Ich denke auch, dass es schwierig werden wird, vor geschultem, medizinischen Fachpersonal eine derartige psychische Krankheit zu simulieren. Und selbst, wenn man so eine Krankheit tatsächlich hat, kann es schwierig sein, die Dienstunfähigkeit bescheinigt zu bekommen.
Ich erinnere mich an eine Kollegin, die wirklich psychisch und auch physisch krank war und jahrelang versucht hat, "dienstunfähig" geschrieben zu werden. Im Endeffekt wurde es so gelöst, dass man ihr mittwochs einen freien Tag gelegt hat und sie sich dann immer montags (für Montag und Dienstag) und donnerstags (für Donnerstag und Freitag) krank gemeldet hat. Die Situation war untragbar für alle Beteiligten. Sie konnte einfach nicht mehr!
Das Ganze ging zwei Jahre so bis man sie endlich für dienstunfähig erklärt hat. Und als sie gerade einmal zwei Jahre dienstunfähig war, haben wir leider die Nachricht erhalten, dass sie gestorben ist... 
Daher glaube ich jetzt kaum, dass man das einfach mal so simulieren kann...