Beiträge von Moebius

    Genau so wenig, wie ich Israel vor 2 Wochen vorschreiben wollte, dass sie den Krieg unbedingt beenden hätten müssen, würde ich ihnen jetzt raten wollen, ihn fortzusetzen. Das ist eine Entscheidung, die der Angegriffene selber treffen muss. Grundsätzlich halte ich es für begrüßenswert, wenn die Kämpfe enden, aber ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass die Probleme langfristig gelöst sind.

    Das Beste, was Deutschland aus meiner Sicht machen könnte, wäre, sich da soweit wie möglich raus zu halten, denn ich glaube nicht, dass wir etwas zu einem langfristig besserem Verlauf der Dinge beitragen können.

    Das Einzige, was langfristig zu einem Frieden in der Region führen könnte, wäre ein Ende des Iranischen Religionsregiemes, das letztlich der Nährboden und Finanzier für fast alle radikalen Elemente in der Region ist.

    Würde ich so sehen, ohne jetzt die genaue Rechtslage in BW zu kennen. Natürlich kann man den Eltern anbieten, unter diesen Umständen auf den Nachteilsausgleich zu verzichten, dann schreibt das Kind beim nächsten mal aber auch die normale Arbeit mit.

    Nun habe ich die Klasse neu übernommen und weiß nicht so richtig damit umzugehen, denn das Kind hat in allen Bereichen erhebliche Schwierigkeiten. Rechtschreiben, Lesen, Grammatik, Ausdruck... Es nützt also irgendwie nichts, dass ich einen Bereich geringer gewichte.

    Das ist dann aber auch keine Teilleistungsschwäche.

    Zunächst mal wäre (mit Hilfe entsprechender Gutachten) zu klären, welche der genannten Probleme auf die LRS zurück zu führen sind, in den übrigen Bereichen kann das Kind auch einfach so leistungsschwach sein und dann wären die Leistungen dort halt entsprechend zu bewerten.

    Das ist alles richtig, aber wenn man aktiv weitere Schritte und Gespräche angeht, setzt das voraus, dass man in der Lage ist, diese rein auf der Sachebene, ruhig und mit der nötigen Gelassenheit durchzuführen. Da habe ich bei der TE derzeit Zweifel, sie bezieht die ganze Geschichte derzeit zu sehr auf sich als Person und scheint das Bedürfnis zu haben, auf einen gefühlten persönlichen Angriff zu reagieren. Da würde ich empfehlen, als erstes mal etwas Abstand zu einem Vorgang zu gewinnen, der mir weit weniger dramatisch zu sein scheint, als die TE es aktuell empfindet.

    Ich lese die KI-Beiträge schon seit einiger Zeit nicht mehr, sie sind unpersönlich und oft falsch.

    Nebenbei ist jede KI-Antwort völlig wertlos, so lange man den zugehörigen Prompt nicht offenlegt. Durch passende Vorgaben ("Antworte aus der Position eines überzeugten Kommunisten...", "Stelle die Position möglichst einseitig als negativ da ...", kann man die KI dazu bringen, alles und nichts zu behaupten.

    Das ist einfach der Wunsch, dass hier möglichst viel stehen soll, was der eigenen Meinung entspricht. Und wenn einem selber nichts anderes mehr einfällt, als seine Threadüberschrift in Endlosschleife zu wiederholen, lässt man halt die KI genehme Texte generieren. Das ist nichts neues, sondern in vielen Social-Media Bereichen heute gang und gäbe, nur halt professioneller mit Bots. Vor ein paar Jahren gab es die "Dead internet Theorie" als Verschwörungstheorie, inzwischen bewegen wir uns langsam aber sicher wirklich in die Richtung.

    Das Kind ist 6 Wochen auf der Schule. Die Schule sieht bisher kein Problem. Es ist das erste Gespräch mit der Klassenlehrerin. Wenn man zu diesem Gespräch unangemeldet mit einem Experten und mit der Haltung ...


    Also: die Experten sollen der Schule erstmal nur verklickern, ...

    ... aufläuft, wird man für das Kind überhaupt nichts erreichen, sondern vermutlich nur, dass man in der Schublade "Durchgeknallte Eltern" landet.

    Eine sinnvolle Strategie ist es, erst mal ein ganz normales Gespräch mit der Klassenlehrerin zu führen und dabei klar zu stellen, dass es ja grundsätzlich schön ist, dass das Kind im Unterricht "funktioniert", das Störungsbild aber weitaus komplexer ist. Dann gibt man die Dinge ab, die man schriftlich hat und besteht einigermaßen deutlich darauf, dass im ersten Halbjahr auf jeden Fall ein Förderplangespräch mit fachkundiger Begleitung stattfinden muss.

    Märtyrertum ist in jeder Religion ein Trostpflaster um die bei der Stange zu halten, die materiell, bildungstechnisch und was die Perspektive auf ein besseres Leben betrifft ganz unten stehen. Die drei oberen Führer der Hamas leben in Katar und haben in geschätztes Vermögen von 5 Milliarden $, die werden mit Sicherheit vermeiden wollen, Märtyrer zu werden.

    Die mediale Berichterstattung ist bei uns so hysterisch, dass selbst Akademiker nicht mehr in der Lage sind, Dinge realistisch einzuordnen.

    Auch das bedeutet nicht, dass die Ereignisse des 07. Oktobers verharmlost worden wären oder gar Forderungen nach einer Wiederholung desselben hier in irgendeiner Weise unterstützt oder gar geäußert worden wären. Kritik an der Politik der aktuellen israelischen Regierung ist weder automatisch gleichbedeutend mit antisemitischen Haltungen oder gar Äußerungen, noch leistet sie diesem automatisch Vorschub oder verharmlost automatisch die Terrorakte der Hamas vor, während oder nach dem 07. Oktober.

    Niemand hat hier allgemein Kritik an der israelischen Regierung pauschal als antisemitisch bezeichnet, jedes mal, wenn diese Diskussion hier aufkommt (also etwa alle 2 Seiten) werden ganz konkret einzelne Äußerungen kritisiert und es kommt dann als Antwort jedes mal das Ausweichen auf die allgemeine Diskussion über Kritik an der israelischen Regierung.

    Der Schulweg gehört grundsätzlich nicht zum Verantwortungsbereich der Schule. Rechtlich ist es aber möglich, auf Vorfälle mit schulischen Erziehung- und Ordnungsmitteln zu reagieren, wenn diese in den Schulbetrieb hinein wirken. Für mich wäre das bei der beschriebenen Konstellation oberflächlich der Fall, ich würde das aber vorher mit dem Schulleiter abklären, ob der das auch so sieht.

    Wenn das so ist, kann man mit den gleichen Maßnahmen reagieren, mit denen man reagieren würde, wenn eine vergleichbare Situation auf dem Hof in der große nPause stattfindet.

    Hat irgendjemand in diesem Thread bislang etwas Anderes geäußert?

    Du brauchst nicht weit zurück blättern, um Äußerungen darüber zu finden, dass die Bedrohung für jüdisches Leben in Deutschland eigentlich nur von rechten Rand stattfindet.

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