Ich habe fast ausschließlich in den Semesterferien gearbeitet. Im Sommer/Herbst bei meinem Vater im Betrieb. Sechs Wochen Vollzeit. Gab 3.500€. Im Winter/Frühjahr kam es drauf an, was sich so angeboten hat. In der Therme, im Kino, wenn es nicht anders ging in der Gastronomie. Das war leider nicht so gut bezahlt und da kam ich, obwohl ich die gesamten Ferien, also ca. 8 Wochen gearbeitet habe meist nur auf um die 2.000€. Mit diesen gut 5.000€ hatte ich monatlich dann über 400€ zur Verfügung. Das reichte damals mehr als dicke, auch in Freiburg. Das Zimmer kostete 190€.
Während des Semesters habe ich höchstens mal ein, zwei Stunden Nachhilfe die Woche gegeben oder bin mit Hunden Gassi gegangen. Das war immer ein schönes Taschengeld bzw. hat mich auch als sehr weit gebracht. Ich erinnere mich, dass es Monate gab, da musste ich für Lebensmittel, Freizeit, etc. nichts vom Konto holen. 2 Stunden Nachhilfe und 2 Stunden Gassi gehen waren 40€. Das reichte für eine Woche.
Manchmal hatte ich Hunde auch Vollzeit zur Urlaubsbetreuung. Das gab 140€/Woche.
Also ich bin damit schon ganz gut über die Runden gekommen und aus dem Studium mit einem dicken finanziellen Plus rausgekommen. Obwohl ich im Hauptstudium Studiengebühren zahlen musste...
In welcher Größenordnung musst du denn verdienen damit du über die Runden kommst? Viele meiner Freunde haben auch in ihrem Ausbildungsberuf gearbeitet neben dem Studium. Das gab natürlich mehr Kohle. Meine damals beste Freundin hat immer 2,5 Tage/Woche in der Bank gearbeitet, weil sie Bankkauffrau gelernt hatte.