Beiträge von Moebius

    Ich habe inzwischen ein paar Arbeiten mit iPad und TI-App geschrieben, der Prüfungsmodus funktioniert inzwischen und das ganze arbeitet auch zuverlässig. Man muss vorher mit den SuS die Benutzung des Prüfungsmodus 1-2 mal durchspielen, aber dann ist die Lösung praxistauglich.

    In der Arbeit selber hatte ich noch nie Probleme, wenn es mal hakt, dann mit der Aktivierung des Prüfungsmodus, für die ersten Versuche ist es definitiv sinnvoll, noch 2-3 Reservegeräte in der Hinterhand zu haben.

    Der Beitrag liefert Anlässe für Seitenlange Metadiskussionen. Die helfen dir nicht weiter, darum verkneife ich sie mir. Stattdessen beschränke ich mich auf den Hinweis: Niedersachsen, insbesondere Osnabrück oder Oldenburg sind von OWL in der Regel näher als das Ruhrgebiet, auch dort gibt es unterschiedliche Schulen mit unterschiedlicher Klientel aber die Situation ist doch deutlich anders als im Pott, ich würde einfach mal in die Richtung gucken.

    Als Gymnasiallehrer nicht in der Oberstufe zu unterrichten wird schwierig bis unmöglich, das ist aber überall so.

    Eine Klimaanlage ist nichts anderes als eine Luft-Luft-Wäremepumpe, die aber Konstruktionsseitig erst mal für das Kühlen optimiert ist. Manche Geräte können auch umgekehrt funktionieren, das macht sie aber nicht effizienter als eine normale Wärmepumpe zum Heizen. Der Unterschied liegt darin, dass die KA die Energie direkt in Form warmer Luft in den Raum pustet, wären die WP den Umweg über das Heizkörpersystem geht. Dafür gibt es aber auch Gründe, das merkst du spätestens im Winter, wenn du beim Heizen über die KA praktisch dauerhaft einen heißen Föhn im Raum laufen hast.

    Ich selber habe übrigens auch keine Wärmepumpe und würde diese auch nicht früher als nötig anschaffen. Gleiches gilt für das Elektroauto. Aber irgendwann ist es halt nötig. Jeder von uns hat schon mal darüber gejammert, dass er im Stau gestanden hat, weil Deutschland jahrzehntelang Investitionen in Infrastruktur verschleppt hat. Für den privaten Bereich gilt das gleiche.

    Natürlich bringen Verkehr- und Energiewende erhebliche Probleme mit sich aber zum einen sind sie halt unzweifelhaft notwendig und zum anderen sind die dafür notwendigen Systeme objektiv technisch überlegen.

    Aber viele wollen halt aus Prinzip nicht und so halten einem dann 70jährige Senioren, die in ihrem Leben noch nie ein fair gehandeltes Produkt gekauft haben, auf einmal Vorträge darüber, dass in den Kobald-Minen in Afrika ja Kinder arbeiten müssten.

    Jepp liefern sie, mit der Effizienz eines Tauchsieders.

    Dann würde ich lieber direkt mit Klimaanlagen heizen.

    Eine aktuelle Anlage hat mit klassischen Radiatoren ein CoP von etwa 3 und mit einer Fußbodenheizung von gut 4. Sie braucht vergleichen mit einer reinen Elektroheizung also ca. 1/3 bzw 1/4 der el. Energie, beides bei einem aktuell realistischen Gütegrad etwa 50%.

    (Aber grantel ruhig weiter, mir ist klar, dass ich deine Meinung hier mit ein paar Zeilen nicht ändern werde.)

    Und wieder einmal zeigt sich, dass man in Deutschland keine sachliche Diskussion über Energiepolitik führen kann, ohne dass sich Teile der Teilnehmer mit sowieso feststehenden Meinungen direkt an die Gurgel gehen.

    Das ganze Thema wird viel zu hoch gekocht. Nach 30 Jahren ist eine Heizung eh hin, jetzt jammern einige laut darüber, dass sie tatsächlich irgendwann in den nächsten 20 Jahren doch noch mal was in ihr Haus investieren müssen. Womit habt ihr denn gerechnet? Niemandem wird morgen zwangsweise die Heizung ausgebaut, das man sich als Hausbesitzer in einem rechtlichen Rahmen bewegt und sich darauf einstellen muss, dass durch diesen immer mal wieder unterschiedliche Änderungen und auch Kosten entstehen muss man akzeptieren.

    Palletheizung geht auch.

    Auch im privaten Bereich darf im übrigen auch weiterhin repariert werden, was bei einer Gasheizung ggf. auch mal den Austausch des Brenners bedeuten kann. Die kommende Regelung (über die man im Detail noch gar nicht reden kann, da es noch keinen Gesetzentwurf gibt) schreibt nur bei Neubau und Sanierung nach 30 Jahren Nutzungsdauer den Systemwechsel vor.

    Du verbreitest doch hier falsche Dinge, ich habe es angegeben, dass ich es nicht aufgegeben werde, ich habe es als Beamter genehmigen lassen und bin dann ins Angestelltenverhältnis wieder übergegangen, lückenlos und habe da nur noch mal mit der erneuten Eintragung dran erinnert.

    Warum hätte ich als Angestellter es noch einmal beantragen sollen?!?

    Ganz ehrlich: es kann hier keiner mehr durchsteigen, bei dem was du schreibst, und die Darstellung ändert sich auch ständig.

    Es geht mir darum, dass du ursprünglich behauptet hast, man müsse eine Nebentätigkeit nicht mehr angeben, wenn man sie bei der Bewerbung im Lebenslauf angegeben hat:

    Wie ist denn das, wenn man erst das Gewerbe hatte und dann verbeamtet wird? Beim Ref und beim Angestelltenverhältnis stands im Lebenslauf, der zur Personalakte einzureichen war, also ist das für mich eine stillschweigende Genehmigung [...].

    Das ist grob falsch, man muss eine Nebentätigkeit immer so anmelden oder genehmigen lassen, wie es vorgesehen ist und nicht durch irgendwelche Hilfskonstruktionen.

    Und damit belasse ich es jetzt.

    Auch wenn du hier ziemlich pampig auftrittst und es offensichtlich nicht hören willst:

    Eine Nebentätigkeit musst du auf dem Wege anmelden, den der Dienstherr dafür vorsieht, genau so wie das bei jedem anderen dienstrechtlichen Vorgang der Fall ist. Alles, was du bei deiner Bewerbung angegeben hast, kann der Dienstherr damit konnten, dass er sagt "wir sind selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie mit ihrem erfolgreichen Eintritt in die Stelle ihre anderen Tätigkeiten beenden". Das ist jetzt aber auch wirklich oft genug gesagt worden und eigentlich so trivial, dass man es überhaupt nichts sagen müsste. Wenn du es nicht tun willst, lass es sein, wenn du glaubst, es ist unwahrscheinlich, dass du erwischt wirst und es unangenehme Konsequenzen hat, kann das durchaus stimmen (wir reden immerhin von Berlin). Aber höre bitte auf, hier falsche Dinge zu verbreiten.

    Das ist wohl etwas anderes, wenn man das explizit drin stehen hat bei der Bewerbung, dann kann man davon sehr wohl ausgehen. Ich gaube kaum, dass du das offiziell so dem entsprechenden Autobahnamt mitgeteilt hast!

    Du bist als Beamter dazu verpflichtet deine Nebentätigkeit anzumelden, dafür gibt es einen Dienstweg und ein vorgesehenes Formular, was dann in deiner Personalakte hinterlegt wird. Das "sie hätten es aber wissen können, weil dazu in meinen Bewerbungsunterlagen irgendwo ein Einzeiler steht" nicht das gleiche ist und dir diese Argumentation im Ernstfall nicht viel helfen wird, müssen wir doch jetzt nicht ernsthaft diskutieren, oder?

    Wäre das Anliegen ernst gemeinst, wäre es durchaus berechtigt.

    "Trans sein" sagt sich so einfach. In Deutschland heißt es "Geschlechtsdysphorie" und ist eine psychische Erkrankung und die Betroffenen haben haben oft ein sehr komplexes Feld mit einer Vielzahl an Problemen, bei denen die Geschlechtsdysphorie oft nur eine Manifestation unter mehreren ist. Ich persönlich kenne sehr wenig Betroffene, die wären nach meiner subjektiven Einschätzung aber nicht in der Lage den Beruf des Lehrers auszuüben (einer ist auch offiziell arbeitsunfähig) und zwar völlig unabhängig davon, wie tolerant oder intolerant ihnen ihre Mitmenschen begegnen. Die mediale Reduktion der Diskussion auf "woke" und "transfeindlich" zeichnet ein völlig unzureichendes Zerrbild von der tatsächlichen Leidenssituation der Betroffenen und schon darum habe ich Zweifel an der stark vereinfachten Fragestellung "kann man als Lehrer Trans sein"

    Bei einem tatsächlich Betroffenem könnte man nur den dringenden Rat geben, die Beratung über berufliche Möglichkeiten mit jemandem zu führen, der einen persönlich und mehrdimensional beraten kann, für die Diskussion in Internetforen ist das Thema ungeeignet.

    Personalratsarbeit ist Mehrarbeit, der Posten hat den Charakter eines Ehrenamtes, auch wenn es einige wenige Entlastungsstunden gibt. Wie viel Mehrarbeit hängt extrem davon ab, wie man seinen Job versteht und ausfüllt, da helfen individuelle Erfahrungswerte nur sehr wenig weiter.

    Man kann über das Thema sicher ernsthaft diskutieren, aber in Anbetracht des Datums, der Tatsache, dass der User sich extra für diesen Post neu angemeldet hat und der Erfahrung, dass sowieso schon 99% der Diskussionen im Netz zu diesem Thema entweder Troll-Posts oder false-Flag-Provokationen sind würde ich einfach mal nicht über dieses Stöckchen springen.

    Hm, thematisch abschweifen geht ja gar nicht!

    Ne, aber wenn man so einen Thread mit einer kleinlichen Diskussion über "Wer hat es schwerer oder besser, Voll- oder Teilzeit" kapert spricht das Bände über das Einstehen von Lehrern für ihre Arbeitsbedingungen. Die meisten scheren sich nicht um Tarifverhandlungen, sind in keinem Verband oder Gewerkschaft und wollen am liebsten mit all dem nichts zu tun haben. Sitzen dann aber im Lehrerzimmer und beschweren sich über vermeintliche Probleme durch Teilzeit arbeitende KuK und wundern sich über die immer größer werdende Unattrakivität der Arbeitsbedingungen - Zusatzaufgaben, Klassengrößen, Besoldung, Arbeitszeit.

    Das ist alles hausgemacht und verantwortlich sind wir selber, weil wir es mit uns machen lassen.

    Das kapern von Threads mit themenfremden Diskussionen ist hier die Regel, aber hier ärgert es mich einfach besonders, weil es bezeichnend für die Probleme des Berufsfeldes ist.

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