Polizisten sind natürlich speziell für genau solche Fälle geschult worden, der normale Bürger nicht. Davon abgesehen gehe ich davon aus, dass jeder Mensch in realer Todesangst nur noch intuitiv zum Selbstschutz handelt und da keine grosse Zeit mit weitschweifigen Überlegungen vergeudet, auch ein Polizist nicht. Im Ernstfall gilt es einfach nur durch schnelles Handeln zu überleben.
Wenn drei bewaffnete Räuber vor mir stehen würden, die mir ihre Waffe an den Kopf halten und drohen mich zu erschiessen, würde ich mit Sicherheit nicht erstmal in Ruhe überprüfen, ob es sich bei dieser Waffe eigentlich um eine echte, scharfe Waffe handelt. Wie kann man denn sowas bitte von einem Menschen in einer solchen Situation absoluter Todesangst verlangen? Wie realitätsfremd ist das?
Claudius: Du soltlest lesen WAS ich geschrieben habe. Ich habe nichts von "drei bewaffneten Räubern, die vor mir stehen und mir eine Waffe an den Kopf halten und drohen mich zu erschiessen" geschrieben. Du dramatisierst und ziehst dir ständig neue Situationen aus den Fingern. Wir sprachen von dem Fall, auf flüchtende Täter zu schießen.
Im Übrigen: Sollten dir gegenüber drei bewaffnete Täter eine Knarre an den Kopf halten, denke ich nicht, das du dich da wehren würdest. Solltest du dies doch tun: Viel Glück, ganz ganz viel Glück. Wer schon mal eine Bedrohungssituation mit nur einem bewaffneten Täter überstanden hat, hat schon eine Menge Glück gehabt das die Verteidigung nicht mti dem eigenen Tod geendet ist.
Ist eine Bedrohungslage ausgemacht, nämlich genau die, worüber wir hypotethisch sprachen, ist es deine Aufgabe als Schießkundiger dich zu vergewissern, das die PErson wirklich eine Waffe in der Hand hat und nicht nur eine Waffel.
Solange du hier aber in keinster Weise bei realen Situationen bleibst, spar ich mir das Ganze hier....
Geh doch bitte auf die vorher besprochene Situation ein:
Unbewaffnete Person flüchtet, "Opfer" schießt ihn über den Haufen = Keine Notwehr sondern mindestens Notwehrextess!
Alles Andere findest du in Actionfilmen wieder.