Beiträge von Sommertraum

    Der Zufall wollte es, dass bei mir bisher noch nie jemand einen Antrag auf Kostenübernahme der Fahrt stellen musste.

    Aus dem Kollegium weiß ich aber, dass es da auch öfter Verzögerungen gibt, weil das Geld bewusst erst sehr kurz vor der Fahrt ausgezahlt wirde, denn es könnte ja sein, dass das Kind die Versetzung nict schafft. Ob das von den konkreten SAchbearbeitern abhängig ist, weiß ich nicht. Wie sind eure Erfahrungen?

    Bei meinen Fahrten war überhaupt kein Muster erkennbar, wann die überweisen. Bis zu dem im Elternbrief angegebenen Termin, wann die Zahlung bei uns eingegangen sein muss, war das Geld bisher immer da.

    Ich finde es äußerst schade, dass diese Jahr alle ehemaligen RS-Lehrkräfte bzw. ZQ-Leute von Schulamt und Regierung mit Verträgen so lange hingehalten wurden, dass sie durch die Bank Angebote von den RS angenommen haben. Wir brauchen dringend Lehrer und das Schulamt bzw. die Regierung schafft es nicht, diesen Leuten passende Angebote zu machen - traurig!

    MB = Ministerialbeauftragter

    Während Grund- und Mittelschulen von lokalen Schulämtern aus verwaltet werden, ist für die Realschule der MB zuständig (fürs Gymnasium weiß ich es nicht, gehören die auch zum MB oder gehen die gleich nach München?). Der hat seinen Sitz in der Landesregierung (z.B. Mittelfranken - Ansbach, Oberfranken - Bayreuth etc.) und ist erster Ansprechpartner, wenn es um wichtige Dinge wie jetzt z.B. die Corona-Verordnungen geht. Deshalb lautet die Hierarchie auch immer SL - MB - KM.

    Gehst du wieder an die RS zurück?

    Aufgrund der Lehrerverteilung könnte ich mir vorstellen, dass an den von dir gewünschten Schularten nur wenig Bedarf an Teamlehrkräften da ist. An GS und MS brennt auch ohne Corona die Hütte, Zusatzkräfte werden dringend gesucht.

    Doch, die Einweg-Dinger aus der 50er Packung stinken echt alle. Die kommen von irgendeiner niederländischen Firma, gibt irgendwie keine anderen bei uns. Die beim Coop sind die gleichen die uns auch der Kanton ausgegeben hat. Ich hab mir angewöhnt die Mundpartie mit Seife zu waschen bevor ich Kaffee trinke, dann ist es OK. Mit den Stoffmasken hab ich das Problem natürlich nicht, aber mit denen muss ich wieder lauter sprechen.

    Dann hatte ich wohl bisher Glück bzw. gute Masken erwischt.

    Stimmt natürlich, aber wenn jemand so eine starke Aversion gegen die Masken hat, dann ist eine aus Stoff besser als keine.

    Ich hab auch verschiedene ausprobiert, und muss sagen, dass diese Einmalmundschutzteile echt eklig chemisch riechen, ebenso die medizinischen Schutzmasken. Das würd ich aber in Kauf nehmen - wenn es sein muss. Wenn es "nur" um den Fremdschutz geht, dann ist eine Stoffmaske doch auch schon recht gut (müssen dann halt auch die Schüler tragen).

    Keine Ahnung, welche medizinischen Masken du bisher ausprobiert hast, mir ist jedenfalls noch keine mit chemischem Geruch untergekommen.

    Abgesehen davon mindern viele Stoffvarianten den FREMDschutz, der jedoch der eigentliche Sinn der MNS sein soll.

    Als Lehrer kann man doch gut Masken aus Stoff tragen. Die kann man waschen, zudem kann man sich noch aussuchen, welcher Stoff einem am besten liegt (Baumwolle, Viskose, Seide etc.), außerdem sind sie auch als Modeaccesoire cool stylbar

    Wer Wert auf größtmögliche Schutzwirkung durch die Maske legt, für den ist der modische Aspekt wohl eher unwichtig. Vor kurzem las ich einen Test verschiedener Maskentypen und nehme seitdem nur noch Medizinische.

    Ich sitze seit Dienstag hier in Quarantäne, weil meine Frau positiv getestet wurde. Wir beide verstehen die Welt nicht mehr. Zum einen nicht wie sie sich angesteckt haben könnte - höchstwahrscheinlich in der Schule, da wir sonst nirgends waren. Mein Test ist ebenfalls positiv.

    Wie geht es euch? Ich hoffe für euch, dass ihr das Virus ohne starke Beschwerden durchmachen dürft. Gute Besserung!

    Was mich am Thema Schule am meisten stresst, ist das Infektionsrisiko meiner Kinder. Erfahrungsgemäß sind ihre Schulbusse überfüllt und sie sitzen mit knapp 30 Mitschülern in kleinen Klassenzimmern. Abstand ist also über viele Stunden nicht einzuhalten. Ob da eine Maske die Ansteckung verhindern kann oder doch das Virus Einzug in unsere Familie hält? In der Schule bzw. zu meinen Schülern kann ich die AHA-Regeln einhalten, daheim wird es schwierig!

    Dass es der Part der Eltern wäre, sicherzustellen, dass die Kids einen geordneten Tagesablauf haben, erwähnt natürlich keiner... Meine Schüler haben mir berichtet, dass sie teils bis um 4 Uhr wach waren, Netflix geschaut oder gezockt haben... Dann natürlich bis am Mittag im Bett... Bis man überhaupt zu schulischen Dingen kam, war es wohl oft 15, 16 oder gar 17 Uhr...

    Nicht nur die Schüler, sondern auch ihre Eltern. Da rufst du um 13.00 an, weckst ganze Familien auf und musst dich dafür auch noch anpampen lassen :daumenrunter:

    Nun sind wir schon bei über 1000 Fälle, und die Zahl der infizierten hat sich in einer Woche verdoppelt.

    Kann mir jemand erklären, warum sich diese Verdoppelung nicht im R-Wert zeigt? Dieser ist meist nur knapp über 1, gestern sogar darunter. 1 bedeutet doch, dass die Zahl der Infizierten gleich bleibt. Wo ist mein Denkfehler? Was übersehe ich?

    Immerhin haben sie es doch versucht, die 16 Euro, die jeder Berliner Lehrer erhielt zu einem Zeitpunkt, wo gerade keine Masken zu kaufen waren, waren weniger hilfreich.

    Ich hätte lieber die 16€ genommen. Masken waren zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder auf dem Markt.

    nach den Sommerferien kriegt jeder Lehrer eine (!) vom Land geschenkt, Qualität?

    In Bayern bekam im April/Mai auch jeder Lehrer 1 Baumwoll-Maske. Qualität? Dass sie keiner freiwillig benutzt, spricht sicherlich Bände ...

    Die wenigen verteilten Notfall-Einweg-Masken für Schüler sind kaum zu tragen, wir sind uns nicht mal sicher, wie man sie richtig aufsetzt: Auf der einen Seite ist sie offen und steht weg, auf der anderen Seite ist sie sehr eng. Wo nun Nase und Kinn hingehören, kann man nicht feststellen, unbequem ist sie immer.

    Bei uns wird voraussichtlich (wieder) mit versetzten Pausenzeiten gearbeitet werden, um nicht alle SuS zeitgleich auf den begrenzten Schulhof zu jagen. Das führt natürlich auch für die Lehrkräfte dazu, dass der im Lehrerzimmer anwesende Anteil in den Pausen geringer ist.

    Zeitgleich müssen viel mehr Aufsichten geleistet werden, sodass viele Lehrer gar nicht mehr die Möglichkeit haben, sich im Lehrerzimmer eine Pause zu genehmigen. Zumindest lief es von Mai-Juli an meiner Schule so.

    Ich bin ganz überrascht: Seit wann bietet Bayern einen Quereinstieg an? Noch dazu für RS, wo kein Lehrermangel herrscht? An GS und MS brennt die Hütte, es ist fraglich, wie das Schuljahr aufgrund der fehlenden Lehrer überhaupt starten kann, aber von einem Quereinstieg hätte ich nichts mitbekommen.

    Dafür sucht das Kumi Akademiker als "Teamlehrer", die den Präsenzunterricht der Risikogruppe übernehmen.

    War es nicht Oberösterreich wo die Maskenpflicht wieder eingeführt wurde nachdem sie schon mal weg war und gibt es nicht ironischerweise genau dort gerade wieder den ersten touristischen Hotspot?

    Die neuerliche Maskenpflicht gilt erst seit ein paar Tagen und wurde eingeführt, nachdem die Fallzahlen anstiegen. Wenn man die Inkubationszeit einrechnet, dürften die Ansteckungen vorher geschehen sein. Außerdem lief die Virusverbreitung wohl mal wieder über Partys und Bars.

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