Beiträge von Sommertraum

    da die obigen Beiträge verschoben wurden, ergänze ich in diesem Thread den angesprochenen Link

    https://corona-data.eu/#berlin

    Ich war sehr überrascht, dass in meinem Landkreis, aber auch in vielen anderen, in denen ich nachgesehen habe, die Gruppe der 15 - 19jährigen am meisten betroffen war (also die Altersgruppe meiner Schüler) und nicht die Gruppe 20 - 24, wie bei uns immer behauptet wurde.

    In meinem Landkreis ist es ebenso. Überrascht hat mich auch, dass die 50-59jährigen ähnlich stark betroffen sind.

    Ich habe letztens durch Zufall erfahren, dass in meinem Haus 3 Stockwerke über uns jemand in Quarantäne ist (also das ist wirklich so). Wieso weiss ich davon nur durch Zufall? Wieso informiert mich niemand? Wenn ich mit dem jetzt noch Aufzug gefahren wäre oder beim Coop an der Kasse gestanden hätte... Gar nicht auszudenken! Skandal! Wieso wird eigentlich nicht gleich das ganze Haus unter Quarantäne gestellt??

    Warum ziehst du regelmäßig Aussagen anderer ins Lächerliche?

    Dass meine Aussage so nicht gemeint war, sollte klar sein! Mein Hintergedanke waren engere Kontakte, über die man nicht (mehr) informiert wird bzw. werden kann. Und ja - in diesem Fall würde ich gerne reagieren wollen.

    @Wollsocken80 Es entmündigt m.E. die Menschen sich selbst bzw. ihre Kinder zu schützen.

    Menschen werden nicht nur entmündigt. Ihnen wird die Chance genommen, sich selbst zu schützen. Da vielfach Kontakte nicht mehr verfolgt und informiert werden (können), muss jeder Einzelne bei bekanntem Kontakt Maßnahmen zum Eigenschutz ergreifen. Geschieht das nicht, wird das Virus nicht eingedämmt sondern stattdessen unbemerkt weiterverbreitet.

    Wir unten, Mann oben im Dachgeschoss. Da haben wir zum Glück ein zweites WC. Ich schlafe im Wohnzimmer auf einer Matratze. Das Essen legen wir in einen Korb, das er durchs Treppenhaus hoch zieht.

    Da seid ihr ganz schön vorsichtig und konsequent in eurem Verhalten. Da dein Mann symptomfrei ist, geht das. Allerdings überlege ich schon länger, wie man das macht, wenn ein Familienmitglied richtig erkrankt, vor allem, wenn es eins der Kinder trifft. Abstand halten geht dann meinem Gefühl nach kaum noch.

    Heute kam übrigens unser Testergebnis (wir waren am Montag beim Test). Wir haben es tatsächlich mit der Briefpost (!) erhalten. Online lässt sich immer noch nichts abrufen. Die Kinder und ich sind negativ.

    Gott sei Dank seid ihr negativ! Darf ich fragen, wie ihr euch daheim verhalten habt, um eine Ansteckung zu verhindern?

    Bei uns wurden bisher auch die kompletten Klassen und Lehrkräfte in Quarantäne geschickt, wenn die Infektion eine/n Schüler*in betroffen hat.

    [...]

    Eine Bekannte arbeitet im benachbarten Landkreis an einer FöS, die strukturell und bezogen auf die SuS mit unserer vergleichbar ist. Die Schule ist keine 10 km von unserer entfernt, aber es ist ein anderes GA zuständig. Dort wurden jeweils nur die SuS, aber nie die Lehrkräfte in Quarantäne geschickt.

    Bei uns an der Schule entscheidet ein und dasselbe Gesundheitsamt unterschiedlich: Mal gehen die Lehrer mit in Quarantäne, mal nicht. Die Schüler galten bisher jedoch immer als Kontaktperson 1.

    Ist es nicht immer so, dass die ersten Monate von September bis Weihnachten heftig sind? Bei meinen Kindern wurde einiges geschrieben und auch ich habe in jedem Fach eine Note gemacht. Das ist für mich normal für 8 Wochen Schule und mache ich schon immer so.

    Schlechter ausgefallen sind die Arbeiten weder bei mir noch bei meinen Kindern, eher im Gegenteil.

    Manche Schüler tun sich schwer, wieder in einen geregelten Schulalltag zu finden, besonders diejenigen, die die Zeit der Schulschließung eher als Ferien als zum Arbeiten genutzt haben. Für diejenigen ist es meiner Meinung nach besonders wichtig, dass schnell gestartet wurde. So kommen sie zügig wieder in ein normales Schule-Lernen-Freizeit-Verhalten und merken, wo Schwächen liegen, woran sie arbeiten müssen. Einfacher für den Schüler ist es natürlich, die Schuld für die derzeitigen Probleme bei den Lehrern und „Corona“ zu suchen, statt sich die eigenen Fehler einzugestehen.


    Von der Mittelschule her kenne ich "Proben".

    Leider hat das eine Jahr, das ich an der Mittelschule war, nicht ausgereicht um herauszufinden, wie streng das da gehandhabt wird. Einige KuK haben mit Proben nur so um sich geballert, andere sahen das wohl etwas entspannter. Aber sicherlich ist das mit der Anzahl, dem Umfang, dem Anspruch und der Gewichtung auch irgendwo geregelt. Ich zumindest habe einfach beherzt so gearbeitet, wie ich das von der RS her kannte. :_o_)

    An Mittelschulen gibt es keinerlei Vorgaben, wie die Leistungsbewertung genau auszusehen hat. Die Lehrkraft hat sehr viel "pädagogischen Ermessungsspielraum.

    Der Großteil der Lehrer hält sich jedoch an das System, wie es auch an RS und GY üblich ist: Angesagte Proben (wie Schulaufgaben), Kurzproben (wie Exen). Dazu Referat, …

    Die Anzahl der Test ist bei uns oft höher, da sonst der Stoffumfang zu viel wird und ihn die Schüler nicht mehr bewältigen können.

    Am Beispiel Gastronomie: Merkel konnte nicht nachweisen, dass von ihr ein erhebliches Infektionsgeschehen ausgehe.

    Wie oft muss man es dir noch erklären? In 75% der Infektionen kann man nicht nachvollziehen, wo die Ansteckung erfolgte.

    Man kann also KEINEM Bereich nachweisen, dass von ihm ein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht!

    Fest steht nur: überall dort, wo viele Leute aufeinander treffen, ist das Risiko höher - also auch in den Gaststätten mit Hygienekonzept.

    Glaubst du wirklich, dass die Aerosole nach 1,5m plötzlich zu Boden fallen statt sich im Raum zu verbreiten?

    gingergirl

    Ich wünsche deinem Mann gute Besserung bzw. dass sich nicht doch noch Symptome einstellen.

    Vor ein paar Tagen wurde in meinem Bekanntenkreis ebenfalls eine Person positiv getestet, die sich in einer vom Gesundheitsamt als risikoarm eingestuften Situation angesteckt hat und deshalb weder getestet noch in Quarantäne geschickt wurde. Erst als sie deutliche Symptome entwickelte, wurde getestet. Leider zeigt auch schon jemand in ihrem engeren Umfeld erste Krankheitsanzeichen.

    Seit meine Kinder auf dem Gymnasium sind, sind Ferien-Hausaufgaben normal. Besonders gerne werden zeitfressende Sachen wie Referate o. ä. aufgegeben.

    Da grundsätzlich gleich nach den Ferien Schulaufgaben geschrieben werden, ist immer was zu tun.

    Auch Toll: verpflichtende Teilnahme an irgendwelchen Wettbewerben, was stets viel Ferienzeit frisst. Das muss eins meiner Kinder diese Ferien erledigen, ganz "coronaconform" in 4er-Gruppen.

    Wochenweiser Wechsel funktioniert bei älteren, selbständig arbeitenden Schülern auf "höheren" Schularten sicher sehr gut. Bei jüngeren Schülern und denen, die mehr Unterstützung beim Lernen brauchen, ist tageweiser Wechsel besser.

    An meiner Schulart (Mittelschule/Hauptschule) war der wochenweise Wechsel für die Kollegen kaum zu stemmen, weil sie nach dem Unterrichtsvormittag intensiv mit den Daheim-Schülern beschäftigt waren. Beim tageweisen Wechsel kann man am Präsenztag Neues erarbeiten, am Distanztag einüben lassen und am wieder folgenden Präsenztag besprechen bzw. Probleme lösen. Auch unsere älteren Schüler schaffen es kaum, sich neue Inhalte selbst zu erarbeiten.

    Außerdem kommt man als Schüler bei wochenweisem Wechsel zu leicht in den Ferienmodus und unsere Problemschüler brechen noch mehr weg als bei täglichem Wechsel.

    In meinem Bekanntenkreis sind die meisten für täglichen Wechsel, egal ob Lehrer, Eltern oder Schüler.

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