Beiträge von Frechdachs

    Nein, das war die Meinung der Einheimischen insgesamt (aber eben alles eher bäuerliche Bevölkerung), weil es in dem Tal angeblich auch nur 4 Infektionen bisher gab, wers glaubt, ich kenne alleine zwei und so klein ist das Tal ja nicht. Und meine Schwägerin, die in einer Arztpraxis arbeitet stellte auch gleich fest, wir testen einfach nicht.


    Das mag ja in den Städten anders sein, aber auf dem Land in Gebieten, wo man zum Großteil vom Tourismus lebt, war das die Meinung.

    Achso und Ischgl war das Problem ja auch, dass die Infizierten bekannt waren und totgeschwiegen wurden, sagt ja mein Bruder genauso von dem Skigebiet wo er gearbeitet hat, der Veranstalter hat die gemeldeten Infizierten einfach ignoriert und niemanden informiert. Auch die Infizierten unter den Skilehrern und noch schlimmer, der, der den Transport der Kinder jeden Tag gefahren ist sind totgeschwiegen worden (und zählen ja in ihren Heimatorten und nicht dort).

    Ich habe schon manchmal den Eindruck, dass in den Touristenregionen der Tourismus über so manches geht. Corona ist da nur ein Beispiel. Die heile Welt soll vorgespielt werden :(. In Wien und in meinem Wohnort (ländlich) wird eher normal mit den Regeln umgegangen. Keine Panikstimmung, aber die Regeln werden oft eingehalten. Manchmal gehen die Mßnahmen aber auch zu weit, zum Beispiel mein Kleiner ist schwer krank und ich durfte nicht zu ihm, als er im Spital war 😥.

    UNd die Einwohner dort behaupten ja, dass das an den (deutschen) Urlaubern liegt.

    Kann ja irgendwie auch nicht hinkommen. Ich würde ja eher sagen, egal wo, es liegt an den Idioten, die sich nicht an die Regeln halten und da ja nach Aussage vieler Einwohner in Österreich nach Abschaffung der Maskenpflicht (bevor sie wieder kam) Corona vorbei war, also genau nichts in den Köpfen angekommen ist, ist das ja nicht verwunderlich, dass es davon immer mehr gibt.

    Ich kenne keinen Einzigen, der das behauptet hat. Woher hast du das?

    Habe später deinen Beitrag gesehen. Sorry, aber ich bleibe dabei, dass dies vielleicht nur die Meinung einzelner war (Kinder).

    Mein Referendariat war für mich persönlich oft die Hölle. Ich mache meinen Job heute trotzdem (meist) gerne und komme gut klar. Mein Unterricht ist solide und nur noch selten fancy. So komme ich aber besser durch den Alltag und finde es vertretbar. Stunden und Material aus dem Ref sehr, sehr wenig nachher nochmal eingesetzt.

    Es ist das Zusammenspiel aus der Refschule, Mentoren, den Fachleitern und der eigenen Belastbarkeit. Gibt's in einer Kategorie ein krasses Ungleichgewicht, kann es die Hölle werden.

    Mein Ref war auch die Hölle.

    Mir selbst ist es während dem Referendariat passiert, dass mein damals 3jähriger Sohn in der Nacht vor einer Lehrprobe ins Krankenhaus auf die Intensivstation musste. Er wurde nachts gegen halb 12 eingeliefert und bis ca. 4 Uhr morgens saß ich bei ihm. Ich bat die Nachtschwester mich zu wecken, damit ich die Schule und das Seminar anrufen könnte. Auf einem Stuhl, mit dem Kopf auf dem Tisch schlief ich ein. Sie ließen mich leider schlafen, sodass ich irgendwann nach 8 Uhr aufwachte. Die Lehrprobe galt als durchgefallen und ich bekam eine schriftliche Abmahnung (mit Gehaltskürzung).

    Bei uns sind die Öffis megavoll. Man hat Probleme überhaupt reinzukommen. :tot: Menschen blockieren zum Tratschen Wege. Abstandhalten ist unmöglich. Es sei denn, man wartet bis sie fertig sind.:autsch:

    Wie mache ich langfristig den Schülern klar, dass sie zueinander Abstand halten sollen :traenen:. Nächste Woche geht die Schule mit halbierten Klassen im Wechsel los bei uns.

    Ist "Herr Professor" oder "Frau Professor" in Österreich nicht einfach eine Anrede für Lehrer*innen an höheren Schulen (ohne, dass sie einen akademischen Grad haben - das hat Alias ja auch nicht behauptet)? Ich komme zwar nicht aus Österreich, meine aber, das schon häufiger gehört oder gelesen zu haben.

    Was sagen denn die österreichischen Forist*innen dazu?

    Wenn man als Lehrer den Master hat (alle Schulformen) und an einer höheren Schule arbeitet, darf man sich Herr Professor oder Frau Professor nennen lassen. Wer als Lehrer nur den Bachelor hat (oder sogar nicht einmal den), darf sich nicht so anreden lassen.

    Schüler sagen aber meistens zu mir: "Frau (Fräulein) Lehrerin" oder meinen Namen. Frau Professor sagen sie meistens nicht mehr. Kann sein, dass ich mich da irgendwie nicht angesprochen fühle 😉.

    Ich bin damals mit meinem Mentor in eine andere Abteilung gewechselt.

    Aber die Schüler hatten eh Blockunterricht. Da hatte ich nie lange Gelegenheit die Schüler kennenzulernen. Es wurde nur eingehalten, dass ich Klassen 2 Unterrichtsstunden vor einer Lehrprobe hatte 🙁 (war manchmal hart).

    (Vorsicht, enthält Ironie:) Beim Singen werden aber mehr Aerosole frei als beim Husten, also singen bitte nur mit Maske. Eine Bekannte aus Österreich schrieb, dass die Kunstfachschaft bei laufendem Onlineunterricht 700 Masken nähen sollte.

    In einem Interview (ich finde es leider nicht mehr und weiß den Politiker nicht) wurde in Bezug auf die Schulöffnung kritisiert, dass man in einem Klassenraum den Mindestabstand nicht einhalten könnte. Entgegnung des Politikers war, dass man dann halt draußen unterrichten solle. 😂

    Nur als kleine Anmerkung zum Wetter: Wir haben es gerade etwas kühler und gestern erst sind vereinzelte Schneeflocken gefallen (nur sehr wenige, aber wahrnehmbar). Aber im Mai wird es ja etwas wärmer sein, dann kann ich draußen die Schüler in Reih und Glied aufmarschieren lassen und Unterricht abhalten (werde wohl brüllend unterrichten müssen, wir haben ja noch mehr Klassen 🤣) - Kopfkino 🤣

    Weil es hier Thema war


    Spanien: Sitzenbleiben "nur in Ausnahmefällen"

    16:54 Uhr

    Die rund 8,2 Millionen Schüler Spaniens dürfen sich freuen: Bis auf ganz wenige Ausnahmen werden sie dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie unabhängig von ihren Noten in die nächste Klasse aufsteigen.

    Bei einer Videokonferenz der Bildungsministerin Isabel Celaá mit den zuständigen Vertretern aller Regionen sei beschlossen worden, dass das Schuljahr trotz der Krise wie vorgesehen im Juni zu Ende gehen werde, teilte das Bildungsministerium in Madrid mit. Die Beschlüsse gelten für alle Schularten und Jahrgänge, nicht aber für die Hochschulen.

    Bei uns in Österreich soll auch jeder weiterkommen. Nur Ausnahmefälle sollen durchfallen (also nix Neues 🤔😂).

    Man könnte das Streichen von Themen beim Übergang absprechen. Gerade, wenn etwas eh nochmal gemacht wird.

    Vor zwei Jahren habe ich das auch mit den Volksschullehrerinnen abgesprochen, als es bei ihnen stofflich knapp wurde. Mir war es dann lieber, ich führe ein Themengebiet neu ein, statt auf Halbwissen aufbauen zu müssen. Im Gegenzug haben die (erleichterten) Kolleginnen der VS die letzten Themen vertieft. Bei uns ging es auch um die schriftliche Division.

    Ich denke, dass ich die Schüler die Heftseiten fotografieren und mir zusenden lasse. Funktioniert ja jetzt auch, nur dass sie dann halt vor mir sitzen.

    Und zur sogenannten Fürsorgepflicht: Bei uns wurde schon veröffentlicht, dass für Lehrer keine Schutzausrüstung zur Verfügung stehe, diese würde in den medizinischen Einrichtungen gebraucht. So weit hergeholt sind Firelillys Sorgen also nicht. Bei mir haben schon einige Eltern angekündigt, dass ihr Kind erstmal nicht zur Schule kommt (bearbeiten die Onlinematerialien und ich werde Tafelbilder zusenden).

    Bei uns in der Schule wird aber schon vor Corona im Schulhaus regelmäßig desinfiziert (Böden, Tische, Regale usw.). Seife usw haben wir auch immer genug.

    Wir werden uns hier nicht einig werden, daher ist für mich an diesem Punkt EOD. Nicht weil ich dir Recht gebe, sondern weil es zu nichts führt.
    Es geht auch nicht darum Angst zu schüren, sondern darum, der Herausforderung mit Respekt und Vorsicht zu begegnen. Und keine neuen Infektionsherde zu öffnen, bevor es Entwarnung gibt. Ausgangspunkt war, ob die Schulen wieder geöffnet werden können, ohne dass es zu einem massiven Anstieg der Infektionszahlen kommt.
    BTW: Österreich hat die rigidesten Maßnahmen und lockert diese nun unter das Level, das in der BRD gilt. Die Schulen bleiben bis Ende April geschlossen, dann wird evaluiert, ob eine schrittweise Öffnung möglich ist. Österreich liegt in der Verdoppelungsrate derzeit über 30 Tage. Davon sind wir noch weit entfernt.

    Ich bitte dich auch Begriffe wie "Milchmädchen", "Grundschulwissen" und ähnlichen Quark zu unterlassen. Sonst muss ich dich wirklich auf meine Blacklist setzen. Nach all den Jahren konstruktiver Auseinandersetzungen wäre das zwar schade, aber für mein Zeitmanagement unerlässlich.

    BTW und nebenbei - ich habe auch Mathematik studiert.

    Die Schulen bleiben bis Mitte Mai zu.

Werbung