Wenn ich aber an die Förderschwerpunktspraxis und Gewährung von Nachteilsausgleichen denke, habe ich doch sehr stark da Gefühl, dass da vieles "zurechtgelegt" wird, DAMIT das jemand bekommt.
Als ich im Fragebogen für ein Kind, das nie Hausaufgaben machte, dieses so schrieb, wurde ich böse angeguckt, weil ich damit die Gewährung eines "Statusses" gefährdete.
LRS-Probleme haben sich auch mehr als einmal als mangelndes Üben in den Vorjahren herausgestellt.
Das Gefühl habe ich bei Dyskalkulie. Wenn ich es mit einem Schüler schaffe, seine Lücken aufzuholen, höre ich von der Diagnose oft nichts mehr. Aber bis dahin muss ich oft viel Überzeugungsarbeit leisten, dass sich dieses "Training" lohnt.