Beiträge von Moebius

    Ironischerweise hätte MrsPace genau wie die Sekretärin gegen den Datenschutz verstoßen, wenn der Schüler nicht dabei war oder sein Einverständnis vorlag.

    Das stimmt so nicht. Nach dem Amoklauf von Erfurt wurden die Schulgesetzte in allen Bundesländern so geändert, dass die Schule auch bei volljährigen Schülern berechtigt ist, die Erziehungsberechtigten über gravierende schulische Belange zu informieren, auch wenn der Schüler damit nicht einverstanden ist.

    Davor steht aber immer noch eine reguläre Bewerbung, bei der Bewerber manchmal auch nicht genommen werden.

    Das kann bei uns nur in der Theorie passieren, in der Praxis nicht.
    Die Beurteilung der Bewerber aus der Behörde übernimmt ein Dezernent, in allen mir bekannten Fällen haben die von dort stammenden Bewerber die beste mögliche Note bekommen. Diese ist gleichzeitig für die Bewerber aus der Behörde vorbehalten, ein "normaler" Bewerber hat in den Verfahren, mit denen ich zu tun hatte (10 Jahre Personalratstätigkeit), die beste Note noch nie erhalten. In unserer Region ziehen normalerweise alle anderen Bewerber zurück, sobald ein Bewerber aus der Behörde auftaucht.

    Hallo,

    ich war nicht selber da, kenne aber mehrere Kollegen, die den Weg gegangen sind. Die Betreffenden sind relativ kurz nach dem Ref angesprochen worden, ob sie sich das vorstellen können, die Stellen sind dann mehr oder weniger gezielt auf sie ausgeschrieben worden. Meistens bleibt man dann für 3 Jahre da und macht die Zuarbeit für die höheren Dienstposten. Nach 3 Jahren wechselt man dann auf einen leitenden Posten in der Schule zurück.
    Es ist der schnellste Weg, wenn man unbedingt Karriere machen möchte. Ich kenne aber auch Leute, die sich verschätzt haben und nach ein paar Jahren mit Burnout zusammengeklappt sind und sich wieder auf eine normale Stelle haben zurückstufen lassen.
    Dauerhafte Stellen für schulfachliche Mitarbeiter gibt es in der mittleren Ebene der Behörden praktisch nicht mehr.

    Grüße,
    Moebius

    Mir ist bewusst, dass ich, bevor ich auf Schüler losgelassen werde, pädagogische Qualifikationen und Fähigkeiten erlernen muss. Auch, dass es unwahrscheinlich ist, dass ich in einem halben Jahr vor einer Klasse stehen werde und unterrichte.

    Dann bleibt eben nur das Studium. Bei den gängigen Seiten- und Quereinstiegsprogrammen stehst du nicht erst nach einem halben Jahr, sondern meistens vom ersten Tag an vor der Klasse.

    Ok, ich bin mal ganz direkt: Dein Wunsch, Grundschullehrerin zu werden, beruht auf einer Mischung aus Allgemeinplätzen und romantisierender Vorstellung des Berufs. Du bringst weder fachlich noch pädagogisch irgendwelche Qualifikationen mit, die über das hinausgehen, was jeder durchschnittliche Abiturient mitbringt, möchtest aber nicht weiter studieren sondern möglichst sofort und bezahlt in den Beruf einsteigen.
    Du hast großes Glück, dass der Beruf des Grundschullehrers so simpel ist, dass ihn im Grunde jeder problemlos ohne Qualifikation oder Ausbildung ausüben kann (bitte nicht weitersagen, wir möchten nicht so gerne, dass das allgemein bekannt wird).

    *kurze Pause*

    Wenn Dich das jetzt ärgert und Du Dich angegriffen gefühlt hast, warte mal ab, bis der erste Fachleiter Dir nach dem Unterrichtsbesuch Deine Stunde zerlegt oder die ersten Eltern auf Dich losgehen, weil Du mit Deiner Note "die Zukunft ihres Kindes verbaust".

    Wenn es Dir ernst mit Deinem Berufswunsch ist, informier Dich, ob Du ein Studium durch Anrechnung einzelner Leistungen etwas verkürzen kannst, mach die notwendigen Praktika und sie zu, dass Du das Handwerkszeug für den Beruf vernünftig lernst. Ach ja, und ...

    Und weil man sich so auch immer eine kindliche Seite an sich selbst erhalten kann

    ... werd erwachsen.

    Da Dein aktueller Beruf und Deine Ausbildung ja nur überhaupt nichts mit Pädagogik, Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Vermittlung von Wissen, etc. zu tun hat, wäre es interessant zunächst einmal zu erfahren, worauf genau die Einschätzung "Traumberuf Grundschullehrerin" denn beruht. So hört es sich ein bischen danach an, als ob die Motivation im Wesentlichen aus der Unzufriedenheit im aktuellen Beruf besteht.

    Eine Entlastungsstunde ist nur eine Entlastungsstunde, der Rechtfertigungsdruck ist nur in deinem Kopf.
    Die Bedingungen für die Stunde müssen vorher klar sein. Wenn dein Chef dann versucht dich darüber hinaus zu gängeln, lässt du ihn halt auflaufen. Schlimmstenfalls bist du dann die Anrechnungsstunde im nächsten Jahr wieder los.

    Ich würde mich bei so einer entscheidenden Frage nicht auf Antworten in Internetforen verlassen.
    Alle relevanten Stellen erteilen auch direkt Auskünfte und die sind in der Regel richtig. Also
    - PKV anrufen und nach einem Angebot fragen
    - Versorgungsfelle anrufen und erfragen, welcher Versorgungsstand bis zum Dienstzeiten erreicht würde

    Vom Gefühl her würde ich sagen, dass sich die Verbeamtung mit PKV trotzdem noch lohnen dürfte, aber das würde ich auf jeden Fall absichern.

    Das ist doch nichts wirklich neues, nur ein CAS, auf das halt zusätzlich eine Texterkennung aufgesetzt ist.
    Ob ich die Gleichung nun eben eintippe oder abfotografiere jetzt keinen so großen Unterschied.

    Natürlich können Eltern gegenüber der Behörde ihre Meinung kundtun. Was das Bewirkt, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Außerdem sollte man sich im klaren darüber sein, dass die Versetzung mit Sicherheit aufgrund einer Überversorgung der Schule zu Stande gekommen ist (die vermutlich durch die externe Besetzung der Konrektorenstelle entstanden ist). Wenn man erreicht, dass die betreffende Lehrerin bleiben kann, wird dafür eine andere gehen müssen.

    Das sind alles ganz normale Lehrerstellen (man ist in der Regel auch ganz normaler Beamter beim Land) für die man auch eine ganz normale Ausbildung braucht. Somit keine Alternative für jemanden, der im Referendariat scheitert.

    Es mag ein Verstoß gegen die AGBs des Verlages sein, mehr aber nicht. Maximal könnte also der Verlag reagieren und den ursprünglichen Käufer von zukünftigen Käufen ausschließen. Werden die aber nicht machen, schließlich ist der Käufer vermutlich wirklich Lehrer und gibt den Band nur im persönlichen Umfeld weiter.
    Amazon und co werden da nicht reagieren, der Weiterverkauf verstößt nicht gegen ihre Nutzungsbedingungen (und schon gar nicht gegen irgendwelche Gesetze).

    Man muss grundsätzlich davon ausgehen, dass Schüler verfügbares Lehrermaterial wie Analysen oder Lösungsbände haben. Das war schon früher so, weil irgendwer immer einen Lehrer in der Verwandtschaft hatte, der das Werk bestellen konnte, heute ist es in Zeiten des Internets nun wirklich überhaupt kein Problem mehr.
    Damit muss man als Lehrer leben.
    Klausuren übernehme ich nie aus Lehrermaterialien, bei Hausarbeiten ist es mir egal, wer da Musterlösungen abschreibt muss sich halt nicht wundern, wenn er es später nicht alleine auf die Kette kriegt.

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