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Original von smelly
Sie haben sich doch längst entschieden. Durch das Sakrament der Taufe wurden sie zu Kindern Gottes und somit Teil der Glaubensgemeinschaft der Christen: der Kirche. Von einer bewussten und freien Entscheidung der Kinder für ihren jeweiligen Glauben kann doch aber keine Rede sein. Ihre Eltern wollten es so, punkt.
Mehr als die Hälfte der Kinder aus meiner Religionsgruppe ist nicht getauft - sie haben also sehr wohl die Wahl. Und, oh schande: Wir haben so tolerante und weltoffene Eltern, dass die Kinder muslimischer Eltern erlauben, dass Kinder zum Kindergottesdienst der evangelischen Kirche gehen.
Nachtrag: Smelly, du argumentierst so heftig gegen religiöse Bildung - wie kannst du das mit deinem Erziehungs- und Bildungsauftrag vereinbaren kannst. DU arbeitest "unter dem Dach" des bayrischen Schulgesetzes, welches besagt
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Bildungs- und Erziehungsauftrag
(1) 1 Die Schulen haben den in der Verfassung verankerten Bildungs- und Erziehungsauftrag zu verwirklichen. 2 Sie sollen Wissen und Können vermitteln sowie Geist und Körper, Herz und Charakter bilden. 3 Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung, vor der Würde des Menschen und vor der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.
Achtung vor religiöser Überzeugung spricht nun wahrlich nicht aus deinen Beiträgen hier in diesem Verlauf...