Beiträge von Realschullehrerin

    @MrsPace Deswegen mehrtägiger Unterrichtsausschluss? Damit würdest du an meiner Schule niemals durchkommen.

    Ich würde auch die Sechs geben und dazu noch eine ausgedruckte Kopie des Originaltextes samt Quellenangabe zur Sicherheit anheften. Selbstverständlich dann auch die entsprechenden Klassenarbeiten noch kopieren, falls eine der Klassenarbeiten "verloren geht", bevor sie die Eltern zu Gesicht bekommen.
    Alle nochmal schreiben zu lassen, hätte ich auch Bauschmerzen, denn es bestraft ein Stück weit die Vernünftigen und dich (doppelte Arbeit).
    Das einzig Schöne daran ist: Das wird dir nicht noch einmal passieren. ;)

    Du scheinst ja auch aus BaWü zu kommen, deshalb gilt:
    Wenn es nicht unbedingt das Gymnasium sein muss, gibt es für die Sek 1 auch ein Studium an einer Pädagogischen Hochschule. Die Chancen für eine feste Stelle sollten dort besser sein, das Studium vermutlich kürzer und du könntest auch das Fach Technik unterrichten (dürfte mit deinem verhassten Maschinenbau nicht sehr viel zu tun haben).


    Jepp, da die Verjährung 3 Jahre dauert. Bei einem vollen Deputat entspricht das, je nach Steuerklasse, 7.000€ - 10.000€.

    Bei mir wird es wohl deutlich weniger sein, da es sich nur um ein paar Monate gehandelt hat, bis das Ganze aufgehoben wurde.

    Ich glaube das sowieso erst, wenn das Geld auf dem Konto ist. Nicht, dass sie sich wieder einen "tollen" Kniff überlegt haben, um da drum herum zu kommen. Würde mich nicht überraschen (siehe Urteil zur Bezahlung von Klassenfahrten)

    Sorry, ich komme nicht ganz mit: Mit wem hast du es dir denn jetzt verscherzt? Mit der Seminarleitung? Dann stellt sich mir die Frage, wie schafft man das? Ich meine, ich hatte während meines gesamten Refs nie Kontakt zur Leitungsebene. Die Seminarleitung ist doch nie bei Unterrichtsbesuchen usw. dabei, wie kann sie sich also ein Urteil über dich bilden? Werden deine UBs schlecht bewertet oder wie kann das Seminar in dieser Phase Druck machen? Eine Verlängerung ("gelbe Karte") hast du ja nicht bekommen, oder?

    Insofern... solange schon Gesamtschulen nur als "bessere Hauptschulen" gelten, wo soll denn dann die Gemeinschaftsschule enden? Ich halte von der Idee gar nichts. Sinnvoll wäre wirklich eine Art Auffangbecken noch unter der Hauptschule, damit diese wieder ihren ursprünglichen Zweck erfüllen kann, und der Strom der dafür völlig ungeeigneten aufs Gymnasium wieder nachlässt.

    Naja, das liegt zumindest in BaWü hauptsächlich auch daran, dass fast nur ehemalige Hauptschulen (oder Werkrealschulen, was im Prinzip das gleiche ist) zu Gemeinschaftsschulen wurden. Aus Überzeugung machen es ohnehin die wenigsten Schulen, es läuft eher nach dem Motto 'Entweder ihr werdet Gemeinschaftsschule und dürft alles ganz toll sanieren - oder die Schule wird geschlossen'. Sozusagen friss oder stirb...
    Bei den wenigen Realschulen, von denen ich gehört habe, dass es überhaupt ernsthaft zur Debatte stand, haben sich die Kollegien mit Händen und Füßen dagegen gewehrt - mit Erfolg, denn dort ging es eben nie darum, dass die Schule andernfalls geschlossen wird. (nur eben um die zusätzlichen Gelder für eine Sanierung). Es ist also kein Wunder, dass sie (in BaWü) weiterhin als eine Art Hauptschule gelten.

    So wie es in Baden-Württemberg läuft, ist es die große Resterampe. Noch schlimmer als die frühere Haupt- und Werkrealschule. Das geht eher in Richtung Förderschule.
    Womöglich kann das irgendwo auf dem tiefsten Land funktionieren, wo die anderen weiterführende Schulen kilometerweit entfernt sind. In größeren Städten/ Ballungsgebieten... Keine Chance. Ohne Bildungsempfehlung wechseln die Schüler auf die Realschule oder das Gymnasium.

    Kann ich von dem, was ich so von Kollegen höre, bestätigen. Natürlich sagt das keiner offen (z.B. in einer Zeitung), aber im persönlichen Gespräch hab ich schon so manche "Story" gehört. Und ich komme eher aus dem ländlichen Bereich (Kleinstadt + ländliche Umgebung).
    Dazu gibt es auch für Realschulen jede Menge Druck seitens der Kommunen, da es ja für Gemeinschaftsschulen mehr Geld vom Land gibt. Wir müssen zusehen, dass gerade so das nötigste saniert werden kann, aber die Gemeinschaftsschulen bekommen eine Mensa und auch sonst noch eine super Ausstattung.
    Tja und dann läuft es wie im Nachbarort: Vor ein paar Jahren wurde die dortige (Grund- und)Hauptschule zur Gemeinschaftsschule "umfunktioniert" und bereits dieses Schuljahr ist es der letzte Jahrgang, der dort seinen Abschluss macht. Nur die Grundschule bleibt bestehen. Das ganze Geld umsonst verpulvert.

    Vielleicht noch eine Rückfrage an die Baden-Württemberger hier: es ist schon so, dass für die Elternzeit i.d.R. keine neuen Lehrer unbefristet eingestellt werden, sondern wenn, dann nur als Elternzeitvertretung, oder?

    Ja, zumindest an der Realschule habe ich es auch bisher so erlebt (dass es "nur" KV-Verträge für das eine Jahr gab)
    Aber manchmal kommt es eben auch anders. Gerade bei mir an der Schule so ein Fall: Lehrerin A möchte ganz normal nach einem Jahr im Dezember zurückkommen und muss jetzt aber wahrscheinlich für Lehrerin B weichen, da diese auch nach wie vor zur Schule gehört, aber seit mindestens fünf Jahren in Elternzeit war und nun auch zurückkommen will. Da Lehrerin B länger in Elternzeit war, hat sie Vorrang und Lehrerin A wird evtl. versetzt oder auch nur abgeordnet. (Es steht noch nichts endgültig fest, aber der SL setzt sich schon auch für Lehrerin A ein.)

    Aber weiß man das nicht vorher, dass man nicht die Wahl hat?

    Wenn ich das vorher wüsste und es mich mein ganzes Berufsleben ärgern würde, würde ich mich evtl. zu etwas anderem entscheiden.

    Nein, das weiß man nicht immer zu Beginn des Studiums (bzw. darüber habe ich mir damals einfach auch keine Gedanken gemacht). Außerdem macht man den Beruf in der Regel ja nicht des Beamtentums wegen.
    Ich war auch aus gesundheitlichen Gründen zunächst etwa sieben Jahre "nur" im Angestelltenverhältnis und kann sehr gut nachempfinden wie frustrierend es sein kann, bei gleicher Arbeit deutlich weniger zu verdienen (von der Rentengeschichte ganz zu schweigen).

    Das sind so genannte Fachlehrer, die relativ mies bezahlt werden (ich glaube A9). Außerdem sind die Fächer sehr begrenzt (Kunst, Musik, Sport, Hauswirtschaft und Technik).
    Aber klar, ein Kollege meinte kürzlich, dass er die miese Bezahlung gerne in Kauf nimmt, wenn er dann kein Klassenlehrer sein kann. Muss jeder selbst wissen...
    Dennoch ist die Ausbildung mit dem üblichen Studium nicht gerade vergleichbar.

    Ja, mittlerweile kam auch die Anweisung von der SL GfS in Klasse 8 durchzuführen.


    Weil ich es gerade lese: Bei den Fächern wie AES etc. wird die FüK wegfallen und -soweit ich weiß- eine schriftliche Prüfung stattfinden.

    Naja, statt der FÜK soll es doch in Klasse 9 eine Art Projektprüfung geben (unabhängig von G- oder M-Niveau). Das ist es ja, ich finde die NVO widersprüchlich zum neuen Bildungsplan - aber Hauptsache der neue BP konnte schnell eingeführt werden -.-

    Ich habe es mir gerade noch einmal in Ruhe durchgelesen und bin noch verwirrter, denn alles ist noch auf den alte Bildungsplan ausgerichtet:
    - Nach dem neuen BP gibt es das Fach NWA nicht mehr => vermutlich daher auch keine fachinterne Prüfung mehr
    - Nach dem neuen BP soll es doch eine schriftliche Prüfung in den Wahlpflichtfächern geben (auch keine fachinterne Prüfung mehr)
    - In Klasse 9 sollen die Schüler eine GfS halten UND diese neue Projektprüfung (als Ersatz für die FÜK) machen?

    Das ergibt doch alles so keinen Sinn...

    Tatsächlich starte sogar ich mal einen Thread ;)

    Meine Frage wendet sich an alle, die in der Sek I in Baden-Württemberg unterrichten: Wisst ihr wie es mit den GfS im neuen Bildungsplan aussieht? Irgendwie herrscht gerade viel Unklarheit auf allen Ebenen darüber und im Netz habe ich bisher auch noch keine Angaben dazu gefunden. Wie handhabt ihr das an eurer Schule?

    Darf ich mal fragen, wie es sich mit diesem Fach "Technik" verhält? Ist das kein grundständiges Zweitfach? Wundert mich, dass da noch Physik oder Informatik dazukommen musste.

    Doch, ist es.Es ist ab Klasse 7 sogar ein Wahlpflichtfach (und damit Hauptfach). Das dritte Fach hat vermutlich mit der damals gültigen Studienverordnung zu tun: Zu meiner Zeit hat man zwei Fächer studiert, dann waren es kurz danach drei (eines davon ein sog. affines Fach mit nur eher wenig Scheinen) und ich glaube heute sind es wieder zwei.


    @Lehrerhoch2: Bist du der einzige Physiklehrer an deiner Schule?

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