Beiträge von Frechdachs

    In Wien haben wir gerade das Problem, dass aufgrund des hohen Zuzugs nich vorhandenen Schulplätze nicht reichen und daher an 5 Standorten Containerklassen errichtet werden müssen. Diese werden auf den Sportplätzen oder Schulhöfen gebaut.

    Das erzeugt sehr viel Unmut bei allen Beteiligten.

    Solche Kapazitätsgrenzen (auch der medizinische Bereich stößt an Grenzen) muss man schon beachten und entsprechend handeln.

    Weil er das ist. Wir versalzen keine Pizza.
    Wir sind auch aus dem Grund Beamte, weil wir über Lebenswege und -chancen entscheiden.
    Das ist kein Krampf - aber schon etwas Besonderes. Dieser Verantwortung muss man sich stellen.

    Es gibt nur wenige Staaten, in denen Lehrer verbeamtet werden.

    Über Lebenswege entscheide ich nicht. Die Bälle, die wir den Schülern zuspielen, dürfen sie selbst ins Tor schießen. Die Schüler gaben es selbst in der Hand, wie viele Hindernisse sie zwischen sich und dem Tor aufbauen bzw ob sie überhaupt schießen.

    Mittlerweile? Absolut.

    Wäre es ein Troll-Beitrag, wäre "don't feed the trolls" vielleicht eine bessere Herangehensweise.

    Aber so komme ich mir ehrlich verarscht vor. Wir sollten hier alles Erwachsene sein - nicht einfach nur immer weiter Witze machen zu einer Frage, die evtl für einen selbst unsinnig erscheint, aber für andere doch ernst ist.

    Schau mal durch, wie viele von den Kommentaren ernsthafte Erfahrungen liefern - und wie viele nur lästern. Vielleicht bin ich zu empfindlich, mag ich nicht ausschließen. Aber wenn dieser Thread hier ein Beispiel für den üblichen Umgang miteinander in diesem Forum ist, bin ich hier wohl falsch.

    Ja, du bist empfindlich und beleidigend.

    Und bei mir unten durch.

    Blick über den Tellerrand - unerwünscht? Unbequem?

    Ich antworte für Österreich, da ich dein Bundesland nicht finde.

    Es gibt eine Maximalgrenze für Vertretungsstunden. Die liegt im alten Dienstrecht bei 5 Stunden pro Woche. Darüber hinaus nur mit deiner Zustimmung. Neues Dienstrecht weiß ich gerade nicht so genau. Könnte aber ähnlich sein.

    Verstehe ich das mit den 80% richtig, dass du Teilzeit arbeitest? Da wären in Österreich die Anzahl der Vertretungsstunden geringer.

    Was mich aber eher aufmerksam macht: Du hast eine Vertretungstunde oder mehrere regelmäßig für den Rest des Schuljahres? Das bedeutet für mich eine Erhöhung des Stundenmaßes, also eine Vertragsänderung ohne deine Zustimmung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ok ist. In Österreich wäre es rechtlich nicht in Ordnung.

    Ich verstehe deinen Ärger und Frust und würde nochmal versuchen, mit der Schulleitung zu reden und zur Personalvertretung gehen, wenn es nichts bringt.

    Wie sollte man auch Fernunterricht machen, wenn es keine Geräte gab? An den meisten Schulen war es Homeschooling.

    Das ist noch kein Homeschooling. Fernunterricht kann auch bedeuten, dass Arbeitsblätter, Buch und Arbeitsaufträge bzw Anleitungen handgeschrieben per Post zugestellt werden.

    Ich denke, das ist falsch, das hätte es geben sollen, aber leider ist es eben z.T. doch zum Homeschooling geworden.

    Es gab in Deutschland die freie Wahl der Methode?

    Echtes Homeschooling gibt nichts vor, das heißt keine Lernziele, Methoden usw und überprüft auch nichts. In den meisten Ländern gibt es staatlich kontrolliertes Homeschooling (in Österreich häuslicher Unterricht genannt). Da werden Lernziele bekannt gegeben und geprüft.

    Deine Beiträge in diesem Thread bestehen aus kryptischen Andeutungen es irgendwie besser zu wissen ohne zu schreiben, was genau und warum du besser weist, da sind mit konkrete und sachlich geschilderte Fallbeispiele schon lieber.

    Am besten wäre empirische Forschung, die gibt es meines Wissens nach aber weder zu Österreich, Schweiz oder Frankreich, was nicht wirklich verwunderlich ist, weil die Fallzahlen einfach relativ gering sind und die Gruppe der Homeschooler tendenziell geschlossen und externe Forschung wenig zugänglich ist. Mehr als die von mir zitierten Untersuchungen aus den USA kenne ich nicht. Wenn du hier substanzielles beizutragen hast, sei willkommen.

    Siehe meine Beiträge in einem Thread zu Homeschooling

    Das kann ich für Österreich nicht bestätigen. Die Durchfallrate ist sehr gering. Das heißt die Homeschoolingkinder erfüllen überwiegend den Lehrplan.

    In den meisten Ländern, in denen das möglich ist, sind der weit überwiegende Teil der homeschooler Kinder aus streng religiösen Elternhäusern und das homeschooling besteht dort aus 2 Stunden Bibel lesen, dann helfen die Mädchen der Mutter im Haushalt (was dann gerne Praxsunterricht genannt wird). Lesen und schreiben geht noch (aber nicht Harry Potter!), einfache Kopfrechenaufgaben können viele der Kinder im Teenageralter nicht lösen.

    In vielen Fällen ist homeschooling hart an der Grenze zum Kindesmissbrauch und meiner Meinung nach Gott sei Dank in Deutschland keine legale Option.

    (Ich würde auch erwarten, dass auch hier diejenigen, die jetzt schon versuchen ihre Kinder vom Schwimm-, Sport- und Biologieunterricht ab zu melden, die ersten sind, die homeschooling nutzen.)

    Das stimmt so nicht. Habe zu homeschooling schon einiges geschrieben.

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