Und das Gymnasium hat die Aufgabe die Erreichung der Hochschulreife als Ziel.
Ein geistig behindertes Kind kann per se diese nicht erreichen. Also hat er da auch nichts zu suchen.
An einer Gesamtschule ist die Aufgabe auch das Erreichen der Hochschulreife, zusätzlich der Hauptschul- und mittleren Schulabschlüsse.
Ein Förderschulabschluss ist an einer Gesamtschule auch kein reguläres Ziel.
Also ist dein Argument hinfällig.
An meiner Schule gab es eine große Lehrküche und einen Werkraum
Sorry, aber wie stellst du dir das vor? Dass Inklusionskinder die ganze Zeit nur in der Küche und im Technikraum sind? Gerade das sind extrem kritische Bereiche, bei denen man eben nicht haufenweise I-Kinder reinpacken kann.
Man kann an einer Gesamtschule eine Klasse für Förderkinder aufmachen
Das ist keine Inklusion.
Man erweitert das Kurssystem der Gesamtschule (war zumindest bei mir so) um eine D-Schiene
Das ist gesetzlich nicht vorgesehen und ist auch keine Inklusion.
Meine ursprüngliche Frage ist immer noch nicht beantwortet: Meine Frage war, inwiefern Gesamtschulen besser auf Inklusionskinder vorbereitet sind.
Wie du merkst, hast du eben keine Argumente. Gesamtschulen sind eben NICHT besser auf die Inklusion vorbereitet, nur das Gymnasium zieht sich wegen Standesdünkel da eben heraus. Die Einstellung vieler Eltern und Lehrer ist halt "Mit den Assis oder Dummen wollen wir nichts zu tun haben".