Ich würde unterscheiden, um welche Art Nachhilfe es sich konkret handelt?
Reine Hausaufgabenbetreuung (Hauptsache, jemand sitzt daneben, dass das Kind etwas tut) - keine besondere Qualifikation nötig, könnte also auch ein älterer Schüler übernehmen
Hausaufgabenbetreuung + leichte Erklärungen (ähnlich wie oben, nur dass derjenige auch etwas erklären können sollte) - keine besondere Qulifikation nötig, aber Fachkenntnisse bzw. gute Allgemeinbilding nötig. Könnte also auch ein älterer Schüler oder ein Stundent in den ersten Semestern übernehmen.
Keine Hausaufgabenbetreuung, sondern Aufholen von kleineren Lücken - spätestens jetzt müssen Fachkenntnisse vorhanden sein, kann aber immer noch von einem älteren Schüler bzw. Student übernommen werden (könnte aber mehr Stunden erfordern, als bei jemandem mit fachdidaktischen Kenntnissen)
Aufholen von größeren Lücken, ggf. Neumotivation eines Schülers (auch je nach Grund der Entstehung der Lücken) - spätenstens jetzt sollten fachdidaktische, pädagogische und ggf. schulpsychologische Kenntnisse vorhanden sein. (Lehramtsstudium) Könnte aber auch ein Student höheren Semesters übernehmen. (Auch hier sollte sich die Qualifikation im Lohn wiederspiegeln, hier wäre schon angebracht zu schauen, was die Person als Lehrer im Schuldienst pro Stunde ca. verdienen würde).
Schülercoaching - hier geht es an eingemachte Kenntnisse, die man auf jeden Fall durch eine geeignete Ausbildung nachweisen sollte. Hier wäre auch eine höhere Bezahlung auf jeden Fall angebracht (zw. 50 - 80 € sind üblich, ist ggf ein eigenes Beruffeld wie Dyskalkulietrainer, Vorbereitung auf den Medizineraufnahmetest,...).