Das kann ich leider bestätigen. Mit Mathe und Physik hat man die meisten Gespräche, Frühwarnungen, usw.
Beiträge von Frechdachs
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In Wien stellen sie sich ziemlich stur, was nebenberuflich betrifft. Möglich ist es aber. Was das betrifft, ändert sich gerade sehr viel. Niederösterreich und andere Bundesländer sind da offener. Baden ist ja nicht weit weg von Wien.
Ob die Schule darauf Rücksicht nimmt, kann dir keiner versprechen. Hängt von der Personalsituation ab.
Das mit dem verpflichtenden Master findest du im neuen Dienstrecht. Schau dich am besten auf den Gewerkschaftsseiten um.
Ich könnte bei uns fragen, ob du mal ein Tag/paar Tage zu mir kommen darfst. Du wärst nicht der erste aus diesem Forum. Es waren auch schon andere bei mir. Bin zwar an einer Mittelschule, aber das ist für die grundlegende Entscheidung nicht schlimm. Aber es ist Ende vom Schuljahr, daher nicht so aussagekräftig. Da schließe ich mich anderen an und rate dir auch, diese Entscheidung gut zu überlegen. Und ab und zu bei uns vorbeikommen (muss ich genehmigen lassen, braucht also auch Zeit und wird daher vor Mitte September wegen den Sommerferien eher schwierig).
Du könntest schon vor dem Bachelor anfangen (gerade mit Mathe und Physik). Wir haben auch gerade eine Studentin, die mit halber Lehrverpflichtung bei uns ist.
Liebe Grüße
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Wien 👍
Die Verpflichtung zum Master wurde auf 8 Jahre verlängert.
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Hallo liebe Community!
Hi, herzlich willkommen
Ich möchte um eure Meinung bitten! Kurz zu mir und meiner Situation: Ich habe mit 18 Jahre eine Lehre (Elektrotechnik) abgeschlossen und danach als Facharbeiter in der Werkstatt gearbeitet. Neben der Arbeit absolvierte ich dann vier Jahre lang die HTL (in DE gibts kein Äquivalent dazu, aber es ist sowas Ähnliches wie der Techniker mit Abitur).
In dieser Zeit habe ich völlig unerwartet meine Begeisterung für Mathe, Physik, Bildung und Wissenschaft allgemein entdeckt.
Eine HTL (Höhere technische Lehranstalt) entspricht in Deutschland dem beruflichen Gymnasium. Man erwirbt die Hochschulreife. Unterschied ist, dass die HTL etwas länger dauert (1-2 Jahre) und man ein Diplom erwirbt (Beispiel Elektrotechnik). Hierbei muss man aber aufpassen, dass Österreicher sehr titelgeil sind. Ein Diplom-Irgendwas bzw Ingeneur für Irgendwas entspricht in Deutschland in etwa einem Techniker für Irgendwas. Es müsste ein Lehramtsstudium komplett studiert werden. Ohne Bachelor ist auch ein Quereinstieg nicht möglich. Es sein denn, du gehst als Lehrer für Fachpraxis an eine Berufsschule.
Seit mittlerweile drei Jahren denke ich immer wieder daran, Mathe u. Physik Lehrer für die Oberstufe zu werden (am liebsten in einer HTL). Die Arbeit im Büro hab ich nun zwei Jahre seit meinen Abschluss ausprobiert und ehrlich gesagt bin ich nicht sonderlich begeistert, v.a. mit der Aussicht, dass ich in dem Bereich mit all der tollen Mathematik nichts mehr zu tun haben werde. Ich denke oft an meinen tollen Mathe und Physik Lehrer aus der Oberstufe zurück, der den Unterricht so interessant gestaltet hat und uns bis zum Abitur begleitet hat.
Diesen Wunych kann ich sehr gut nachvollziehen 👍
Mir würde ein Selbsterhaltstipendium zustehen und der Bachelor für den Berufseinstieg dauert vier Jahre. Den Master kann ich angeblich (muss mich da noch genauer informieren) neben dem Beruf machen. Da wäre ich dann 32 Jahre alt. Denkt ihr, wäre ich da schon zu alt dafür?
Den Master musst du sogar machen. Wenn du vorher in den Dienst eintrittst, innerhalb von 8 Jahren (neues Dienstrecht). Je nach Bundesland ist es berufsbegleitend möglich. Wenn du dein Bundesland verrätst, kann ich dir da eventuell mehr dazu sagen.
Zu alt wärst du da auf keinen Fall. Zumal du ja schon vorher als Lehrer tätig sein kannst (je nach Bundesland besser oder schlechter- mit Ma/Ph überall gute Karten). Fängst du vor dem Bachelor an als Lehrer zu arbeiten, hast du keine Induktionsphase (in Deutschland ähnlich das Referendariat). Du hast aber auch kein Recht auf einen Mentor.
Ich muss halt dafür meinen Job und Wohnung schmeißen und mein Leben komplett umkrempeln, daher ist es eine Entscheidung, die gut überlegt sein soll. Wenn ich es jedoch nicht tue, würde ich es möglicherweise bereuen.
Nachvollziehbar. Vielleicht kannst du ein Praktikum machen?
Fachlich habe ich absolut keine Bedenken, nur ich habe noch nie wirklich länger vor einer Klasse unterrichtet (nie mehr als eine Stunde), das ist ein ziemlicher Schritt ins Ungewisse, da bin ich mir noch etwas unsicher, obwohl ich wirklich glaube, dass es mir viel Spaß machen würde.
Das bleibt leider in Österreich so. Du hast in deiner Lehrerausbildung keine Lehrproben (nur während Induktionsphase). Die ersten 5 Jahre bist du befristet und hast jedes Jahr ein Unterrichtsbesuch zur Weiterverwendung. Hier könnte die Lehrerausbildung stark verbessert werden. Du wirst ins kalt Wasser geworfen und sollst schwimmen.
Schlimmstenfalls, falls ich das Studium nicht packe, habe ich dennoch eine gute und gefragte Ausbildung, mit der ich ziemlich schnell wieder einen Job finden würde, das "beruhigt" etwas.
Da ist was dran. Könntest du Mathe oder Physik studieren und als Quereinsteiger versuchen? Wäre das was für dich?
Angeblich gibts ja so viele Lehramtsstudenten, habt ihr Erfahrungswerte bzgl. Bedarf an Mathe & Physiklehrern?
Ja, Bedarf ist da.
Über eure Meinung zu meinem Vorhaben wäre ich sehr dankbar!
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Wie wär's denn ganz einfach mit "Krankenpfleger*in"?
Ich lag mal mit einer sehr lieben älteren Dame in einem Zimmer im Krankenhaus. Sie rief die Pflegerinnen immer Schwestern, bis ein männlicher Pfleger kam. Sie rief ihn immer Bruder.

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Die Schüler haben meine Nummer und ich ihre. Bin froh über diese Möglichkeiten heutzutage. Wenn ein Schüler verloren geht, o.ä., kann er mich anrufen. Und ich erreiche die Schüler, wenn was sein sollte.
Die Schüler haben bisher abends das Handy abgegeben. Tagsüber war vereinbart, dass das Handy nur eingeschränkt genutzt werden soll (Fotos, kurze Recherche, Uhrzeit, Telefonieren innerhalb der Klasse und mir, ...). Außer in einem bestimmten Zeitraum durfte gezockt usw werden.
Klappte bisher immer ganz gut.
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Bei uns auch. An meiner Schule haben wir ca 85% Kinder nichtdeutscher Muttersprache. Die Deutschförderlehrer werden sind eine inoffizielle Vertretungsreserve
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Weil wir sowohl die ehemaligen Prüfer nicht kennen als wir auch nicht wissen, ob die Person in ner anderen Schulform viel besser ist und evtl. dann auch einfach durchrutscht wegen Lehrermangel. So ne Prüfungsnote ist noch lange keine Nichteignung als Lehrer - generell.
Siehe meinen ersten Beitrag in diesem Thread !!!
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Warum sollte es da besser klappen?
Ich war mal für etwa 6 Monate an eine Grundschule abgeordnet. Das war nicht meine Welt und ich war froh, als das Halbjahr rum war (und bewunderte die geduldigen Kollegen). Hätte ich mich anders entschieden, wäre ich wahrscheinlich im Referendariat heftig gescheitert.
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Also Privatschulen nehmen sie oft auch ohne 2. StEx. Waldorfschule ist z.B. eigentlich kein Problem.
Auch bei entgültig durchgefallen?
Ich kenne einige, die es hier in Österreich versucht haben und sogar ganz gute Lehrer wurden. Ein paar waren wirklich sehr ungeeignet.
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Ins Ausland gehen, bestehende positive Leistungen anerkennen lassen, dann dort die Ausbildung beenden.
Kleiner Warnhinweis: Auch im Ausland gibt es Anforderungen, die von einem Lehrer erfüllt werden müssen. Deshalb gehe ganz ganz tief in dich, was die Gründe für das Durchfallen waren. Beispiel: Du hast Angst vor Menschen zu reden und bringst keinen Ton raus, bzw neigst zu Fluchtverhalten und rennst weg. Auch eine gewisse Stressresistenz ist überall unabdingbar und noch weitere viele Aspekte. Dann solltest du dir eher über Alternativen klar werden. Sonst scheiterst du auch im Ausland.
Weiterer Warnhinweis: Rückkehr als Lehrer nach Deutschland ist eher nicht drin.
Liebe Grüße
Frechdachs
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Keine Pausenaufsichten wäre super,
eine Art Springer für Vertretungsstunden auch. Weniger Verwaltungsaufwand ebenso (Berichte, Dokumentationen, ...).
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Mal unabhängig davon, was die Schulsozialarbeiterin jetzt genau gesagt hatte (und es muss ja ähnlich wie von mir vermutet formuliert gewesen sein, sonst hätte die Schülerin es nicht so geschrieben - dass ich gerade in Abi- und Fachabiprüfungen bin, wissen die in der Regel nicht), fand ich die Schulsozialarbeiterin mir gegenüber auch in der Situation selbst unempathisch. Ich habe mehrfach gesagt, dass ich gerade nicht sprechen kann und möchte - und sie hat es eine ganze Weile weiter versucht, obwohl man mir deutlich den Stress ansah. Und es wie gesagt deutlich geäußert hatte. Die ganze "Sache" ist jedenfalls auch im Nachhinein nicht besser geworden, dadurch, dass die Schülerin (ich schreibe jetzt nicht mehr Lernerin) zur Schulsozialarbeiterin gerannt ist. Sie sah sich wohl auch noch total bestätigt in ihrem Verhalten, sonst wäre sie entweder letzte Stunde erschienen - hätte aber in jedem Fall wenigstens ein Attest hochgeladen.
Ich hätte kurz meinen Kalender genommen, ihr einen Termin angeboten und dann mit Kopfhörern und Musik weitergearbeitet. (Letzteres mache ich wirklich zum Runterkommen in stressigen Phasen).
Soll sie doch anrennen.
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Ich bin auch gegen eine Impfpflicht.
In Österreich gab es sie zwar ein paar Monate, wurde aber nie vollstreckt und schließlich abgeschafft (in einer Demokratie zurecht).
Es besteht auch kein Zwang in irgendwelche Länder mit Impfpflicht zu reisen. Das weiß man vorher und kann davon Abstand nehmen.
Die Art und Weise wie andere hier direkt von einer gewissen Person, die sich erstaunlich selten zu schulischen Themen äußert, sondern überwiegend in solchen Themen zu finden ist, angegangen werden, geht gar nicht.
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Wenn es nicht weit von Österreich weg ist (Salzburg?), könntest du deine Studienleistungen hier anerkennen lassen und den Bachelor fertig machen.
Wäre ggf eine Option, wenn du wegen der Exmatrikulation nicht weiter machen dürftest.
Ist nur so ein Gedanke 🤔
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Bei uns durften auch Mitreferendare bei allem dabei sein (außer, wo auch wir selbst nicht dabei sein durften, wie Besprechung der Prüfer untereinander).
Wir vereinbarten Zeichen wie beispielsweise: Wenn zuschauender Mitreferendar einen grünen Stift in die Hand nimmt, dann sprich langsamer. Oder so ähnlich.
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Ich habe mehrere Transpersonen in meinem Freundes- und Kollegenkreis. Es ist für mich wahrscheinlich zu selbstverständlich bzw normal. Daher mein lockerer Spruch. Bei uns wärst du auf jeden Fall als Lehrperson akzeptiert und willkommen.
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