Beiträge von Moebius

    Also letztlich hat das nichts direkt mit Schulpflicht zu tun. Ist aber die AnpassungsVO Murks, dann sollten mE auch die Läden in Hessen wieder sofort schließen. War nämlich in der selben VO geregelt...

    Anders rum wird ein Schuh raus.

    Die vollständige Schließung war begrenzt bis zum 20.4. und ist inzwischen außer Kraft. Wenn die neue VO zur differenzierten Schließung/Öffnung rechtswidrig sein sollte, gibt es keine gültige VO mehr, die eine Schließung regeln würde, damit würden wieder die normalen gesetzlichen Regelungen gelten.

    Allerdings wird durch ein erfolgreiches Normenkontrollverfahren in der Regel nicht gleich die Rechtsnorm außer Kraft gesetzt, stattdessen bekommt der Gesetzgeber Auftrag und Frist für eine Änderung.

    SteffdA , ich unterrichte Schüler ab der 5ten Klasse. Da bin ich froh, wenn die ein Foto von ihrer Heftseite machen, und fange nicht an, über das günstigste Tool zu diskutieren! Unterschiedliche Zielgruppe, kann gut sein, dass Du das nicht brauchst, ich halte es hingegen für unseren Anwendungsfall für sehr sinnvoll!

    Auch hier gibt es übrigens ein Modul in IServ, dass das beherrscht und das auch Schüler der Klassenstufe 5 überraschend gut bedienen können. Unter "Aufgaben" kann ich eine Aufgabe als Text oder mit zusätzlichen Materialien einstellen und einzelne Schüler oder Schülergruppen definieren, sowie einen Anfangs- und Endzeitpunkt, in dem die Aufgabe sichtbar ist und bearbeitet werden kann. Die Schüler können die Aufgabe entweder direkt in einem Textfeld bearbeiten oder handschriftlich und dann als Foto "einreichen". Bei mir laufen die Lösungen dann im Modul auf und ich kann bei der Einsendung jedes Schülers direkt eine Korrektur vornehmen, die dann wiederum nur der betreffende Schüler sieht.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es gibt noch ein paar weitere wichtige Erkenntnisse, die ihr euch durchlesen solltet. ...

    Wichtige Veröffentlichungen, die dir von Neu-Usern per PN mitgeteilt werden und wissenschaftliche Studien von Twitter.

    Angereichert mit abstrusen Vermischungen spekulativer Tatsachen aus völlig unterschiedlichen Quellen. Ein Arzt berichtet über einen einzelnen Taucher, den er angeblich Untersucht hat und in der nächsten Zeile sind 54% schwerste Lungenschäden bei leichten Verläufen quasi schon eine Tatsache.

    Trotzdem wirft es halt kein glorioses Licht auf die Lehrerschaft, wenn 70% einmal pro Woche eine Kopiervorlage schicken oder auf Mails nicht antworten.

    Fisch, Kopf, etc.

    Was aktuell in den einzelnen Schulen gemacht oder nicht gemacht wird, hängt ganz massiv von der Schulleitung ab. Bei uns gab es sofort mit den offiziellen Erlassen ausführliche Informationen und nach relativ kurzer Zeit hat sich auch ein verbindliches Verfahren herauskristallisiert, in dem sehr genau geregelt wird, wie und in welchem Umfang die KuK Aufgaben stellen sollen, wie die Verteilung und Weitergabe läuft, es wurden klare Vorgaben über Methode und Zeiten der Erreichbarkeit gemacht, etc. . Ich würde behaupten, dass die Quote der KuK, die sich daran auch - im Rahmen individueller Möglichkeiten - daran hält bei uns nahe 100% ist.

    Ich kenne eine andere Schule, da hat sich die Leitung darauf beschränkt die neuen Erlasse kommentarlos an die KuK weiter zu leiten und ist ansonsten nicht zu erreichen. Da liegt die Quote wohl am unteren Ende der Skala (obwohl es auch da engagierte und motivierte Ku gibt, die aktuell quasi eine basisdemokratische Übernahme machen und versuchen eine einheitliche Linie und Verfahren zu etablieren).

    Guten Morgen. Ich habe mal eine kurze Frage. Meine Schüler haben zu 80% gar kein Tablet oder keinen PC. Ich bin der Meinung aufm Handy macht eine Videokonferenz wenig Sinn. Sehr ihr das auch so?

    Mal ganz ehrlich, bei solchen Posten frage ich mich, ob es Regionen gibt, bei denen die Lebenswirklichkeit tatsächlich so grundsätzlich anders ist oder wie man auf solche Zahlen kommt.

    An unserer Schule - einem normalen, durchschnittlichem Gymnasium in einer mittelgroßen Stadt - gibt es 7 Schüler, die nicht auf digitalem Wege an die Aufgaben kommen können - von 1100. Bei den Videokonferenzen, die bisher stattgefunden haben, ist die Teilnehmerquote 80%-90%.

    Ich versuche vor allem, eine faire und gerechte Lösung zu finden, deshalb würde ich den Passus gerne richtig verstehen. Und ich frage mich, ob man wirklich unterscheidet zwischen Angehörigen von Schülern und Angehörigen von Lehrern und welchen Hintergrund das hat.

    Du versuchst Logik und Sinn in den Verordnungen und Erlassen unseres Dienstherrn zu finden.

    Hast du die Schulleiterfortildung nicht besucht?

    Ich dachte, da wird einem so etwas ausgetrieben.

    Ich kann es nur widerholen, Menschenansammlungen die man auch noch zwingt zu sprechen (typische Schulsituation) sind der absolute Supergau.

    Dagegen ist jede Geschäftsöffnung ein Witz.

    Genau. Du kannst es nur wiederholen. Belegen kannst du es - für Schulen - nämlich nicht.

    Es kreisen immer die gleichen selbst gestrickten Argumente, weil es "doch logisch ist".

    Ja, aber als jemand, der in der Schule arbeitet, heißt das doch, dass ICH sehr gefährdet bin, sollte es zu einem Ausbruch kommen. Ich bin doch nicht Verwandte, sondern "Schulmitarbeiter".

    Es heißt, dass du vor allem darauf achten solltest, dass du die Hygieneregeln gegenüber deinen Kollegen einhältst und nicht nur gegenüber deinen Schülern. Im Klassenraum die 2 Meter mit dem Zollstock ausmessen und anschließend mit 8 Leuten in der Kaffeeküche stehen und quatschen ist eine blöde Idee.

    Man muss m.E. die Schulöffnungen nicht überstürzen. Aber so richtig eindeutig scheint mir die Lage nach wie vor nicht zu sein, inwiefern Schulen "Krisenherde" sind...

    Natürlich sind Infektionen in Schulen möglich. Gleichzeitig gibt es inzwischen viele Studien zur Übertragung, die das bestätigen, was Velarianus oben geschrieben hat und viele Erfahrungen mit Ländern, die die Schulen wieder eröffnet, lange geöffnet oder nie geschlossen hatten, ohne dass eine Schule irgendwie Brennpunkt eines massiven Ausbruchsgeschehen gewesen wäre.

    Wer jetzt noch an die "Schulen als Keimzellen der Corona-Welle"-Theorie glaubt, glaubt daran, weil er daran glauben will und wird das auch weiterhin tun.

    Damit hast du dich als ernst zu nehmende Diskussionsteilnehmerin ins Off geschossen. Ciao.

    Das die Leute immer das Bedürfnis haben, dass öffentlich zu verkünden.

    Man kann jeden Teilnehmer hier ausblenden: einfach auf den Namen gehen und dann "blockieren" auswählen.

    Man kann Wollsockens Standpunkt für hartherzig halten, wenn man das möchte.

    Umgekehrt hat Wollsocken wohl den Eindruck, dass dein Verweis auf Ecuador nur daher rührt, dass du deinen Standpunkt in der Coronafrage moralisch erhöhen willst.

    Für alle anderen, Gymnasien etwa: Ich würde, wenn man was eigenes will, eher einen BBB installieren, weil man damit prima unterrichten kann. Das neue Videoserver-Modul von IServ basiert auch auf BBB. Was ich aber nicht weiß ist, ob der IServ-eigene BBB dann direkt auf dem Schulserver läuft. Davon würde ich DRINGEND abraten. Damit legt ihr Euch Euren Schulserver lahm, den ihr sicher braucht in dieser Zeit!

    IServ hostet das Videokonferenzmodul auf einem eigenen zentralen Server, es läuft nicht auf dem Schulserver. Allerdings: gestern war der erste "offizielle verbindliche" Homeschooling-Tag in Niedersachsen (wo IServ hauptsächlich verbreitet ist), da kamen dann sowohl der Videoserver als auch unsere Schulserver schon zeitweilig an ihre Grenzen.

    Das interessiert mich. Ich glaube eigentlich, dass eine eigene Installation von Jitsi oder BigBlueButton die beste Lösung für Videokonferenzen wäre. Die Installation auf einem eigenen Server ist ja bei BigBlueButton wohl nötig und bei Jitsi dringend angeraten, weil deren Serverkapazitäten nicht sehr groß sind.


    Wie aufwendig ist es denn wohl für eine Schule, die zurzeit noch gar kein System wie Moodle, iServ, Logineo nutzt, eins der Programme zu installieren? Und ist es mit der Installation dann getan oder muss das auch irgendwie gepflegt werden?

    Und etwas off topic, aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass du einen ganz guten Durch- oder Überblick hast: Wieviel Arbeit ist es wohl, an einer Schule eins der o. g. Systeme einzurichten, von null — niemand im Kollegium hat sowas jemals benutzt — bis zu dem Punkt, an dem alle Kollegen und Familien einen Zugang haben, über das System kommunizieren und Dateien austauschen können und eben auch Jitsi oder BigBlueButton eingebunden ist, denn Videokonferenz gehört ja nicht zum Funktionsumfang der Systeme.


    Vorteil wäre, dass wir als kleine Grundschule einige Funktionen gar nicht bräuchten, die an größeren Schulen relevant sind, einen online Vertretungsplan zum Beispiel. Andererseits sind natürlich keine Informatiker im Kollegium.

    IServ ist ein kommerzielles System, der Aufwand für die Einrichtung besteht in erster Linie in den Kosten, die sind Abhängig von der Schülerzahl aber über deren Webseite einsehbar. Danach entsteht im wesentlichen noch der Aufwand für das Jährlich Einpflegen der Benutzerkonten, das ist aber überschaubar. In einer kleinen Schule kann man das mit 1-2 Anrechnungsstunden machen, in größeren ist es in der Regel Teil einer Funktionsstelle. Für mich wäre also schon mal Voraussetzung, dass die Schulleitung bereit ist, das zu investieren.

    Moodle ist ein offenes System. Das setzt man selber auf und benötigt zumindest am Anfang deutlich mehr Zeit, dafür versteht man (zumindest die Person, die es gemacht hat) dann hinterher auch schon mal viel von dem System. Der anschließende Bedarf ist ähnlich.

    IServ enthält übrigens auch ein Videokonferenzmodul.

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