Ich mache ebenfalls auf jeden Fall eine Lösungsversion. Dieser füge ich dann noch Notizen hinzu. Da ich eine Integrationsklasse habe, habe ich auch mindestens drei Niveaustufen: Gymnasialniveau, Mittelschulniveau und Sonderschulniveau. Letztere haben unzählig viele Niveaustufen. Gerade für die ersten beiden muss ich mir jedes Mal überlegen, welche Fehler ich noch zulasse bzw was die Schüler mit Gymnasialniveau mehr leisten müssen.
Ich finde Aufgaben in vielen Mathebüchern ebenfalls zu textlastig, besonders für meine Mittelschüler. Manchmal wird sind diese Texte auch sehr verkrampft und wurden um die Aufgabe gebastelt. Das macht sie unleserlich und schwer verständlich (und manchmal ungewollt lustig). Der umgekehrte Weg, die Aufgabe entstammt aus einem realistischen Alltagsbeispiel, ist besser verständlich und nachvollziehbarer.
Meine Gymnasialschüler müssen den Ansatz von einer Aufgabe aus einem Text erstellen können und umgekehrt. Die Mittelschüler müssen dies nur aus sehr einfachen Beispielen.