Und ein Referendariat, welches in nur sehr wenigen Ländern wie Deutschland gibt, entscheidet über Ungeeignetheit oder nicht? Viele Länder kennen diese Ausbildungsform nicht.
Hier in Österreich gibt es sowas zum Beispiel nicht und trotzdem werden die Schüler gut ausgebildet. Die Österreicher sind auch im Bereich Forschung und Entwicklung stark und zählt auch zu den Ländern, die in die EU mehr einzahlen, als sie herausnehmen. Die Arbeitslosenzahlen sind auch im moderaten Bereich. Internationale Unternehmen errichten hier Standorte, auch mit der Begründung, dass gur ausgebildete Fachkräfte vor Ort wären. Das Bildungssystem kann also gar nicht so schlecht sein.
Was ich damit sagen will, hier unterrichten sehr sehr viele Lehrer, die noch nie eine Lehrprobe hatten, oder angeleiteten Unterricht,... und sind trotzdem geeignet, machen den Unterricht oft erstaunlich gut (Ausnahmen gibt es natürlich, die gibt es aber auch trotz Referendariat).
Unterschied ist, dass mir manches etwas leichter fällt als vielen Kollegen. Z.B. Vertretungsstunden in einer fremden Klasse, Methodenvielfalt, Differenzierung, Reflexion von Unterricht bzw. Schule als Lernort, Beratung von Schülern in Bezug auf Lernprobleme,... Aber wie gesagt, es fällt mir etwas leichter und heißt nicht, dass meine Kollegen das nicht auch könnten. Einige schauen sich aber schon gerne Stunden bei mir an, um sich weiterzuentwickeln. Aber auch ich übernehme gute Ideen usw. von meinen Kollegen. Diese Zusammenarbeit bringt uns als Team weiter.