Beiträge von Moebius

    Gute Nachrichten für die Arbeit in den Schulen:

    BioNTech und Pfizer haben bei der europäischen Arzneimittelbehörde die Zulassung ihres Corona-Vakzins für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 15 Jahre beantragt. Studien wiesen auf eine hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit hin

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    BioNTech und Pfizer hatten kürzlich mitgeteilt, dass eine klinische Studie in der Altersgruppe von zwölf bis 15 Jahren in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt habe.

    (Ich gehe davon aus, dass Russland demnächst bekannt geben wird, dass Sputnik V bei der Altersgruppe eine Wirksamkeit von 102% hat.)

    Während die europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Sputnik V noch prüft, hat ihr brasilianisches Pendant Anvisa dem russischen Impfstoff die Zulassung jetzt verweigert. Die Behörde kritisiert nicht nur fehlende Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit des Vakzins, sondern stellt fest, dass Labore in jeder untersuchten Probe von Sputnik V vermehrungsfähige Viren gefunden hätten.

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    US-Virologin Angela Rasmussen schreibt auf Twitter, ein vom Genom entfernter Bereich komme nicht einfach wieder zurück. Sie vermutet, dass entweder bei der Produktion der Vektoren geschlampt und E1 nicht ordentlich entfernt wurde. Oder es habe sich bei der Herstellung mit einem Adenovirus in voller Länge rekombiniert.

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    Biontech rechnet mit Impfungen für Schulkinder ab Juni

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    "Wir haben die Studiendaten für die 12- bis 15-Jährigen in den USA für die bedingte Zulassung eingereicht, in Europa sind wir in den letzten Zügen." Eine solche Prüfung dauere einige Wochen, so könnten ab Juni die ersten Schulkinder geimpft werden.

    Jeden Tag sterben in Deutschland ca. 2000 Menschen, etwa 200 davon an Corona, andere an Krebs, Herzinfarkten, Unfällen.

    Jeder einzelne davon ist eine Tragödie für den Betroffenen, seine Familie, seine Freunde.

    Gleichzeitig ist es völlig menschlich, für die psychische Gesundheit sogar zwingend notwendig, dass andere Menschen sich davon distanzieren und um so weniger davon betroffen, sind, je weiter sie davon entfernt sind.

    Dass die Menschen, die an Corona versterben, uns alle derzeit relativ stark betreffen, liegt vor allem an der medialen Omnipräsenz und dem damit verbundenen Gefühl, dass wir auch gefährdet sind, obwohl Krebs und Herzinfarkt aktuell für jeden einzelnen von uns immer noch die Todesursachen mit höherem individuellem Risiko sind.

    Grundsätzlich darf eine Beurlaubt nicht zum Zwecke der Ausübung einer anderen Tätigkeit erfolgen.

    Nebentätigkeiten sind möglich, die beamtenrechtlichen Einschränkungen sind die gleichen, wie während deiner aktiven Tätigkeit.

    In der Regel sind 6 Stunden pro Woche in Ordnung, nicht mehr.

    Seine Familie nicht mehr zu treffen ist zu keinem Zeitpunkt Teil der Regeln gewesen, man konnte immer, mindestens als Einzelperson, einen anderen Haushalt besuchen.

    Wer für sich beschlossen hat, das nicht zu machen, bitteschön. Wenn erwachsene Menschen für sich und im gegenseitigen Einvernehmen beschließen, das doch zu machen, auch ok.

    Militärausgaben bestehen aus Personalkosten und langfristigen Rüstungsprojekten, unabhängig davon, wie man zum Militär steht, ist die in Bezugsetzung zu Corona billige Polemik, denn es gibt auch keinen Grund, warum Corona zu einer Senkung der Militärausgaben hätte führen sollen. Man kann weder das Personal entlassen, noch auf 10 Jahre angelegte Projekte plötzlich stoppen.

    Im Gegenteil: es waren zeitweise über 10 000 Soldatinnen und Soldaten bei Gesundheitsämtern zur Kontaktnachverfolgung und für ähnliches eingesetzt, so dass die Personalkosten durch Corona da auch eher gestiegen sein dürften.

    als Werbebanner wird hier gerade der Kopp-Verlag eingeblendet. Der liefere „Bücher, die Ihnen die Augen öffnen“. Wäre ja besser, wenn die Auge schon offen wären, wenn man mit dem Lesen anfängt. Aber gut. Hier werden Klassiker wie „Die Impf-Illusion“ und (Obacht!) „Quantenphilosophie und Interwelt“ verlegt.

    Banner schön anklicken, sollen uns die Esoterik-Spinnerinnen doch das Forum finanzieren.

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    Ich bin mir auf jeden Fall ziemlich sicher, dass die Diskussion um die Ausgangssperren länger dauern wird, als die Ausgangssperren selber, denn die "Bundesnotbremse" ist ein Gesetz, bei dem man bereits bei der Verabschiedung wusste, dass dieses voraussichtlich keinen Bestand vorm Verfassungsgericht haben wird.

    Das wäre natürlich fantastisch!

    Apropos Mutationen, wäre denn eine Anpassung des Impfstoffs an die Mutation eine einfache Auffrischung oder müsste man nochmal grundimmunisieren?

    Wie stark man den Impfstoff bei einer Mutation anpassen muss und ob das überhaupt so einfach möglich ist, hängt grundsätzlich von der Mutation ab.

    Man kann bei Corona aktuell wohl realistischerweise davon ausgehen, dass man nicht "bei Null anfangen muss", die bisherigen Impfungen werden nicht komplett wirkungslos sein, nur schwächer, so dass man mit einem zusätzliche Poster nachsteuern kann.

    Bei Biontech läuft in den USA aktuell eine so genannte Blueprint-Studie. Wenn die erfolgreich ist, hat man eine Vorlage für angepasste Impfstoffe, die man nicht mehr durch Zulassungsstudien schicken muss. Bei mRNA heißt das, man kann einen neuen Impfstoff in etwa 48 Stunden entwickeln (man wählt am Computer den passenden mRNA-Auschnitt aus), dann benötigt man etwa 10 Tage um die ersten Chargen zu produzieren und 4 Wochen für die Qualitätskontrolle und Prüfung der Chargen. Nach Insgesamt 6 Wochen kann man mit einem angepassten Booster impfen.

    Die Zahl der Teilnehmer ist nicht relevant, es geht um den Vergleich von schweren Fällen in der Kontrollgruppe mit denen in der Impfgruppe. Ich habe alle Zahlen genannt, sie sprechen für sich selbst. Es ist immer das gleiche, Fakten die dir nicht ins Konzept passen, ignorierst du und beschwerst dich anschließend über fehlende Belege.

    Die EU ist offenbar längst selbst zu dem Ergebnis gekommen, dass AZ qualitativ weniger gut ist, sonst würde man aktuell nicht 1,8 Milliarden Dosen Biontech für die nächsten Jahres vorbestellen wollen, während man gleichzeitig die bereits vereinbarte Option auf weitere AZ-Dosen verfallen lässt.

    AZ ist aktuell offensichtlich besser als nichts, aber eben so offensichtlich sind Biontech und Moderna besser als AZ.

    ich habe den Eindruck, dass hier einige den inneren Lehrer auch gegenüber Kollegen nicht ablegen können. Man meint die Leute von etwas überzeugen zu müssen, was vermeintlich gesamtgesellschaftlich von nutzen ist. Hier sind alle erwachsen, es gibt genügend Möglichkeiten sich über die Impfstoffe zu informieren und jeder kann und darf selbst entscheiden, wie er mit seiner Gesundheit umgeht.

    Ich persönlich würde AZ nehmen, wenn ich mittelfristig keine Alternative hätte.

    Ich persönlich bin auch froh, dass ich voraussichtlich eine Alternative haben werde.

    AZ bietet 100% gegen schwere Verläufe.

    Zum wiederholten Male:

    diese Aussage ist so Unsinn, auch wenn sie gerne verbreitet wird, auch von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten.

    Sie resultiert aus dem Vergleich von Impf- und Kontrollgruppe in der Zulassungsstudie. Bei Astrazeneca gab es in der Kontrollgruppe 10 (ca.) schwere Verläufe, in der Impfgruppe 0, bei Biotech gab es in der Kontrollgruppe 13, in der Impfgruppe 1. Rechnerisch macht das bei AZ einen Schutz von 100%, bei Biontech von 93%, aber ohne statistische Signifikanz, das Vertrauensintervall bei n=10 überdeckt die halbe Skala.

    Die Aussagen zu schweren Verläufen lassen sich nicht seriös aus den Zulassungsstudien ableiten.

    In der Realität gab es natürlich auch schon Todesfälle bei Personen, die mit AZ geimpft waren, wie bei allen anderen Impfstoffen auch.

    Faktisch werden alle Impfstoffe gegen schwere Verläufe eine hohe Wirksamkeit haben.

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