Wer seine arbeitsrechtlichen Möglichkeiten schon mal präventiv nicht wahrnimmt, weil er Angst davor hat als "der Böse" darzustehen, muss sich halt nicht wundern, wenn er dann häufiger mal als "der Dumme" darsteht.
Beiträge von Moebius
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Kurzzusammenfassung:
Lehrer, die mit einer Klasse den Park besucht haben, haben damals beim Besuch einen verschlossenen Umschlag mit "Informationsmaterial" erhalten. Unwissentlich enthielt dieser Umschlag auch eine Familienfreikarte. Ein Staatsanwalt erfuhr davon (ich glaube seine Frau war eine der Lehrerinnen) und ließ im Park die Kontaktadressen der "Beschenkten" sichern, die daraufhin alle einen Strafbefehl über 300 € wegen Vorteilsannahme erhalten haben. Und zwar unabhängig daon, ob sie die zum Teil unwissentlich erhaltene Freikarte auch genutzt haben. Nur diejenigen, die den Vorgang damals zB gegenüber ihrer Schulleitung angegeben und die Karte nachweislich abgeliefert haben, sind meines Wissens damals davongekommen. -
Wenn ich mit meiner Klasse in der Unterrichtszeit an einer Umfrage teilnehme, ist das natürlich eine dienstliche Tätigkeit. Nur weil ich etwas freiwillig mache ist es noch lange nicht Freizeit. Ich erinnere an den hoffentlich bekannten "Movie World" Fall, die Kollegen haben die Tagesfahrten auch alle freiwillig gemacht und waren trotzdem anschließend dran.
Und die Tatsache, dass eine Behörde, die für die Genehmigung gar nicht zuständig ist, "Kenntnis" von dem Sachverhalt hat, ersetzt die Genehmigung sicher nicht. Für die Genehmigung der Annahme von Geschenken ist der Dienstvorgesetzte zuständig, in der Regel also der Schulleiter. Der würde im vorliegenden Fall bei uns vermutlich erlauben, den Gutschein für die Anschaffung von Materialien für die Fachgruppe zu verwenden (die persönliche Annahme von bargeldwerten Gescheken, darf er eigentlich gar nicht genehmigen, falls er es trotzdem macht, hat zumindest er das Problem, nicht der Lehrer).
Die Sache mit dem Gutschein ist sicher gut gemeint. Aber: Der Teufel ist ein Eichhörnchen. -
Für die Lehrer gibt es nach der Teilnahme einen Buchgutschein im Wert von 25€!Die Annahme von Geschenken für dienstliche Tätigkeiten stellt für Beamte eine Dienstpflichtverletzung dar.
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Das Abitur bescheinigt aber die allgemeine Hochschulreife, nicht die eventuelle Studienreife für den Fall das sich irgend ein spezielles Fach findet, was dann Interesse weckt.
Falls der Schüler nur dann in der Lage ist, eine ausreichende Arbeitshaltung an den Tag zu legen, wenn sein persönliches Interesse groß genug ist und das nur in wenigen Fächern der Fall ist, wäre vielleicht eine Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife der richtige Weg. Die allgemeine Hochschulreife setzt eben auch ein Mindesmaß an Selbstdisziplin und Arbeitshaltung voraus, selbst wenn die eigene Motivation gerade mal nicht am Hochpunkt ist. -
Würdest du denn einen Schüler mit dem von dir beschriebenen Verhalten als studienfähig bezeichnen?
Schließlich geht es beim Abitur darum, genau dass zu bescheinigen. -
Teilzeit kann beantragt werden, der Antrag kann jedoch auch abgelent werden, falls kein zwingender Grund vorliegt. Eine Freistellung wird es für eine Fortbildung, die man selbst initiiert und die nicht dienstlichen Zwecken dient wohl nicht geben, oder höchstens im Einzelfall auf "Kulanzbasis".
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Ich möchte noch einmal meine Bitte nach Entfernung des Links oben wiederholen - ich finde nicht, dass man so einem Sektiererverein noch eine Plattform bieten sollte.
Ich wüsste auch nicht, was genau Eva Herman dazu qualifiziert, medizinische Themen, wie die Existenz von ADHS, zu bewerten. Was die eigentlichen Kernthemen ihres "journalsistischen Schaffens" sind, sollte hoffentlich hinlänglich bekannt sein. -
Ich verlasse mich auf meinen gesunden Menschenverstand. Alles Künstliche ist erstmal schlecht für mich.
... und darum schluckt man auch pro Monate Vitamine und Aminosäuren für 100 €, die allesamt aus dem Chemilabor kommen?Erscheint mir irgendwie nicht ganz kunsequent zu Ende gedacht ... .
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Bezüglich Kaffee und Unbedenklichkeit:
Was sagst Du zu Furan und Acrylamid?Beides hat bis heute keine eindeutig bewiesene schädliche Wirkung beim Menschen. Gerade die ganze Acrylamid-Diskussion ist bezeichnend für eine in der Sache oft unbegründete Hysterie, wenn es um bestimmte Inhaltsstoffe von Lebensmitteln geht. Aufgekommen ist das Thema durch eine schwedische Studie vor gut 10 Jahren, die damals medial hohe Wellen geschlagen hat, bevor sie überhaupt nach wissenschaftlichen Standards bewertet werden konnte. Die Schlagzeilen lauteten damals gerne mal "Kartoffelchips sind krebserregend", obwohl es in der Studie nur um die Nachweisbarkeit von Acrylamid in Lebensmitteln ging, nicht um die Wirkung beim Menschen. Sie wurde in der Folgezeit ziemlich kontrovers diskutiert und es gab diverse andere andere Studien, die teils zu ähnlichen, teils zu völlig anderen Ergebnissen kommen. Die angebliche kerbserregende Wirkung von Acrylamid ist bis heute nur bei hohen Dosierungen in Tierversuchen mit Ratten nachgewiesen und der heutige wissenschaftliche Stand zu dem Thema lautet immer noch "eine schädliche Wirkung kann nicht ausgeschlossen werden". Und wenn sich ein ganzer Wissenschaftszweig 10 Jahre mit so einem Thema beschäftigt und am Ende nicht mehr dabei rauskommt, kann der Effekt, wenn er dann da sein sollte, so dramatisch nicht sein.
Überhaupt ist bei den ganzen Empfehlungen, welche Inhaltsstoffe im Essen welche schödliche oder nützliche Wirkung haben sollen, der Kern dessen, was als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis gelten kann, erstaunlich klein. (Kaffee enthält auch einige andere Inhaltsstoffe, denen positive Wirkungen im Hinblick auf Krebsrisiken nachgesagt werden, allerdings auf genau so schwacher Argumentationsbasis.)
Darum spielen solche Überlegungen für mich bei der Entscheidung für oder gegen ein Lebensmittel zwar eine Rolle, aber eine untergeordnete. -
(irgendwo schreibst Du von Mett und Steak an einem Tag, deswegen 10 Euro pro Tag- Muss das denn sein?
Ich habe heute, abgesehen von der Scheibe Schinken auf meiner Laugenstange zum Frühstück, kein Fleisch gegessen und dürfte mit den Kosten für die Lebensmittel für den heutigen Tag trotzdem knapp an 20 € kommen - alleine. (Fleisch esse ich vielleicht 2 mal pro Woche.)
Bei deiner Rechnung bleiben für Mittag- und Abendessen je ca. 3-4 € pro Mahlzeit für eine vierköpfige Familie und das im Durchschnitt. Dabei kann für mich nichts rauskommen, was ich persönlich als hochwertige Ernährung empfinden würde. Die ein oder andere Mahlzeit bewegt sich bei mir auch in der Preisregion, aber sehr vieles (auch vegetrarisches) eben deutlich darüber, vermutlich weil ich viele Lebensmittel verwende, die du beim Einkaufen schon von vorneherein ausblendest, denn sonst wäre dir klar, dass solch eine Rechnung:Für 10 Euro kannst du jeden Tag ein gutgepflegtes Steak inkl. handverlesenem Salat essen, ein ausgiebiges Frühstück mit Körnerbrötchen und einer zweiten gesunden Mahlzeit essen.
vorne und hinten nicht aufgehen kann - ein "gutgepflegtes Steak" alleine kostet im Einkauf schon 6 -10 €, und wenn ich so was schon machen, gehört an den Salat auch ein gutes Olivenöl (10€ pro 500 ml), usw ... und dann wären die 10 € schon alleine mit dem Abendessen schnell weg. Aber das sind Maßstäbe, die man sicher nur anlegt, wenn man Kochen auch ein bischen als Hobby betrachtet, die will ich niemandem aufdrängen.
ganz klar ist für mich: mein Umgang mit der Ernährung ist sehr bewusst, als Beispiel führte ich da eben den fair gehandelten Kaffee und die beim Bäcker gekauften Brötchen an.
"Bewusst" kann eben vieles heißen, auch primär "preisbewusst" und mit verlaubt: wenn die Tatsache, dass du 10 einfache Weizenbrötchen für 2,50 € beim Bäcker kaufst als Beispiel für "bewusste" Ernährung heranziehst, liegt die Latte offenbar nicht besonders hoch. Bei den genannten Durchschnittspreisen bleibe ich kühn bei der Behauptung, dass eure Ernährung im wesentlichen auf günstig hergestellter industrieller Massenware basiert, sonst kann das nicht aufgehen. Das ist sicher nicht zwingend eine schlechte Ernährung, aber in meinen Augen aber eben auch keine gute, und warum ich bei jemandem, der finanziell gut situiert ist, mehr Wertschätzung für hochwertige Erzeugnisse wünschen würde, habe ich ja weiter oben schon geschrieben.
Dass ich gesünder leben würde, wenn ich keinen Kaffee trinken würde, ist wohl wahr, aber für mich kein Thema.
Die Mythen über angebliche ungesunde Wirkung von Kaffee sind heute fast alle wissenschaftlich widerlegt. So lange man keine Probleme mit dem Magen hat, kann man so viel Kaffee trinken, wie man will.
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Sowas geht? Kannst du die Falttechnik des Hutes bitte posten?
Öffentlich im Internet? Bist du verrückt?
Ich hab jetzt schon zu viel gesagt, die Spione des Saturn sind überall. -
Bevor man als vermeintlichen Beleg eine Publikation des Kopp-Verlages postet, sollte man sich vor allem kurz darüber informieren, wer das ist, vor allem als Lehrer:
Zitat von "wikipedia"Verlegt werden unter anderem Bücher zu Themen der Prä-Astronautik, der Ufologie, des Erfundenen Mittelalters, des Kreationismus, der Astrologie, der Geomantie sowie der Germanischen Mythologie, des Islamismus, der Freiwirtschaftslehre und „Enthüllungen“ wie zu sogenannten „linken Lebenslügen“
....
Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik schrieb in einem Beitrag, dass sich die Autorenliste des Kopp-Verlags wie ein „Who-is-Who der deutschen Verschwörungsliteratur“ lese, darunter einige Autoren „mit Nähe zu rechtem und esoterischem Gedankengut“, die „in der rechten Szene gerne rezipiert werden“. Vertrieben würden zudem auch Bücher von Jan Udo Holey, dessen Werke „durchsetzt mit rechtsextremer Esoterik“ wärenMan kann ja über ADHS verschiedener Meinung sein, aber ob ich zur Meinungsbildung unbedingt Publikationen von einem Verlag heranziehen würde, der mir auch gleich erklärt, warum die Illuminaten die UFO-Landung in Rosevelt vertuscht haben und wie ich genau ich meinen Aluminiumhut falten muss, damit der die CIA-Gedankenkontrollstrahlen auf effektiv abgeschirmt werden, würde ich doch eher verneinen.
(Ganz nebenbei würde ich doch einen Admin oder den Treadstarter bitten den Link auf die Veröffentlichung zu entfernen, ich glaube, es muss nicht unbedingt sein, dass man solchen Zeitgenossen noch bei der Verbesserung ihres Pageranks hilft.) -
Wir kommen etwas ab, falls sich dieser "Was sollten uns Lebensmittel wert sein"-Diskussion noch weiter hinzieht, könnte ein Mod vielleicht über Abtrennung nachdenken.
Vorweg: der untenstehende Teil ist nicht als Angriff gegen dich gemeint, du stehst für mich hier nur stellvertretend (vielleicht auch teilweise unberechtigt) für eine weit verbreitete mangelnde Wertschätzung (im wahrsten Wortsinne) gegenüber Lebensmitteln, die ich immer wieder bedauernd bemerke, auch bei Lehrer-Kollegen.
Ich denke gerad ernsthaft drüber nach, selbst gekochtes Essen kostet bei uns ca. 10 Euro am Tag (inkl. Frühstück, allerdings OHNE Süßigkeiten für die Kinder oder den Euro, den mein Sohn mitnimmt, um sich etwas beim gesunden Frühstück in der Schule zu kaufen- das sind Dinge, die prinzipiell *überflüssig sind*, ich habe auch nicht den MCDonalds Besuch mit eingerechnet, der im Hart4 Satz aber in meinen Augen berücksichtigt ist). Es ging hier in meinen Augen tatsächlich um "Ernährung", Süßigkeiten, das Teilchen vom Bäckeer u.ä. zähle ich zu Luxus.Gastronomierausgaben ist im Harz4 Regelbedarf noch mal ein Extraposten, wenn auch ein kleiner (der dürfte bei der 4köpfigen Familie mit ca. 22 € pro Monate für etwa einen McDonalds-Besuch reichen). Enthalten in den 14,50 € pro Tag sind noch Getränke und Tabakwaren.
Ich habe von Durchschnitt gesprochen. Ich habe die Ernährung heute mal bewusst und ehrlich (also Salami auf dem Brötchen vom Sohn mitgerechnet) und der Preis liegt heute bei knapp über 7 Euro. Am Wochenende habe ich aber ganz sicher auch mal für 20 Euro gekocht....Ich kaufe übrigens NICHT ausschließlich bei Aldi o.ä. ein und kaufe auch vieles nur von *Marke*... trotzdem werden wir jeden Tag satt...
Am Sattwerden zweifle ich nicht, schon eher am Einkaufsverhalten.
Wer für ca. 10-12 Essen (2-3 Mahlzeiten mal 4 Personen) mit durchschnittlich 10 € auskommt, kauft im Regelfall seine Brötchen sicher nicht beim Bäcker (Stück 30 ct), seine Äpfel sicher nicht beim Obsthändler (Stück 30 ct) und seine Salami sicher nicht beim Fleischer (100g, 1,99€), sondern wird größtenteils auf Discounterware zurückgreifen müssen (Brötchen 8ct, Apfel 12 ct, 100g Salami 0,99€), sonst kann diese Rechnung niemal aufgehen. Alleine ein einfaches Frühstück läge sonst schon bei mindestens 1 € pro Person (1 Bötchen 30 ct, 2xAufschnitt/Käse 50 ct, Butter 10 ct, Kaffee/Milch/Tee 20 ct).Das Discounterlebensmittel qualitativ auch in Ordnung sein können, beistreite ich überhaupt nicht, was mich grundsätzlich viel mehr dabei stört, ist, dass man sich auf einen Teil der Lebensmittelindustrie stützt, der so nur funktionieren kann, weil er jedes mögliche Quäntchen ökonomische Optimierung bis ins letzte ausreizt. Hier im norddeutschen Schweinegürtel haben wir in letzter Zeit zB viele empörte Medienberichte über Schlachthöfe, die ihre komplette Belegschaft entlassen und durch rumänische Schlachterkolonnen mit Werksverträgen ersetzen, die dann für 4,50 € die Stunde arbeiten und mit 4 Mann pro Zimmer in einer Sammelunterkunft leben. Die Leute lesen es, schütteln empört den Kopf und gehen anschließend nach Aldi um die Nackensteaks für ihren nächsten Grillabend zu kaufen. Alles hat seinen Preis - manchmal zahlt ihn nur ein anderer.
In einem anderen Thread hier wird über mangelnde Wertschätzung dem Lehrerberuf gegenüber geklagt. Auch Lebensmittel werden von Menschen produziert. Wer erwartet, dass ihm selber mit einem gewissen Respekt begegnet wird, sollte meiner Meinung nach auch bereit sein, für solch elementare Dinge wie handwerklich hergestellte Lebensmittel einen Preis zu bezahlen, der den Menschen die damit zu tun haben die Bestreitung ihres Lebensunterhaltes ermöglicht. Das halte ich bei 2,50 € pro Tag und Person für unmöglich. Wenn Menschen, die finanziell am unteren Limit sind, sparen wo sie können, kann ich das verstehen. Wenn Familien, die pro Monate 3000 € oder 4000 € netto zur Verfügung haben, immer noch nicht bereit sind für Lebensmittel mehr zahlen, weil es ja problemlos möglich ist, mit so wenig über die Runden zu kommen, eher nicht. Ganz davon abgesehen, dass man sich in meinen Augen auch um viel Lebensqualität bringt, wenn man sich bei Spagel im Frühling, Steinpilzen im Herbst oder mal einem stück artgerecht aufgezogenem Fleisch immer direkt "ist das nicht zu teuer?" fragt.
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Ohne mich jetzt in die komplette "Finanzberatung" einmischen zu wollen, finde ich die Reaktionen auf die Kosten für Lebensmittel doch etwas befremdlich (nicht die Nahrungsergänzer, die halte ich auch für Überflüssig), vor allem in einem Forum, in dem fast ausschließlich Leute unterwegs sind, die zumindest überdurchschnittlich gut verdienen.
Nur mal stellvertretend für diverse Posts zu dem Thema:
Ich finde 10 Euro für Nahrungsmittel auch sehr viel. Wir sind zu viert und essen gerne gut. Im Durchschnitt kommen wir allein für Lebensmittel auf 10 Euro pro Tag (sind aber wie gesagt zu viert). Ich bin sicherlich kein Mensch, der sagt, dass man an Lebensmitteln sparen sollte, aber vielleicht solltest Du überlegen, ob dieser 10 Euro Wert real ist.
Der Harz-4-Regelsatz-Anteil für Lebensmittel liegt für eine vierköpfige Familie liegt bei ca. 14,50 € (wenn die Kinder unter 11 sind, sonst höher) und wird von Sozialverbänden regelmäßig als viel zu niedrig kritisiert. Du ernährst deine Familie also weit unter Harz-4 Regelsatz und betonst gleichzeitig, dass ihr gerne gut esst und man an Lebensmitteln nicht sparen sollte?
Natürlich sind die Vorstellungen davon, wie Ernährung auszusehen hat, sehr unterschiedlich, aber selbst wenn man auf Fleisch und andere hochpreisige Lebensmittel komplett verzichtet, klappt das wohl nur, wenn man extrem preisbewusst einkauft.Die durchschnittlichen Ausgaben für Lebensmittel liegen in Deutschland liegen, je nach Quelle, zwischen 11% und 15% der Haushaltsausgaben (was im internationalen Vergleich sehr niedrig ist), bei 2000€ Gesamtausgaben liegt himbeer also ziemlich genau im Durchschnitt, vielleicht geringfügig darüber. Ich liege, grob geschätzt, bei 500 €, also deutlich darüber. Ich mag eine Ausnahme sein - ich verwende praktisch keine Fertiggerichte und gucke bei den Zutaten auch nicht aufs Geld - aber 10 € pro Tag für einen Erwachsenen hier quasi als "verschwenderisch" hinzustellen, geht an der (statistisch belegten) Realität eben auch vorbei. Vor allem, wenn man sich dann morgen wieder über den nächsten Skandal über unwürdige Tierhaltung, völlig überfischte Weltmeere oder Insektizide auf dem Discountergemüse aufregt und den Zusammenhang zu seinem eigenen Einkaufsverhalten nicht sehen möchte.
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Der Träger muss die notwendige Ausstattung finanzieren. Wenn er zu dem Ergebnis kommt, dass eine Wanduhr nicht notwendig ist, finanziert er sie auch nicht. Man kann darüber diskutieren, was für ein Signal durch ein derart kleinliches Verhalten gesendet wird, das änder aber nichts daran, dass es kein "Recht auf Wanduhrfinanzierung" gibt.
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Man kann aber gegen eine schriftliche Weisung auch erst einmal remonstrieren (ebenfall schriftlich) und wenn mein Schulleiter mich anweisen würde, die Arbeit eines anderen Kollegen zu korrigieren, obwohl dieser gesund und anwesend ist, würde ich das auch machen.
Falls es einen Grund dafür gibt, dass jemand anderes die Arbeit korrigieren muss (und das ist durchaus möglich), dann wäre der Fachobmann für mich da tatsächlich der erste, der in den sauren Apfel beißen muss, und die Aussage "es gibt doch noch 7 andere Kollegen, die das auch machen könnte" wäre in der Tat ein ziemlich schlechtes Argument.
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Mein Negativgekord war 35 in einer 8. Klasse.
Die Obergrenze ist in Niedersachsen gerade von 33 auf 30 gesenkt worden, ab Klasse 7 aufwärts liegen wir aber noch größtenteils über 30.
(Lustigerweise heißt "Obergrenze" in Niedersachsen nicht, dass nicht auch noch mehr Kinder in eine Klasse kommen können.) -
Macht es Sinn, sich beim Schulamt zu beschweren?Als allererstes macht es Sinn, bei der Schulleitung mal nachzufragen.
Notfalls würde ich schriftlich daran erinnern, und darauf hinweisen, dass ich zukünftig keine Fahrten mehr durchführen werde, wenn die Fahrtkosten nicht erstattet werden. -
Einen erfolgreichen Seiten- oder Quereinstieg mit dieser Ausbildung halte ich für nahezu ausgeschlossen.
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