Die Mindestversorgung beträgt etwa 1800 €, zu versteuern und minus 30% Krankenversicherung.
Natürlich sind die Beiträge weg und bringen keine Rendite, so lange man die Versicherung nicht braucht. Das ist bei einer Krankenversicherung nicht anders.
Gerade bei Beamten ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung im übrigen besondern wichtig: ein normaler Angestellter kann im Falle einer Berufsunfähigkeit möglicherweise eine Umschulung machen und in einem anderen Bereich weiter arbeiten, bei Beamten ist das nicht möglich - man müsste dafür die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis beantragen und würde sämtliche Versorgungsansprüche verlieren.
Wie weit man sich absichern möchte, muss jeder selber wissen. Ich persönlich habe eine Dienstunfähigkeit über 1000 € bis zum 60. Lebensjahr abgeschlossen und zahle ca. 60€ pro Monat. Ich habe mich nur soweit abgesichert, dass ich im Leistungsfall über die Runden kommen würde, mit Mindestversorgung und DU läge ich bei knapp 3000€. Natürlich kann man den Vertrag auch irgendwann kündigen, wenn man deutlich über die Mindestversorgung hinaus kommen würde, falls man das möchte.
Wer sich allerdings einredet, er würde das Geld lieber anderweitig investieren, weil er da eine bessere Rendite hätte, hat das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden.
Angebote von verschiedenen Anbietern einholen, sollte selbstverständlich sein, vorher würde ich auch mal in die einschlägige Fachliteratur gucken ("Finanztest"), die bewerten solche Angebote regelmäßig. Wichtig ist, dass es sich um eine Versicherung ohne abstrakte Verweisungen handelt.