Beiträge von Kapa

    Über die Zahl der Toten/schweren Fälle mit Folgeschäden in meinem Bekanntenkreis werd ich jetzt mal nichts sagen, sonst kommt wieder einer daher und ruft „Fake“ und darüber will ich mich einfach heut nicht aufregen :tot:

    Wenn ich mir so das Konzept für das neue Schuljahr an meiner Schule so ansehe, gruselt es schon ein wenig:

    - 1/3 der Kollegen (Von denen ich weiß) konnte auf den Urlaub im Risikogebiet nicht verzichten

    - ca 1/3 der Schüler der Klassen die ich letztes Jahr unterrichtete, fahren auch in die Risikogebiete, davon sind mehr als die Hälfte Maskenignorierer weil die Eltern das nicht wollen

    - Masken/Abstand gelten im kommenden Schuljahr bisher nur zwischen Lehrern und Lehrern, nicht aber zwischen S u L oder S u S

    - Kinder aus Familien, wo ein Verdachtsfall mit Quarantäneanweisung von Amt existiert, dürfen weiterhin zur Schule bis sich bei ihnen Symptome zeigen

    - volle Klassen sind geplant

    - Kollegen haben bisher teils auch schon auf die Anstandsregeln gepfiffen und Gruppenarbeit gemacht

    - weder der Großteil der Lehrer noch der Schüler hält sich an irgendwelche Abstandsregeln (man umarmt sich lieber und knutscht sich auf die Wange)

    Wenn ich dann überlege, dass es Kollegen gibt, die nach Italien in Regionen fahren die besonders betroffen sind, freue ich mich schon so richtig auf das neue Schuljahr im ländlichen Raum.

    So ne Maske und Abstand einhalten tut auch furchtbar weh, daran kommt man um.

    Miss Jones: Deswegen ja Tiger II P :P aber den T-55 würde ich auch nicht von der Bettkante stoßen .....

    Wenn der Mark V aber zur Auswahl steht, würde ich den natürlich eher nehmen....spart das Fliegen per Flugzeug

    In Brandenburg und Berlin musst du dein Dissertationsvorhaben beim Schulamt angeben. Einfach nur, damit der Dienstherr das weiß und du drauf achten sollst, dass deine Arbeit als Lehrer darunter nicht leider.

    Hab ich jetzt zwei mal durch und ist echt easy wenn du extern (ohne Lehrauftrag) schreibst. Wird aus nebentätigkeit gewertet und interessiert eigentlich niemanden ;)

    Bei der Frage nach Spätfolgen der sozialen Isolierung ging es mir nicht um "uns", sondern um Kinder, die monatelang zu Hause gesessen sind, teilweise in schwierigen familiären Konstellationen, und auch jetzt nur begrenzte Zeit und mit Einschränkungen in die Schule gehen dürfen.

    Diese Folgen bei schwierigen familiären Konstellationen hast du aber auch in den Ferien etc. und nach dem Unterricht im Normalfall. Für die Kinder sind die Spätfolgen in solch miserablen Lebensverhältnissen aufgeben schon in kurzer Zeit mehr als ungünstig für die Entwicklung. Da macht, so schlimm das klingt und ist, die Covid-Problematik leider den Kohl auch nicht mehr fetter.

    Das ist genau die Art von Polemik, die mir nur noch auf den Senkel geht. Ein Bekannter von mir, zum damaligen Zeitpunkt noch keine 40 und ebenfalls extrem durchtrainiert, musste infolge einer Epstein-Barr-Infektion zur Chemotherapie. Statistisch gesehen ist das aber ausgesprochen unwahrscheinlich. Sowohl bei Epstein-Barr als auch bei Covid-19. Du kennst mehrere Leute, die's mit Covid-19 erwischt haben, ich kenne mehrere Leute die extrem Pech mit Epstein-Barr hatten. Anekdotische Evidenz, die weder das eine noch das andere gefährlicher machen als es real ist.

    Was nichts daran ändert, dass ich nicht verstehen kann warum der Egoismus der „Maskenallergiker“ das Leben anderer ungestraft gefährden darf. Vor allem dann, wenn eben nicht nur „die alten“ dran sind.

    Gerade an Ende ging es, zumindest in den mir bekannten Schulen, dann, möglichst nachvollziehbare Noten zu vergeben. Da waren genug Kollegen die rum geheilt haben, dass sie gar nicht genug Noten zusammen bekommen. Da fehlt dann Flexibilität.

    Ich finde es traurig, dass diejenigen, die sich nicht an Masken Abstände haben, hier sogar von einigen noch verteidigt werden. Der „Kram“ ist vorhabe vom Staat und genau wie bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung erwarte ich von meinen Mitmenschen, dass sie sich einfach mal an die Vorhaben halten.

    So eine Maske tut niemanden weh, sie nervt unheimlich ohne Frage. Wenn man aber natürlich aus purem Egoismus drauf scheisst, soll man sich sich damit anstecken gehen und sich dann aber sofort der Forschung zur Verfügung stellen.

    Wenn 40jährige, durchtrainierte, Extremsportler durch Covid komplett ausgenockt werden können (u. a. mit Koma und Folgeschäden an der Lunge), muss ich das doch aber nicht herbei sehnen nur weil mir die Masken auf den Zeiger gehen. Kann doch nicht so schwer sein sich einfach mal für eine absehbare Zeit dran zu halten.

    Erzähl das den Italienern, Oder den NewYorkern. Oder .... Das Corona in Deutschland kein "Killervirus" ist, hat andere Gründe - die liegen aber nicht im Virus.

    Ich stimme dir aber zu, dass wohl der überwiegende Teil des Schulpersonals die Öffnung begrüßt.

    Wohl vor allem auch weil viele sich ein Leben ohne Standardarbeit nicht vorstellen können. Wie soll man denn sonst Zensuren vergeben?!

    Plattenspieler:

    Zum Glück ist es nicht wie die spanische Grippe oder ebola, wäre dem so, hätten wir definitiv schon gut natürliche Auslese gehabt. Die Folgebeeinträchtigungen die sich aber aus Einer Coviderkrankungen ergeben, muss ich nicht haben.

    Wollsocken, da hast du recht, es ist einfach nur dumm.

    Genauso dumm wie eine Lehrerin, die trotz Coronaverdacht und amtlicher Quarantäne Anweisung weiterhin zur Schule in meinem Landkreis ging. Jedenfalls so lange bis sich der Sohn am hiesigen Gym verplappert hat.

    Und das mach ich mir dann nen Kopp, denn viele Eltern meine Schüler haben genau dieses „Bewusstsein“ nicht und würden das (und auch im Hinblick auf ihre Kinder) genauso machen. Ist ja nur „Verdacht“, wird schon nicht so sein 🙈

    Oh ja. Aber eher mit meiner Mutter:

    Egal was ich gemacht habe, es war nicht genug oder falsch und sowieso viel weniger wert im Vergleich zu meiner älteren Schwester.

    Irgendwann ist mir dann Mal der Kragen geplatzt und ich hab sie recht lautstark drauf hingewiesen, dass ich wenigstens meinen Studienabschluss durchziehe und nicht den 4. Bachelor kurz vor der Abschlussprüfung abbrechen werde (meine Schwester hat 5 Bachlor Studiengänge angefangen und einen beendet, die anderen hat sie nicht beendet weil sie dachte sie sei zu schlecht trotz 1er Durchschnitt).

    Nach dem darauf folgenden Streit wurde dann alles besser.

    Wie schaut’s beim Streit mit den Eltern beim nächsten zu ser aus?

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