescheid weißt. Dann ist für das aufnehmende Schulamt noch immer genug Zeit vertretungsweise jemanden geeignetes einzustellen.
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