Beiträge von Frechdachs

    Ich schätze mal, daß an Haupt-, Förder-, etc. schulen die Regeln strenger gehandhabt werden müssen (schon allein, um Struktur zu geben), als am Gymnasium, aber das wird vielleicht auch von mal zu mal unterschiedlich sein...

    Genau so ist es bei uns. Wir haben diese Regeln und sind auch sehr konsequent im Durchsetzen. Leider gibt es immer mehr Kinder, die diese Struktur von zu Hause nicht mehr mitbringen.

    Die Fortbildungen in Österreich kann ich leider gar nicht empfehlen. Wir haben 15h Fortbildungspflicht, wo ich mir dieses unqualifizierte Desaster geben muss. Manchmal kann ich nicht anders und fange an zu diskutieren. Oft nutze ich die Zeit zum Korrigieren oder mit Kollegen anderer Schulen zu tratschen. Ich bin echt oft froh über mein Studium und Ref in Deutschland (RLP).

    Ich wollte still sein, aber irgendwie passt das hier

    https://www.focus.de/finanzen/boers…d_24264056.html

    In einigen Bezirken erzeugen wir Strom vor allem aus Wasserkraft und exportieren einiges nach Deutschland. Ich persönlich verdiene daran, insbesondere bei abgewendeten, überwiegend deutschen Blackouts, deren Zahl in letzten Jahren erheblich zunimmt. Dass die Energieversorgung mittlerweile Unternehmen aus Deutschland treibt bzw Neuinvestitionen verhindert, ist mittlerweile ebenfalls überall bekannt. Einige Unternehmen haben sich aus diesen Gründen schon hier angesiedelt. Im Notfall wird der Export von el. Strom nach Deutschland eingestellt. Entsprechende Verträge wurden schon angepasst. Und das finde ich auch richtig so. Warum sollen wir als Investor wegen der deutschen mangelhaften Energiepolitik im Dunkeln sitzen. Sicher nicht!

    Ich habe ein autistisches Kind in der Klasse und werde demnächst für das Kind auch einen Integrationshelfer für ein paar Stunden bekommen. Hab aber noch nie mit einem zusammengearbeitet. Einige Tipps habe ich schon aus den vorherigen Beiträgen entnommen (Danke :rose:). Wenn ihr weitere Tipps habt, bin ich auch sehr dankbar.

    Du hast normalerweise einen Teamlehrer. Wenn nicht, kannst du dich mit Kollegen anderer Klassen absprechen. Eventuell müssen mal, wenn es nicht anders geht, alle drin bleiben. Dann dürfen die Braven mehr als andere (Vom Platz aufstehen, spielen, ...). Wir machen es teilweise auch so, dass nur die braven Schüler raus dürfen. Die verhaltensauffälligen müssen mit einer Aufsicht drin bleiben und am Platz sitzen.

    2,2... Von sowas träumen wir hier in den technischen Fächern. Allerdings kriegen wir die Stellen trotzdem, weil - und ich zitiere meinen ziemlich dreisten Behördenknilch nach der Prüfung, die ich mit 2,7 oder so abgeschlossen habe - "es ist ja sonst niemand da".

    Aber ist das im Sprachbereich wirklich SO schlecht? Wir hatten auch ein paar, die nur miese Angebote bekamen, aber das waren die mit einer 3 vorm Komma.

    So oder so: Glückwunsch zum bestandenen Examen. Spätestens nach der Probezeit kräht nach der Note eh kein Hahn mehr.

    So kenne ich es auch.

    Wir waren bei uns alle eher im Dreierbereich. In Lehrproben waren 4er oder 5er normal. Wir haben trotzdem alle eine Stelle bekommen.

    Man sollte sich schon für seine Fächer (Fachbereiche) begeistern, aber auch Freude an der Zusammenarbeit mit (künftigen) Schülern haben. Bzw auch umgekehrt sollte man genau wissen, was man nicht möchte.

    Zum Beispiel wäre ich an einer Grundschule unglücklich. Dort sind sie mir zu jung. Ich mag die pupertierenden 7. und 8. Klässler und die älteren, aber wieder ungern Erwachsene. Ich habe auch schon alle Bereiche ausprobiert und kann es daher für mich so genau angeben. Wenn du in deiner Wahl noch unsicher bist, probiere es auch aus (VHS-Kurse, Nachhilfe, Übungsleiter im Verein,...).

    Bei den Fächern liegen mir auch die Sprachen, Kunst, Musik und textiles Werken, Kochen, ... nicht. Habe alles schon fachfremd unterrichten müssen. Mein Herz war in diesen Fächern aber nicht dabei (aber bei den Schülern). Ich werde zum Glück überwiegend in meinen Herzensfächern eingeteilt (mittlerweile teile ich selbst ein). Ich fände es auf lange Zeit schlimm, wenn es anders wäre.

    Ich mache ebenfalls auf jeden Fall eine Lösungsversion. Dieser füge ich dann noch Notizen hinzu. Da ich eine Integrationsklasse habe, habe ich auch mindestens drei Niveaustufen: Gymnasialniveau, Mittelschulniveau und Sonderschulniveau. Letztere haben unzählig viele Niveaustufen. Gerade für die ersten beiden muss ich mir jedes Mal überlegen, welche Fehler ich noch zulasse bzw was die Schüler mit Gymnasialniveau mehr leisten müssen.

    Ich finde Aufgaben in vielen Mathebüchern ebenfalls zu textlastig, besonders für meine Mittelschüler. Manchmal wird sind diese Texte auch sehr verkrampft und wurden um die Aufgabe gebastelt. Das macht sie unleserlich und schwer verständlich (und manchmal ungewollt lustig). Der umgekehrte Weg, die Aufgabe entstammt aus einem realistischen Alltagsbeispiel, ist besser verständlich und nachvollziehbarer.

    Meine Gymnasialschüler müssen den Ansatz von einer Aufgabe aus einem Text erstellen können und umgekehrt. Die Mittelschüler müssen dies nur aus sehr einfachen Beispielen.

    Auf jeden! Könntest du das alleine? Meine Schwiegerverwandtschaft kann das auch noch. Schweine haben sie allerdings ewig nicht mehr geschlachtet. Für die Enten und Kaninchen bin ich dankbar, nicht nur lecker, sondern ich weiß, wo die rumgehoppelt sind und was es zu futtern gab.

    Ja, auf jeden Fall. Ich helfe auch schon mal heute noch mit. Nur bei großen Tieren brauche ich wegen dem Gewicht ein bisschen Hilfe.

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