Beiträge von Karl-Dieter

    Das ist mir schon klar. Aber Schulen und Lehrer können sich prima damit rausreden, sie geben ja keine Hausaufgaben für den Feiertag auf, die könnten die Schüler ja eben noch am Mittwochabend erledigen, somit wäre der Donnerstag (als Feiertag) ja frei. Und so ist das imho definitiv nicht gedacht. Der Umfang der Hausaufgaben ist ja eh schon geklärt, der gilt ja unabhängig von Feiertagen. Ich darf also sowieso schon keine Hausaufgaben aufgeben, für die ich 6 Stunden brauche.


    P.S. Können wir dieses "SuS"-Geschreibe hier im Forum sein lassen?

    ich bin räumlich und schularttechnisch flexibel, habe gute (wenn auch keine sehr guten) Noten und zwei Hauptfächer und es ist sehr sehr schwer, etwas Unbefristetes zu finden, von einer Verbeamtung ganz zu schweigen!


    Schau mal in NRW. Verbeamtung und für Haupt-,Real- und Gesamtschulen ziemlicher Lehrermangel. Wir hatten kürzlich z.B. eine Stelle ausgeschrieben (im grünen Rand vom Ruhrgebiet, da haben sich nur zwei Leute drauf beworben. Und das war jetzt nicht Physik/Mathe-Kombination.

    Der Wortlaut ist aber doch eindeutig:

    "Schulen stellen sicher, dass Schülerinnen und Schüler an Tagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht, an Wochenenden sowie an Feiertagen keine Hausaufgaben machen müssen."

    Da steht also ganz klar AN, nicht VOR Wochenenden und Feiertagen. Das müssen Familien halt bei der Freizeitplanung bedenken.


    Das ist richtig, aber dann ist diese Regelung eh für die Katz. Weil an Feiertagen gibt eh keine Schule HA auf, weil da eben keine Schule ist.

    Durchaus nachvollziehbare Frage - wir erleben seit eineinhalb Jahrzehnten eine dramatisch voranschreitende Infantilisierung der Gesellschaft (taucht auch schon ab und an in diesem Lehrerforum auf) und natürlich spielen die Schulen da eine Vorreiterrolle; bevorzugt natürlich die Schulen, die mit besonders jungen Schülern arbeiten. Dass da die hysterische Ängstlichkeit vor der Welt am deutlichsten zu sehen wäre, würde mich nicht wundern.


    Ich erinnere nur an die Sonnenfinsternis.

    Ich würde auch gerne wissen wie die Jobaussichten für meine Fächer sind.

    Nicht so der Brüller, muss man sagen. Sind halt zwei Nebenfächer. Kommt aber auch aufs Bundesland an.

    Englisch ist natürlich deutlich bessere Chance.


    Tipp: Mach ein freiwilliges Praktikum

    Nein, das ist keinesfalls das Gleiche. Aber wenn die Schüler merken, dass es dir - auf gut deutsch gesagt - am Arsch vorbei geht, dass sie dich F**** nennen, wird es für sie weniger interessant.

    Nichtsdestotrotz müssen solche Kraftausdrücke sanktioniert werden, ohne viele Worte einfach eine Missbilligung ausstellen, und wenns nicht der erste Vorfall ist, dann müssen Ordnungsmaßnahmen greifen. Aber immer der Reihe nach, nicht gleich eine Klassenkonferenz einberufen wg. eines Kraftausdrucks (ist meine Meinung).


    Zum ersten Absatz:

    Das wage ich zu bezweifeln, vermutlich wird man eher die Lachnummer schlechthin der Schule und die Schüler haben gar keinen Respekt mehr


    Zum zweiten Absatz:

    Das ist kein Kraftausdruck, sondern das ist eine gezielte Beleidigung übelster Sorte. Das kann der liebste Musterschüler schlechthin sein, hier ist absolut massiv und deutlich eine Grenze sehr weiter überschritten worden, hier müssen (und mich wundert, warum die SL das nicht macht) sofort Konsequenzen folgen, und diese sollten eben kein pädagogisches "DuDuDu" sein.

    Nun habe ich aber Angst wegen der Kanten? Können sich die Kinder daran verletzen?

    Die können sich die Augen auch an einem Bleistift ausstechen. Also Übervorsichtig muss man jetzt auch nicht unbedingt sein.


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    Also wenn mich ein Schüler in irgendeiner Art und Weise mit dem Wort "Fotze" (oder ähnliche Schimpfwörter für Männer) titulieren (oder generell irgendeine Beleidigung) würde, würde ich aber keine Ruhe geben, bevor nicht irgendeine sehr empfindliche Ordnungsmaßnahme folgt.


    Unabhängig davon: Das alles kann trotzdem darauf hindeuten, dass du einfach keinen Zugang zu den Schülern bzw. zu Jugendlichen generell bekommst. Das kann unterschiedlichste Gründe haben.

    In NRW sind die Chancen im Sekundarstufe I-Bereich sehr gut. Teilweise werden Stellen gar nicht besetzt. Und da geht es nicht um irgendwelche Hauptschulen an sozialen Brennpunkten sondern auch ganz gediegene Realschulen. m.E. studiert nämlich kaum einer Sek1-Lehramt.

    Dafür ist die Stellensituation eine Katastrophe im Primarstufen- und Sek2-Bereich.

    Mit deinen Fächern brauchst du dir keine Sorgen machen. Fremdsprache ist gut, Naturwissenschaft auch. Zumindest gilt das für NRW.

    Seit BA/MA (und auch davor in allen anderen Bundesländern, zumindest soweit ich weiß) gibt es wieder das Schulformlehramt, so dass man mit einem Gym-BA/MA eben NICHT offiziell für Sek I qualifiziert ist, sondern für die Sek I des Gymnasiums.

    Hier noch eine Ergänzung: BA/MA hat damit in NRW nichts zu tun, mit dem Bachelor- und Masterzeugnis kann ich mir beim Landesprüfungsamt ein 1. Staatsexamen ausstellen lassen (ist auch Voraussetzung für das Ref). Zumindest dann ist man wieder "gleich" wie die alten Staatsexamensstudiengänge.

    Ich glaube, dass das schwierig zu beurteilen ist, weil es ja einen Wust von verschiedenen Ausbildungsordnungen (insb. an den Unis) gibt. Erst in letzter Zeit wurde das in NRW ja etwas vereinheitlicht. Nach dem derzeit aktuellen Lehrerausbildungsgesetz gibt es pauschal nur das "Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen".. laut dieser Logik könnte ich mich ja problemlos als GyGe-Lehrer auf eine Sek1-Stelle an einer Gesamtschule bewerben und verbeamtet werden, aber nicht an einer Hauptschule.

    Über meinen Kollegen kann ich dir das leider nicht sagen, wenn ich daran denke, frage ich morgen mal. Ansonsten habe ich mich gerade mal in die OVP2011, LABG u.ä. eingelesen, bin aber immer noch nicht schlauer. Insb. weil letztere ja relativ neu sind.

    Irgendwas kann da nicht stimmen. Ich habe auch an der Gesamtschule einen GyGe-Kollegen, der hat sich auf eine S1-Stelle beworben und wurde sofort als Beamter eingestellt. Und das war erst vor 1,5
    Jahren. Von irgendeiner Prüfung habe ich noch rein gar nichts gehört.

    (Auch NRW natürlich)

    Als Antijudaismus kann man die Ausrichtung der Kirche im Mittelalter und der frühen Neuzeit kennzeichnen. Antisemitismus ist die moderne Variante unter Einbezug mehrerer Faktoren. In der Weimarer Republik waren sie ganz klar Antisemitistisch. Wie auch Parteien wie z.B. NPD und/oder Linkspartei heutzutage.

    Sie können problemlos verbeamtet werden. Ob sie es dann auch bleiben, hängt davon ab, ob Sie zu ihren religösen Pflichten auch den Jihad zählen.
    Sie irren übrigens, wenn sie meinen, das Grundgesetz garantiere eine Religionsfreiheit. Dieser Begriff kommt dort nicht vor. Es wird ledigleich die Freiheit des Glaubens und des Bekenntnisses garantiert. Dieser Unterschied machte es zum Beispiel möglich, die Scientologen aus dem öffentlichen Dienst auszuschließen. Ein Schicksal, das dem Islam auch drohen könnte, wenn sich herausstellt, dass er verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, weil er Religion mit Politik verwechselt oder wenn man auf ministerieller Seite irgendwann einmal den Koran liest und dort die ganzen Tötungsbefehle findet. Das wirst spätestens dann passieren, nachdem der erste Torroranschlag hierzulande geglückt ist.


    Sicher, dass du dich nicht im Lesezeichen geirrt hast und deinen Senf eher bei PI-News absondern wolltest?

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