Beiträge von Kopfschloss

    Ich versuche es nicht persönlich zu nehmen und wahrscheinlich muss ich mir ein dickeres Fell zulegen (Tipps sind sehr willkommen).
    Es fällt mir angesichts der Tatsache, dass ich Montag bis Mittwoch vertreten habe und keiner der Ausgefallenen eine derartige Mail erhalten hat jedoch äußerst schwer.
    Ich verstehe, dass auch die Schulleitung ob der Ausfälle gefrustet ist, jedoch erwarte ich schon, dass man dann seinen Frust nicht an einer Kollegin auslässt, die sehr wenig fehlt, engagiert ist und bereits mehrfach diese Woche verreten hat.
    Möglicherweise ist meine Erwartungshaltung zu hoch, das möchte ich nicht bestreiten.

    Mein Kind ist morgen sicher noch krank, ja, aber morgen könnte ich eine Betreuung organisieren.
    Ich weiß nur gerade nicht, ob ich das muss oder sollte.
    Ich möchte keinen Stress mit der Schulleitung und ich möchte auch aus einer Mücke keinen Elefanten machen, aber ehrlich gesagt bin ich gerade sowas von wütend und traurig.
    Ich komme mir vor wie der letzte Putzlappen.

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade auf 180 und brauche dringend eine Einschätzung von Außenstehenden, ob ich überreagiere.


    Ich bin eine engagierte Lehrerin und 2fach Mama. Der Spagat zwischen Beruf und Familie gelingt mir gut, nicht zuletzt weil ich wirklich oft meine Belastungsgrenze erweitere. ;)
    Diese Woche ist in unserem Kollegium viel Ausfall, am Montag war ich gleichzeitig für 3 Klassen zuständig.
    Dienstag wurde eines meiner Kinder krank und mein Mann blieb zähneknirschend Zuhause bzw arbeitete vom 14 bis 20 Uhr, so dass ich zur Schule konnte.
    Mittwoch ebenso.
    Da abzusehen war, dass ich heute nicht gehen kann, habe ich meine Unterlagen kopiert für meine 3 Stunden auf mein Pult gelegt.
    Wie erwartet ist mein Kind heute noch krank und ich rief in der Schule an, dass ich nicht kommen kann und die Unterlagen bereit lägen.
    Eine halbe Stunde später kommt eine Mail von der Schulleitung, dass die Ausfälle in dieser Woche so hoch seien, dass sie nicht mehr aufzufangen seien.
    Ich soll mich bitte um eine Betreuung für mein Kind kümmern und morgen, meinem freien Tag, für Vertretungen bereitstehen.


    Wie würdet ihr reagieren bzw wie bewertet ihr die Situation?


    Viele Grüße
    Kopfschloss

    Hallo zusammen,
    letzte Woche sprach mich eine Kollegin an, ob ich innerhalb 10 Jahre mindestens 5 Jahre ein volles Deputat hatte.
    Dies sei wichtig, "...falls mir etwas passiere, denn nur so hätte ich Anspruch auf Versorgung "
    Weiß jemand was darüber?
    Und Wo kann ich mir diese 5 Jahre Volldeputat bestätigen lassen?
    In der Schule fragte ich bereits nach und die Sekretärin meinte, bei ihr seien lediglich die Teilzeitanträge abgelegt.


    Bin gerade ein wenig verunsichert, auch wenn ich der Meinung bin die 5 Jahre bereits voll zu haben.


    Liebe Grüße
    Kopfschloss

    Lieben Dank für eure Worte und für eure Genedungswünsche.
    Dass ich nicht unabkömmlich bin ist mir bewusst, auch wenn es das Ego kratzt. ;)
    Aber dennoch ist jeder Ausfall mit Mehrbelastung der Kollegen und schlechteren Unterricht für die Schüler verbunden.


    Das Argument mit der Ansteckung ist natürlich richtig, jedoch kommen bei uns viele krank zur Schule, eben weil es quasi erwartet wird, dass man, solange man noch stehen kann, anwesend ist.


    Ich brauche definitiv ein dickeres Fell, damit mir die Reaktionen der Schulleitung kein schlechtes Gewissen mehr machen, bzw ich keine Angst vor Konsequenzen verspüre.


    Über einen Schulwechsel denke ich öfters nach, aber trotz allem hänge ich an der Schule. Hauptsächlich wegen meiner Kollegen und der Schüler.

    Hallo zusammen,
    kennt ihr das Gefühl zur Schule gehen zu müssen, obwohl ihr krank seid und ihr wisst, dass ihr dafür "büßen" werdet?


    Mir persönlich fällt es immer noch sehr schwer mich krank zu melden.
    Letztes Schuljahr war ich mit 39 Grad Fieber in der Schule und hatte auf dem Heimweg im Auto ernsthaft Sorge, dass ich es heil heim schaffe.
    Blöd. Ist mir klar.
    Und trotzdem komme ich nicht gegen mein Kopfkino an...
    "Ich schaffe meinen Stoff nicht", "Ich geh lieber, wer weiß, wie oft ich noch wegen der Kinder ausfalle", "Meine Kollegen werfen kot.. , wenn sie mich vertreten müssen"...
    Ich befürchte einen schlechteren Stundenplan wenn ich zu oft fehle.
    Unsere Schulleitung gibt einem unmissverständlich zu verstehen wie unmöglich das Fernbleiben wegen Krankheit ist.
    Das alles stresst mich total, dabei könnte ich mich rational sagen, dass ich mir nicht den Kopf zerbrechen soll, denn ich habe letztes Schuljahr lediglich 3 Tage gefehlt und das trotz Lungenentzündung des Kindes und einer OP (diese war gut gelegt).
    Und trotz allem nutzt mir meine Ratio nichts.
    Momentan bin ich seit heute Morgen heftig erkältet und ich weiß, dass ich am Montag eigentlich nicht arbeiten sollte und mich jeder Arzt krankschreiben würde.
    Und dann geht's wieder los: " Am Montag wollte ich das neue Projekt starten, ich kann nicht fehlen, das muss einführen...", "Andere Kollegen sind in anderen Projekten, die können mich gar nicht vertreten...".


    Kennt ihr solche Gedsnken?
    Und falls ja, wie geht ihr damit um?


    Kollegiale Grüße

    Ich fahre, im Vergleich zu meinen Kollegen, auch eher ein älteres, günstigeres Modell.
    Nachdem ein Schüler (Spekulation, aber sehr wahrscheinlich) seine nicht vorhandene Frustrationstoleranz mithilfe eines Schlüssels an meinem Auto deutlich machte und kurze Zeit später ein weiterer Schüler seine Erheiterung darüber mit einem eingeritzten "lol" kundtat bin ich darüber nicht sonderlich traurig.
    ;)

    In welchem Bundesland arbeitest du?
    In BW ist es so, dass du Anspruch auf einen freien Tag hast, wenn du 14 oder weniger Studen arbeitest.
    Wir haben diese Fälle immer wieder und werden regelmäßig darauf hingewiesen, dass kein Rechtsanspruch besteht.

    Es geht mir persönlich vorrangig nicht um die GLKs, da sehe ich Teilungsversuche auch schwierig, aber ich fühle mich benachteiligt, wenn ich als Teilzeitkraft beim Sporttag ganztägig anwesend sein soll, oder von morgens bis nachmittags beim Ausflugtag Aufsicht führen soll.
    Pädagogische Tage von 8 bis 17 Uhr...
    Solche Dinge nerven mich.
    Oder, wenn auch OT, dass ich drei Deutschdeputate bekomme.


    Es hat Gründe, warum ich Teilzeit arbeite und im Alltag merke ich, dass ich im Endeffekt 50% Sold bekomme, aber weit mehr als 50% arbeite.

    Hallo zusammen,


    ein Kollege meinte neulich, dass sich ' ein drittes Kind richtig lohnen würde '.
    Nun bekomme ich sicher kein weiterer Kind wegen des Geldes, jedoch wäre es dennoch schön zu wissen, wieviel Geld zur Verfügung stünde.
    Kennt sich jemand aus?
    Wahrscheinlich meinte der Kollege den Familienzuschlag?!
    Vielen Dank für eure Erfahrungen.

    Danke dir, für deine Antwort.
    Ich denke, ich hätte genügend Gründe, die den Wunsch nach einem Wechsel deutlich machen.
    Die Abordnung war ein 'Denkzettel' seitens Schulleitung, meiner Meinung nach daran zu erkennen, dass drei Wochen nach meiner Abordnung ebenfalls eine Kollegin aus Elternzeit, mit meiner Fächerkombi uns mehr Stunden, an die Schule zurückkam.
    Ich denke, ich werde auf jeden Fall den Personalrat einschalten.

    Hallo zusammen,


    nach meiner Elternzeit wurde ich direkt an eine andere Schule abgeordnet.
    An meiner alten Schule war ich bereits vor der Elternzeit nicht zufrieden, aber durch die Erfahrungen an der neuen Schule wurde mir erst bewusst, wie unglücklich ich war.
    Ich möchte sehr gerne an der Schule, an die ich abgeordnet wurde.
    Wie würdet ihr vorgehen?
    Hat jemand Erfahrungswerte?


    Vielen Dank.

    Ganz ehrlich, niemand, der nicht Alleinerziehend ist, MUSS arbeiten.

    Da kann ich nur laut auflachen.
    Heutzutage ist es in den seltesten Fällen möglich (langfristig) von einem Gehalt zu leben.


    Ich MUSS arbeiten und ich bin weder alleineziehend, noch unterhalte ich ein Haus und ich pflege auch keine enge Vebundenheit zu apple und co.


    Deine Aussage lässt sich nur durch Naivität und/oder Arroganz erklären.

    Wieso werden bei so was immer die Väter vergessen?

    Weil es eben auch im 21. Jahrhundert (noch?) die Regel ist, dass die Frau Teilzeit arbeitet, um den (im Übrigen teilweise abartig schweren) Balanceakt zwischen Arbeit und Familie hinzubekommen. (Mal ganz abegesehen von dem Balanceakt zwischen "Mama" und "sexy, willige Partnerin- aber das ist ein anderes Thema).


    Und weil sich die Beteiligung der Männer bei der(reinen) Produktion der künftigen Steuerzahlen meist nur auf eine kurze Zeitspanne beschränkt. :-)


    Und weil die Realität eben so ist, dass die Mehrarbeit meistens bei der Frau liegt ("zwei Jobs").

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