Beiträge von Karl-Dieter

    Wie könnte man es schaffen, nicht vor Gericht zu landen?

    Einfach seine Aufsicht guten Gewissens machen. Wenn du der Meinung bist, dass es zu wenig Aufsichten gibt => Melden.

    L1 könnte also nur durch Herumlaufen alle Orte einsehen

    Das muss man in diesem Fall sowieso machen. Der Grundsatz ist: Die Schüler müssen sich beaufsichtigt fühlen. Wenn also Lehrer Müller immer nur an dem gleichen Ort steht, weil er dort seinen Kaffee trinkt, und dadurch in Bereichen quasi "rechtsfreie Räume" existieren, dann ist das nicht ok. Er muss halt überall auch mal vorbeischauen.

    Es macht mehr Sinn das MacBook zu kaufen, wenn du "voll" Geld verdienst. Dann bekommst du mehr zurück.

    Dass das Finanzamt nachprüft ob irgendwelche günstigeren Geräte ausreichen ist übrigens quatsch. Ich habe problemlos meinen iMac für über 2000 EUR angegeben, da kräht kein Hahn nach.

    In der Schule nutze ich übrigens ein 8 Jahre altes 11" Macbook Air, was dafür noch absolut ausreicht.

    Ist es möglich, 90%-100% des gesamten Kaufpreises (also 1.800€ - 2000€) zurückzubekommen?**


    Bei einem Einkommen von 50000 EUR würde das in einem Jahr das zu versteuernde Einkommen um 2000 EUR verringern. Bei 50k EUR ist der Grenzsteuersatz knapp 40%.

    D.h. du würdest hier bei 100% dienstlicher Nutzung knapp 800 EUR über die Lohnsteuer wiederbekommen.

    Da Laptops über 3 Jahre abzuschreiben sind, kann man das ganz grob dritteln, also bekommst du drei Jahre lang jeweils ca. 200 EUR an gezahlter Lohnsteuer für deinen gekauften Laptop zurück.

    Ganz grob gerechnet.


    Wenn du das jetzt im Ref kaufst, und du würdest z.B. über Fahrtkosten sowieso schon die ganze LSt wiederbekommen, was durchaus sein kann, dann würdest du in diesem Jahr nix wiederbekommen für den Laptop


    Der selbe Laptop bei einem Einkommen von 20000 EUR pro Jahr wäre übrigens der Grenzsteuersatz knapp 25%, bedeutet insgesamt würdest du hier nur 500 EUR zurückbekommen über drei Jahre verteilt.

    Diskriminierung von Kranken bei Einstellung, nicht Einzahlen in die Rentenkasse, später aber hohe Pension kassieren usw.


    Kranke werden bei der Einstellung nicht diskriminiert. Nicht einzahlen in die Rentenkasse bedeutet auch, dass man keine Leistungen daraus bezieht. Hohe Pension lasse ich auch mal im Raum stehen, da du das nicht im Durchschnitt zur Standardrente sehen musst, sondern zu Personen, die eine ähnliche Qualifikation haben wie du, außerdem ist die Pension äquivalent zur Rente + Betriebsrente, was man auch nicht vergessen darf.

    Willst du hier jetzt klugscheißen, oder was?


    Nein, ich will es nur richtig stellen. Weil was du gesagt hast, war eben falsch. Es ist vollkommen irrelevant ob das monatlich bei dir zusammen abgebucht wird, oder nicht. Es ist aber eine Tarifoption die bei dem eigentlichen KV-Tarif nicht dabei ist.

    Die Rentenversicherung mit DU ist bei meiner Frau bei der Debeka auch zusammen mit der monatlichen Abbuchung der Krankenversicherung dabei, trotzdem hat das eine nix mit dem anderen zu tun.

    Es gibt Angestellte im Ruhestand, die weit über 60% ihrer Rente für ihre PKV aufbringen müssen und am Hungertuch nagen, weil sie nicht ans Alter gedacht haben, als die PKV in jungen Jahren mit günstigen Beiträgen gelockt hat.


    Angestellte betrifft das eher weniger, sondern häufig kleine Selbstständige.
    Wenn sich das bei Angestellten andeutet, dass die KV teurer wird, kann man einfach vorher in Teilzeit gehen um unter die Grenze zu fallen und man kann sich dann gesetzlich versichern. Das geht ja bis zum 55. Lebensjahr.
    Und wer sein ganzes Leben lang über der Einkommensgrenze verdient, wird auch entsprechend genügend Rente bekommen und hat normalerweise andere Reserven.

    Aber die Problematik ist durchaus richtig, das stimmt. Betrifft aber eher selten gutverdienende Angestellte.

    Ja, aber ich habe diese Zusatzleistungen schon in meinem Tarif drinne

    Ne, hast du nicht. Schau dir mal deine KV-Unterlagen an.

    Bei der Debeka beispielsweise wären das folgende Tarifoptionen:


    WL30
    WL20K
    => 2-Bett-Zimmer und freie Arztwahl

    BC
    => Beihilfeergänzung, sowie 1-Bett-Zimmer & Zahnzusatz

    TK20
    => Krankenhaustagegeld

    Die sind alle optional und die kann man auch kündigen.

    Die eigentliche Krankenversicherung ist B30 und B20K


    (Je nachdem welchen Beihilfesatz man hat, wird der 30er bzw. der 20er Tarif rausgenommen, bei 50% Beihilfe sind halt beide drin)

    rmäßigungsstunden gibt es dafür überhaupt nicht, sondern A 12 für 28 Wochenstunden,


    Ich finde das auch sehr merkwürdig, wenn es dafür an allgemeinbildenden Schulen Ermäßigungsstunden gibt. Ich kenne das von manchen Gymnasien, Stunden die über 100% Abdeckung hinaus gehen, werden nicht in den Unterricht investiert (z.B. durch Doppelbesetzung), so wie es sollte, sondern die werden dann an die Kollegen ausgeschüttet. #

    Ich habe grundsätzlich ganz gerne eigentlichen Klassenleitung. Wie hier schon gesagt wurde, Unterrichten ist etwas geschmeidiger. Die Mehrarbeit wird bei mir dadurch aufgewogen, dass man in seiner Klasse z.B. Arbeitsstunden, Selbstlernstunden usw. hat., das macht bei mir schon relativ viel aus. Da fällt deutlich weniger bis keine Vorbereitung an.

    Die Anzahl der Stellen mit A14 und aufwärts in einem stinknormalen Schulamt kann man vermutlich mit der Lupe suchen, zumal Lehrer die geforderte Qualifikation dort nicht besitzen. Das muss man einfach so sagen.

    Beispiel: Ein Abteilungsleiter bei der Stadt Dortmund bekommt A14.

    In den Ausschreibungen steht z.B. folgendes drin:


    Zitat

    Die Ausschreibung richtet sich an Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 2, Ämtergruppe des 2. Eingangsamtes des allgemeinen nichttechnischen Verwaltungsdienstes sowie an Beschäftigte und Beamte/Beamtinnen des allgemeinen nichttechnischen Verwaltungsdienstes, die über ein abgeschlossenes für den allgemeinen Verwaltungsdienst anerkanntes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master- oder Dip-lomabschluss) verfügen.


    In der Regel ist das Studium Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre.


    Wer jetzt davon ausgeht, dass das "chillige Bürojobs" sind, vertut sich hier glaub ich ganz deutlich.

    Anforderungen beispielsweise

    Zitat
    • überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft und Engagement (die Aufgabenwahrnehmung erfolgt auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten),
    • Durchsetzungsvermögen und Konfliktlösungspotenzial,
    • Fähigkeiten zum fachspezifischen Krisenmanagement,
    • Interkulturelle Kompetenz und fundierte Kenntnisse der sozialen, wirtschaftlichen und gesell-schaftlichen Kenntnisse der Hauptherkunftsländer,
    • hohe psychische und physische Belastbarkeit, hohe Stressresistenz,

    Aufgaben sind:


    Zitat
    • Fachliche und personelle Leitung einer komplexen und heterogenen Organisationseinheit mit rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Zielset-zungen,


    Sicherlich perfekt geeignet für Personen mit zwei gescheiterten Wiedereingliederungen und schweren wiederkehrenden Depressionen.

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