Das sind doch alles prekäre Tätigkeiten. Sind wir doch mal ehrlich, die Bezahlung ist bei allen dieser Berufsfelder unter aller Sau.
Ich würde daher immer noch eine Ausbildung empfehlen.
Das sind doch alles prekäre Tätigkeiten. Sind wir doch mal ehrlich, die Bezahlung ist bei allen dieser Berufsfelder unter aller Sau.
Ich würde daher immer noch eine Ausbildung empfehlen.
Keine dieser Schulformen ist dafür geeignet.
Richtig, da stimme ich dir ja zu. Aber die Gymnasien drücken sich ja (nachweislich! Siehe Verteilung von I-Kindern auf diverse Schulformen) vor solchen Schülern gerne mit diversen fadenscheinigen Begründungen, letztendlich landen die hauptsächlich an Haupt- und Gesamtschulen. Warum die besser dafür geeignet sind, erschließt sich mir nicht.
Der Nachteilsausgleich muss von der Klassenkonferenz beschlossen werden.
Klar, das stimmt. Aber mit einer 4 und einer 5 wird das alles zusammen nicht "das gelbe vom Ei" gewesen sein. Da lag es nicht nur an einem Fach. Bei einer 1 und einer 5 (auch solche Ergebnisse habe ich schon mitbekommen) wären meine Zweifel aber sicherlich größer.
Ansonsten, dass die Kollegen da auch nicht immer ganz objektiv urteilen, ist wahrscheinlich auch der Fall. Wenn bei uns ein Referendar durchfällt, würde ich ihm auch nicht sagen "Ganz klar, die Stunde war super schlecht".
Ich will dir damit auch nicht den Mut nehmen, sondern dich im Gegenteil dazu ermutigen, bewusst und zielgerichtet an deinen Mängeln zu arbeiten. Weil wenn du so weitermachst wie bisher, in der Annahme der Fachleiter wollte dir was, ist das Ergebnis der nächsten Prüfung abzusehen.
olange das Schulgesetz nicht geändert wird, muss man sich als Gymnasiallehrer daran halten. Alles andere wäre eine Dienstpflichtverletzung.
Ja, beantwortet meine Frage nicht:
Inwiefern sind dafür dann Haupt-, Real- oder Gesamtschullehrer dafür besser geeignet?
Wie soll ein lernschwacher Schüler, der nicht sicher bis 100 rechnen kann, keine Sachaufgaben lösen kann,… z.B. am Gymnasium im Matheunterricht teilnehmen? Wann soll der Gymnasiallehrer -der dafür nicht ausgebildet ist- ihm neuen Unterrichtsstoff erklären z.B. den Zahlenraum bis 1000 mit ihm erarbeiten?
Inwiefern sind dafür dann Haupt-, Real- oder Gesamtschullehrer dafür besser geeignet?
Das ist doch schön! Trotzdem solltest du nicht den Fehler begehen, den Fehler nur bei anderen zu suchen. Auch wenn ein Fachseminarleiter es nicht drauf hat oder dir was böses will, führt das normalerweise nicht zum Durchfall, sondern da müssen auch nachweislich grobe Mängel von dir vorgelegen haben.
Ausbildung in dem Alter ist grundsätzlich kein Problem, gerade an qualifizierten Bewerbern mangelt es häufig.
Der erste Satz ist meine Meinung, habe ich aber auch so geschrieben, der restliche Teil ist Fakt. es gibt keine Garantie oder Anrecht auf OBAS am Gymnasium.
eine Aussagen stehen - weil der ganze Thread diesen Ursprung hat - in dem Zusammenhang, dass behauptet wird, es kämen so viele junge muslimische Männer nach Deutschland, das die deutschen Mädchen in Gefahr gerieten.
Hier beteiligen sich auch viele andere an dieser Diskussion, deren Aussagen werden auch nicht in diesen Zusammenhang gerückt.
Die Eltern des Kindes kann ich sehr gut verstehen. Die möchten nicht diesen Vermerk auf dem Zeugnis "mitschleppen". am besten ich empfehle ihnen nach Brandenburg zu ziehen.
Der wird doch nicht dauerhaft mitgeschleppt. Und in das Zeugnis der Grundschule guckt doch eh keiner später rein, oder denken die Eltern, dass das bei Bewerbungen nachteilig ist?
Persönlich drängt sich mir der Eindruck auf, dass das solche Eltern sind, die solche Informationen den weiterführenden Schulen vorenthalten und die das erst alles mühselig wieder selber diagnostizieren dürfen.
Ah, verstehe. Wenn aber Schüler X Dyskalkulie hat und Schüler Y nicht, dann sind Schüler Y's Eltern damit einverstanden, dass Schüler X trotz Nachteil schlechtere Noten schreibt, weil dann ja vermeintlich das eigene Kind nicht aus dem Wettbewerb fällt? Das macht Sinn, liebe Länder ohne Dysk.- Nachteilsausgleich!
Ich bin für die politischen Entscheidungen nicht verantwortlich, trotzdem halte ich es für (rechtlich!) fragwürdig (und das ist noch harmlos ausgedrückt) hier auf eigene Faust einen Nachteilsausgleich zu erschaffen, der normalerweise über die Klassenkonferenz (und Schulleitung) läuft.
groß- und kleinschreibung dagegen ist im netz vielerorts - für mich überall - optional.
Wo ist das denn optional? Bei Knuddels?
diese sätze sind aber wahr, sobald man klasse drei bis vier hinter sich lässt, vielleicht auch schon vorher. teenager haben eine sehr niedrige toleranz für anderssein, gleichzeitg sind die behinderten kinder (vs. beliebige mobbing-opfer) objektiv gesehen anders, und dann wollen sie auch noch dazugehören, weil sie ja nun mal auch grad in der pubertät sind, wo die gruppe alles ist, und die erwachsenen nichts sind. dann läuft da noch ein schulbegleiter hinterher und spätestens dann ist mehr als freundliche toleranz im schulalltag durch die "normalen" nimmer drin. da werden sich keine tiefgreifenden privaten freundschaften und vor allem für das besondere kind wird sich kein austausch auf augenhöhe mit wem auch immer ergeben, solange da kognitiv nicht genug vorhanden/die sozial-emotionalen probleme des kindes und damit sein abweichendes verhalten zu groß sind. körperbehinderte ohne kognitive defizite (ja, ich hab' defizite gesagt...) sind was anderes, das ist mit entsprechender liegend-anfahrt, aufzügen, kinderpflegerin oder -krankenschwester, ruheraum etc. gut zu machen. wird auch schon gemacht, immer schon, auch in bayern (gibt's eigene gymnasium für). aber kinder mit lb oder gar gb - die macht man meiner meinung nach nicht glücklich, wenn man sie einzeln zu "integrieren" versucht. austausch auf augenhöhe, echte freundschaft mit mir ähnlichen, ist eine ganz, ganz wichtige erfahrung, und die macht man halt eher nicht, wenn man der einzige ist, auch wenn man sich das immer so sehr wünscht, weil's ja so schön wäre, wenn's ginge.
ich meine, wer von uns akademikern hier hat einen geistig behinderten besten freund oder beste freundin? keiner. warum nicht? nicht, weil wir behinderte nicht inkludieren wollen, sondern weil da einfach ein austausch voll auf augenhöhe in beide (!) richtungen nicht möglich ist. mir sind andere dinge wichtig als dem behinderten, und umgelehrt gilt dasselbe. und das wird sich nicht ändern, da kann man noch so von integration schwärmen oder "menschenrecht" draufkleben.
vielleicht ist das anders in einem ganz anderen inklusiven schulsystem in einer anderen galaxie, weiß ich nicht. aber hier, heute, in unserer gesellschaft, befriedigt das gut gemeinte projekt "inklusion" einzig und allein den spartrieb einiger minister und eventuell das ego mancher eltern. auf der kosten-seite haben wir dafür regelklasse, regellehrer, sonderpädagogen im dauerstress und vor allem behinderte kinder, die alle vor die hunde gehen/suboptimal versorgt werden.
Den Text ist aufgrund konsequent missachteter Groß- und Kleinschreibung leider sehr schwer lesbar. Muss das sein?
also wenn ein Nachteilsausgleich für LRS durch die Klassenkonferenz beschlossen werden muss, würde ich mich hüten da auf eigene Faust irgendwelche Ausgleiche für Dyskalkulie zu erfinden. zumindest in. NRW.
Mir ist es übrigens schleierhaft, warum es für viele Lehrer anscheinend zu schwierig ist mal in diesen LRS-Erlass. (Für NRW) reinzuschauen. Da steht nämlich alles drin.
Persönlich halte ich das aber nicht für sinnvoll an "der alten Schule" ein Praktikum zu absolvieren. Auch mit deiner Facherkombination ist es durchaus möglich, dass du an Gymnasien keine OBAS-Stelle bekommst, sondern eher auf eine Gesamtschule (Sekundarstufe II) oder auch auf eine reine Sekundarstufe I-Stelle an Haupt-, Real- oder Gesamtschule rutscht. Und die Kinder dort sind, gerade in der Sekundarstufe 1, die du natürlich auch unterrichten wirst, anders als auf dem Gymnasium.
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