Die Diskussion um angestellt oder verbeamtet und städtisch oder Landesdienst ist akademisch, wird aber am Ende keine Rolle spielen.
Wenn es nach Ostern wieder los geht - also ein Teil der Schüler kommt wieder zur Schule, die anderen werden ggf. zielgerichteter online beschult, als das jetzt der Fall ist - dann gibt es keinen Grund für Kurzarbeit und die Thematik ist eh irrelevant.
Im anderen Extremfall - die Situation wird nicht besser, Anfang Mai stellt man fest, dass es keinen Sinn macht noch auf Zeit zu spielen und das Schuljahr wird beendet, ohne dass man noch 2 Monate Aufgaben per Emails verschickt - wird das bei allen Lehrern Konsequenzen haben. In dem Fall wird dann auch der gesamtgesellschaftliche Druck auf die Politik zu groß werden. Dass die Kurzarbeiter- und Arbeitslosenzahlen durch die Decke gehen während gleichzeitig die Lehrer 5 Monate bei vollen Bezügen faktisch Ferien haben, wird nicht passieren. In allen Beschäftigungsverhältnissen sind Kürzungen rechtlich machbar, auf unterschiedlichen Wegen.
Hoffen wir einfach, dass die Realität näher am ersten als am zweiten Szenario liegt.