In Bayern dürfen (müssen?!?) an Grund- und Mittelschulen alle Lehrer Sport unterrichten, Schwimmen jedoch nur mit entsprechender Berechtigung. Darüber hinaus ist die Sportqualifikation relativ leicht in einer 2wöchigen Fortbildung (ohne Prüfung) nachzuholen.
Beiträge von Sommertraum
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Ein Erzieher bringt einem Kind basale Alltagsdinge des Lebens bei, wird dementsprechend schlecht bezahlt. Ein Grundschullehrer bringt basale Kulturtechniken wie Lesen, Rechnen usw. bei und wird deshalb etwas besser bezahlt (A12). Ein Gymnasiallehrer bringt Kindern schon deutlich komplexere Dinge bei, wird dafür mit A13 + Zulage bezahlt. Ein Uniprofessor vermittelt nochmal sehr deutlich komplexere Dinge und wird (heute immer noch?) mit C4 besoldet.
Der Faktor was man vermittelt ist aus meiner Sicht der der entscheidendeWarum verdient dann ein Förderschullehrer A13 und mehr? Am vermittelten Stoff kann es sicherlich nicht liegen!
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Der Förderschüler (Lernen) in meiner Klasse hat in diesem Schuljahr die für ihn zuständige Sonderpädagogin nicht eine Minute gesehen. Auch weitere Fördermaßnahmen existieren nicht.
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Sowohl die zuständige Beihilfestelle als auch deine Krankenkasse hat ein eigenes Formular, das du ausfüllen musst. In Bayern gibt es die Beihilfeformulare online, das der Krankenversicherung jedoch nicht unbedingt. Im Zweifelsfall rufst du bei deiner Versicherung an und fragst nach.
Die ausgefüllten Formulare musst du unterschreiben und samt der Arztrechnungen an Beihilfestelle und Versicherung schicken. Beachte dabei, dass die Versicherungen die Originalrechnungen verlangen, für die Beihilfe reicht die Rechnungskopie.
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in bayern ist whatsapp, facebook und co für dienstliche belange ebenfalls nicht zulässig.
Viele Lehrer halten sich jedoch nicht daran!
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Bei uns müssen sich die Eltern selbst um die Erstattung solcher Kosten kümmern. Kleinere Ausflüge werden von den Kindern regulär bezahlt und im Nachhinein privat mit dem Amt abgerechnet. Nur bei Klassenfahrten wird das Geld im Vorfeld beantragt und vom Amt direkt auf das Schulkonto überwiesen. Ist das Geld nicht rechtzeitig da, bleibt das Kind zuhause.
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was mir positiv auffiel:
Mittel- und Realschulen haben zumindest im kleinstädtischen Bereich einen guten Ruf als Schulform gehabt. Die Abschlüsse gelten durchaus als chancenreich und ermöglichen Ausbildungsplätze.
Mag natürlich sein, dass das in Ballungsgebieten ganz anders aussieht.Das gilt heute immer noch für die ländlich geprägten Gebiete.
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Laut meiner Information wird man in der Regel nach 6 Monaten durchgängiger Krankschreibung beim Amtsarzt gemeldet. Dieser kontaktiert dann dich und bittet dich zur Untersuchung.
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Wieso sind das bei euch unbezahlte Überstunden? Bei uns werden für die Tage der Klassenfahrten die Stunden auf volle Stelle aufgestockt.
Ist das in Brandenburg/Berlin grundsätzlich so geregelt? Für Bayern kenne ich diese Regelung leider nicht. Entsprechend habe ich schon mehrfach auf Klassenfahrten die Hälfte meiner mitfahrenden Vollzeitkollegen verdient - bei gleichem 24h-Dienst.
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@Schantalle
"lediglich ein ADHS"
Bei harmloser Ausprägung hätte der Schüler garantiert keine E-Helferin genehmigt bekommen!Abgesehen davon gibt es bei jeder Klassenfahrt genügend Zeiten, die die Schüler ohne Aufsicht der Lehrer verbringen, egal wie gut der Betreuungsschlüssel ist. Und eben diese Zeiten sind für die TE das Problem!
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@Zweisam
Nein, das ist in Bayern nicht üblich, das ist eine persönliche Sache der Lehrerin. Eigentlich sollen erst ab dem 2. HJ der 2. Klasse Noten vergeben werden. Beim Kind einer Freundin verwendet die Lehrerin ab Klasse 1 Smilies für die Bewertung: lachendes, neutrales und trauriges Gesicht. Auch bei denen wird sehr streng korrigiert, den Lachsmilie bekommt man nur füt Note 1. Ich empfinde das als demotivierend für leistungsschwächere Kinder.Verallgemeinern kann man diese Erfahrungen natürlich nicht, aber der Druck ist an bayerischen Grundschulen aufgrund der starr geregelten Übertrittskriterien schon hoch. Die Eltern engagieren sich immer mehr, damit ihr Kind ja den Übertritt auf Gymnasium oder Realschule schafft, sodass es für den Lehrer auch schnell zur Normalität wird, viel zu fordern. Kinder, die vom Elternhaus wenig Unterstützung haben, bleiben häufig auf der Strecke. Nachhilfe im Grundschulalter ist weit verbreitet.
Seit ich selbst ein Kind in der 4. Klasse hatte, weiß ich auch, warum das Übertrittszeugnis gerne flapsig als "bayerisches Grundschulabitur" bezeichnet wird.
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Ich lese schon seit Beginn hier mit und sehe mich in die Klasse meines Sohnes, ebenfalls 2. Klasse, reinversetzt. Hier wird mit ähnlich hohen Anforderungen und viel Druck gearbeitet, regelmäßig gibt es Schreiben, was die Eltern bitteschön alles mit ihren Kindern üben sollen - grundsätzlich auch für die Ferien! Pro Woche werden meist mehrere anspruchsvolle Tests geschrieben, die häuslicher Vorbereitung bedürfen und von Anfang in 4 Stufen bewerte werden, wobei die erste Stufe nahezu unerreichbar ist und auch die zweitbeste verlangt, dass viel Transferdenken bewiesen wurde. 80% der erreichbaren Punkte entsprechen meist schon der vorletzten Stufe. Aus der Erfahrung mit der Schwester weiß ich jedoch, dass es ab der 3. Klasse noch schlimmer wird. 5. und 6. Klasse auf dem Gymnasium waren direkt erholsam im Vergleich zur 4. Klasse. Das kann nicht sein, da läuft was schief.
Früher dachte ich immer, dass die GRUNDschule entsprechend ihres Namens GRUNDlagen bildet, wurde aber schnell eines besseren belehrt. Von Anfang an steht Leistung im Vordergrund. Ich habe auch den Eindruck, dass sich viele GS-Lehrer viel zu sehr an den ganz starken, gymnasialgeeigneten Kindern orientieren und es ist mir schleierhaft, wie schwächere oder weniger angepasste Kinder das schaffen. Anderseits sehe ich als HS-Lehrkraft tagtäglich als Ergebnis genau diese Schüler in meinen Klassen sitzen und frage mich, ob eine entspanntere Grundschulzeit bei ihnen mehr Motivation und Ehrgeiz grundgelegt hätte. So wie es derzeit läuft, lernen die Schwachen von Anfang an, dass es nicht viel bringt sich anzustrengen, denn die Note ist ja doch schlecht.
Allerdings dachte ich, das sei ein typisch bayerisches Problem, da hier der Übertritt ja immer noch streng nach Noten geregelt wird.
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Meiner Erfahrung nach ist es rein Sache des Betriebes, ob Wert auf einen bestimmten Schulabschluss gelegt wird. Ich hatte schon eine Schülerin, die ohne Schulabschluss eine Lehre zur Medizinischen Fachangestellten begann.
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Wenn es eine unbekannte Schule ist: Zurücklehnen und ein paar Wochen schauen, wie der Betrieb bisher gelaufen ist, nicht eingreifen, nur beobachten, Fragen stellen, Kollegen und Verwaltung zeigen lassen, wie sie bisher den Laden am Laufen gehalten haben.
Gleichzeitig zu dem oben Zitierten: nicht sofort alles bisher Dagewesene ändern wollen, sondern darauf vertrauen, dass auch vorher gut gearbeitet wurde. Die sprichwörtlichen "neuen Besen", die "besser kehren", sind mir ein Graus!
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Von deiner Beschreibung her würde ich zu Möglichkeit B tendieren. Als junge Mittelschullehrerin wirst du die nächsten Jahre mit großer Wahrscheinlichkeit im Großraum München verbringen müssen und aus Erfahrung kann ich sagen, dass du dir dort dein A12 sehr hart verdienen musst.
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Derzeit werden arbeitslose Realschul- und Gymnasiallehrer für Lehramt Mittelschule (= Hauptschule) nachqualifiziert. Das dauert 2 Jahre im Angestelltenverhältnis. Im Anschluss dürfen sie ganz regulär an dieser Schulart unterrichten und werden verbeamtet. Die Bezahlung erfolgt natürlich nicht nach Gymnasialstandard, sondern wie es an Mittelschulen üblich ist (A12).
Alternativ gibt es regelmäßig Aushilfsverträge für GS und MS, die jedoch aufgrund von Bezahlung und zeitlichen Befristungen (oft z. B. ab Mitte November bis Ende Juli, dann wieder arbeitslos und warten auf den nächsten Vertrag, der vielleicht irgendwann kommen mag) wenig attraktiv sind
Der Lehrerbedarf an Realschulen ist derzeit so gering, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass ein Gymnasiallehrer dort beschäftigt wird.
Das alles gilt jedoch für 2016/2017, was in ca 6-7 Jahren ist, kann dir heute keiner sagen.
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Gab es eine Vorgabe, wie lange die Inhaltsangabe sein sollte?
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Bei uns gilt die Regel, dass die Sprachpunkte nicht höher sein dürfen als die Inhaltspunkte.
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Bei uns hatte eine GS-Lehrerin mal eine Sachaufgabe komplett falsch korrigiert. Da meine Tochter die Aufgabe richtig gelöst hatte, aber 0 Punkte bekam, habe ich natürlich nachgefragt. Die Aufgabe wurde dann neu bepunktet und die Note verbessert. Beim Rest der Klasse wurde jedoch nichts geändert.
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Die entscheiden sich bewusst für diese Altersgruppe und absolvieren das entsprechende Studium.
Wenn sie mit kleinen, kreischenden Kindern hätten arbeiten wollen, wären sie Grundschullehrer geworden.Ich habe mich vor über 20 Jahren ganz bewusst gegen Sonderschul-/Förderschullehramt entschieden. Heute bin ich als Hauptschullehrer dank Inklusion nichts anderes, nur unter deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen und geringerer Bezahlung. Von der fehlenden Ausbildung ganz zu schweigen!
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