Der Steuerzahler ist gleichzeitig Wähler. Nennt sich Demokratie. Aber Beamtenbesoldung ist offensichtlcih nicht wahlentscheidend. Gilt sogar für die wählenden Beamten...
Gruß !
So und warum nun, sollte der Steuerzahler als Wähler der Lehrerschaft die Weihnachtsfeier finanzieren?
Scheinbar sind auch gesellschaftlich wichtige Probleme wie "notstand in der pflege, bildungspolitik, umweltpolitik, migrationspolitik, demokratieförderung, freiheitsrechte, wachsende soziale ungleichheit, wohnungspolitik, verkehrspolitik, entfesselte märkte, steuerflucht, digitalisierung..." für dich "Weltrettung". Dabei wird damit nicht die Welt gerettet sondern auf wachsende gesellschaftliche Probleme IN Deutschland hingewiesen.
Mit "Privilegien" meine auch, dass die Höhe der Bezahlung selbstverständlich determiniert, ob man im Jahr mindestens zweimal in Urlaub fliegen kann, in seinem Eigenheim sitzt, keine Schrottkarre fahren muss, im Bioladen einkaufen kann, die Kinder studieren lassen kann,... kurz: Das man es sich leisten kann Rot-Grün zu wählen und GEW-Mitgleid zu sein...
Hm, meine Eltern (und übrigens auhc viele andere) konnten all das auch ohne ein Lehrergehalt. Welchen Mehrwert hätten Sie also, wenn Sie dir die Feier auf der Arbeit finanzieren?
Sahnestückchen? Lustig, eine bezahlte Weihnachtsfeier ist eher Standard als Sahnestückchen.Im übrigen, der Steuerzahler möchte, dass seine Kinder mit mehr als Dienst nach Vorschrift unterrichten und gewertschätzt werden, aber er gönnt dem Lehrer dann keine Weihnachtsfeier?! Was ist das für ein perfides Denken.
Ich gönne jedem (!) Mitarbeiter im öffentlichen Dienst genauso eine finanzierte Weihnachtsfeier, wie es auch in der Wirtschaft üblich ist.
Warum sollte im öffentlichen Dienst keine Wertschätzung dieser Form erfolgen?
Im Übrigen, die Wegfall des Weihnachtsgelds in SLH ist ein riesiger Skandal. Das sollte auch nur vorübergehend sein.
Ich empfinde es ganz klar als Diebstahl!
In welcher Branche ist so eine Weihnachtsfeier eher Standard? In denen, in der ich in der freien Wirtschaft gearbeitet habe war dem nicht so. Lustigerweise auch nicht bei all meinen Freunden, die in der freien Wirtschaft arbeiten.
Ich denke auch nicht, dass der Steuerzahler dem Lehrer nicht die Weihnachtsfeier "nicht gönnt", sondern das es einfach sehr schwer zu erklären ist, warum er als Steuerzahler für deinen Nahrungs- und Alkohol/Kaffeekonsum aufkommen soll außerhalb deines Lohnes.
Im Übrigen kann man in der freien Wirtschaft solch eine Festivität auch von der Steuer absetzen. Ist im ÖD ja bekanntlich schwerer wenn es um bereits gezahlte Steuergelder geht.
Wenn du das mit dem Weihnachtsgeld als Diebstahl ansiehst, dann nutze den legalen Weg der Klage. Steht dir ja frei insofern du dort arbeitest.
Ich würde mich in der Tat darüber freuen, endlich mal einen wirklich plausiblen Grund zu hören, warum der Steuerzahler für unsere Weihnachtsfeier aufkommen soll. Welchen konkreten und wirtschaftlich logischen Grund sollte es dafür geben?
Und "ist doch in der freien Wirtschaft auch so üblich", ist kein legitimer Grund. Dann soll man in die freie Wirtschaft gehen wenn es um die bezahlte Weihnachtsfeier geht oder man lässt das mit der Weihnachtsfeier ganz.