Beiträge von Karl-Dieter

    Mich würde wirklich interessieren, wie ich für eine Vertretungsstunde 24€ bekommen kann.

    https://www.finanzverwaltung.nrw.de/sites/default/…ehrarbeit_0.pdf


    g.D.. EIngangslehramt A12 => 22,72 EUR (Brutto) pro Vertretungsstunde
    g.D. Eingangslehramt A13 => 26,96 EUR
    h.D. Eingangslehramt A13 => 31,52 EUR


    Übrigens bekommt der SI-Schulleiter (der inzwischen ggf. A16 hat) weniger für eine Mehrarbeitsstunde als ein Studienreferendar.


    Allerdings dürfen VZ-Kräfte erst ab 4 Stunden abrechnen, d.h. man sollte auch gucken, dass man, wenn man Vertretung macht, im Monat auch auf 4 kommt.
    Allerdings wird Entfall gegengerechnet, dann kann man aber auch schon weniger als 4 abrechnen (Beispiel: 4 Stunden Mehrarbeit, 2 durch Hitzefrei entfallen => hier können auch schon 2 abgerechnet werden)


    Teilzeit wird hier etwas anders gerechnet, hier wird bei Mehrarbeit so gerechnet, dass das Gehalt erst aufgestockt wird. Kann ich gerade schwierig beschreiben.

    Ich hätte dann aber auch gerne eine wissenschaftliche Quelle für das Gegenteil, also dafür, dass die nicht studierten Grundschullehrer-Ost keinen guten Ruf haben. (Darum ging es doch? Darauf bezog sich doch dein "Unfug"?, Karl-Dieter)


    Du hast zwei Behauptungen aufgestellt, beide müssen belegt werden. Ich muss nicht das Gegenteil beweisen. Wenn du behauptest, dass es Gott gibt, musst du das auch belegen. Ich muss dir nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt.

    Für 12 EUR die Stunde als ausgebildeter Lehrer Nachhilfe?


    Würde ich definitiv nicht machen. Wenn das Kind mit mir verwandt wäre, würde ich das ab und zu auch für Lutsche machen, aber für Fremde für den Preis? Definitiv nicht. Doppelt, bis dreifache. Für eine 45minütige Vertretungsstunde wo die Schüler Mandalas malen bekommt man ja schon das doppelte.

    Gerade an einer Schule kann sich das schnell ändern. Wir hatten vor 3 Jahren z.B. noch Englischlehrer im Überfluß, innerhalb dieser drei Jahre sind zwei in Rente gegangen, eine Elternzeit, und zack, haben wir jetzt ein Problem.

    aber vielleicht würdest du auch ein wenig anders darüber denken, wenn du schon Fälle hattest, wo die "Problemursache" dann in der JVA gelandet ist (und das völlig zurecht)...

    Auch solche Fälle hatte ich schon, wie bereits gesagt, ich bin nicht an einem gutbürgerlichen Gymnasium.

    Trotzdem, sofern er/sie erziehungsberechtigt ist, müssen sie informiert werden und eine Zusammenarbeit versucht werden.

    aber man sollte sich auch dann über die möglichen Folgen bewusst sein


    Dir ist klar, was DEINE möglichen Folgen sind? Dein Mann kann sich einen anderen Arbeitsplatz suchen (ich gehe eher davon aus, dass dein Mann einfach nicht Teilzeit nehmen will. Wenn er ganz klar sagt, wofür das ist (Für die nöchsten so und so Monate blabla, ist das alles planbar) und kein Problem. Für dich ist mit dem endgültigen Durchfallen der Traum der Lehrerin vorbei. Weg. Komplett.

    Wie bereits gesagt: Du solltest dir schnellstens einen Anwalt suchen.

    Entweder willst du es nicht verstehen oder du kannst es nicht verstehen. Auch das ist mir egal.

    Du* bist verpflichtet darüber die Eltern zu informieren. Natürlich sind die Eltern häufig die Ursache der Probleme. Trotzdem bist du verpflichtet, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Auch wenn du vorher ggf schon weißt, dass die Eltern dir keine Unterstützung sind, bist du verpflichtet, sie zu informieren.

    Ansonsten würd ich dich bitten, mir nicht die Worte im Mund herumzudrehen. Ich habe nie gesagt, dass es man mit "Eltern informieren" raus ist.

    Lies bitte aufmerksamer. Es wird so langsam etwas nervig.


    * bzw. idealerweise der Klassenlehrer


    Vielleicht vertu ich mich auch ganz stark, aber deine Einstellung kommt so rüber:

    Schüler hat Notenprobleme ... es wird etwas Kaffeesatzleserei betrieben und die Glaskugel rausgeholt (siehe hochbegabt etc), die Eltern werden als die Ursache aller Probleme ausgemacht, und somit wird beschlossen, die Eltern völlig außen vor zu lassen.

    Das ist mir durchaus bewusst, ich bin an einer Gesamtschule, und nicht die in Münster-Mitte.

    Ändert aber nichts daran, dass bei einem so rapiden Leistungsabfall die Eltern informiert werden sollten - wenn man dann rausbekommt, dass es nichts bringt, ist das was anderes. Aber vorher in den Kaffeesatz schauen und zu spekulieren, dass der Junge in die gymnasiale Oberstufe soll und hochbegabt ist etc pp. und deswegen gar keinen Kontakt mit den Eltern aufzunehmen - das halte ich für total falsch.

    Hier sind ja wieder eine Menge Hobbypsychologen unterwegs.

    --

    Meine Vermutung ist nach wie vor, dass IndianaJones selbst dieser Schüler ist.


    Der Rat ist sowieso ganz einfach: Klassenlehrer informieren bzw. der wird sowieso Bescheid wissen, und der sollte dringend mit den Eltern Rücksprache halten. Eine dramatische Notenverschlechterung "ohne die Eltern zu informieren" halte ich für absolut schwachsinnig.

    Es geht beim medienteam wohl um die Einführung vpn logineum oder so in der Art.

    Logineo heißt das Teil.


    dass da 1 wöchentliche Zusatzstunde eingeplant war wusste wohl keiner allerdings stört es meinen Mann nicht...* seufz*

    Dass die Einführung von Logineo schon ein deutlicher Brocken ist, sollte vorher bekannt sein. Also entweder ist dein Mann extrem naiv, oder er wusste es, und ihm war es egal.


    allerdings stört es meinen Mann nicht

    Wo ist dann das Problem?


    Ich bin da eher diejenige die sich fragt wieso mein mann mit a12 und 3 kleinen kindern alles zusätzlich macht

    Weil man da Spaß dran hat, oder weil es langfristig vielleicht auf eine Beförderungsstelle hinläuft? Du glaubst doch nicht, dass die Leute, die "nur" ihren Job machen, jemals für eine Beförderungsstelle vorgesehen werden.

    die a13/a14 sich für nichts zusätzliches zuständig halten

    Sofern es hier Beförderung/Funktions/Koordinatorensstellen sind, sind die mit einer zusätzlichen Aufgabe verbunden, die aber nicht mit Stundenentlastung versehen ist. D.h. die Leute machen schon mehr zusätzlich zu ihrem regulären Deputat.


    Ansonsten: Dein Mann wurde dazu nicht gezwungen, warum regst du dich dann jetzt auf? Und dass er nicht wusste, dass das zusätzliche Arbeit ist, kann ich mir nicht vorstellen,

    Also grundsätzlich kann ich das Prüfungsamt schon nachvollziehen, der Vorbereitungsdienst ist jetzt auch keine Sache, die man über Jahre verteilt machen kann und sollte, wie man dazu Lust hat.

    Ungünstig war natürlich, dass du dich bereits für die zweite Prüfung angemeldet hast. Ich würde hier einen Rechtsanwalt einschalten, das wäre mein Tipp. Ohne genauere Informationen kann man hier eh nichts sagen.

    Ansonsten: Dein Mann soll Teilzeit arbeiten, Kinder in die Kita/Tagesmutter und fertig. Ansonsten musst du halt auch wissen, wo langfristig deine Prioritäten liegen.

    Ich frag mich immer ob das sein muss.. und 10 springstunden on top finde ich auch zu viel.


    Hier sollte die Lehrerkonferenz eine Vereinbarung aufstellen. 10 Springstunden empfinde ich auch als viel, wir haben eine etwas niedrigere Obergrenze, allerdings wird man auch nicht vor- und nach der eigentlichen Unterrichtszeit zur Vertretung eingesetzt. Es gibt Schulen, die haben weniger Springstunden, allerdings kann man dann auch mal länger bleiben.


    Bzgl. deiner Frage: Die Anrechnungsstunden deines Mannes wären noch interessant zu wissen. Es kann durchaus sein, dass er das als Anrechnungsstunde eingerechnet hat, die Stundenplan-Stunde grundsätzlich aber den Wert 0 hat, weil das einfach ein Vorschlag für die gemeinsame Zeit ist.
    Als Unterrichtsstunde mit Wert 1 kann und darf sie nicht gelten, weil es kein Unterricht ist. Das müsste z.B. über die Entlastungsstunden der LK geregelt werden.

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