Morgen kann ich meinen Vater um eine rechtlichen Einschätzung bitten MrsPace bzw. wie seine Schule das aktuell löst und dies hier einstellen wenn dir das weiterhelfen könnte.
Sehr gerne! Danke. ![]()
Morgen kann ich meinen Vater um eine rechtlichen Einschätzung bitten MrsPace bzw. wie seine Schule das aktuell löst und dies hier einstellen wenn dir das weiterhelfen könnte.
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So, also ich war jetzt wegen der Sache bis bei der SL. Das Landratsamt "bietet" zwei Möglichkeiten "an". Die Überweisung des Gesamtbetrages an die durchführende Lehrkraft die es dann weiterverteilt oder die Überweisung an den Reiseveranstalter. Fällt bei uns beides weg.
Alle anderen Möglichkeiten, die hier vorgeschlagen wurden, habe ich der SL vorgeschlagen. Geht alles nicht aus unterschiedlichen Gründen. Zu viel Arbeit für die Sekretärin. (Wir haben 130 Schüler die "betroffen" sind.) Das Landratsamt sperrt sich (Bargeldauszahlung).
Das Problem ist auch, dass Kolleginnen und Kollegen ihre Privatkonten bereits zur Verfügung gestellt haben... Sie haben da offenbar keine Bedenken...
Also keine Ahnung, wie es weiter geht...
Also ganz ehrlich... Wer glaubt, dass für 40€/Stunde brutto da noch groß was in Vorbereitung investiert wird... Dem ist doch nicht mehr zu helfen... Ich geh da hin, mache ein paar Stunden Nachhilfe und gehe dann wieder...
Ich bin heute von meiner neuen SL angeschrieben worden ob ich mir vorstellen kann zu unterrichten. Da ich nur an vier Tagen in der zweiten Woche Zeit habe, muss ich als Vergütung die Bezahlung nehmen. Also werden es maximal 480€ sein. Bleiben werden davon vielleicht um die 250€. Das sind nichtmal 7% meines Monatsgehalts... Naja... ![]()
Ich finde die Bezahlung einen Witz... 1.200€ von denen netto vielleicht 600€ übrig bleiben? Nein, danke. Das ist gerade einmal 17% meines Monatsgehalts. Und dafür arbeite ich aber 50% des Monats...
Auch die halbe Nachlassstunde ist zu gering. Sind immerhin 40 Stunden. Da wäre eine ganze Stunde doch eher angemessen.
Naja, ich bin wie gesagt eh im Urlaub bzw. Trainingslager.
Natürlich nicht unter Nutzung des privaten Kontos und natürlich nicht finanziell zu Lasten von MrsPace und ihren KuK. Die Klassenlehrer geben die Überweisungsträger aus, damit diese von den Eltern ausgefüllt werden, sammeln sie wieder ein und geben sie der SL, die dann den um die Überweisungskosten bereinigten Restbetrag überweisen lässt. Infobrief an die Eltern zusammen mit dem Überweisungsträger, um diese über Vorgehen und Kosten zu informieren und damit hält sich der Aufwand für alle Beteiligten in überschaubaren Grenzen ohne private Konten ein zubeziehen.
Genau so hatte ich es gedacht. Wird wohl auch so gemacht werden jetzt.
Was spricht dagegen, das Geld jedem Schüler bar rückzuerstatten? Das dürfte die einfachste und am wenigsten zeitintensive Lösung sein.
Die Höhe des Betrags. Ich gebe den Schülern nicht über 500€ bar auf die Kralle. Wer weiß ob dieses Geld jemals bei den Eltern ankommen wird...
Aber nicht auf meine Kosten! Sind ja manchmal nicht nur ein paar Cent, sondern bei ein paar Banken 2,50 € pro Person.
Wenn ich es von der Erstattung an die Eltern abziehen kann ... jein ... es bleibt aber immer noch das Problem der Nutzung des privaten Kontos.
Das Konto auf dem das Geld im Moment liegt, ist ein Konto des Schulträgers, also kein "privates" Konto. Würde man es direkt von dort überweisen, hätte man das Problem von wegen Privatkonto nicht.
Eine richtige Alternative sehe ich nicht. Ich meine, die Eltern wären normalerweise auf den Kosten sitzen geblieben. Da werden sie 2,50€ berappen können... Es geht hier pro Person um über 500€.
Bei meiner Bank ist das so.
Ok, danke für den Hinweis. Notfalls müsste man das dann halt vom Erstattungsbetrag der Schüler abziehen.
Sind dann die Überweisungskosten nicht nochmal deutlich höher?
Du meinst wenn man die Überweisungsträger in hard copy abgibt?
Ich hatte die Idee, dass man von der betreffenden Bank (vmtl. L-Bank) Überweisungsträger besorgen könnte und diese dann durch die Schüler selbst ausfüllen lässt, sie ausgefüllt bei der Bank abgibt und die Quittung den Schülern zurück gibt.
Wie haben die Schüler denn bezahlt? Dann müsste der gleiche Weg doch auch wieder rückwärts funktionieren..
Wir haben per Einzelinkasso bezahlt, d.h. die Schüler haben das Geld direkt an den Reiseveranstalter überwiesen. Dieser ist aber nun beim Erstattungsprozess gar nicht mehr beteiligt. Also fällt diese Möglichkeit leider weg.
Hallo zusammen,
das Land BaWü hatte versprochen die Stornokosten für die wegen Corona abgesagten Studienfahrten zu übernehmen. Die Rückzahlungen sind mittlerweile auf einem extra dafür eingerichteten Konto der Schule angekommen.
Nun möchte die Schulleitung die Erstattungsbeträge (niedrige fünfstellige Beträge) klassenweise auf die privaten Girokonten der jeweiligen Kollegen überweisen. Von dort aus soll es dann durch die jeweiligen Kollegen weiter an die Schüler überwiesen werden...
Ich habe dabei ein mulmiges Gefühl. Ist das berechtigt? Kennt sich jemand aus?
Erstens ist es ja mein privates Konto und kein Geschäftskonto. Zweitens habe ich ein mulmiges Gefühl wenn da einfach so (und sei es für wenige Tage) ein fünfstelliger Betrag auf meinem Girokonto rumliegt... Was passiert, wenn ich bei der Eingabe der IBANs der Schüler einen Zahlendreher mache und das Geld wo anders landet? Rückbuchen kann man ja nur bei Lastschrift. Muss ich das dann privat ersetzen?
Also ich habe große Bedenken und werde diese erstmal der Schulleitung mitteilen... Aber vielleicht kennt sich jemand aus und kann mir fundierte Hilfestellung geben?
Wäre echt lieb von euch. Danke!
MrsPace
Für BW gibt es jetzt auch erste Informationen:
Uns ging dazu vergangene Woche eine Info der Schulleitung zu. Die Schüler, die es nötig hätten, wird es nicht interessieren und die Schüler, die es interessieren wird, haben's nicht nötig. Also die BBS sind da jetzt glaube ich nicht DIE Zielgruppe...
Wir sind in den letzten beiden Ferienwochen eh im Urlaub bzw. auf Trainingslager.
Wie gesagt, sonst geht es außer Haus. Vermutlich soll das Gespräch der Ersatz für die wegfallende Endkorrektur sein, von der man im Normalfall Rückmeldung bei sachlichen und formalen Fehlern bekäme - also ein Versuch improvisierter Qualitätssicherung.
In meinem einen Fall der Durchschnitt 🤣 Damit konnten wir beide gut leben. Hätte der Kollege aber Fehler gemacht, wäre ich da nicht mitgegangen.
Eben... Ich werde mit einer Durchschnittbildung nicht mitgehen können. Weil der Herr Kollege Murks gemacht hat. Und er wiederum wird sich (und muss sich) von MIR auch nicht sagen lassen, dass er Murks gemacht hat. (Dafür ist die SL oder der Fachschaftsvorsitz zuständig.)
Einer unserer Berufschüler hat mal „Haitek“ geschrieben... Hab erstmal fünf Minuten gebraucht um zu verstehen, was er meint...
Halte uns mal bitte auf dem Laufenden, wie es weitergeht,
Mache ich. Abgabe der Zweitkorrekturen ist offiziell erst am kommenden Montag.
Das wäre in BW normalerweise auch so, allerdings anonym. Das ist jetzt Corona bedingt vereinfacht.
Ja, genau. Normalerweise ist das bei uns dreistufig. Wir machen die Erstkorrektur. Dann geht das außer Haus zur Zweitkorrektur. Und dann noch an eine dritte Schule / einen dritten Kollegen, der die Endnoten festlegen darf. Und dann kommt es wieder zu uns zurück.
Alles anonym mit irgendwelchen abgefahrenen Chiffre-Nummern und so. Die volle Einsicht hat dann erst der Drittkorrektor.
Aber da habe ich auch schon abenteuerliche Sachen erlebt... Auch in Mathe. Vorletztes Jahr musste ich bei der Drittkorrektur Mathe ein Drittel des Kurses nachkorrigieren, weil der Erstkorrektor nen Bockmist gemacht hat...
Aber in Englisch kam mir sowas jetzt das erste Mal unter...
Huhu,
überlege dir, wo du gerne hin möchtest und schreibe dann dort gezielt Grundschulen an. Ich könnte dir in Neuseeland Hamilton empfehlen. Das ist nicht wahnsinnig riesig, ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und auch vom Stadtbild sehr schön.
Liebe Grüße,
MrsPace
Ah, ich ging von allgemeinbildendem Gymnasium aus, das klingt aber thematisch anders. Falls Teil 1 auch Leseverstehen nach unserem Muster: O M G - paraphrasieren statt zitieren?! Der Rest klingt auch echt übel! Beileid.
Ich hatte heute ein „Einigungsgespräch“ mit Erstkorrektor:in. Es ging aber nur um 1 Klausur 😅 und wir haben uns ganz schnell auf Mitteln geeinigt.
Man kann es nicht einmal damit entschuldigen, dass er ihnen das Format von 2018 beigebracht hätte. Das war nämlich dann nochmal anders...
Ich habe mittlerweile mit der Abteilungsleitung gesprochen. Das Problem ist "bekannt" und es wird ein Gespräch mit dem Kollegen geführt werden. Wie nun allerdings die Endnoten festgelegt werden, lass ich mich überraschen. Ich denke nicht, dass es an meiner Korrektur was auszusetzen gibt.
wenn sie sich unnötig lange durch das Schulsystem schleusen
Corona hat da wunderschön Aufschluss gegeben... Von meiner 25 Schülerinnen und Schülern in der 11. Klasse habe ich von genau sechs Schülerinnen und Schülern regelmäßig gehört. Diese Schülerinnen und Schüler haben auch regelmäßig die Zwischentests bearbeitet... Bei den anderen Schülerinnen und Schülern muss ich daher von Desinteresse ausgehen... Daran, dass sie den Stoff nicht bearbeiten konnten, kann es nicht gelegen haben. Jeder hat ein eigenes iPad. Die Materialien die ich ihnen bereit gestellt habe, sind mehrere Jahre erprobt und auch für durchschnittliche Schüler/innen verständlich. Was machen diese 19 "anderen" Schülerinnen und Schüler auf unserer Schule?! Interessiert an einem Abschluss sind sie offenbar nicht...
Bei meinen 12ern ein vollkommen anderes Bild. Gute 2/3 der Klasse haben mitgezogen. Das übrige Drittel hatte auch schon vor Corona weitgehend andere Interessen oder ist tatsächlich so schwach, dass sie ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr mit kamen.
Ich finde es prinzipiell nicht schlecht, wenn die Kids länger in der Schule bleiben. Viele von ihnen werden bis 70 plus arbeiten müssen... Tut es da Not, mit 15 Jahren schon eine Ausbildung anzufangen? Meiner Meinung nach nicht.
Das wirkliche Problem ist (mMn) dass unser Schulsystem nicht auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert... Wir stecken da noch irgendwo in den 50er Jahren fest. Als es noch wichtig war, den Nachwuchs auf Disziplin, etc. zu trimmen weil man später im Job zehn Stunden am Fließband stand... Ja, jetzt drücken wir den Kids ein Tablet in die Hand, verlangen aber weiterhin, dass sie schön brav in Reih und Glied sitzen und bloß keine Fragen stellen oder gar Widerworte geben...
Und am Gymnasium vorbereiten aufs Studium tun wir in vielen Fällen schon lange nicht mehr... Wir hatten unser Gästezimmer für die vergangenen zwei Jahre an eine Studentin vermietet. Die Anzahl der Klausuren die sie in dieser Zeit geschrieben hat, ging gegen 0. Stattdessen berichtete sie von richtig interessanten Projekten, Forschungsarbeiten, Gruppenpräsentationen, etc. Und unsere 13er schreiben immer noch 6-stündige Deutsch-Abi-Klausuren...
Natürlich ist das alles überspitzt gesagt, aber MIR würde es nichts ausmachen, wenn die Kids alle bis 19, 20, 21 in der Schule blieben und wirklich auf das Studium / die Arbeitswelt vorbereitet würden.
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