Der Vergleich zwischen GKV und PKV ist wohl eher der ob ich einen 20 Jahre alten Twingo haben möchte oder ein beliebiges aktuelles Modell von Mercedes (denn auch in der PKV sind die Leistungsunterschiede teilweise enorm).
Das ist nicht korrekt. Auch in der GKV wird nach dem Goldstandard behandelt.
Unterschiede macht es in der Tat in der Wartezeit auf Termine, das ist belegt. Selbst im Krankenhaus macht es wieder keinen Unterschied, kommt vielen Privatpatienten aber so vor, weil sie in 99% der Fälle eine "Chefarztbehandlung" mit abgeschlossen haben, die man als gesetzlich Versicherter erst mal getrennt machen muss.
Ansonsten bekommt man als PV viel Mist angedreht, bei mir wurde z.B. mal der Bauchbereich mit einem Ultraschall untersucht, nachdem ich wegen einer Kehlkopfentzündung dort aufgekreuzt bin. Das fand ich dann schon etwas dubios, seitdem passe ich auch mehr auf und man muss auch mal "Nein" sagen.
Man kann als PV nicht unbedingt unterscheiden, welche Behandlungen sind medizinisch notwendig und welche nicht. Bei der GKV kann man das wenigstens grob anhand von IGeL erkennen: Faustregel: IGeL sind in 99% der Fälle überflüssig oder haben keine Wirksamkeit. Weitere Informationen dazu: http://www.igel-monitor.de/