Noch nicht, erst wenn die WHO die ausruft.
Den "Pandemie-Status" gibt es bei der WHO nicht mehr.
Noch nicht, erst wenn die WHO die ausruft.
Den "Pandemie-Status" gibt es bei der WHO nicht mehr.
Vielleicht kann man den "Probleme mit Schulleitung" Teil der Diskussion hier mal ausgliedern, das hat inzwischen nichts mehr mit dem Thema zu tun.
Lustig ist ja auch, dass derzeit permanent betont wird, dass Entscheidungen von den Behörden vor Ort getroffen werden (aka "Verantwortung nach unten wegdrücken"), die entscheiden dann aber völlig planlos. Autorenlesungen mit 100 Teilnehmern werden abgesagt, ein Fußballspiel mit 80 000 Besuchern in 10 km Entfernung zum Kreis Heinsberg findet statt.
In BW werden 99 Schüler aus Südtirol zurückgeholt, weil drei Schüler Krankheitssymptome zeigen und unter Corona-Verdacht stehen. Das Gesundheitsamt ordnet für alle Teilnehmer häusliche Quarantäne an, bis die Laborergebnisse da sind.
Bei uns in Niedersachsen ist auch gestern die Skifreizeit einer zu uns benachbarten Gesamtschule abgebrochen worden. Die 55 Teilnehmer sind auch wieder hier, 4 von ihnen hatten Krankheitssymptome und stehen unter Coronaverdacht. (Der erste Erkrankte wurde vor Ort von seinem Vater abgeholt, der einfach mit ihm nach hause gefahren ist.) Das Gesundheitsamt empfiehlt des 4 Erkrankten "häusliche Absonderung", ansonsten wartet man erst mal ab. Unter Quarantäne steht niemand. Die übrigen 51 Schüler gehen Montag wieder in die Schule (und treffen sich am Wochenende wahrscheinlich lustig mit ihren Freunden, die dann Montag bei uns sitzen).
Faktisch tut man doch genau das, indem man sie impft.
corona ist viel tödlicher als die grippe.
Auch bei mehrfachem Wiederholen bleibt das falsch.
Die WHO geht aktuell von einer Letalität von 0,7% aus.
Die Grippe hat 0.1%-0,2%, allerdings sind da die Risikogruppen im wesentlichen geimpft.
In den nicht-Risikogruppen hat Corona ebenfalls eine Letalität von ca. 0,1%.
Das Problem ist nicht die Gefährlichkeit des Virus, sondern das Fehlen einer Impfmöglichkeit für Risikogruppen.
Eines möchte ich noch zu Bedenken geben: bisher sind die Fallzahlen recht gering, was gut ist. Allerdings hatten die meisten BL momentan Schulferien. Ich werde aufmerksam beobachten, wie sich die Fallzahlen verändern, wenn wir den Schulbetrieb wieder aufnehmen.
In Hamburg fangen diese Woche die Ferien an, in Bayern sind sie gerade vorbei, drei andere haben seit einer Woche wieder Unterricht, das wars. Die meisten Bundesländer hatten zur Zeugnisvergabe vor einem Monat ein paar Tage frei, aber vom großflächigem Ende einer Ferienphase kann man aktuell nun wirklich nicht reden.
So kommen wir von aktuell deutschlandweit 72 fast vollständig leichten Fällen zu Diskussionen über ein zusammenbrechendes Gesundheitswesen und Zwangseinquatierungen von Coronakranken.
Eine sinnvolle Maßnahme zur Seucheneindämmung wäre vielleicht mal, alle Internetforen und Facebook für eine Woche abzuschalten.
Leute entspannt euch, unsere Regierungen sind auch alle Eventualitäten vorbereitet.
Bisher ist ja auch nicht viel gewesen.
Wie kommst du darauf? Ich habe einen Bericht gesehen, demzufolge gibt es Impfstoff erst im Sommer 2021. Ob der greift, wird sich zeigen, nachdem eine Patientin nach der Erkrankung noch einmal erkrankt ist. Die Testung der Impfstoffe geht auch nicht so schnell und was bei der Ratte geht, muss der Mensch erst "ausprobieren."
https://www.rtl.de/cms/coronaviru…ch-4491589.html
https://www.bild.de/ratgeber/gesun…04402.bild.html
Nur um mal zwei Beispiele zu nennen (die sicherlich mit Vorsicht zu genießen sind).
Die normale Entwicklung eines Impfstoffes dauert 12-18 Monate. Die Experten, die im deutschen Fernsehen befragt werden, legen das als Maßstab an. Das ist aber in diesem Fall völliger Unsinn. Hier fließen ganz andere Ressourcen hin und vor allem: die üblichen Sicherheitsmaßstäbe, die man zB bei neuen Grippeimpfstoffen anlegt, bei denen man erst in Ruhe testet und dann die Wirksamkeit prüft, werden hier nicht gelten. Wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird China den sofort einsetzen. (Meine Prognose: Mai oder Juni)
Das kann natürlich nach hinten losgehen, aber wir in Mitteleuropa werden davon profitieren, weil man bis zum nächsten Herbst dann sagen kann, ob das Zeug funktioniert oder die Köpfe der Leute 3 Wochen nach der Impfung explodieren.
Dass vereinzelte Infektionsherde immer wieder auftauchen, wird in den nächsten 3 Monaten so bleiben, egal was wir machen. Wenn man jetzt also ernsthaft Schulen schließen möchte (außerhalb besonders betroffener Ortschaften), kann die dann bis zu den Sommerferien gleich zu lassen. Das wird nicht passieren. Es geht nicht darum, das Virus zu stoppen, das liegt nicht in unserer Hand. Es geht darum, die Ausbreitung zu verzögern und großflächige Ausbrüche zu verhindern, bis ein Impfstoff da ist und besonders gefährdete Personen dadurch geschützt werden können. Und das wird im Herbst der Fall sein.
Wenn man die Letalitätsstatistik zu Grunde liegt, würden in einem durchschnittlichen Gymnasium mit durchschnittlicher Altersstruktur 2 Schüler und 2 Lehrer an der Krankheit sterben, wenn sich alle infizieren und auch bei einer normalen Infektionswelle ist das Risiko, dass jemand stirbt, tatsächlich real, also ganz so lustig finde ich die Aussicht nicht.
Aber wenn nichts ganz umvorgesehenes passiert, wird es wohl über den Sommer bei einzelnen, lokalen Infektionsherden bleiben und ich bin vorsichtig optimistisch, dass bis zur nächsten Virensaison zum Jahresende ein Impfstoff vorliegt. Auch wenn das sonst länger dauert, aber in diesem Fall werden die chinesischen Behörden wohl dafür sorgen, dass sich die regulären Test- und Produktionsphasen drastisch verkürzen.
Leute zu so etwas zu schicken, die weder Interesse noch die Motivation dafür haben (verständlich in Anbetracht der Rahmenbedingungen) ist doch für beide Seiten unsinnig.
Ich würde unter den gegebenen Umständen die Theorie ganz einfach nicht lernen. Dann falle ich halt durch. Und dann?
Hört sich an, wie ein schlechter Scherz.
Eine Beurlaubung zum Zwecke einer anderen beruflichen Tätigkeit ist in den Beamtengesetzen meines Wissens überall ausgeschlossen. Sich einen anderen Grund auszudenken und dann eine andere Stelle anzunehmen wird im Inland nicht funktionieren, dies wird spätestens auffallen, wenn die verschiedenen Versorgen miteinander in Konflikt beraten. Im Ausland kann man es versuchen, geht aber ein Risiko ein. Ich erinnere mich dunkel an den Fall einer Kollegin, die sich in D hat beurlauben lasse und dann in der Schweiz eine Stelle angenommen hat. Als das rausgekommen ist, wurde sie in D aus dem Beamtenverhältnis entlassen.
An vielen "privaten Ersatzschulen" (im wesentlichen die in kirchlicher Trägerschaft) arbeiten Beamte des jeweiligen Bundeslandes, dahin kann man sich grundsätzlich Versetzen lassen.
Ok, mein erster Beitrag war wohl zu subtil. Noch mal deutlicher:
Liebe Leute, lasst euch nicht verschaukeln, hier versucht ein Schüler an die Abi-Nachschreibaufgaben zu kommen, weil er sich ausrechnet, dass sein Lehrer die vielleicht für das anstehende Vorabi-Klausur verwendet.
Abiturklausuren als Differenzierungsaufgaben für besonders leistungsstarke Schüler in der Mittelstufe sind völliger Unsinn.
Die Aufgaben der Nachtermine werden nicht veröffentlicht und dürfen auch nicht außerhalb der eigenen Schule weitergegeben werden. Viele Kollegen benutzen die Aufgaben der Nachtermine gerne für eigene Klausuren.
My Spider-sense is tingling.
Entscheidend ist nicht die Mitnahme, natürlich ist die nicht verboten.
Entscheidend ist die private Nutzung während der Dienstzeit. Und die muss nicht extra verboten werden, schon aus den beiden Begriffen "privat" und "Dienstzeit" schließen sich gegenseitig aus.
Die Frage, wie die sächliche Ausstattung von Schulen ist - insbesondere die baulichen Zustände - hängt massiv davon ab, wer politisch in der Kommune gerade das Sagen hat. Ich arbeite in einer größeren Stadt, die schon seit Jahren aus dem linken Parteienspektrums regiert wird. Da liest man schon mal in der Zeitung darüber, dass für die Mensa der örtliche Gesamtschule ein Pizzaofen für einen fünfstelligen Betrag angeschafft wurde und ein paar Tage später, dass bei einer angrenzenden Hauptschule ein Kind beinahe von einem Fenster erschlagen wurde, das bei zu starkem Wind aus dem maroden Rahmen gefallen ist (keine ironische Überspitzung).
In den etwas ländlicheren, konservativ regierten Regionen, sieht es eher anders rum aus.
In meinen Augen wäre das eine viel wichtigere Baustelle, als die Frage nach der föderalistischen Bildungshoheit und der Vergleichbarkeit der Abiturprüfung. Es müsste zumindest landesweit eine objektive Grundlage geben, nach der die sächliche und personelle Ausstattung von Schulen zu erfolgen hat.
Mal ganz ehrlich: sieh zu, dass du da weg kommst.
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