Maastricht
Beiträge von WillG
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Aber es macht bei deiner Reaktion hoffentlich keinen Unterschied, ob da ein dir genehmer oder unangenehmer Schüler sitzt. Oder doch?
Wenn wir allgemein reden, und nicht nur von Kappen oder Hoodies, dann kann die Person schon einen Unterschied machen. "Genehm" und "unangenehm" sind dabei sicherlich nicht die richtigen Begriffe, vor allem weil ich Schüler, die ein wenig verhaltensoriginell sein können, durchaus ganz gern mag, wenn sie diese Verhaltensauffälligkeiten mit einem gewissen Witz zeigen.
Aber gerade bei solchen Schülern muss man manchmal noch klarer Grenzen setzen und Regeln stärker einfordern als beim braven Lischen Müller, das nie irgendeine Regel bricht und dann halt doch mal bei irgendwas erwischt wird.Also, "kontext- und situationsabhängig" kann durchaus auch "schülerabhängig" bedeuten, aber nicht in dem Sinne, wie du mit "genehm oder unangenehm" implizierst, oder wie ich das zumindest aus deinem Satz herauslese.
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Bei der Einforderung festgelegter Regeln in der Schule mache ich keinen Unterschied zwischen "leistungsstarken, freundlichen" und "faulen, mürrischen" Schüler*innen... Du etwa?
Kann man machen. Ich hingegen berücksichtige gerne Kontext, Situation und individuelle Umstände, statt blind auf irgendwelche Regelwerke zu verweisen.
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Der Erziehungsauftrag der Schule schließt natürlich auch Kleidung mit ein. Eigentlich nicht so schwierig, außer man möchte diskutieren. Danke, war alles.
Ja, sehe ich auch so. Deswegen verbiete ich auch meinen Schülerinnen, Hosen zu tragen. Außerdem sollen sie bitte ihre Haare züchtig unter eine Haube tragen. Die Jungs dürfen natürlich keine langen Haare haben. Das ist alles im Erziehungsauftrag.
Eigentlich nicht so schwierig, außer man möchte diskutieren.
Danke, war alles. -
Die letzte Woche vor den Ferien ist oftmals relativ inhaltsleer was den Unterricht angeht. Man verpasst also Frühstück, Filme schauen und nettes Beisammensitzen. Naja.
Ist das bei euch vor allen Ferien so? Das finde ich krass!
Bei uns, zumindest bei mir, aber ich glaube auch bei den meisten anderen Kollegen, ist das eher vor den Sommerferien so, und das wird durch Projektwoche etc. abgefedert. Vor allen anderen Ferien mache ich bis zum Schluss Unterricht, am letzten Schultag vielleicht ein wenig entspannter, aber doch Unterricht. Ich hätte gar keine Lust auf regelmäßig eine ganze Woche nur Larifari. -
Es gibt mehrere Deutsche Schulen im Ausland, die eine doppelte Leitung haben: Einen BWLer für die Verwaltung und eine Lehrkraft für die Pädagogik. Ich meine die DS Bilbao war/ist so aufgestellt. Evlt. auch Rom, das weiß ich nicht genau.
Das ist natürlich die Ideallösung. So funktionieren ja, glaube ich, auch Krankenhäuser, wenn ich mich richtig an die Schwarzwaldklinik erinnere

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Und wäre das so schlimm? Oder ist das „der Feind“?
Spannende Frage. Zumindest schafft es einen Kontext, in den man die Aussage einbetten kann. Denn natürlich schreiben wir alle aus unserer Perspektive. Ich persönlich würde da nicht gleich in eine Freund/Feind Kategorisierung verfallen.
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Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel gelesen, in dem beschrieben wurde, dass wir in Deutschland eine Präventiv- und Palliativgesellschaft haben. Das trifft es eigentlich ganz gut.
Nach Geert Hofstede zeichnet die Deutschen vor allem das Kulturem der "Unsicherheitsvermeidung" aus.
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Pro-Tipp: prüfe sehr gründlich, bevor du davon ausgehst, dass der Personalrat von denselben originären Aufgaben ausgeht.
Ja, da hast du vermutlich recht.
Sollte eigentlich nicht so sein, ich gehe davon aus, dass es in allen Bundesländern ein Personalvertretungsgesetz gibt, das die Aufgaben eigentlich ziemlich genau darstellen sollte. -
Aber es wird natürlich keiner fragen Sag mal, Chef, darfst Du das eigentlich ... ?
Das ist originäre Aufgabe eines Personalrats.
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Dabei habe ich heute schon Vanilleeis gegessen!
Was willst du denn dann noch mitbekommen? Das Wichtigste hast du doch dann!
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Was hast du denn gegen Regeneis? Mit Vanillesirup ist das bestimmt lecker!
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Solange du mir keine Evidenz lieferst, was an den Geschichten der anderen Eisverkäufer (und -innen) fehlerhaft ist, kannst du dein Eis mit rotem Heringgeschmack selbst gustieren.
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Aber wenn der Tipp doch gerade ist, dass es ehen KEIN Fluss ist...?
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Dann sind es die Florida Keys!
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Ich werfe einfach mal die Everglades in den Raum
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du Frauenversteher.
Du weißt schon, dass diese "Frauenversteher" / "White Knight" Lingo ganz typisch für Incels auf Social Media ist, oder? Just saying.
Was ganz Heißem auf der Spur... -
Das Schöne an Sprache ist ja, dass sie den Sprechenden in der Regel entlarvt, ohne dass dieser etwas dagegen machen kann.
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Da ist er wieder, der moralische Zeigefinger, weil es über vernünftige Argumente nicht klappt. Klassiker
Wir gut, dass du als Frauenversteher zur Seite stehst. Da haben die Damen ja nochmal Glück gehabt.
Wo moralisiere ich denn? Ich habe Fakten aufgezählt. Die hier am lautesten gegen das Gendern poltern, sind zwei Männer, einer argumentiert, dass er ja genug Grundschullehrerinnen kennt, der andere argumentiert mit seiner Frau und deren Freundinnen. Dagegen stehen mindestens zwei Frauen, die deutlich benennen, welches Problem sie selbst mit dem generischen Maskulinum haben, was allerdings schön von den Kritikern ignoriert wird. [EDIT: Und eine weitere Frau, die dem Gendern leicht kritisch gegenüber steht, allerdings angenehm sachlich und ohne sich zu ereifern.] Ja, das halte ich für ein gendertypisches Kommunikationsverhalten, ganz ohne Moralisieren.
Da ich übrigens oben ausführlich dargestellt habe, dass ich selbst nicht konsequent gendere, ist dein Beitrag sowieso ein reiner Strohmann.
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Ich hoffe, ihr Frauen hört jetzt mal gut zu, wie euch Männer hier erklären, wie ihr euch zu fühlen habt.
Und die wissen, wovon sie sprechen, sie kennen nämlich ein paar Frauen!
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