In meinem Bekanntenkreis ging es einer Bekannten auch so ähnlich. Als sie in der Situation war, fand sie das auch alles ziemlich ungerecht und meinte auch, man wolle alles tun um sie loszuwerden. Rückblickend (mit sechs Jahren Abstand) sagt sie nun, dass sie sich wohl tatsächlich sehr schwer getan hätte und heute froh ist, dass man ihr damals so unmissverständlich klar gemacht hat, dass dieser Beruf nichts für sie ist.
Heute ist sie Assistenz der Geschäftsführung bei einem großen regionalen Unternehmen und ist mit ihrem Job überglücklich.
Aus meinem Berufsalltag: Ich habe nun einige Jahr Erfahrung und in enger Zusammenarbeit mit anderen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen erkennen wir sehr schnell, wem das Gymnasium eine Nummer zu groß ist. Denjenigen beraten wir ebenso frühzeitig und unmissverständlich damit er eine Chance hat, sich möglichst rasch umzuorientieren.
Was ich damit sagen will: Nimm es, wie es ist. Wer weiß, für was es gut ist. Ich denke nicht, dass es gut für dich ist, wenn du dich weiter durchquälst.