Beiträge von WillG

    Welcher Schüler stellt sich als Fahrer zur Verfügung, wenn man ihm klarmacht, dass er bei einem Unfall eventuell den Rest seines Lebens an den zivilrechtlich durchgesetzten Schmerzensgeldzahlungen oder Versorgungsleistungen zu knabbern hat?

    Aber das ist doch erstmal nicht grundlegend anders als bei gemeinsamen Fahrten mit dem Auto der Eltern. Ich weiß nicht, ob sich Jugendliche über die Insassenunfallversicherung Gedanken machen, bevor sie Bekannte mitnehmen oder irgendwo einsteigen. Oder habe ich einen Denkfehler, und da ist bei Mietwagen ein Unterschied?

    Was P. Amthor verdient, können wir hier nicht diskutieren, ohne alle gesperrt zu werden.

    Und solange Bourbon nicht nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebrannt wird, kommt mir der nicht in mein Vanilleeis. Jetzt gehts aber los.

    Dabei kommt es dann auch nicht mehr darauf an, ob die Zeiten nun sichtbar notiert waren oder nicht.

    Mich würde interessieren, welche Zeiten im Prüfungsprotokoll stehen.

    Ich meine damit, falls wirklich zu früh beenedet wurde, ob Prüfungskomission und/oder Aufsicht so dreist waren, die Zeiten zu fäschen.

    Ich würde mal annehmen, dass selbst in diesem Fall die Anzahl der Zeugen jedes Verwaltungsgericht überzeugen dürfte.

    Von oberer Stelle wird nach meiner Erfahrung viel mehr ausgebremst als an der örtlichen Schule. Ich habe da wenig Verständnis für. Die Urteile der Verwaltungsgerichte sind nicht immer berechenbar; es handelt sich um Einzelfallentscheidungen. Es ist längst nicht so, dass man in allen Fällen von einer Schlappe vor Gericht ausgehen muss und hier z.T. auch einfach die gerichtliche Auseinandersetzung gescheut wird.

    Sehe ich auch so. Ich würde mir wünschen, dass von Seiten der Dienstherrn mehr Dinge durchgefochten und ggfs. gerichtlich geklärt wären, als ständig schon aus Angst vor Klagen einzubrechen und immer enger gefasste Verordnungen und Erlasse rauszuhauen.

    Wenn ich der Meinung bin, dass von einem Schüler eine tatsächliche Gefährdung ausgeht und falsch entschieden wird, würde ich aber immer den Weg der Beschwerde gehen. Ob das in diesem Fall so ist, lässt sich natürlich nur schwer beurteilen. Seinem Gewissen zu folgen und seine Meinung klar und deutlich zu äußern - auch ggü. Personen mit Führungsrolle - ist aber nie falsch. Das ist das, worauf man selbst Einfluss hat und dann kann man auch für sich sagen, dass man sein Bestes getan hat.

    Auch hier: volle Zustimmung.

    Nur weil ich von etwas profitiere, heißt es nicht, dass ich es gut finden muss.


    Und eyh… ich habe brav so lange Vollzeit gearbeitet, bis ich einen anerkannten Grund hatte. Zuerst Leute brechen, dann mal gucken.

    Nein, absolut nicht, da stimme ich dir vollumfänglich zu. Und das System ist völlig veraltet, in beinahe jeder Hinsicht.

    Es gibt aus meiner Sicht überhaupt keinen inhaltlichen Sachgrund (- außer eben die Attraktivität des Berufs bei Lehrermangel), warum Lehrer verbeamtet sein müssen, insbesondere nachdem es ja ohnehin viele angestellte Lehrer gibt. Aber ich nehme die Benefits natürlich gerne mit. Und dann muss man sich eben auch bewusst machen, welchen Preis man dafür zahlt. Deswegen darf man es trotzdem kritisieren, absolut, sonst wären wir wieder bei dem Pseudoargument: "Wusst man alles vorher."

    Ich bin mir nicht sicher, aber: bedeutet das, dass diese Person dann 100% private Krankenkasse (z.B. 700-800 Euro/Monat) zahlt bei null Einkommen?

    Ein Wechsel in die gesetzliche Kasse dürfte ausgeschlossen sein, denn bei Beurlaubung darf die Person keine andere sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen, die einen Wechsel in die gesetzliche Kasse ermöglichen würde.

    Ich bin mir auch nicht sicher, würde aber genau das vermuten, ja.

    Ich kann mich an zwei Fälle im Disziplinarausschuss (- in etwa das, was in anderen BLs die Ordnungskonferenz oder Klassenkonferenz bei grobem Fehlverhalten wäre) erinnern, die zumindest im Kontext des üblichen Umgangs an der Schule schon sehr heftig waren.

    In beiden Fällen hat der Schulleiter deutlich gesagt, dass ein Schulausschluss nur sehr selten juristisch Bestand hat. Im ersten Fall ging es eigentlich nur um die "Androhung des Schulausschlusses" als Vorstufe und damit als zweihöchste Ordnungsmaßnahme. Sein Argument war, dass uns bei einem nächsten Vorfall sozusagen die Hände gebunden wären, wir müssten dann auf den Schulaussschluss eskalieren und er würde mit hoher Sicherheit an übergeorndeter Stelle widerufen werden. In diesem Fall war der Vorfall auch wirklich zu banal, um gleich mit solchen Geschützen zu schießen - aber an unserer heile-Welt-Schule waren alle empört. Wir sind der Empfehlung des Schulleiters gefolgt.

    Im zweiten Fall, anderer Schüler, war der Vorfall schon deutlich ernster. Der Schüler war in der Oberstufe. Gleiche Argumentation der Schulleitung, wir sind ihr in diesem Fall nicht gefolgt, weil wir angenommen haben, dass sich ein Oberstufenschüler, der derart auf Bewährung ist und sowieso nur noch ein gutes Jahr da ist, ja wohl hoffentlich am Riemen reißt. Pustekuchen, der nächste Vorfall kam vier Monate später, wir mussten eskalieren und auf Schulausschluss entscheiden, der Schüler hat Widerspruch eingelegt und Recht bekommen. Danach hat er sich unantastbar gefühlt.

    Was heißt das jetzt für diesen Fall: Ich stimme absolut zu, dass erstens der Schutz der betroffenen Schülerin an erster Stelle stehen muss und dass zweitens mit harten und unmissverständlichen Maßnahmen reagiert werden muss, damit beim 14-jährigen Täter überhaupt gar nicht erst der Eindruck entstehen kann, dass er damit durchkommen kann.

    Möglicherweise stecken aber andere Überlegungen hinter der Eintscheidung des Schulleiters. Das heißt nicht, dass sie unbedingt zwingend oder überzeugend - oder richtig - sein müssen, aber es kann schon sein, dass er eine Situation vermeiden will, in der der Täter am Ende auch noch der Überlegene ist. Mit anderen Worten: Es wird nicht anders gehen als mit der Schulleitung ins Gespräch zu gehen, um das abzuklären.

    So wäre es doch fein, sich beurlauben zu lassen und dann ein anderes Business aufzubauen. Eines, das man mit Freude betreibt. Läuft es gut, scheidet man aus dem Staatsdienst aus. Läuft es nicht, kehrt man zurück.

    Ich frage mich, wie viele Arbeitgeber in der freien Wirtschaft da mitspielen würden: Dem Arbeitnehmer potentiell bis zu 12 Jahren einen sicheren Posten zu garantieren, falls dieser Lust hat, zurückzukommen. Ich nehme mal an, dass sowas vielleicht durchaus vereinzelt gibt, letztdlich dürfte außerhalb der ÖD vieles Verhandlungssache sein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es weit verbreitet ist. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    genau das ist das Ziel: dich möglichst binden. Du kannst nie zweigleisig fahren.

    Mir gefallen viele Einschränkungen des Beamtentums auch nicht, aber man darf auch nicht vergessen, dass sich der Dienstherr diese Form der erzwungenen Loyalität durchaus etwas konsten lässt, in Form von Jobsicherheit, ordentlichen Bezügen (zumindest im geisteswissenschaftlichen Bereich) und recht hohen Pensionen.

    Ich kann jeden verstehen, dem das Beamtentum als Korsett zu eng ist. Aber mit den Einschränkungen gibt man halt auch die Privilegien auf.

    Zitat
    §4 ArbZG

    Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

    Und wo ist jetzt der Unterschied zu dem hier?

    Oben hatte ich es schon angedeutet: Meine Auffassung, dass uns über eine Mittagspause nach spätestens sechs Zeitstunden hinaus , weitere, kürzere Erholungspausen zustehen, was offenbar tatsächlich falsch. Es überrascht mich ein wenig, aber es ist ein Tatsache.

    Bzw. wo findest du hier weitere Pausen innerhalb der ersten sechs Stunden?

    EDIT: Ne, weißt du was, lass stecken, das ist mir echt zu blöd.

    Wie belastend eine Arbeit ist, hängt wesentlich mit den konkreten Aufgaben zusammen. Ich kann gut sechs Stunden am Tag unterrichten, auch wenn es natürlich anstrengend ist und auch von den Lerngruppen abhängt. Im Vergleich empfinde ich jedoch schon vier Stunden Korrektur als deutlich anstrengender. Wenn ich also in der unterrichtsfreien Zeit "nur" 20 Stunden pro Woche korrigiere, sieht das in der Arbeitszeiterfassung nach wenig Arbeit aus, aber für meinen Geist und Körper (Rücken!) war es eine anstrengende Woche.


    Das schlimme an der Korrektur ist ja, dass sie unglaublich monoton und langweilig ist, man aber nicht geistig "abdriften" kann, weil man konzentriert sein muss. Nach vier Stunden lässt meine Konzentration deutlich nach, weshalb ich dann auch aufhöre zu arbeiten. Ob das mit einer strengen Arbeitszeiterfassung auch so funktionieren würde?

    Das kann ich zu 100% unterschreiben. Wenn das Kultusministerium eine KI entwickeln würde, die alle Korrekturen komplett übernimmt - ich müsste die also nicht mal mehr ansehen (so als Utopie) - könnte ich locker 50% mehr unterrichten und wäre trotzdem gefühlt massiv entlastet. Sowohl von der reinen Arbeitszeit aber auch von der mentalen Belastung, die Korrekturen für mich darstellen.

    Und das (fett Markierte) lässt sich hier im Forum einfach schreiben - genau wie die Aussage, dass man natürlich immer objektiv bewertet. Ob ich das den Usern hier glaube, steht auf einem anderen Blatt.

    Keine Ahnung, ob du mich auch mit der objektiven Bewertung meinst, aber ich halte eine völlig objektive Bewertung für utopisch.

    Die Frage nach Beliebtheit: Mich belastet es tatsächlich nicht so, wenn ich mit einem Kurs kein besonders tolles Verhältnis habe. Ich habe aktuell einen Oberstufenkurs, den ich im zweiten Jahr unterrichte, mit dem ich ein extrem gutes Verhältnis habe. Und einen anderen Oberstufenkurs, den ich im ersten Jahr unterrichte, wo alles etwas mühsam ist. Klar gehe ich tendenziell lieber in den ersten Kurs, weil es weniger anstrengend ist, aber insgesamt mach ich mir da keine großen Gedanke drüber. Ich muss aber auch sagen, dass ich in der angenehmen Situation bin, dass ich mich nicht als grundsätzlich unbeliebter Lehrer sehe, in dem Sinne, dass eine Klasse laut aufschreit, wenn sie hört, dass sie mich bekommt. Sowas gibt es ja durchaus auch. Andererseit gibt es wohl auch keinen Jubel, wenn sie mich bekommen. Es ist halt ein professionelles Lehrer-Schüler-Verhältnis, wo die Frage nach "Beliebtheit" wirklich keine große Rolle für mich spielt.

    Etwas anderes sind eskalierte Konflikte mit einzelnen Schülern. Das ist in meinen 20 Dienstjahren sehr vereinzelt mal vorgekommen, hat mich dann aber unter Umständen dann doch auch mental beschäftigt und belastet.

    Hoffentlich ohne die Diskussion nochmal aufzurollen, ist mir doch ein Anliegen noch etwas hinzuzufügen - auch, weil ich es wichtig finde, dass man falsche Sichtweisen einräumt:

    Oben hatte ich es schon angedeutet: Meine Auffassung, dass uns über eine Mittagspause nach spätestens sechs Zeitstunden hinaus , weitere, kürzere Erholungspausen zustehen, was offenbar tatsächlich falsch. Es überrascht mich ein wenig, aber es ist ein Tatsache.

    Es überrascht mich auch deswegen, weil ich persönlich es durchaus sehr (!) anstrengend fände, 8 Schulstunden (also 6x60min = 8x45min = 360min) durchgehend ohne Verschnaufspause zu unterrichten, selbst wenn ich im gleichen Klassenraum bliebe und für den Stundenwechsel ein paar Minuten von jeder Unterrichtstunde draufgehen würden, bis alle Schüler da sind. Ich kann mir das, ehrlich gesagt, nicht wirklich vorstellen.

    Ich bin deshalb in der Praxis durchaus froh, dass ich die Schülerpausen auch für mich nutzen kann, selbst wenn sie im Alltag oft von dienstlichen Angelegenheiten beschnitten werden.

    Mein Eindruck war in der Diskussion, dass es nicht nur Widerstand gegen meine rechtliche Fehleinschätzung gab, sondern auch dass der Ansatz, die (Schüler-)Pausen möglichst von dienstlichen Angelegenheiten frei zu halten, ebenfalls sehr kritisiert wurde, was mich ein wenig verblüfft. Ist aber vielleicht eine Frage der persönlichen Einschätzung.

    In der Summe hat die Vermischung der beiden Ebenen dazu geführt, dass wir meiner Meinung nach, nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, zum Teil eine absurde Diskussion geführt haben. Ich muss aber auch eingestehen, dass ich mich vermutlich gar nicht so sehr darauf eingelassen hätte, wenn es mich nicht so wunderbar vom Korrigieren abgehalten hätte.

    Ich frage mich gerade, wie hoch die Deckung zwischen denjenigen ist, die hier ihre effiziente Arbeitsweise loben, durch die sie unter der vorgesehenen Arbeitszeit bleiben, und denjenigen, die oben noch dargelegt haben, wie unfassbar zeitaufwendig ihre Fächer sind. :stumm:

    In Hessen, gab es - oder gibt es vielleicht immer noch? - im Zusammenhang mit dem massiven Lehrermangel Angebote, dass Gym-Lehrkräfte eine Planstelle bekommen haben, wenn sie sich verpflichtet haben, sich für ein paar Jahre mit ein paar Stunden (!) an die Grundschule abordnen zu lassen. Man kann von hier aus sozusagen über die Landesgrenze nach Hessen spucken, also war das Angebot für manche unsere Refs zumindest theoretisch nicht unattraktiv, vor allem für diejenigen mit den Massenkombis, D/G oder E/G oder so. Also, bevor der Lehrermangel eigentlich für alle Fächer gegolten hat.

    Ein Großteil unserer Refs haben mich nur entsetzt angesehen, als ich ihnen davon berichtet habe. Zwei haben es gemacht und sind gnadenlos in der Grundschule baden gegangen. Jetzt kann es natürlich sein, dass das daran lag, dass es nur dumme Geisteswissenschaflter und Sprachler waren und dass die hyperintelligenten MINTler nach ihrem hochkomplexen Studium das bisschen Grundschule ganz einfach gerockt hätten. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass - ganz pauschalsiert formuliert - der durchschnittliche MINT-Lehrer vielleicht sogar noch mehr baden gehen würde als der durchschnittliche Geisteswissenschaftler. Nur so ein Gefühl, kann natürlich auch falsch sein.

    So ganz trivial ist Grundschule jedenfalls ganz offensichtlich nicht.

    Von diesem Berufsschullehrer vor einiger Zeit, der völlig hohlgedreht ist, weil er Angst hatte, in der Sek I unterrichten zu müssen, will ich gar nicht anfangen.

    Also, ich finde es schon schwierig, es nicht persönlich zu nehmen, wenn man wochenlang die doppelte Leistungskursbesatzung hat und dann ab Woche 2 begrüßt wird mit "Wann kommt Frau K. endlich wieder? Die gibt bessere Noten und ist auch freundlicher zu uns!" Als ich dann erwiderte, meine Notengebung sei doch transparent und ja, ich würde eben nicht so tolerant auf ständiges Zuspätkommen reagieren. Und zur eigentlichen Frage, ich wüsste nicht, wann Frau K. wieder käme, aber ich wäre wirklich bemüht, sie so gut wie möglich zu vertreten und würde mich freuen, wenn sie mir auch dabei helfen würden. Nur lange Gesichter. Woche für Woche. Doch, ich nehme das persönlich - es ist ja auch persönlich gemeint. Gegenfrage: Dir wäre das wirklich egal?

    Ich stimme den anderen absolut zu, insbesondere chilipaprika

    Man Unterrichtet so eine LK viele Stunden die Woche. Ein wichtiger Teil unserer Aufgabe ist Beziehungsarbeit. Dass die Schüler nach Frau K. fragen, sagt weniger etwas über dich aus, sondern viel mehr darüber, dass deine Kollegin gute Beziehungsarbeit geleistet hat - und die funktioniert im Regelfall nicht darüber, dass man einfach Noten "verschenkt".

    Ich glaube, du kannst davon ausgehen, dass es im umgekehrten Fall ähnlich gewesen wäre. Ich meine, wenn du krankheitsbedingt ausgefallen wärst und deine Kollegin hätte deinen LK übernommen, dann hätten deine Schüler sicher auch nach dir gefragt. Das ist doch völlig normal.

    So gesehen, ja, mir wäre das ziemlich egal, ob ein Kurs, in dem ich vertrete, mich "mag". Es bereitet mir auch keine schlaflosen Nächte, wenn ein Kurs, in dem ich fest eingeteilt bin, mich "nicht mag". Klar ist es angenehmer, wenn die Beziehung stimmt, aber wenn es mal nicht passt, dann ist das halt so. Mit der Frage danach, wie beliebt ich bin, belaste ich mich nicht. Und ich würde diese Frage als Belastung empfinden.

    Es nervt einfach, ständig die selben dummen Sprüche, Allgemeinplätze und Selbstmitleid zu hören.

    Ich finde es schwierig, gesellschaftliche Ungleichheiten aus der bevorteilten Seite als "dumme Sprüche, Allgemeinpläte und Selbstmitleid" abzutun. Das gilt nicht nur zu diesem Thema, sondern (nicht auf dich bezogen) immer dann, wenn es um Ungleichheiten und Privilegien geht.

    Einige meiner Kolleginnen sind genauso.

    Wenn es um konkrete Fälle, nicht um eine gesamtgesellschaftliche Darstellung, geht, kann man natürlich mal nachfragen, warum es in der konkreten Situation zu diesem Problem kommt.

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